Je nach Schwere der Seekrankheit werden von den Betroffenen über folgende Beschwerden geklagt. Über Kopfschmerzen, Appetitlosigkeit, Müdigkeit du Antriebarmut klagen Passagiere, die nur leicht betroffen sind. Mittelschwer Betroffene klagen darüber hinaus noch über Übelkeit und Erbrechen. Wen es gar voll „erwischt“ hat, klagte über folgende Symptome: starkes Krankheitsgefühl, Erbrechen von Magensaft und Gallenflüssig-keit, Ekelgefühl gegenüber Nahrung, Koordinationsstörungen und völlige Antriebslosigkeit.
Niemand müsste heutzutage eigentlich auf Kreuzfahrtschiffen seekrank werden. Sollte ein Passagier aber doch von der Seekrankheit befallen werden, so sollte er umgehend den Schiffsarzt aufsuchen, der mit Tabletten, Pflaster oder auch Injektionen helfen kann.
Vorbeugung gegen Seekrankheit
- Frische Luft
- Aufenthalt etwa mittschiffs nahe dem Längs- und Querpunkt des Schiffes,
- möglichst intensive Beschäftigung der Aufmerksamkeit (Geschicklichkeitsspiel und geistige Konzentation)
- ein leerer Magen fördert die Seekrankheit ebenso wie ein überfüllter
- Einsatz von rezeptfreien Antihistaminika (Reise-Kautabeltten)
- Pflaster mit Skopolamin
Alte Hausmittel gegen Seekrankheit
- Kauen einer scharfen Ingwerwurzel
- Manche Reisende schwören auf einen Schluck Alkohol
- Vitamin C
Der Passagier braucht nicht überängstlich sein und befürchten, dass er auf einer Kreuzfahrt seekrank wird. Die meisten Kreuzfahrtschiffe fahren oft in Schönwettergebiete, wo starke Winde oder gar Stürme selten sind. Glücklicherweise haben die meisten Kreuzfahrtschiffe ausreichend große Stabilisatoren, welche die Schiffsbewegungen ausgleichen. Sollte ein Gast dennoch seekrank werden, hält der Schiffsarzt entsprechende Medikamente beriet. Außerdem hilft der Blick in Fahrtrichtung und die frische Seeluft. Der Betroffene sollte reichlich Flüssigkeit (aber keinen Alkohol) und eine leichte, fettarme Kost zu sich nehmen.
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