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Monats-Archive: Dezember 2013

 

Die Rettung der von einem Eispanzer der Antarktis festgefrorenen MV Akademik Shokalskiy stellt alle Beteiligten vor eine harte Geduldsprobe. Wegen dichten Schneetreibens und heftiger Winde musste der australische Eisbrecher Aurora Australis erneut einen Rettungsversuch einstellen. Das australische Spezialschiffe hätte zwar eine Eisdecke von 1,60 Meter noch durchbrechen können, doch um die festgefrorene MVAkademik Shokalskiy hat sich zwischenzeitlich eine drei Meter dicker Packeisgürtel gelegt.

Die mit der Rettung Beauftragten haben sich nunmehr dazu entschieden, insgesamt 52 Passagiere und vier Crew-Mitglieder bei günstigem Wetter per Hubschrauber, der sich auf dem chinesischen Eisbrecher Snow Dragon bereit hält,  in Sicherheit zu bringen. Die restlichen Crewmitglieder werden zunächst an Bord bleiben, um alle Schiffsfunktionen am Leben zu erhalten.

Die Stimmung an Bord ist nach wie vor gut. Der Eisbrecher MV Aklademik Shokalskiy hat ausreichend Brennstoff und auch Lebensmittel an Bord, so dass für niemanden Lebensgefahr besteht. Seit Heiligabend sitzen die 74 Wissenschaftler und Abenteurer im Packeis der Antarktis rund 100 Seemeilen von dem französischen Antarktis-Stützpunkt Dumont d´Urville  fest. Der nächste australische Hafen ist sogar 1500 Seemeilen entfernt. Bis Mittwoch werden sich alle Expeditionsteilnehmer noch gedulden müssen. Expeditionsleiter Chris Turney  versichert, die Stimmung an Bord des Polarforschungsschiffs „MV Akademik Shokalskiy“ könne nicht besser sein.

 

Rollstuhlfahrer sind auch Kreuzfahrer, ohne Zweifel, wenn diese Gäste auch weit mehr Schwierigkeiten und Probleme meistern müssen, um eine Kreuzfahrt zum Traumurlaub werden zu lassen. Die aktiven Rollstuhlfahrer, die sich nicht auf ihre Behinderung zurückziehen, sondern weiterhin aktiv und interessiert am Alltag teilnehmen wollen, gönnen sich durchaus auch Kreuzfahrten, sollten  sich aber bei den Reedereien oder auch bei den favorisierten Reisebüros über die Gegebenheiten vor Ort informieren, damit sie keine unliebsamen Überraschungen erleben müssen.

Nicht alle, doch aber eine Vielzahl von Kreuzfahrtschiffen kann sich auf die Bedürfnisse von Menschen mit dieser speziellen Behinderung einstellen und Voraussetzungen schaffen, damit dieser Gästekreis problemlos an/von Bord gelangen kann, sich ohne nennenswerten Schwierigkeiten an Bord bewegen, die Nasszellen benutzen und die Kabinen ohne Schwellen befahren kann. Damit sind bereits die wesentlichen Vorbedingungen angesprochen, die ein Rollstuhlfahrer an Bord eines Kreuzfahrtschiffes antreffen muss.

Klar ist, dass sich nicht jedes Kreuzfahrtschiff und auch nicht jede Kreuzfahrt und auch nicht jede Route für Gäste mit einem Handikap eignen.Nochmals: Vor der Buchung einer Kreuzfahrt sollte sich der Rollstuhlfahrer bei der Reederei informieren, ob er als Rollstuhlfahrer an der ausgesuchten Kreuzfahrt teilnehmen kann.  Die meisten Reedereien bemühen sich ganz besonders auch um diesen Personenkreis, damit der Gast an Bord nicht auf unüberwindliche Hindernisse stößt., so beim Ein- und Auschecken, beim Tendern und Landgängen, beim Besuch der öffentlichen Räume an Bord.

Der Rollstuhlfahrer weiß sehr wohl , dass  Kreuzfahrten für Menschen mit einem Handikap nach wie vor ein vernachlässigtes Thema ist. Erfreulich ist aber die Feststellung, dass sich die verschiedenen Reedereien dafür einsetzen und entsprechende Voraussetzungen schaffen, dass auch für Gäste mit individueller Beeinträchtigung eine Kreuzfahrt zur schönsten Zeit des Jahres wird.

Der Gast muss sich vor der Buchung darüber informieren, ob alle öffentlichen Bereiche des Kreuzfahrtschiffes barrierefrei erreichbar sind. AIDA Cruises lädt beispielsweise die Gäste mit individuellen Beeinträchtigungen am ersten Kreuzfahrttag zu einem Barrierefrei-Treff ein, auf dem alle wichtigen Fragen besprochen werden. Auskunft erhalten die Teilnehmer an solchen Treffen auch darüber, welche Aufzüge an Bord sich für Rollstuhlfahrer eignen.

Hilfen für das Anbordkommen und auch das Vonbordkommen werden auf vielen Kreuzfahrtschiffen angeboten. Jeweils vor Ort wird dann vor Beginn der Ausflüge geklärt, ob ein Landgang für Rollstuhlfahrer möglich ist.

Die verschiedenen Reedereien kommen den Gästen mit einem Handikap auch insofern entgegen, als sie beispielsweise im Theater Stellplätze für Rollstuhlfahrer mit angrenzenden Sitzplätzen reservieren und in den Restaurants Tische in der Nähe des Buffets anbieten.

 

 

Auch der nächste Rettungsversuch, die in der Antarktis eingeschlossene  MS Akademik Shokalskiy zu retten, ist gescheitert. Der australische Eisbrecher „Aurora Australis“ kam lediglich 18 Kilometer an das Forschungsschiff heran, doch schlechte Sichtverhältnisse und starker Wind zwangen den Eisbrecher zur Umkehr. Ein weiterer Rettungsversuch soll erst bei einer Wetterbesserung unternommen werden.

Wie gemeldet wurde, sitzen die 74 Menschen auf der MV Akademik Shokalskiy zwar im Packeis fest, doch ihr Optimismus ist ihnen geblieben. Jede Menge Treibstoff ist ebenso an Bord wie auch Lebensmittel für zwei Wochen. Wenn die Rettungsaktion noch weiter ausdehnen sollte, können die Menschen an Bord noch weitere sechs Wochen mit Trockenmahlzeiten versorgt werden.

Nicht nur für die 26 Touristen an Bord ist das fünfwöchige Polarerlebnis zum echten Abenteuer geworden. Bei erheblichen Minusgraden können sie sich nur kurze Zeit an Deck oder gar auf dem Eis bewegen. Optimismus ist in dieser prekären Lage angesagt. Oberster Stimmungsmacher an Bord ist der fröhliche Expeditionsleiter Chris Turney, der aufgebrochen war,um die Experimente des Polarforschers Douglas Mawson  zu überprüfen und der Welt die wunderbare Natur der Antarktis nahezubringen. Wie lange es dem Expeditionsleiter noch gelingt, die Menschen auf dem von einem 20 Kilometer breiten Eisring eingeschlossenen Forschungsschiff  bei Laune zu halten, bleibt abzuwarten.

Wichtig ist es für Crew und Touristen zu wissen, dass Rettung auf alle Fälle naht und im Zweifelsfalle alle noch per Hubschrauber in Sicherheit gebracht werden können.

 

 

 Seit dem zweiten Weihnachtsfeiertag sitzt das Forschungsschiff Akademik Shokalskiy mit 74 Teilnehmern, darunter 26 Touristen, nach einem schweren Sturm in der Antarktis 2800 Kilometer südlich von Hobart fest. Rettungsmaßnahmen wurden zwar umgehend eingeleitet, doch der chinesische Eisbrecher Snow Dragon konnte sich zwar auf Sichtweite dem vom Packeis-Panzer fest eingeshclo0ssenen Forschungsschiff nähern, doch eine erneute Eisbildung  und die plötzliche Winddrehung ließen  diesen Rettungsversuch scheitern. Die Eisfläche um die  MV Aklademik Shokalskiy hatte sich zwischenzeitlich extrem ausgebreitet.

Für die Eingeschlossenen besteht allerdings keine Lebensgefahr. Das Forschungsschiff hat    ausreichend Vorräte an  Lebensmitteln und Getränken für mindestens zwei Wochen  an Bord.  Auch die Brennstoffversorgung ist gesichert. Aus eigener Kraft kann sich das Forschungsschiff nicht mehr aus der Eisdecke befreien. Dennoch ist die Stimmung an Bord gut.

Einen weiteren gemeinsamen Rettungsversuch unternehmen der Eisbrecher L´Astrolabe aus Frankreich und der australische Eisbrecher Aurora Australia. Ob sie in kurzer Zeit die 74 Eingeschlossenen aus der auf über 20 Kilometer ausgedehnten Eisfalle retten können, bleibt abzuwarten.

Der chinesische Eisbrecher, die nur gut sechs Kilometer entfernt ist  , bleibt  in der Nähe . Er hat  Hubschrauber an Bord, mit denen er  Besatzung und Passagiere notfalls retten kann.

Die Eilmeldung schreckt auf: Brand im Passagierbereich der Norseefähr5e MS King Seaways, 28-Jähriger wegen des Verdachts der Brandstiftung festgenommen, Fähre kehrt zum Ausgangshafen zurück!

Die mit 946 Passagieren und 127 Besatzungsmitgliedern besetzte Nordseefähre befand sich auf dem Weg von Großbritannien nach Amsterdam, als der Brand im Passagierbereich festgestellt wurde. Durch das rasche Eingreifen der Bordfeuerwehr konnten die Flammen auch rasch gelöscht werden. Doch sechs Passagiere und ein Besatzungsmitglied wurden wegen des Verdachts einer Kohlenmonoxyd-Vergiftung per Hubschrauber ins Krankenhaus der Stadt Scarborough geflogen werden.

Als das Feuer bemerkt wurde, war das Schiff gerade vor der Küste von Yorkshire. Die Passagiere wurden an Deck und zu den Rettungsbooten gerufen, hieß es vom Betreiber der Fähre. Nachdem der Brand innerhalb von 15 Minuten gelöscht werden konnte, kehrten sie in ihre Kabinen zurück.

Nach der Rückkehr des Schiffes in den Hafen von Newcastle nahm die Polizei an Bord zwei Männer fest. Ein 26-Jähriger stehe unter Verdacht der Brandstiftung, ein 28-Jähriger sei wegen Krawallmache in Gewahrsam, teilte die Polizei mit. In Newcastle soll nunmehr der Schadensumfang festgestellt werden.

 

Auf Nordlandreisen legen die allermeisten Kreuzfahrtschiffe einen Stopp auf der Inselgruppe der  Lofoten ein. Bei Leknes werden die Gäste mit Tenderbooten an Land gebracht. Den Gästen bietet sich ein Naturschauspiel vom Allerfeinsten. 1000 Meter hoch ragen die Gipfel der Lofoten aus dem Meer. Die 120 Kilometer lange Inselkette der Lofoten liegt vollständig nördlich des Polarkreises und wird vom Festland durch die dunklen Tiefen des Vestfjords getrennt. Die vier großen Inseln Austvagoy, Vestvagoy, Moskanesoy und Flakstadoy schleißen sich mit einigen der mittelgroßen Inseln nahezu zu einem gestreckten Gebirgskamm zusammen.

Die Gäste erreichen die verschiedenen Inseln über Brücken und durch Tunnels. Die Tagesausflüge bringen die Gäste durch landschaftlich wunderschöne Regionen. Eine erste Attraktion ist der 1800 Meter lange Tunnel unter dem Nappstro0m h9indurch. Die Fahrbahn liegt dann 65 Meter unter dem Meeresboden.  Nach Erreichen der Insel Flakstadoy begrüßen die Gäste 1000 Meter in den Himmel ragende Bergzinnnen.  Die Wiesen sind mit Wollgras übersät.

Ein interessanter Haltepunkt für alle Lofotenbesucher ist die Kunstschmiede in Sund. Von besonderem Interesse ist auch die Flakstad-Kirche, die 1780 in Blockbauweise erstellt wurde.  Im Fischerdorf Nusfjord ist die Atmosphäre eines Fischerdorfes noch authentisch erhalten. Nusfjord besteht aus eienr Ansammlung gut erhaltener alter Häuser aus der Zeit, als die „Dorfkönige“ auf den Lofoten herrschten.

Unweit der Ortschaft entdecken die Gäste die gewaltigen Trockengestelle , an denen der arktische Dorsch zum Trocknen aufgehängt wird. Dieser Trockenfisch ist ein geschätzter Exportartikel, der besonders in die Mittelmeerländer verkauft wird. Ins Auge fallen auch die blutrot gestrichenen Fischerhütten auf Stelzen (Rorbuer), die nun ihrem eigentlichen Zweck entfremdet sind und den Touristen als Unterkunft dienen.

Manche Reedereien bieten auf den L0foten auch eine Königskrabben-Safari an. Wer einen Tauchschein besitzt, kann zwar mit professionellen Tauchern auf die Krabbensuche gehen, die allermeisten Gäste bleiben aber im Boot und beobachten, wie ein Guide die riesigen Königskrabben an Bord bringt. Die Gäste werden in der Zwischenzeit darüber informiert, dass Ende der 1960er Jahre  die Königskrabbe  – auch Monsterkrabbe genannt – von russischen Forschern in der Barentssee nahe Murmansk ausgesetzt, wo sie sich plangemäß stark vermehrte. Bis heute ist sie zu den norwegischen Lofoten vorgedrungen. Die Umsiedlungsaktion war von den Generalsekretären der Sowjetunion Josef Stalin und seinem Nachfolger Nikita Chruschtschow in die Wege geleitet worden, um die Versorgungslage in Moskau und Murmansk zu verbessern. Gerne werden die Königskrabben auch als „Letzte Bastion der Roten Armee“ bezeichnet. Die Lebenserwartung beträgt ungefähr 30 Jahre. Die Weibchen der Königskrabbe legen zwischen 400.000 und 500.000 Eier. Gefangen werden dürfen lediglich die männlichen Tiere.

Eine Königskrabbe kann bis zu 15 Kilogramm schwer werden und eine Spannweite von 2 Metern erreichen. Nach dem Fang landet die Königskrabbe in einem Topf mit kochendem Wasser.  Das herrliche, weiße Fleisch aus den Beinen und Scheren ist besonders saftig und hat einen natürlich süßen Geschmack

Der 13. Januar 2012 ist den allermeisten Kreuzfahrern noch in bester Erinnerung. 20 Monate lang hatten sie alle Neuigkeiten und Aktivitäten um die Bergungsarbeiten der vor der italienischen Insel Giglio havarierten Costa Concordia verfolgt und ebenso inständig gehofft, dass nach der Bergung die noch vermissten beiden Toten gefunden werden könnten. Diese Hoffnung hat sich bislang leider nicht bestätigt.

Durch ein Unwetter verzögerte sich zunächst die äußerst gewissenhaft geplante Bergung. Nach wenigen Stunden konnte der einstige Kreuzfahrtriese vom Felsen gelöst werden. Das Wrack musste zunächst aus seiner eingekeilten Lage zwischen zwei Felsen befreit und um insgesamt 65° gedreht werden. Die Maßarbeit gelang, und am heutigen frühen Morgen konnte die schwierige Bergung mit dem spektakulären Aufrichten in die Vertikale zunächst abgeschlossen werden.

Vorbei ist das stolze Antlitz des einstigen Traumschiffes der Reederei Costa Kreuzfahrten. Braun und hässlich präsentiert sich die vor 20 Monaten havarierte Costa Concordia. Nun sollen in den nächsten Monaten riesige Stahlbehälter an der Backbordseite befestigt werden, damit das Wrack den nötigen Auftrieb zum Abtransport in den vorgesehenen Hafen erhält. Nach Abschluss der Vorbereitungsarbeiten wird die Costa Concordia dann im nächsten Sommer abschleppbereit sein.

Am 13.01.2012 starben 32 Menschen bei diesem Unglück. Zwei Leichen konnten damals nicht aufgefunden werden, und auch am 17.09.2013 konnten sie immer noch nicht ausfindig gemacht werden. So weilen die Gedanken vieler bei den Angehörigen und hoffen mit ihnen, dass die Tragödie vom 13.01.2012 den Angehörigen doch noch Gewissheit über den Verlust bringt, die Vermissten gefunden und würdig begraben werden können.

In wenigen Tagen werden die dramatischen Momente zurückkehren, und die Reederei wird Gedenkfeiern begehen und ihrer moralischen Verpflichtung gerecht werden.

Die schwierigsten Phase der Bergung ist zwar mit dem Aufrichten geschafft, doch es gibt keinen Stopp. Täglich wird konstant weitergearbeitet. Im April 2014 sollen 30 Plastikkästen montiert werden, um dem Concordia-Wrack den nötigen Auftrieb zu verschaffen. Bislang haben die Bergungsarbeiten mehr als 600 Millionen Euro verschlungen, und die Kostenspirale wird sich weiter drehen.

Das größte Schwerlast-Hubschiff Dockwise Vanguard mit einer Länge von 275 Meter und einer Breite von 79 Meter sowie einer Tragfähigkeit von ca. 117 000 Tonnen soll die stark beschädigte Costa Concordia nach Civitavecchia, Piombino, Livorno oder nach Aliaga bringen. Eine endgültige Entscheidung ist aber noch nicht getroffen.

 

Die Zahl der Menschen, die an Allergien und/oder Unverträglichkeiten leiden, ist zwar statistisch nicht erfassbar, doch die Zahl ist ziemlich groß. Einige Menschen vertragen Fruchtzucker schlecht, andere Laktose, Histamin oder Gluten. Essen diese Menschen bestimmte Lebensmittel, vertragen sie bestimmte Stoffe im Essen nicht.  Während bei einer Allergie das körpereigene Immunsystem eine Rolle spielt, haben sogenannte Intoleranzen andere Ursachen

Bei Fruchtzuckerunverträglichkeit reagieren die Menschen mit Blähungen, Bauchschmerzen und Durchfall. Gleiche Symptome stellen sich auch bei einer Milchzuckerunverträglichkeit ein. Glutenunverträglichkeit löst Durchfall und fettige Stühle aus. Bei einer Histaminunverträglichkeit können sich  Kopfschmerzen und Migräne, aber auch Magen-Darm-Probleme, Herzrasen oder Nesselsucht einstellen.

Menschen, die unter solchen Lebensmittelunverträglichkeiten leiden, müssen deswegen aber nicht auf eine Kreuzfahrt verzichten. Die Reedereien bieten umfassende Hilfe an. Gäste, die unter Allergien und Unverträglichkeiten leiden, müssen diese Beschwerden noch vor Antritt der Kreuzfahrt der Reederei mitteilen, die dann entsprechende Maßnahmen auf dem gebuchten Kreuzfahrtschiff trifft.

Bei einzuhaltender Diätkost muss der Gast zu Beginn der Kreuzfahrt den Restaurant6chef kontaktieren, der dann an Bord die erforderlichen Maßnahmen veranlasst, damit der Gast eine unbeschwerte Kreuzfahrt genießen kann.

Voreingenommene Unzufriedenheit mit dem Essen an Bord stellt sich bisweilen bei einzelnen Gästen in den ersten beiden Reisetagen ein, wenn Gäste die Meinung vertreten, dass die gereichten Portionen zu klein sind. Doch auch dieser Personenkreis wird bald an Bord erleben, dass während der Nächte die berühmten „grünen Schiffsmännchen“ an Bord über Bord die Kleidung der Gäste enger nähen, um die Urlauben an Bord zu ärgern. Nach wenigen Tagen stellen auch diese Gäste fest, dass die Kleidung daher zu eng geworden ist, und sehen sich mit Problemen konfrontiert, wenn sie sich auch keine „Ersatzkleidung“ eingestellt haben.

Der Tatsache, dass ggf. jüngere Gäste mehr essen als ältere Kreuzfahrer, begegnet das Küchenteam damit, dass sie nach Verabreichung der Hauptspeise mit Speiseplatten die Gäste an den einzelnen Tischen aufsuchen und einen „Nachschlag“ anbieten.

Hungern muss an Bord niemand, jeder Gast wird satt. Aber die Zahl der Kreuzfahrer, die über zu geringes Essensangebot – aber nur während der ersten Reisetage – klagen, ist weitaus geringer als die Zahl der  Gäste, die sich über das angereicherte „Hüftgold“ beklagen.

Einer möglichen Unzufriedenheit  können die Gäste dadurch ernsthaft begegnen, dass sie sich vor Antritt einer Kreuzfahrt essenstechnisch gewissenhaft disziplinieren und das dadurch verlorene Gewicht an Bord wieder aufholen können. Bei täglichen mindestens fünf Mahlzeiten ist dies überhaupt kein Problem. Wer allerdings „unvorbereitet“ eine Kreuzfahrt antritt, kann lediglich durch „eiserne Disziplin“ beim Essen mit Unterstützung von täglichem Sport sein Gewicht halten.

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Bei der jüngsten Flussreisen auf dem 110-Meter-Flussschiff MS Aurelia stand der Fluss im Mittelpunkt dieser vorweihnachtlichen Auszeit mit Blick auf die langsam vorbeiziehenden Landschaften und der besten Möglichkeit, die Sehenswürdigkeiten angrenzender Regionen zu besuchen. Während der fünftägigen Flusskreuzfahrt lockten die Weihnachtsmärkte in Bonn, Koblenz, Rüdesheim,Frankfurt und Mainz mit Handwerkskunst, blendender Illuminationen und Glühweinduft. Aber auch die Crew, allen voran Küchenchef Imre Banga und Phoenix-Reiseleiterin Doris Staude, sorgten dafür, dass dieser Urlaub-Zwischendurch zu einem ganz besonderen Verwöhnprogramm wurde. Doch berichten wir der Reihe nach.

Am dritten Adventssonntag checken die Gäste auf dem 110 Meter langen und 11,4 Meter breiten Beliebtheitsgaranten der Phoenix-Flussflotte in Köln ein. Von Anfang an fühlen sich die Gäste auf dem Flussschiff der Komfortklasse wie zu Hause, sind alle in Außenkabinen untergebracht und freuen sich nach einem Begrüßungscocktal, auf dem Kapitän Ralf Tholen sein Team vorstellt, und nach dem Willkommens-Abendessen auf eine entspannten Flussreise zu den traditionsreichsten und stimmungsvollsten Orten entlang der drei Flüsse Rhein, Mosel und Main.

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Gegen 18.00 Uhr legt die MS Aurelia in Bonn an, und den Gästen bleiben zwei Stunden Zeit, den Weihnachtsmarkt in der Innenstadt auf dem Münsterplatz zu besuchen, der an über 170 Verkaufsständen ein abwechslungsreiches Warenangebot an dekorativem und praktischen Kunsthandwerk ebenso anbietet wie Weihnachtsschmuck, kulinarische Genüsse und vor allem Glühwein. Doch um 20.45 Uhr nimmt die MS Aurelia Kurs auf Cochem an der Mosel, 62 km auf dem Rhein und 51 km auf der Mosel.Aurelia 2013 055 Aurelia 2013 030 Aurelia 2013 031Aurelia 2013 031

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Strahlender Sonnenschein begrüßt die Gäste, als das Phoenix-Flussschiff für gehobene Ansprüche, mit Cochem einen klassischen Urlaubsort an der Mosel erreicht. Der musikalische Bordwecker hat die Gäste pünktlich um 7.00 Uhr geweckt und auf die Besonderheit des zweiten Reisetages eingestimmt. Mehr als 100 Meter über der Mosel präsentiert sich auf einem markanten Kegel die Reichsburg mit ihrem unvergleichlichen Umriss. Zwei kleinere Reisebusse bringen die Gäste nach dem reichhaltigen Frühstück zur Reichsburg, und ein Reiseführer, der die Burg während des gesamten Jahres bewohnt, gibt den Gästen bei der Führung durch die Reichsburg Einblicke in das mittelalterliche Burgleben, in die gesamte Historie dieser Wehranlage und überfrachtet die Gäste keineswegs mit geschichtlichen Daten. Doch ein wichtiges Datum können sich die Besucher einprägen: das Jahr 1868, als der Berliner Kaufmann Louis Ravené das Grundstück für 300 Goldmark kaufte und die von französischen Truppen zerstörte Reichsburg wieder aufbauen ließ. Nach dieser höchst interessanten Burgführung haben die Gäste noch vor dem Mittagessen ausreichend Zeit für einen Bummel durch die historische Altstadt, und auch der Nachmittag bleibt zur Eigengestaltung frei. Einige Gäste nutzen das Angebot, die historische Senfmühle aus dem Jahre 1810, eine der ältesten in Europa, zu besichtigen, sich auf einer Führung mit dem Prozedere der Senfgewinnung vertraut zu machen und anschließend ganz verschiedene Sorten des kalt gemahlenen Gourmet-Senfs zu probieren. Erneut gegen 18.00 Uhr verlässt die MS Aurelia die Tagesdestination Cochem und nimmt Kurs auf die 51 Flusskilometer entfernte Stadt Koblenz am Zusammenfluss von Rhein und Mosel. Nach dem kulinarischen Verwöhn-Abendessen spielt wieder Bordmusiker Roumen Passev zum Tanz auf.

Während der Nachtfahrt passiert die MS Aurelia die Schleusen Müden, Lehmen und Koblenz, was die Gäste lediglich durch einige sanften Berührungen des Flussschiffes mit der Schleusenmauer zu spüren bekommen.

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Aufgrund der nicht erreichten Mindestteilnehmerzahl muss der Ausflug „Stadtrundgang Koblenz“ abgesagt werden. Doch die MS Aurelia hat unweit des Deutschen Ecks festgemacht, und auch der Weg zum Stadtzentrum, lässt sich leicht zu Fuß bewältigen. Von der Anhöhe des gegenüberliegenden Ufers grüßt die Festung Ehrenbreitstein 118 Meter über dem Rhein, doch das einmalige Erlebnis, mit der Seilbahn über den Rhein zu schweben mit einmaligen Blicken auf den Rhein und danach die zweitgrößte erhaltene Festung Europas, die Festung Ehrenbreitstein, zu erobern, fällt dem Fahrplan der Seilbahn während der Wintermonate zum Opfer. Ziel der morgendlichen Wanderung ist die Landspitze Deutsches Eck, an der sich die Mosel mit dem Rhein vereint. Dem Zusammenfluss von Rhein und Mosel verdankt die Stadt Koblenz auch seinen Namen „Castellum apud Confluentes“ – „das Kastell bei den Zusammenfließenden“.

Auf einem riesigen Steinsockel grüßt im gleißenden Sonnenlicht das imposante Reiterstandbild von Kaiser Wilhelm I. Nach Besichtigung dieses symbolischen Standortes schlendern die Gäste durch die Altstadt. Doch der Koblenzer Weihnachtsmarkt ist noch in Schlafstarre verfallen, so dass die Gäste nach einem Spaziergang entlang des Rheins zur MS Aurelia zurückkehren, die sich noch vor dem Mittagessen auf den Weg zum UNESCO-Weltkulturerbe Rüdesheim macht.

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Zwischen Koblenz und Rüdesheim passiert die MS Aurelia das romantische Mittelrheintal mit mehr als 20 Burgen, Weinbergen und kleinen Ortschaften. Reiseleiterin Doris Staude läuft erneut zur Hochform auf und informiert die Gäste jeweils über die örtlichen Gegebenheiten. Am wohl sagenumwobensten mächtigen Schieferfelsen am Rhein, der Loreley, gleitet die MS Aurelia bei ruhiger Fahrt vorbei. Die Gäste sind herzlich eingeladen, das berühmte Lied der Loreley von Heinrich Heine, vertont durch Freidrich Silcher, mitzusingen. Der Loreleyfelsen, 25 Kilometer von Rüdesheim entfernt, erhebt sich 130 Meter über dem Wasserspiegel. Noch bis ins 19. Jahrhunderte bildeten an dieser Stelle Felsklippen und Stromschnellen für die Schiffe gefährliche Hindernisse. Durch das gute Echo bildete sich die Sage von der berühmten Schönheit LORELEY heraus, die durch ihren Gesang die Schiffer verzauberte und von den Gefahren des Rheins ablenkte und manche Schiffe am Felsen zerschellen ließ. Wer allerdings die Skulptur der mythischen Sirene Loreley in der Felsenwand sucht, hat keinen Erfolg, denn die Nixe Loreley befindet sich auf der Hafenmole in St. Goarshausen und ist ein Geschenk der Künstlerin Natasha Alexandrowna Prinzessin Jusoppow 1983 an die Stadt Sankt Goarshausen.

 

Phoenix Reiseleiterin Doris Staude informiert die Gäste mit unendlicher Geduld über die Kulturlandschaft von großer Vielfalt und Schönheit, über die Burgen Stolzenfels, Stahleck, Klopp, Sterrenberg und Liebenstein, um nur einige zu nennen, und lässt es sich auch bei einbrechender Dämmerung nicht nehmen, die Gäste über den Mäuseturm, dem Wahrzeichen Bingens, zu informieren.

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Nach 67 Flusskilometern wird Rüdesheim erreicht, und die Gäste besuchen noch vor dem Abendessen den Weihnachtsmarkt der Nationen, das in diesem Jahr 20-jähriges Jubiläum feiern darf. Der Rüdesheimer Weihnachtsmarkt dehnt sich rund um das romantische Herz der Altstadt aus, zwischen Marktplatz und der weltberühmten Drosselgasse, zwischen Rhein und der historischen Oberstraße, schließt stimmungsvolle Gassen ebenso ein wie Höfe und Gaststätten. Wenn auch das Abendessen an Bord der MS Aurelia die Gäste erwartet, gönnen sich die meisten Fluss-Ausflügler eine Grillwurst und einen Glühwein und genießen noch den Autritt eines russischen Chorensembles. Erst gegen Mitternacht verlässt die MS Aurelia die Stadt Rüdesheim.

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Bevor die MS Aurelia mit Frankfurt/Mais gegen 7.00Uhr die vorletzte Destination dieser kurzweiligen Flussreise erreicht, legt sie noch 26 Kilometer auf dem Rhein und danach 35 Kilometer auf dem Main zurück und passiert dabei die Schleusen Kostheim, Eddersheim und Griesheim.Der Ausflug „Stadtrundfahrt und Maintower“ gestaltet sich dank der beiden Reiseleiter zu einem besonderen Highlight dieser Flussreise. Die interessanten Ausführungen und Informationen kreisen um den Stadtteil Westend, die Banken-Komplexe, dem besonderen Einsatz der Politiker Joschka Fischer und Daniel Cohn-Bendit, die Museumstraße, die Geschichte des Apfelweins und der Paulskirche sowie des Main Towers, der mit 200 Meter das vierthöchste Hochhaus in Frankfurt ist. In kaum 45 Sekunden erreichen die Gäste nach Kontrolle des Security-Schalters der Lobby die Aussichtsplattform. Die Gäste sind glücklich, dass sie nicht die 1090 Treppenstufen bis in die Turmspitze bewältigen müssen und genießen bei strahlendem Sonnenschein den einzigartigen Blick auf die Skyline der Main-Metropole. Für den Besuch des Frankfurter Weihnachtsmarktes bleibt kaum Zeit, denn die MS Aurelia verlässt bereits um 13.00 Uhr Frankfurt und erreicht nach weiteren 35 Flusskilometern um 18.00 Uhr Mainz. Der Mainzer Weihnachtsmarkt ist völlig überfüllt, Menschenmassen zwängen sich zwischen den hundert Buden hindurch, nachdem sie über die Weihnachtsallee die Weihnachtspyramide bewundert und den Weg zur Grippe fortgesetzt haben, die Himmelspforte entlang geschoben wurden und schließlich zum romanischen Weihnachtsdorf gelangen.

 

Zurück an Bord erwartet die Gäste das Gala-Abschiedsessen, und nachdem alle Formalitäten erledigt sind, können die Gäste die bezaubernde Weihnachtsreise in der Lounge ausklingen lassen. Die Nacht wird kurz, die Koffer müssen noch vor 8.00 Uhr in den Gang vor den Kabinen gestellt werden. Das Aus-Checken klappt ebenso vorzüglich wie das Ein-Checken, und Phoenix-Reiseleiterin Doris Staude verabschiedet alle Gäste, die sich alle in dem Gedanken vereinen, eine wundervolle, erlebnis- und abwechslungsreiche Weihnachts-Flusskreuzfahrt von insgesamt 550 Flusskilometern zurückgelegt und genossen zu haben. Das Bonner Unternehmen hat mit dieser Flussreise erneut ihre Fangemeinde verstärkt und neue begeisterte Anhänger von Flussreisen gefunden.

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Quelle: AIDA-Newsletter vom 26.12.13