Die Medien haben ausführlich über das Unglück der „Louis Majesty“ berichtet und gaben den Tod zweier Touristen und die Verletzungen von 14 Gästen bekannt. Allerdings waren die Aussagen über die mögliche Ursache noch vage ausgefallen.
Doch nun werden immer mehr Einzelheiten dieses vergheerenden Unglücks auf dem Mittelmeer bekannt. Weiterhin rätseln die Experten allerdings noch über die genauen Ursachen. Fest steht, dass hohe Wellen auch im Mittelmeer nicht ungewöhnlcih sind. Und bei starkem Sturm erreichen die Wellen durchaus eine Höhe von fünf bis sechs Metern, ein- bis zweimal im Jahr vielleicht sogar eine Höhe von zehn Metern. Die Behörden hatten für die Costa Brava eine Sturmwarnung gegeben und Wellen von fünf bis sechs Metern Höhe vorausgesagt. Der Sturm, die die drei acht Meter hohen Riesenwellen aufgetürmt hatte, tobte sich zu dieser Zeit mit Geschwindigkeiten von bis zu 100 Stundenkilometern auf dem Mittelmeer aus.
Entscheidend für dieses schreckliche Ereignis ist sicherlich die Tatsache, dass sich nicht nur eine hohe Welle bildete, die keinen erheblichen Schaden an der über 200 Meter langen „Louis Majesty“ hätte anrichten können, sondern gleich drei hintereinander aufbauende Monsterwellen, die zunächst eine Scheibe zerbrachen, dann aber die beiden folgenden Wellenbrecher, die weitere vier, fünf Scheiben auf Deck 5 zerschlugen, den Salon überfluteten, Glassplitter in den Raum torpedierten, das Mobiliar umrissen , die Deckenverkleidung in den Raum schleuderten und die Urlauben gegen die Wand drückten. Tödliche Folgen habe erst die dritte Riesenwelle gehabt. Zwei Gäste kamen zu Tode und 14 Gäste wurden z.T. erheblich verletzt.
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