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Die Reederei Deilmann lässt ihre Pläne für ein neues Kreuzfahrtschiff in der Schublade. Grund sei die Wirtschaftskrise.

Das ZDF- bekommt vorerst kein Schwesterschiff.

Das Schwesterschiff der Deutschland war in den vergangenen Jahren von den Reederei-Chefinnen Hedda und Gisa Deilmann immer wieder angekündigt worden. Eigentlich sollte der neue 2010 in See stechen. Daraus wird nichts.

“Wegen der Wirtschaftskrise bleiben die Pläne in der Schublade”, sagten die Geschäftsführerinnen den “Lübecker Nachrichten”. Das 250 Mill. Euro teure Schiff sollte vor allem für amerikanische und englische Gäste konzipiert werden – “pompös im Stil der großen Ocean Liner der 1920er”, wie es in dem Bericht heißt, und mit Platz für bis zu 700 Passagiere. Nun dürften wohl einige Jahre vergehen, bis die Reederei über ein mögliches neues Schiff entscheidet.

Deilmann mit Sitz im holsteinischen Neustadt bestätigte, dass das Geschäft zwar schwieriger werde, dass aber viele Reisen immer noch gut gebucht würden. Die Reederei widersprach Gerüchten, sie wolle sich von der Deutschland trennen.

Probleme gebe es dagegen auf den Flüssen. Die Reederei hat bereits drei Schiffe für diesen Bereich verkauft, für ein viertes liege eine Kaufanfrage vor.

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