Dieses Mal war es keine Probe, als ein Feueralarm die 364 Gäste und die 241 Besatzungsmitglieder der „MS Deutschland“ am heutigen Pfingstsonntag um 12.30 Uhr aufschreckte. Dicke Rauchschwaden rund um den Schornstein des 175 Meter langen Luxusliners lösten glücklicherweise keine Panik aus. Reibungslos verlief die Evakuierung aller Gäste und des größten Teils der Crew. Verletzt wurde niemand. Die Reisenden wurden in Hotels in Eidfjord gebracht und werden dort von norwegischen Krisenstäben betreut.
Das „Traumschiff“ der schleswig-holsteinischen Reederei Peter Deilmann hatte Eidfjord nach der Fahrt durch den malerischen Hardangerfjord angelaufen, als das Unglück über die „MS Deutschland“ hereinbrach. Der Brandherd liegt im Maschinenraum und konnte wegen der enormen Hitze noch nicht gelöscht werden. Da alle Brandschutztüren funktionierten, konnte eine Ausbreitung des Brandes verhindert werden.
Wann die „MS Deutschland“ wieder Fahrt aufnehmen acomplia rimonabant und die Kreuzfahrt am 25. Mai 2010 ab Hamburg nach London und Schottland realisieren kann, bleibt zunächst ungewiss.
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