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Piratenangriff vereitelt
Ein Kreuzfahrtschiff der Reederei entkam am Wochenende nahe der Seychellen einem Piratenangriff. Auch Deutsche waren an Bord der Melody.

Die Reederei bestätigte den Angriff auf die MSC Melody nahe den Seychellen am vergangenen Samstag. Das Schiff sei ein Ausweichmanöver gefahren und so dem Angriff entkommen, ohne dass einer der rund 1000 Passagiere und 500 Besatzungsmitglieder verletzt wurde. Es befanden sich auch 38 Gäste aus Deutschland an Bord.

Um 19.35 Uhr am Abend (mitteldeutscher Zeit) näherten sich die Piraten dem kleinsten und ältesten Schiff der MSC-Flotte mit einem Schnellboot und feuerten Schüsse aus automatischen Waffen. Das Schiff befand sich rund 180 Seemeilen entfernt von Port Victoria auf den Seychellen. Und damit rund 600 Seemeilen von der somalischen Küste entfernt, die als Haupt-Operationsgebiet der Piraten gilt.

MSC Kreuzfahrten habe umgehend das Außenministerium der italienischen Regierung, das Marine-Sicherheitszentrum in London sowie die Sicherheitsbehörde in informiert. “Der Kapitän und die Crew haben vorbildlich reagiert, so dass unser Schiff seine Reise fortsetzen konnte”, sagte Reederei-Inhaber Gianluigi Aponte.

Ein spanisches Kriegsschiff eskoriert die Melody derzeit auf ihrem planmäßigen Weg nach Aqaba in Jordanien.

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