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MS-Rigoletto-Hundekreuzfahrt_20111016163935_0695 205 aida-bella-14.jpg 520
Die ersten Gäste sind von der rimonabant acomplia „Oasis of the Seas“, dem größten und teuersten Kreuzfahrtschiff der Superlative, zurückgekehrt und die Meinungen über dieses gigantische Tourismusprodukt fallen kaum einheitlich aus. Die amerikanische Reederei Royal Caribbean protzt bei dieser „schwimmenden Kleinstadt“ mit Superlativen. Unbestritten hat der Schiffstourismus mit der „Oasis of the Seas“ Konkurrenz bekommen. Beeindruckend sind schon die bekannt gewordenen Angaben: 360 Meter Länge (etwa dreimal so lang wie ein Fußballfeld), mittlere Höhe der insgesamt 16 Decks von 65 Metern, ca. 6000 Passagiere – Wo wohnt eigentlich die stattliche Anzahl der Crewmitglieder? – , Baukosten von mindestens 900 000 Millionen, Verlegung von 241 km Rohleitungen und 5 310 km elektrischen Leitungen, 600 000 Liter Farbe für den Anstrich, 12 175 Pflanzen im oben offenen Central Park, 300 Meter lange Einkaufsmeile …

Der Gast trifft auf eine „schwimmende Kleinstadt mit Park“, einem Novum an unbegrenzten Möglichkeiten, auf eine künstliche Welt mit erheblichen Ausmaßen, in der digitale Hilfsmittel über eine Orientierungslsosigkeit hinweghelfen. Da kommt schon die Frage auf, für wen dieses gigantische Kreuzfahrtschiff gebaut wurde und ob überhaupt der eigentliche Sinn einer Kreuzfahrt, fremde Welten zu erkunden, erfüllt werden kann.

Apropos Kreuzfahrt! Eine Vielzahl der bisherigen Rückmeldungen sprechen eher von einer „Städtereise“ als von einer bisher gewohnten Kreuzfahrt. Wozu einen Landgang oder einen Ausflug buchen, wenn es auf der „Oasis of the Seas“ täglich Neues zu entdecken gilt?

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