Kreuzfahrten – Schleppendes Ende einer Kreuzfahrten

Am morgigen Donnerstag wird das manövrierunfähige Kreuzfahrtschiff der italienischen Reederei Costa Crociere auf der Seychellen-Hauptinsel Mahé erwartet. Ohne Klimaanlage und ohne funktionierende Toiletten bringt der französische Thunfisch-Trawler „Trevignon“ bei einer 10 km/h-Schleppfahrt die hart geprüften, erschöpften und geschockten 636 Passagiere der Costa Allegra in den rettenden Hafen.
Hungern mussten die über1000 Personen an Bord glücklicherweise nicht, Helikopter haben die notwendigen Lebensmittel abgeworfen. Mit einem Schnellboot wurden Mitarbeiter der Reederei Costa Crociere an Bord gebracht, um den weiteren Reiseverlauf abzuklären und sich den vielen Fragen der Betroffenen zu stellen.
Neben dem entscheidenden Unterschied zu der äußerst spektakulären Havarie der Costa Concordia am 13. Januar 2012 gab es auf der Costa Allegra keine Verletzten und keine Opfer. Des weiteren hielt und hält die Reederei ständigen Kontakt zu den Schiffsbehörden und auch zu den Medien. Keine Informationen werden zurückgehalten. Die Weltöffentlichkeit wird über alle eingeleiteten Schritte informiert.
Sicher können sich glücklicherweise auch alle Passagiere und Besatzungsmitglieder fühlen. Angst Ein Piratenüberfall in dieser sensiblen Region ist vor den wachsamen Augen der Welt kaum zu befürchten.
Busse stehen am Hafen von Mahé bereit, um die geschundenen Passagiere zu verschiedenen Hotels zu bringen, damit sie endlich duschen, sich in den Tageszimmern erholen und auch endlich eine warme Mahlzeit zu sich nehmen können.
Wie verlautet, haben sich ca. 250 Passagiere entschlossen, mit drei Chartermaschinen den Heimflug nach Europa anzutreten. Die übrigen Passagiere nehmen das Angebot der italienischen Reederei an, einen kostenlosen Urlaub in besten Hotels zu verbringen, bevor auch sie die Heimreise antreten.
Das erneute Unglück auf einem Kreuzfahrtschiff der Reederei Costa Crociere hat nicht nur böse Erinnerungen an das Drama vor nahezu sieben Wochen vor der Insel Giglio geweckt, sondern es muss befürchtet werden, dass das Costa-Trauma den Kreuzfahrt-Boom der letzten Jahre wesentlich beeinflusst. Manche Kritiker befürchten sogar, dass sich Costa Crociere kaum erholen kann und die Marke „Costa“ ganz vom Kreuzfahrtmarkt verschwindet.

Kreuzfahrten – Parken am Kreuzfahrtterminal Hamburg

Eine ganz erfreuliche Nachricht! Künftighin müssen sich Kreuzfahrtgäste, die mit dem eigenen Pkw anreisen und von der Hansestadt Hamburg zu einer Kreuzfahrt aufbrechen, keine Gedanken mehr über die Parkplatzsuche machen. Nun können Gäste mit dem eigenen Pkw direkt zum Terminal fahren, in aller Ruhe ihr Gepäck ausladen; denn um das Parken kümmern sich die Beschäftigten des Parkplatz-Dienstleisters.
Durch den Dienstleister werden die Fahrzeuge auf einem eingezäunten und zudem bewachten Parkplatz in der Nähe des Terminals geparkt. Dieser Valet-.Service kostet bei verschiedenen Dienstleitern ca. 100 Euro. Nach der Schiffsreise werden die Autos den Gästen wieder zum Terminal zurückgebracht.

Kreuzfahrten – Erheblicher Imageschaden der italienischen Reederei Costa Crociere

Nach dem Feuer im Maschinenraum der Costa Allegra wird das manövrierunfähige Costa-Kreuzfahrtschiff mittlerweile von drei Schiffen nach Mahé auf den Seychellen geschleppt.Mit dem zweiten Zwischenfall innerhalb von sechs Wochen ist die italienische Reederei erneut in die Schlagzeilen geraten. Doch ist sind zwei ganz verschiedene Fälle: einerseits die havarierte Costa Concordia am 13. Januar 2012 und andererseits die Costa Allegra am 27. Februar 2012.
  • Der Kapitän der Costa Allegra hat unmittelbar nach Feststellung des Feuers im Maschinenraum SOS gefunkt und sich mit der Schifffahrtsbehörde und auch mit der Reederei Costa Crociere in Verbindung gesetzt.
  • Der Costa Allegra Kapitän stand auf der Brücke und war auf keinen Fall durch eine Liebelei, wie Geliebte des Chaos-Kapitäns behauptet, abgelenkt.
  • Der Kapitän der Costa Allegra bewies in der Unglückssituation hohe Verantwortungsgefühl und Führungsqualität.
  • Er blieb auf dem Kreuzfahrtschiff und ließ nicht die 636 Passagiere und 413 Crewmitglieder verantwortungslos im Stich.
  • An Bord der mit 4200 Personen besetzten Costa Concordia spielte sich ein totales Drama mit über 30 Toten ab. Beim Unglück auf der Costa Allegra gab es weder Verletzte noch Opfer.
  • Da die Stromversorgung und damit auch die Klimaanlage ausfiel, beorderte der Allegra-Kapitän alle Passagiere auf die Außendecks.
Erfreulich sind die Meldungen, dass die Passagiere und die Crew der Costa Allegra wenigstens ein kaltes Frühstück erhielten. Sowohl der französische Thunfisch-Trawler versorgte spontan das manövrierunfähige Costa-Kreuzfahrtschiff, mittlerweile konnten auch Hubschrauber die Costa Allegra mit Satelitten-Telefone, Taschenlampen und frischen Lebensmitteln versorgen.
Wenn auch der erneute Zwischenfall auf einem Costa-Kreuzfahrtschiff glimpflich abgelaufen ist, muss doch auch im Vergleich zum Costa Concordia-Drama mit mehr als 4200 Personen an Bord die Frage gestellt werden, ob nicht auch der Trend zu einem Schiffsgigantismus die Kreuzfahrtbranche zerstören wird. Der derzeitige Imageschaden und auch die erneute Verunsicherung der Gäste sind auf alle Fälle ganz erheblich.

Kreuzfahrten – Costa Allegra wird nach Mahé abgeschleppt

Die italienische Reederei Costa Crociere hat ihren ursprünglichen Plan, die im Indischen Ozean havarierte, manövrierunfähige „Costa Allegra“ zur Seychellen-Insel Desroches abzuschleppen, geändert. Neues Ziel ist Mahé, die Hauptinsel der Seychellen. Diese Änderung ist aus den Überlegungen entstanden, dass die Sicherheitsbedingungen für die Landung und auch die Übernachtungsmöglichkeiten für die über 600 Passagiere auf der Mini-Insel nicht gegeben sind.

Je nach Wetterlage wird das Abschleppen 24 bis 36 Stunden ohne Strom bei tropischer Hitze von mindestens 30° durch Piratengebiet in Anspruch nehmen. Nun müssen die Passagiere noch einen Tag länger an Bord ausharren, bis sie auf der Hauptinsel ankommen und versorgt werden können. Danach werden die Passagiere ausgeflogen.

Der italienischen Reederei drohen nunmehr weitere Entschädigungszahlungen. Die G#äste haben aufgrund von Angst und Stress erheblichen Schaden erlitten und werden die Costa Crociere auf alle Fälle belangen und eine angemessene Entschädigung verlangen.

Kreuzfahrten – Kreuzfahrten beginnen bereits zu Hause

Gerade ältere Personen machen sich Gedanke, wie sie nach Buchung einer Kreuzfahrt zum Abfahrtshafen kommen. Da kreisen die Gedanken bei den schweren Gepäckstücken, dem Verkehr und den Jahreszeiten, vorwiegend bei winterlichen Beeinträchtigungen. Die Aussage „Die Kreuzfahrt beginnt bereits zu Haue“ ist kein aufbauschender Werbeslogan, sondern durchaus Realität.
  • Jeder Gast kann völlig sorglos von zu Hause aus ohne Stress zum Abfahrtshafen anreisen. Bei privater Anreise mit der Bahn beispielsweise hat der Gast die Möglichkeit, sein Gepäck durch die Firma TEfra Travel Logistics GmbH von zu Hause zum Schiff und auch wieder zurück gegen eine Gebühr befördern zu lassen. Der Preis je Strecke nach Hamburg und Bremerhaven beträgt derzeit 39 Euro je Gepäckstück und Strecke. Ohne Gepäck kann der Gast auch zu den Abfahrtshäfen Genua, Venedig, Nizza, Monaco, Marseille und Amsterdam reisen. Dann beträgt die Gepäckgebühr allerdings 65 Euro. Gerade zur Winterzeit nehmen viele Gäste, die mit der Bahn anreisen, diesen Gepäckservice in Anspruch, im Besonderen auch dann, wenn sie bei der Bahn-Anreise noch umsteigen müssen. Wer unbeschwert in die schönste Zeit des Jahres startet möchte, nutzt diese Gepäckservice.
  • Wer mit dem eigenen PKW zu den deutschen Häfen anreisen möchte, muss sich nicht mehr um die Pkw-Unterstellung kümmern. Die Firma Kuehne+Nagel übernimmt den Pkw vor dem Kreuzfahrtschiff und bringt ihn in einer trockenen Halle sicher unter. Da ausreichende Platzkapazität zur Verfügung steht, ist eine langfristige Reservierung nicht notwendig. Nach Rückkehr stellt die gleiche Firma den Pkw wieder vor der Einschiffungshalle zur Abfahrt bereit.
  • Ebenfalls stressfrei kann der Gast bei schnellen und komfortablen Reisemöglichkeiten mit der Bahn zum Einschiffungshafen anreisen. Viele Reedereien bieten dem Gast RIT-Fahrkarten ab ICE-, EC- und IC-Bahnhöfen bei Schiffsabfahrten und Schiffsankünften in Deutschland an. Die RIT-Fahrkarte hat einen maximalen Gültigkeitszeitraum von 30 Tagen und gilt am Tag vor der Einschiffung, am Einschiffungstag selbst und auch am Ausschiffungstag sowie am Tag danach. Dauert die Kreuzfahrt allerdings länger, muss der Gast zwei einfache Fahrten buchen.
  • Auch per Bus kann der Gast bequem, stressfrei und ohne Kofferschleppen im modernen Nichtraucher-Fernreisebus zum Einschiffungshafen gelangen. Die Reedereien bieten verstärkt diesen Service an.Die Fahrzeiten sind speziell auf die jeweilige Kreuzfahrt abgestimmt. Der Gast gibt am Bus sein Gepäck ab und findet es dann wieder vor oder auch in seiner Kabine des Kreuzfahrtschiffes vor. Viele Gäste nutzen die direkte Gepäckzustellung bis zur Kabine. Sollte sich dieser Reisebus verspäten, braucht sich der Gast ebenfalls keine Gedanken zu machen. Das Kreuzfahrtschiff wartet bei solchen Situationen auf alle Gäste. Bei der Rückreise stellt der Gast in der Nacht vor der Abreise sein Gepäck wieder vor die Kabinentür, nachdem er einen im Kreuzfahrtschiff erhaltenen speziellen Anhänger ausgefüllt und am Gepäckstück befestigt hat. Das Serviceteam bringt dann das Gepäck von der Kabine zum Bus. Vor dem Einsteigen muss sich aber der Gast aber versichern, dass sein Gepäck auch vor dem richtigen Bus zum Verladen bereit steht.
  • Die verschiedenen Reedereien bieten An- und Abreise als Komplettpaket an. Es gibt die verschiedensten Alternativen, egal ob der Gast mit der Bahn oder dem Bus zum Einschiffungshafen anreisen möchte. Bei den meisten Reedereien ist der Bustransfer vom Bahnhof zu Kreuzfahrtschiff im Reisepreis inkludiert. Bei Buchung muss sich der Gast ausführlich über alle Gegebenheiten und Bedingungen in seinem Reisebüro informieren lassen. Vorteile dieser Komplettpakete sind u.a. die freie Zugwahl, keine Zugbindung,bequeme An- und Abreise ohne Stau.
In den Reiseinformationen der Kreuzfahrt-Kataloge sind die oftmals ganz verschiedenen Modalitäten der einzelnen Reedereien ausführlich dargelegt. Es spricht daher auch aus diesem Grund für den Besuch eines fachkundigen Reisebüros und die entsprechenden Informationen und Beratungen in Bezug auf An- und Abreise zum Einschiffungs- und ab Ausschiffungshafen. Auch in dieser Frage sollte der Gast dem Reisebüro gegenüber dem Internet den Vorzug geben.

Kreuzfahrten – Reederei Costa Crociere steht vor dem AUS

Ob sich die italienische Reederei Costa Crociere nach einem erneuten Zwischen- und Unglücksfall nochmals erholen und in der Kreuzfahrtbranche weiterhin bestehen kann, muss sehr stark bezweifelt werden. Erst die Costa Concordia, nun die Costa Allegra! Was ist geschehen?
  • Am 13. Januar 2012 lief die Costa Concordia mit mehr als 4200 Personen an Bord vor der toskanischen Insel Giglio auf einen Felsen und kenterte. Bei diesem Unglück kamen 32 Menschen ums Leben. Der Kapitän Francesco Schettino Passagiere und Crew frühzeitig im Stich.
  • Am 27. Februar 2012 brach im Maschinenraum der 189 Meter langen Costa Allegra ein Feuer aus, das zwischenzeitlich allerdings gelöscht wurde. In keinem weiteren Bereich hat sich das Feuer ausbreiten können. Eine weitere Feuergefahr besteht nicht mehr.
  • Das Feuer zerstörte die komplette elektrische Anlage, lediglich die Notstromanlagen laufen noch, die für den Fu8nkverkehr und eine notdürftige Beleuchtung ausreichen. Doch Klimaanlagen, Küchen und Toiletten sowie die Schiffsschrauben sind außer Funktion.Das Kreuzfahrtschiff trieb ohne Stromversorgung 200 Seemeilen südlich der Seychellen, setzte unmittelbar einen Notruf ab.
  • Nach dem SOS-Ruf der Costa Allegra alarmierte die italienische Marine sämtliche Handelsschiffe in der Umgebung
  • An Bord der Costa Allegra befanden sich 636 Passagiere und 413 Crewmitglieder, für die nach Aussage der Reederei keine Gefahr bestand. Die Passagiere fanden sich umgehend an den äußeren Sammelstellen ein und verbrachten an Bord eine Horror-Nacht. Schock und Angst paarten sich. Glücklicherweise gab es weder Verletzte noch Opfer.
  • Zu dem Schrecken, das das Feuer im Maschinenraum verursachte, gesellt sich zwangsläufig noch die Angst vor Piraten-Angriffe. Nach Berichten befanden sich neun Militärangehörige im Auftrag der Anti-Piraten-Mission.
  • Zu dem ohne Stromversorgung vor den Seychellen treibenden Kreuzfahrtschiff sind mehrere Schiffe und auch per Flugzeug 14 Experten unterwegs. Noch vor Mitternacht traf an der Unglücksstelle der französische Fischtrawler „Trevignon“ ein, der die Sicherheit vor Ort und auch die Kommunikation absichert.
  • Am 28. 02. 2012 wird ein Hubschrauber mit frischen Lebensmitteln und Kommunikationsmitteln das „Horror-Schiff“ erreichen.
  • Der französische Hochsee-Fischtrawler wird das nach dem Brand manövrierunfähige italienische Kreuzfahrtschiff Costa Allegra zur nahe gelegenen Mini-Insel Desroches schleppen. Auf der südwestlich von Mahé gelegenen Insel Desroches sollten die mehr als 600 Passagiere aus 25 Ländern, die meisten aus Italien, Frankreich, Österreich – aber auch 38 deutsche, am Mittwoch von Bord gehen können und auf die Seychellen in Sicherheit gebracht werden.
  • Auf der winzigen Insel im Indischen Ozean gibt es erhebliche logistische Probleme; auch das einzige Hotel mit lediglich 20 Zimmern wird kaum alle Passagiere aufnehmen können.
  • Kapitän Giogio Moretti ist an Bord geblieben und leitet umsichtig alle erforderlichen Maßnahmen.
Derzeit kämpft die italienische Reederei Costa Crociere und der damit betroffene Mutter-Reedereikonzert „Carnival“ um ihren Fortbestand, muss unermessliche Schadensersatzansprüche abwehren, hohe Entschädigungen bezahlen, dem unmittelbaren Aktionskurs-Fall begegnen. Aber nicht nur die die materielle Lage des Konzerns steht auf der Kippe, viel schwerer wiegt der völlige Vertrauensverlust in die Costa-Kreuzfahrtschiffs-Flotte. Wer will noch eine Kreuzfahrt bei einer Reederei buchen, die innerhalb weniger Wochen durch Unfälle und Unglücke in die Schlagzeilen gerät!

Costa Crociere – Erneutes Unglück für die italienische Reederei Costa Corciere

Es sind gerade einmal sechs Wochen vergangen, dass es auf der Costa Concordia durch menschliches Versagen zu einer folgenschweren Tragödie kam, als sie vor der italienischen Küste nach einem Crash auf Grund lief und mindestens 25 Menschen ums Leben kamen. Nun hat die italienische Reederei ein weiteres Unglück ereilt. Die weltgrößte Kreuzfahrtreederei kämpft wegen des Unglücks seither mit rückläufigen Buchungen u8nd Passagierklagen.
Nun hat sich ein weiterer Zwischenfall ereignet. Nach einem Brand im Maschinenraum treibt die187 Meter lange Costa Allegra ohne Stromversorgung im Indischen Ozean vor den Seychellen. Glücklicherweise bestand aber für die 636 Passagiere und 413 Besatzungsmitglieder keine Gefahr. Das Feuer an Bord konnte zügig gelöscht werden. Schiffe sind zur Unglücksstelle unterwegs, um die Costa Allegra in den nächsten Hafen zu schleppen.

Kreuzfahrten – Prominente Taufpaten neuer Kreuzfahrtschiffen

Kreuzfahrtreedereien schmücken sich gerne mit Prominenten, vorwiegend als eine Mischung aus Einladung und Engagement. Mit bekannten Namen und Gesichtern schmücken sich auf Reedereien gerne. Prominente Gäste geben ein Konzert, halten Lesungen ab, geben Vorträge, geben Trainingseinheiten in verschiedenen Sportarten, weisen in Kochkünste ein …
Aber auch bei den ganz besonderen maritimen Events dürfen Promis auf keinen Fall fehlen. Wenn prominente Gäste schon nicht mitfahren, werden sie von den Reedereien als Taufpaten „verpflichtet“. Zweifelsfrei verleihen Prominente den Taufzeremonien ein wenig Glanz, und vor allem locken sie Journalisten und Fotografen an. Auch das Fernsehen darf nicht fehlen, und neben Live-Übertragungen der TV-Sender bieten dann auch die Reedereien eigene Videos über diesen Event an.
Die Liste der prominenten „Patentanten“ ist lang. Da tauchen Namen u.a. wie Eva Padberg, Heidi Klum, Sabine Christiansen, Doris Schröder-Köpf, Eva Hermann, Steffi Graf, Katharina Witt, Iris Berben, Whoopi Goldberg, Veronica Ferres und auch Ihre Majestät Queen Elizabeth II auf. Allzeit gute Fahrt und eine Handbreit Wasser unter dem Kiel wünscht im Besonderen die italienische Filmikone Sophia Loren.
Am 26. Mai 2012 tauft die italienische Diva die 333 Meter lange und 38 Meter breite MSC Divina in Marseille. Damit stellt die bekannte Filmgröße einen absoluten Rekord auf. In Marseille tauft sie das achte Kreuzfahrtschiff.
Die Anzahl der „Taufonkel“ fällt allerdings wesentlich geringer aus. Die bekannteste Ausnahme bleibt Richard von Weizsäcker, der 1998 die Deutschland taufte.

Kreuzfahrten – Außen hui, innen pfui?

Vor Ungeziefer ist sicherlich kein Hotel, auch kein Kreuzfahrtschiff sicher. Ein komplett Milben-freies-Bett wird es ebenfalls auf keinem Kreuzfahrtschiff geben, auch zu Hause nicht. Schimmelpilzbefall und Kolibakterien lassen sich auf Kreuzfahrtschiffen durch hohe hygienische Standards gut unter Kontrolle halten. Um allen Bedürfnissen der Gäste – was Hygiene und Sauberkeit in den Kabinen betrifft – Sorge zu tragen, wird auf allen Kreuzfahrtschiffen jeder Kabine ein Kabinensteward zugeordnet, dessen Namen auf einem Kärtchen in der jeweiligen Kabine angegeben ist und der auf Abruf stets zur Verfügung steht.
Das Thema Milben-freies-Bett ist sicherlich kein Kreuzfahrt-spezifisches Thema. Die Bettwäsche wird auf Kreuzfahrtschiffen täglich gewechselt. Das „Außen-hui“ stimmt, alles ist in Ordnung, die Gäste schätzen diesen täglichen Wäschewechsel. Doch wie sieht das Innenleben aus?
Betten auf den Kreuzfahrtschiffen ist eine echte Vertrauenssache. Der jeweilige Kabinensteward wechselt zwar auf alle Fälle zwischen Abreise der Gäste und Beginn einer neuen Kreuzfahrt die Bezüge, doch die Kissenfüllung beispielsweise ist die gleiche geblieben.
Wer ganz sicher gehen möchte und auf einem geschützten Kissen sein Haupt betten möchte, der kann sich zu Hause einen Antimilben-Schutz für das Bettkissen kaufen und zur Kreuzfahrt mitbringen. Solche speziellen Bezüge bestehen vorwiegend aus Mikrofaser-Material, sind undurchlässig für Milben-Allergene, sind leicht im Koffer mitzunehmen und sind auch günstig im Anschaffungspreis.
Was allerdings die Bettmatratze betrifft, können bei den Betten der Kreuzfahrtschiffe die unsichtbaren Geister nicht ausgeschlossen werden. Die Matratzen können auf keinen Fall bei jeder Kreuzfahrt ausgetauscht werden. Ein Blick unter den Kissen- und Bettdeckenbezug und auch unter die Matratze lohnt sich auf alle Fälle. Der Gast kann leicht feststellen, ob die Matratzen z.B. mit einem waschbaren Schutzbezug überzogen sind. Schmutz wird er ebenso leicht erkennen können wie auch „verirrte“ oder „etablierte“ Tierchen.
Eine Betten-Hygiene sollte jeder Passagier selbst vornehmen und sich bei Beanstandungen umgehend an seinen Kabinensteward in Verbindung setzen, Abhilfe verlangen. Und auch darauf bestehen. Erkundigen sollte er sich durchaus auch den durch die Reederei praktizierten Reinigungszyklus entweder bei der Rezeption oder der Hausdame.
Zweifel stehen stets im Raum, wenn der Gast in den Nächten kälteren Temperaturen begegnen möchte und aus den Kabinenschränken die bereitgelegten Wolldecken entnimmt. Wer hat diese Wolldecke zuletzt benutzt? Wurde diese Wolldecke zwischenzeitlich gereinigt? Fragen über Fragen. Antworten kann der Gast lediglich auf dem betreffenden Kreuzfahrtschiff erhalten.
Dieser Tage hat eine Bericht über die Reederei Celebrity Cruises die Runde gemacht. Diese Reederei hat ihre Kreuzfahrtschiffe mit Kissenreinigungsmaschinen ausgestattet, damit alle alten Kissen wieder hygienisch einwandfrei sind, die erheblichen Müllberge eingedämmt werden. Die Anschaffung solcher Maschinen sind zwar kostenträchtig, doch die Neuanschaffung von Kissen und auch ein erforderliches Recycling schlagen auch zu Buche. Die Reederei spart aber durch die Wiederaufbereitung alter, durchgelegener und schmutziger Kissen Gelder und die Gäste schätzen diesen Service.
Kein Ammenmärchen ist die Tatsache, dass manche Gäste eigene Kopfkissen zu einer Kreuzfahrt mitbringen. Ebenso ist bekannt, dass manche Reedereien eine Auswahl verschiedener Kopfkissen anbieten und somit besondere Wünsche der Passagiere erfüllen. Sicher ist sicher, und Fragen kostet bekanntlich kein Geld!

Kreuzfahrten – Sind Mega-Liner komplizierte Irrgärten?

Jeder Kreuzfahrtneuling wird sich die berechtigten Fragen stellen, wie er sich auf einem großen Kreuzfahrtschiff zurechtfinden kann, ob die Orientierung unendlich schwierig ist, wie er die öffentlichen Räumlichkeiten findet, welche nützlichen Hilfsmittel an Bord installiert sind, um eine sicheres Zurechtfinden an Bord zu gewährleisten.
  • Häufig verstreicht noch eine gewisse Zeit nach dem Einchecken, bis der Gast seine Kabine aufsuchen kann. Dieses Zeitpolster sollte der Gast auf alle Fälle nutzen, um sich mit dem Angebot an Orientierungshilfen vertraut zu machen. Auf jedem Schiffsdeck befinden sich zum einen eine Übersicht über alle Decks. Die besonderen öffentlichen Räumlichkeiten sind auch besonders gekennzeichnet. An der Rezeption kann der Gast auch einen Deckplan erhalten, und er sollte sich beim ersten Studium auch einen ersten Überblick verschaffen.
  • Doch wie findet der Gast seine Kabine? Alle Kabinen haben lediglich eine dreistellige oder auf den ganz großen Kreuzfahrtschiffen eine vierstellige Nummer. Die erste Ziffer dieser Kabinennummer ist die Nummer des Decks. Auf der linken Seite (backbord) sind die Kabinen mit ungerader Nummer gekennzeichnet, auf der rechten Seite (steuerbord) mit gerader Nummer. Vom des Kreuzfahrtschiffes zum Heck (von vorn nach hinten) werden die Kabinennummern in aufsteigender Zahl gekennzeichnet. Diese Regelung ist bereits eine wertvolle Hilfe zum Zurechtfinden.
  • Jedes Kreuzfahrtschiff bietet aber auch mehrere Aufzüge an. Damit der Gast den richtigen Aufzug in der Nähe seiner Kabine finden kann, weist jeder Lift-Block und jede Treppe seine eigene Farbe auf. Diese Farben wird sich der Gast einprägen müssen, damit er auf dem Weg zu seiner Kabine den richtigen Aufzug wählt und auch auf dem richtigen Deck den Aufzug verlässt. Sie jeweiligen Aufzüge und Treppenhäuser sind ebenfalls durch eine Nummer oder Farbe gekennzeichnet. In den Aufzügen erfährt der Gast des weiteren eine akustische und optische Hilfe, damit er im jeweils beabsichtigten Deck den Aufzug verlässt.
  • Recht viele Kreuzfahrtschiffe sind mit moderner Technik ausgestattet, was die Orientierung betrifft. In der Nähe der Aufzüge trifft der Gast auf allen Decks sehr flott reagierende, interaktive Touchscreens an. Der Gast kann hier seine Kabinennummer eingeben und ihm wird dann der kürzeste Weg zu seiner Kabine angezeigt. Ähnlich geht dies mit allen öffentlichen Bereichen auf dem Schiff.
  • Am auffälligsten ist sicherlich auch die Beschilderung. In jedem Aufzugsbereich gibt es große Schilder, die den Decksplan und das Schiff im Querschnitt zeigen. Deck für Deck sind alle öffentlichen Einrichtungen aufgelistet, wobei das Deck, auf dem sich der Gast gerade befindet, blau hinterlegt ist. Außerdem befinden sich seitlich im Aufzugsbereich Hinweisschilder mit den jeweiligen Kabinennummern, und auch in den Kabinengängen befinden sich in regelmäßigen Abständen Hinweisschilder mit dem Decksplan.
  • Bisweilen hat der Gast dann immer noch Schwierigkeiten, wo vorne und hinten im Kreuzfahrtschiff ist. Wenn der Gast aber auf dem betreffenden Flur die Kabinennummern betrachtet, erkennt er kleine Pfeilchen auf den Kabinen-Nummern, die ihm aufzeigen, wo vorne und hinten ist; der kleine Pfeil zeigt stets nach vorne.
Um auf die vorab gestellte Frage zurückzukommen. Auch große Kreuzfahrtschiffe sind keinesfalls unüberwindbare Irrgärten. Niemand wird sich verirren, ,wenn er die vielfältigen Orientierungshilfen zu lesen und anzuwenden versteht.