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Monats-Archive: Mai 2014

Gerade einmal sechs Jahre konnte die am 7. Juli 2006 vom tschechischen Top-Model Eva Herzigová im Hafen  von Civitavecchia getaufte Costa Concordia Kreuzfahrt-Begeisterte in alle Welt bringen, bevor sie am 13. Januar 2012 vor der Insel Giglio im Mittelmeer auf einen Felsen lief, leck schlug und mit rund 65° Schlagseite unmittelbar nördlich des kleinen Hafens der Insel auf Grund lag.

Nach langwierigen Untersuchungen wurde dann ein 270-seitiger Abschlussbericht mit detaillierten Ermittlungsergebnissen vorgelegt, darin heißt es u.a.:, dass

°  die im Abfahrtshafen Civitavecchia vorgenommene Kursplanung fehlerhaft war,

°  die durchgeführten Rettungsübungen mit mehreren Zustieghäfen nicht den SOLAS-Richtlinien

   entsprachen,

°  nicht alle Besatzungsmitglieder ihre Rolle bei Rettungsaktionen kannten,

°  die Mischung der offiziellen Bordsprache Italienisch mit der Umgangssprache Englisch vor und

   nach der Kollision zu Problemen führten.,

°  der Kapitän zu spät auf der Brücke erschien,

°  das Tempo für das Rettungsmanöver zu spät reduzierte wurde,

°  die Evakuierung der Passagiere nicht rechtzeitig erfolgte,

°  der Notstromgenerator nicht automatisch ansprang,

°  die zum Lenzen vorgesehenen Pumpen nicht benutzt werden konnten.

°  bei der Rettungsaktion die falsche Seite benutzt wurde,

° die Besatzungen der Rettungsmittel mit mehreren nicht ausgebildeten Personen besetzt waren,

° der Kapitän und die meisten Offiziere bereits das Schiff verließen,obwohl noch mehrere hundert

   Gäste an Bord waren.

Am 17. September 2013wurde das Wrack aufgerichtet und ruht seitdem auf einer am Meeresboden verankerten Plattform.l Für die Verschrottung der Costa Concordia hatten sich verschiedene Firmen aus China, Frankreich, Großbritannien, Norwegen und Türkei beworben.

Am günstigen wäre die Verschrottung in der Türkei geworden, doch nunmehr wird das mit Schwimmkästen für den Transport flottgemachte Wrack  im Schneckentempo ab 20. Juli 2014 etwa 150 Seemeilen in den Genueser Hafen geschleppt und dort zerlegt, demnach nicht – wie zunächst vorgesehen – auf den Spezialtransporter VANGUARD verladen. Das Abwracken wird voraussichtlich ein Jahr dauern und rund hundert Millionen Euro kosten.

 

Die Reederei AIDA Cruises verstärkt ihre Bemühungen, um Gästen mit individuellen Beeinträchtigungen  einen unbeschwerten Urlaub zu ermöglichen.

Wohlfühlen ohne Barrieren

Wir tun unser Bestes dafür, dass Sie als Gast mit Ihrer individuellen Beeinträchtigung Ihre schönste Zeit des Jahres bei uns so unabhängig und barrierefrei wie möglich genießen können. Von der persönlichen und sachkundigen Beratung in unserem Kundencenter über die Anreiseorganisation bis hin zu speziellen Arrangements an Bord – sprechen Sie uns an, wir sind gern für Sie da.

Urlaub unbeschwert genießen

Nahezu alle öffentlichen Bereiche der AIDA Schiffe, wie Bars, Restaurants, Lifte, Außendecks, öffentliche WCs und Kabinen sind barrierefrei erreichbar und mit einer Orientierungsbeschilderung in Profil- und Brailleschrift ausgestattet. Wir tun unser Bestes dafür, dass Sie als Gast mit Ihrer individuellen Beeinträchtigungen Ihre schönste Zeit des Jahres bei uns so unabhängig und barrierefrei wie möglich genießen können. An Bord beraten wir Sie gern individuell zu allen Fragen rund um Ihre Urlaubsplanung.

Barrierefrei-Treff zum Reisebeginn

Wir laden alle Gäste mit individuellen Beeinträchtigungen, i. d. R. am ersten Tag der Reise, zu einem Barrierefrei-Treff ein. Wir geben  wichtige Informationen zu Ihrer individuellen Urlaubsplanung und stehen Ihnen für Fragen zur Verfügung.

° Landgangsmöglichkeiten in den Häfen für Rollstuhlfahrer

° Standard-Ausflugsangebote und mögliche individuelle Arrangements

° Reservierung und Lage der Restaurant-Sitzplätze für Rollstuhlfahrer/ Gäste mit eingeschränkter

  Geh-Fähigkeit

° Verleih-Equipment und Orientierungshilfen an Bord

° Individuelle Beratung und Unterstützung

Bei Kurzreisen erfolgt diese Information schriftlich bzw. an der Rezeption. Darüber hinaus stehen wir selbstverständlich jederzeit an der Rezeption für Ihre Fragen zur Verfügung. Sprechen Sie uns gern an, wir finden individuelle Lösungen für Sie!

Viel Raum zum Glücklichsein

Wir bieten Ihnen auf allen AIDA Schiffen schöne behindertenfreundlich ausgestattete Kabinen in verschiedenen Kategorien an. Diese Kabinen liegen in der Nähe der Treppenhäuser/Lifte auf AIDAcara, AIDAvita und AIDAaura in den Decks 6 und 7, auf allen anderen Schiffen in Deck 4.

Behindertenfreundliche Kabinen sind bei Verfügbarkeit im AIDA VARIO Tarif buchbar. Bitte rufen Sie oder Ihr Reisebüro uns vor der Buchung an und senden uns innerhalb von zwei Tagen den ausgefüllten Fragebogen Barrierefreiheit zu.

Die Kabinentür ist ca. 85 cm breit (lichte Weite), die Schwelle am Eingang ist 2 cm hoch und mit einer Schräge versehen. Die Tür öffnet sich nach außen zum Gang und wird durch den Türgriff bzw. ein Kartenschloss geöffnet.

Für Weltentdecker mit individuellen Beeinträchtigungen

Wir tun unser Bestes dafür, dass auch Sie als Gast mit Ihrer individuellen Beeinträchtigung sich auf unvergessliche Landausflüge und spannende Erlebnisse in den Häfen freuen können. Eine Übersicht der Häfen, bei denen es zuLandgangsbeschränkungen kommen kann, finden Sie hier.

Von der persönlichen und sachkundigen Beratung in unserem Kundencenter über die Empfehlung geeigneter Ausflüge bis hin zu individuellen Ausflugsarrangements – sprechen Sie uns an, wir sind gern für Sie da.

Jetzt NEU: Rollstuhl ausleihen. Reservieren Sie schon vor Ihrer Reise einen Rollstuhl für eine unbeschwerte Zeit an Bord. Ab sofort in MyAIDA.

Teilnahme an AIDA Landausflügen

Wenn Sie ohne Hilfe bzw. mit Hilfe Ihrer Begleitperson in einen Bus mit Stufen einsteigen können, sind die meisten, insbesondere die als „bequem“ gekennzeichneten  Busausflüge zu empfehlen Ihr Rollstuhl oder Ihre Mobilitätshilfe sollte faltbar sein. Einen Überblick der Schwierigkeitgrade unserer AIDA Ausflüge können Sie sich hier herunterladen.

Berücksichtigen Sie bitte bei der Buchung Angaben zu Laufwegen und Barrieren in den AIDA Ausflugsbeschreibungen. Unsere Scouts an Bord beraten Sie gern individuell.

Wir bitten Sie um Verständnis, dass nicht alle AIDA Landausflüge für Gäste mit individuellen Beeinträchtigungen bzw. eingeschränkter Beweglichkeit geeignet sind. Eine besondere Betreuung kann von unseren Scouts nur bedingt übernommen werden. Deshalb empfehlen wir generell die Begleitung durch eine verantwortliche Begleitperson.

Urlaubsglück für besondere Bedürfnisse

Das Reisen mit AIDA ist auch als Gast mit eingeschränkter Hörfahigkeit ein unvergessliches Urlaubserlebnis. Wir stellen Ihnen an Bord Hilfsmittel zur Verfügung, die die Wahrnehmung von akustischen Signalen in der Kabine, an der Rezeption und im Theater/Theatrium erleichtern. Damit wir uns auf Ihre besonderen Bedürfnisse einstellen können, ist es wichtig, dass Sie uns so viele Details wie möglich vorab wissen lassen. Von der persönlichen und sachkundigen Beratung im AIDA Kundencenter bis zur Reservierung des Kabinensets – sprechen Sie uns an, wir sind gern für Sie da.

Spezielle Ausstattung für Ihren Traumurlaub

Das Reisen mit AIDA ist auch als Gast mit eingeschränkter Sehfähigkeit ein unvergessliches Urlaubserlebnis. Wir stellen Ihnen an Bord Orientierungshilfen zur Verfügung. Damit wir uns auf Ihre besonderen Bedürfnisse einstellen können, ist es wichtig, dass Sie uns so viele Details wie möglich vorab wissen lassen. Sprechen Sie uns an, wir sind gern für Sie da.

Auf Wunsch lassen wir Ihnen wichtige Informationen in taktiler Schrift/Braille-Schrift zukommen.

Urlaubsgefühl neu erleben

Das Reisen mit AIDA ist auch als Gast mit eingeschränkter Beweglichkeit, mit dem Rollstuhl oder anderen Mobilitätshilfen ein unvergessliches Urlaubserlebnis. Damit wir uns auf Ihre besonderen Bedürfnisse einstellen können, ist es wichtig, dass Sie uns so viele Details wie möglich vorab wissen lassen.

Von der persönlichen und sachkundigen Beratung in unserem Kundencenter über die Anreiseorganisation bis hin zu speziellen Arrangements an Bord – sprechen Sie uns an, wir sind gern für Sie da.

Quelle: AIDA Newsletter v. 28.05.14

 

Bei dem Bonner Unternehmen Phoenix Reisen kommt nach „A“ nicht „B“, sondern der Speuzialist für See-ä und Flussreisen bleibt bei „A“.  Zu den „Mittliedern“ der Flussschiff-A-Flotte MS Ariane, MS Amelia, MS Aurelia gesellt sich nun ab 2015 mit der MS Anesha der 135 Meter lange und 11,4 Meter breite Neubau der Schweizer Reederei Scylla, Basel.

Das neue Flaggschiff von Phoenix Reisen hat es in sich.: Überdurchschnittlich große und stilvoll eingerichtete Kabinen (ab 17m²), die meisten mit französischem Balkon, gemütliche und helle Räumlichkeiten, Hotel- und Restaurantbetrieb durch unseren renommierten Partner sea chefs.

Details:

  • Elegante Räumlichkeiten auf 4 Passagierdecks verteilt
  • Stilvoll eingerichtete Panorama-Lounge mit Bar
  • Panoramarestaurant (eine Tischzeit)
  • Komfortable Lido-Heckbar
  • Restaurant-Service sea chefs
  • Bordsprache Deutsch
  • Schiffsboutique und Ausflugsbüro
  • Nespresso in allen Kabinen
  • Lift auf alle Decks (außer Sonnendeck)
  • Fitnessbereich
  • Friseur

Kabinen:

Alle Kabinen liegen außen, sind komfortabel und luxuriös eingerichtet und ca. 17 qm groß (Suiten ca. 17 qm). Alle Kabinen auf dem Orion- und Saturndeck haben einen französischem Balkon, auf dem Neptundeck sind die kleineren Fenster aus Sicherheitsgründen nicht zu öffnen. Die Betten lassen sich wahlweise als Doppel- oder als Einzelbetten stellen. Die de Luxe-Kabinen verfügen über ein Doppelbett.
Ausstattung: Dusche/WC, SAT-TV, Radio, Minibar, Safe, Fön, Telefon, Klimaanlage, 220 V Wechselstrom.

 

Angebote 2015:

°   Rheinzauber

7 Tage

Köln – Koblenz – Loreley – Mittelrheintal – Rüdesheim – Mannheim – Strasbourg – Basel – Worm – Mainz – Köln

30.06., 07.07., 14.07.2015

°   Schnupperreise Strasbourg

4 Tage

Köln – Mannheim – Strasbourg – Mainz – Köln

25.09., 29.09., 03.190.,07.10., 11.10.2015

°   Schnupperreise Rüdesheim

3 Tage

Köln – Mainz – Rüdesheim – Koblenz – Königswinter – Köln

19.10., 22.10., 25.10., 28.10.20154

°   Donau Premium

16 Tage

Passau – Wien – Budapest – Mohacs – Belgrad – Vidin – Giurgiu – Tulcea – Rousse – Nikopol – Eisernes Tor – Novi Sad – Budapest – Esztergom – Bratislava – Dürnstein -Melk – Passau

30.07., 15.08., 31.08.2015

 

 

 

 

Es gehört seit Jahrzehnten zur unerträglichen Gewohnheit vieler Kreuzfahrer, sich das „Recht“ herauszunehmen, für sich Liegestühle an Deck zu reservieren, ganz gleich, ob sie benutzt werden sollen oder als Alternative dienen, wenn auf der Kreuzfahrt die Sonne von der anderen Seite das Deck bescheint. Die Klagen verstummen nicht, und für doch viele Kreuzfahrer wird das Kreuzfahrterlebnis erheblich getrübt, wenn tagtäglich die „Schlacht um Liegestühle“ voll entbrandet und manch einer sogar während der gesamten Kreuzfahrt das Nachsehen hat, es sei denn, er verzichtet auf Landausflüge und kann sich dann über einen Liegestuhl freuen. Manche Kreuizfahrrer scheinen Freestyle mit Rücksichtslosigkeit zu verwechseln, denken lediglich an sich und die Mitreisenden sind ihm völlig egal. Hauptsache: Er hat einen (oder auch mehrere) Liegestühle den ganzen Tag für sich.

Da sind manche Kreuzfahrer recht „erfinderisch“. In aller Frühe, wenn Crewmitglieder noch beim Reinigen des Decks sind, „schleichen“ spärlich bekleidete Gäste an Deck, um an besonders geeigneten Stellen mindestens einen, in den meisten Fällen aber zwei Liegestühle zu platzieren und ihn dann mit „geeignet5en“ Dingen zu sichern. Da werden Bademäntel aufgelegt, zwei Liegestühle mit einem Gurtband zusammengebunden, persönlichen Dinge (Brille, Buch …) auf die Liege gelegt, um allen anderen Kreuzfahrern zu demonstrieren: Hier ist mein Platz, diese Liege ist für mich reserviert.

Das Anspruchsdenken dieser Kreuzfahrer ist bisweilen derart ausgeprägt, dass sie auch Handtücher kaufen und damit die Liegestühle für sich reservieren, die mit dem Aufdruck RESERVIERT – am besten noch in mehreren Sprachen – versehen ist. Damit wollen diese Kreuzfahrer ihr ganz spezielles Revier absichern.

Nun ist leider noch die Unsitte zu beobachten, dass manche Kreuzfahrer sowohl auf  der Backbord- als auch auf der Steuerbordseite Liegestühle aufstellen und gleichermaßen – wie bereits beschrieben – absichern.

Andere, bisweilen aber auch die gleichen Kreuzfahrer unterstreichen ihr „Anrecht“ auf einen bestimmten Platz und Liegestuhl damit, dass sie aus der Truhe die Poolhandtücher entnehmen und damit zusätzlich noch ihre Liegestühle „markieren“. Noch vor dem Frühstück sind dann diese eigensüchtigen Gestalten verschwunden, sind in ihre Kabine zurückgekehrt und gönnen sich noch eine zweite Runde Schlaf. Ihren Platz und Liegestuhl haben sie ja. An die Mitreisenden wird da kein Gedanke verschwendet.

Nach dem Frühstück erscheinen dann diese Egomanen und nutzen ihren Liegestuhl, meistens lediglich für eine kurze Zeit. Sind sie an Deck zu anderen Aktivitäten unterwegs, bleibt „ihr“ Liegestuhl reserviert. Diese Reservierungs-Sucht kennt keine Grenzen. Um auch nach dem Mittagessen den gesicherten Platz wieder nutzen zu können, egal auf der Backbord- oder Steuerbordseite, bleibt der Liegestuhl mit deutlichen Zeichen reserviert. Wer zu spät kommt, „bestraft“ der Mitreisende!

Die Frage, wie dieser Liegestuhl-Reservierungssucht effektiv begegnet werden könne, wird heiß und bisweilen kontrovers diskutiert. Die Unsitte, Liegestuhle für eine unangemessene Zeit zu reservieren, erregt das Missfallen aller Reedereien, die sich auch verschiedene Strategien einfallen lassen müssen, um dem Missbrauch einen Riegel vorzuschieben. Die Anti-Reservierungskampagne auf den Kreuzfahrtschiffen ist ebenso erfinderisch wie das Gehabe von Kreuzfahrern, die nur an sich denken.

Methode 1

Crewmitglieder werden beauftragt, Handtücher mit der Aufschrift „Reserviert“ grundsätzlich abzuräumen. Die Besitzer demonstrieren doch ganz deutlich, dass sie den damit  „gekennzeichnete“ Liegestuhl allein für sich in Beschlag nehmen wollen. Die eingesammelten Handtücher kann der Gast dann an einer bestimmten Stelle wieder abholen und sich damit auch persönlich zu erkennen geben, was doch manchem Kreuzfahrer peinlich sein sollte.

Methode 2

Die Reederei entscheidet sich, die bordeigenen Poolhandtücher mit großen Ziffern zu bedrucken. Ein solches Poolhandtuch kann der Gast gegen eine Pfandgebühr beim Decksteward ausleihen. In eine Liste trägt der Decksteward dann Name des Gastes mit der Nummer des geliehenen Poolhandtuches ein. Damit kann jederzeit der Gast identifiziert werden. Leider gibt es allerdings auch Mitreisende, die Poolhandtücher von einem Liegestuhl entfernen und den Liegestuhl danach in eigene Besitz nehmen. Auch auf diese Unsitte stellt sich die Reederei ein. Crewmitglieder werden beauftragt, ständig die Liegestühle in Augenschein zu nehmen und solches ungerechtfertigtes Entfernen von Poolhandtüchern zu minimieren. Ein weiterer Vorteil besteht darin, dass der Handtuchverbrauch bei Registrierung wesentlich vermindert wird.

Methode 3

Im Tagesprogramm werden alle Gäste darauf hingewiesen, dass Crewmitglieder beauftragt sind, Poolhandtücher und persönliche Gegenstände von den Liegestühlen zu entfernen, die über einen vereinbarten Zeitraum – ggf. eine halbe Stunde – nicht belegt waren. Dieser Halbstundentakt zwingt die Kreuzfahrer zur tatsächlichen Nutzung und ermöglicht auch den anderen Gästen die Nutzung eines  Liegestuhls. Am Abend kann der Gast dann an einem Wühltisch seine persönlichen Gegenstände wieder abholen. Mit dieser Maßnahme werden  allen anderen Gästen, die sich zur Beobachtung eingefunden haben, die „Übeltäter“ vorgeführt.

Methode 4

Immer wieder weist die Reederei im Tagesprogramm darauf hin, dass alle Gäste dringend gebeten werden, von einem Reservieren von Liegestühlen Abstand zu nehmen. Diese Hinweise werden zwar gelesen, aber wie zuvor beschrieben, tagtäglich nicht beachtet. Doch wie kann der Kreuzfahrtdirektor mit seinem Team bewerkstelligen, dass dieser wiederholten Bitte auch entsprochen wird?

In einem Beitrag konnte dargestellt werden, dass  die Schiffsleitung dazu übergegangen ist, die an Bord befindlichen Kameras so auf die Decks auszurichten, dass alle Verstöße gegen diese Bitte aufgezeichnet werden.

Da kann man sich durchaus vorstellen, dass die Ankündigung, dass die Filmsequenzen jeden Abend vor Beginn des Abendprogramms auf eine Leinwand projiziert werden, das bisherige Verhalten der „Reservierer“ merklich beeinflussen.

Methode 5

Der Gast kann gegen eine Leihgebühr einen Liegestuhl ausleihen. Die Liegestühle sind nummeriert und in eine Liste werden der Name des Entleihers und die Nummer des betreffenden Liegestuhls eingetragen. Mit dieser Maßnahme erreicht die Schiffsleitung, dass jeder Gast sich für seinen Liegestuhl verantwortlich zeigt und ihn auch nicht ungenutzt an einem Platz stehen lässt. Sollte ein Liegestuhl trotz dieser Maßnahme von der Stelle entfernt werden, kann dem neuen „Besitzer“ durchaus seine Verfehlung bewiesen werden. Wichtig ist, dass die Schiffsleitung diese Maßnahme zur Sicherung der Liegestühle wiederholt im Tagesprogramm publiziert.

Methode 6

Es geht um „reservierte“ Liegestühle, die oft stundenlang nur mit Handtüchern blockiert sind. Eine Reederei startet nun einen ganz besonderen Versuch, der sich hoffentlich bewähren wird. Das neue Programm gibt Gästen die Möglichkeit ihren Liegestuhl für 40 Minuten zu verlassen, was genug Zeit für eine Mahlzeit, WC etc. lässt.

Beim Verlassen des Liegestuhls legt ein Mitarbeiter des Schiffs eine Karte mit Vermerk der Uhrzeit auf den Liegestuhl. Wird die Zeit überschritten, nimmt der Mitarbeiter alle Persönlichkeiten des Gastes an sich und in Verwahrung und hinterlässt eine Notiz, wo sie abzuholen sind.

 

Jeder Kreuzfahrer kennt die „Familienpolitik“ der Phoenix-Kreuzfahrt-Familie. Jede neue „Geburt“ erhält einen Namen mit dem Anfangsbuchstaben „A“. Kündigt das Bonner Unternehmen Phoenix Reisen wieder ein Kreuzfahrtschiff oder ein neues Flussschiff an, stellen die Phoenix-Fans Überlegungen an, welchen „A“-Namen der Neuzugang zur Phoenix-Familie erhalten wird, und werden immer wieder überrascht, welche Möglichkeiten sich auch weiterhin für die weiteren Namen der Phoenix-Familie ergeben. Die Phoenix-Fans sind sich sicher, dass auch in den kommenden Jahren neue A-Schiffssterne für die Bonner erstrahlen und die treue Phoenix-Familie begeistern werden.

Schiffsname Länge Breite Baujahr Passagiere
Albatros 205 m 27 m 1993 830
Amadea 193 m 25 m 1991 600
Artania 231 m 29 m 1984 1200
Amelia 135 m 11,4 m 2012 220
Alina 135 m 11,4 m 2011 220
Ariana 110 m 11,5 m 2012 198
Allegra 135 11,4 2011 180
Anesha 135 11,4 2014 180

 

Erste Kreuzfahrten mit MS Anesha und MS Allegra bei Phoenix Reisen buchbar

Ab heute gibt es in den Reisebüros den Frühbucherkatalog “Fluss und Küsten” für die Saison 2015 von Phoenix Reisen. Bei Buchung bis 31.07.2014 gewährt der Bonner Reiseveranstalter attraktive Frühbucherermäßigungen. Entscheiden sich die Gäste für eine Buchung bis 30.06.2014 erhalten Sie zusätzlich den Jubiläumsrabatt in Höhe von € 25,- pro Person, den Phoenix Reisen aufgrund des 25-jährigen Seereisenjubiläums ausgeschrieben hat.

Der Vorabkatalog “Fluss und Küsten 2015″ wartet mit ausgesuchten Flusskreuzfahrten aus dem Phoenix-Programm auf. Donau, Rhein und Mosel gehören ebenso dazu wie Holland & Belgien, Seine und Amazonas. Ab 2015 hat Phoenix Reisen einen Neubau der renommierten Schweizer Reederei Scylla gechartert – MS Anesha wird das neue Flaggschiff der Premium-Klasse des Veranstalters sein.

Auch neu bei Phoenix Reisen wird MS Allegra sein. Das Schiff, welches in diesem Jahr noch für TUI fährt, wird ab 2015 z.B. auf 15-tägiger Route auf der Donau eingesetzt.

 

Quelle: Presseinformationen Phoenix Reisen v. 23.05.14

 

  • Zahlreiche Tempel und das Weltkulturerbe Angkor Wat
  • Auf Entdeckungsreise über den Mekong
  • Die Höhepunkte Indochinas erleben

     

    Seit über fünf Jahren im Programm. Diese besondere Reise wird auch Sie verzaubern. Sie reisen bequem im Kolonialstil zu den einzigartigen Flusslandschaften des Mekong-Deltas mit Tausenden kleinen Inseln und sattgrüner üppiger Vegetation. Sie fahren auf dem Mekong stromaufwärts durch Vietnam und Kambodscha und besuchen abgelegene Siedlungen im unendlich großen Regenwald. Großartige Tempel erwarten Sie in Ho-Chi-Minh-Stadt und Phnom Penh. Sie sehen schwimmende Märkte, beobachten die seltenen, scheuen Flussdelphine und die exotische Vogelwelt. Sie lernen das tägliche Leben der Menschen in abgelegenen Dörfern kennen und sehen die ’schwimmenden‘ Fischerdörfer auf dem Tonle-See. Den großartigen kulturellen Höhepunkt bildet Ihr Besuch im weltberühmten Tempelkomplex von Angkor Wat. Die über 100 Monumente verteilen sich auf ca. 100 Quadratkilometer und wurden zwischen dem 9. und 13. Jahrhundert unter der Herrschaft der Khmer-Könige gebaut. Wir zeigen Ihnen die bekanntesten Tempel und Paläste dieses großen Tempelbezirks. Eine unvergessliche Reise für Globetrotter.“

    (Phoenix Reisern, Fluss&Küsten 2014)

 

Die 16-tägige Flussreise „Lotusblüte“  bietet das Bo0nner Unternehmen Phoenix Reisen 2014 an drei Terminen, 2015 sogar an sechs Terminen an:

 

2014: 12.10.14, 03.11.2014, 25.11.2014

2015: 17.12.14, 08.01.15, 30.01.15, 21.02.15, 15.03, 06.04.15

 

Phoenix Reisen inkludiert auf diesen Kombinationsreisen alle Ausflüge, so z.B.:

 

  • Besuch des Cu Chi Tunnels in Ho-Chi-Minh-Stadt
  • Schwimmende Märkte in Cai Be
  • Königspalast in Phnom Penh
  • Delphinbeobachtung
  • Tempelanlage von Angkor Wat
  • Königspalast in Bangkok und Klongfahrt

 

Höchst interessant sind auch das Vorprogramm (Vietnam-Rundreise) und das Nachprogramm ( Baden am Golf von Siam) .

 

 

 

Fans von Flussreisen haben längst die heimatlichen Grenzen überwunden und lenken  ihren Blick auf exotische Flüsse in aller Welt, so auf die Flüsse in Asien, Afrika und Amerika. Mit den exotischen Flussreisen auf Amazonas, Brahmaputra, Gambia, Ganges, Irawadi,Jangtse. Mekong und auch  Senegal verbinden die Gäste die Begegnung mit faszinierenden Landschaften, spannenden Tierbeobachtungen, fremden Kulturen und komfortabler Sicherheit.

Der besondere Reiz dieser exotischen Flussreisen liegt darin, dass die Routen vornehmlich abseits der ausgetretenen touristischen Pfade liegen, an Bord der kleineren Boutique-Flussschiffe stets eine familiäre Atmosphäre herrscht, diese Flussschiffe die Gäste zu Destinationen bringt, die mit regulären Verkehrsmitteln nicht zu erreichen sind, und dass die Gäste auf alle Fälle nicht seekrank werden können.

Hinzu kommt, dass Flussreisen bisweilen auch in eine Rundreise eingebunden sind und die Angebote von Vor- und Nachprogrammen die Möglichkeit anbieten, noch tiefer und intensiver in das jeweilige Land einzutauchen und Landschaften und Kulturen kennenzulernen. Solche Angebote vertiefen noch das Abenteuer auf dem Wasser.

 

An 10 Terminen bricht die 116 Meter lange und 17 Meter breite MS UKRAINA mit maximal 180 Passagieren ab Passau zu jeweils 15-tägigen Donauflussreisen auf. Unvergleichliche Eindrücke von den Ländern und Landschaften am zweitgrößten Strom Europas mit den wichtigsten Städten Österreichs, der Slowakei, Ungarns, Serbiens und Rumäniens vermitteln diese Kreuzfahrten ab Passau entlang der gesamten Donau. Natürlich dürfen die Metropolen Wien, Budapest und Belgrad nicht fehlen. Zwischen ausführlichen Besichtigungen sorgen gemächliche Flusstage, beispielsweise die Fahrt durch die berühmte Kataraktenstrecke oder entlang der Staatsgrenze zwischen Bulgarien und Rumänien, für erholsame Stunden auf dem Sonnendeck. Ausflüge ins Donaudelta und durch die Wachau runden die Reise ab. Kein Gast wird sich  der Faszination dieser Symphonie aus Landschaft und Fluss nicht entziehen können.

Reiseroute

1. Tag: Passau Einschiffung 16:00 Uhr
2. Tag 13:00 18:00 Wien Stadtrundfahrt
3. Tag 08:30 23:00 Budapest Stadtrundfahrt Abendliche Lichterfahrt
4. Tag 09:30 17:15 Mohacs Stadtbesichtigung Pécs
5. Tag 08:00 22:30 Belgrad Stadtrundfahrt Belgrad. Ausflug Topola. Abendausflug Belgrad.
6. Tag Eisernes Tor Passage der Kataraktenstrecke.
7. Tag 08:30 15:00 Rousse Stadtrundfahrt/-gang
8. Tag 08:00 12:00 Meile 35 Ausflug ins Donaudelta
9. Tag 07:30 08:30 Oltenita Stadtrundfahrt Bukarest.
12:30 13:00 Giurgiu (Wiedereinstieg in Giurgiu).
10. Tag Eisernes Tor Passage der Kataraktenstrecke.
11. Tag 09:30 14:00 Novi Sad Stadtrundfahrt/ -gang
12. Tag 09:00 13:30 Ordas Puszta-Rundfahrt
13. Tag 14:00 19:00 Bratislava Stadtrundfahrt/-gang
14. Tag 12:00 16:30 Wachau Besichtigung Stift Melk und Weinprobe.
15. Tag 08:00 Passau Ausschiffung bis 09:00 Uhr

 

 

Reisehöhepunkte:

Wachau

Die malerische Wachau ist zweifellos einer der landschaftlich schönsten Streckenabschnitte der Donau. Steile Weinberge, idyllische Dörfer, trotzige Burgruinen und liebliche Kirchen bilden die einzigartige romantische Kulisse. Das vorherrschend milde Klima lässt hier Trauben für hervorragende Weine gedeihen und so hat die Winzerkultur selbstverständlich eine lange Tradition in der Wachau. Zahlreiche Kulturdenkmäler reihen sich in der zum UNESCO-Weltkulturerbe erhobenen Region aneinander, sodass sich hinter jeder Flussbiegung ein anderes reizvolles Panorama erschließt.

Stift Melk

Erhaben thront das Benediktinerstift Melk oberhalb des gleichnamigen Ortes und bietet bereits vom Schiff betrachtet einen faszinierenden Anblick. Frühzeitig wurde der hohe, strategisch günstig gelegene Fels bebaut. Markgraf Leopold I. ließ im 9. Jahrhundert eine Babenbergerburg aus einer wohl bereits vorhandenen Anlage errichten. Später erhielten Benediktinermönche Melk und das Stift erlangte eine hohe Bedeutung als ein kulturelles, wissenschaftliches und geistliches Zentrum des Landes. Die gewaltigen Ausmaße des in warmem Gelb erstrahlenden Barockbaus unterstreichen dies. Die aufwändige Gestaltung des Klosterkomplexes setzt sich auch in den Innenräumen fort.

Wien

Wien ist eine Stadt der Musik und der Lebensfreude. Weltoffenheit und Gemütlichkeit sind hier zu Hause und der Wiener Charme begeistert seit jeher die Besucher der Metropole. Das traditionsreiche Wien wartet mit herausragenden Sehenswürdigkeiten wie der Hofburg, dem Rathaus, der Staatsoper und natürlich dem Stephansdom auf. Entlang der berühmten Ringstraße reiht sich ein monumentaler Prachtbau an den anderen. An jeder Ecke gibt es etwas zu entdecken und nach wie vor entfaltet sich beim Bummel durch die Stadt das imperiale Flair. Natürlich begegnet man auch vielerorts dem Mythos Sisi. Ebenso eng mit der Stadt verknüpft ist Mozart. Neben ihm wirkten auch Beethoven, Haydn und Strauß in Wien – ein unglaublicher musikalischer Reichtum, auf den die Wiener zu Recht stolz sein dürfen. Melodische Klänge erfüllen die traditionellen Kaffeehäuser, in denen Sachertorte gereicht wird. Gemütlich geht es auch in den Heurigen zu – urigen Tavernen, wo man den österreichischen Wein genießen kann.

Bratislava 

Die Hauptstadt der Slowakei liegt in der fruchtbaren Donauebene südlich der Kleinen Karpaten. Aufgrund der unmittelbaren Nähe zu Ungarn und Österreich prägten drei Volksgruppen das Stadtbild. Heute präsentiert sich die Altstadt liebevoll restauriert. Die Häuser der österreich-ungarischen Adelsfamilien, die nahezu wie kleine Paläste erscheinen, fallen besonders ins Auge. Große Bedeutung als eine Krönungsstätte ungarischer Könige erlangte der Martinsdom, ein glanzvoller Sakralbau. Wahrzeichen Bratislavas ist die Burg mit ihren charakteristischen vier Ecktürmen. Vom Burgberg genießt man einen wunderbaren Panoramablick.
Budapest Sie ist die Majestät unter den Städten an der Donau – Budapest. Atemberaubend erstreckt sie sich beidseitig des Flusses: westlich das hügelige Buda, östlich das flache Pest mit dem herausragenden Parlamentsgebäude. Diese außer­gewöhnliche Metropole muss man einmal besucht haben! Die Fülle an Sehenswertem ist unermesslich und wie keine andere Stadt vermag es Budapest, die Donau in das Stadtbild zu integrieren. Ein Höhepunkt ist zweifellos das Burgviertel mit der Matthiaskirche, wo ungarische Könige gekrönt wurden, und der Fischerbastei. Vom Gellértberg genießt man eine grandiose Aussicht auf den Fluss und die Bauten am Ufer sowie die zahlreichen Brücken, darunter natürlich die berühmte Kettenbrücke. Am Abend lässt die stimmungsvolle Beleuchtung die Bauwerke in besonderem Flair erstrahlen und ein prachtvolles Lichtermeer begeistert die Besucher.

Puszta-Rundfahrt

Die Puszta ist eine weite Tiefebene östlich der Donau, die vor allem für die traditionelle Reitkunst bekannt ist. Eine Kutschfahrt durch die Steppenlandschaft eignet sich gut, um einen Eindruck zu erhalten. Auf Gestüten zeigen Pferdehirten (Csikós) ihr Können und geben Pferdevorführungen der besonderen Art. Ein Muss ist auch der Besuch einer „Csárda“, einem typischen ungarischen Wirtshaus, wo man urige Gemütlichkeit erfährt.

Pécs

Pécs (Fünfkirchen) ist eine der schönsten Städte Ungarns. An den Hängen des Mecsek-Gebirges gelegen, begeistert Pécs mit einer pittoresken Hanglage, mildem Klima und südländischem Flair. Die charmante Altstadt bezaubert durch stimmungsvolle Plätze und beeindruckende Baudenkmäler. Herz der Stadt ist der Széchenyi Platz mit der Pestsäule. Besonders hübsch ist der Zsolnay-Brunnen mit wunderschönen Keramikverzierungen. Pécs trägt den Status des UNESCO-Weltkulturerbes und war 2010 Kulturhauptstadt Europas.

Novi Sad

Die Mischung aus typisch österreich-ungarischer und moderner Architektur charakterisiert das Erscheinungsbild der serbischen Stadt Novi Sad. Die Altstadt verzaubert mit pastellfarbenen Häusern mit filigranen Verzierungen und heiteren Plätzen, die zum Verweilen einladen. Novi Sad versprüht ein jugendliches Flair. Die mächtige Festung Petrovaradin auf der gegenüberliegenden Flussseite gehört zu den größten Wehrbauten Europas.

Belgrad

Am Zusammenfluss von Save und Donau liegt die Hauptstadt Serbiens. Belgrad blickt auf eine wechselvolle Geschichte zurück. Fast 50 Mal wurde die Stadt seit der Antike zerstört und wieder neu aufgebaut. Heute zeigt sie sich als moderne Metropole. Das wichtigste historische Bauwerk ist die auf einem Plateau angelegte Festung Kalemegdan. In ihren groß­zügigen Parkanlagen suchen die Belgrader Bürger Er­holung. Weitere Sehenswürdigkeiten sind das Nationaltheater, das Nationalmuseum und die Kathedrale des Heiligen Sava. Vom Platz der Republik erschließt sich eine lebendige Fußgängerzone

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Eisernes Tor

Die Passage der Kataraktenstrecke ist landschaftlich der spektakulärste Abschnitt einer Donaukreuzfahrt. Auf 110 km hat sich der Fluss hier seinen Weg durch die Karpaten und Ausläufer des Balkangebirges errungen. Die größte Flussschlucht Europas bietet mit ihren steilen Felswänden dramatische Aussichten. Früher war diese Strecke bei den Schiffern gefürchtet, als die Donau hier noch nicht reguliert wurde. Durch den Bau zweier Staudämme wurde der wilde Strom gebändigt. Während der faszinierenden Durchfahrt wird die teilweise im Wasser versunkene Festung Golubac passiert, das in den Fels gemeißelte Antlitz des Dakerkönig Decebal blickt auf die Reisenden und die Trajantafel zur Ehrung des römischen Kaisers zieht vorüber. Mit der Schleusung durch die größte Schleuse auf der Donau, Djerdap I, wartet noch ein weiterer Höhepunkt, ehe das Schiff weitere Höhenmeter in der Schleuse Djerdap II überwindet.

Rousse

Rousse besitzt den größten Donauhafen Bulgariens – und Schiffe spielten in Rousse seit jeher eine große Rolle. Die römische Siedlung hieß „Sexaginta Prista“, die Stadt der sechzig Schiffe. Die Grenzstadt zu Rumänien ist kulturelles Zentrum der Region und sehr lebendig. Die bedeutendsten Sehenswürdigkeiten sind u. a. das Pantheon der Helden der Nationalen Wiedergeburt (Gedenkstätte bulgarischer Helden), der Bahnhof, das Opernhaus, das Freiheitsdenkmal und der Freiheitsplatz mit der bulgarisch-orthodoxen Dreifaltigkeitskirche.

Bukarest

Die rumänische Hauptstadt wartet mit großzügigen Boulevards und imposanten Bauwerken inspiriert am Pariser Architekturstil auf, was ihr den Beinamen „Klein-Paris des Ostens“ eingebracht hat. Das gigantische heutige Parlamentsgebäude, das früher Palast des Volkes hieß und Zeugnis der Ceausescu-Ära ist, ist mit seinen 5.000 Räumen das größte Gebäude Europas. Ebenfalls sehenswert ist die rumänisch-orthodoxe Kirche. Bei einem Bummel erlebt man die Dynamik dieser Stadt und kann das fast mitteleuropäische Flair, das die breiten Alleen versprühen, genießen.
Donaudelta Das Mündungsgebiet der Donau ist eine der beeindruckendsten Landschaften Europas. Mit seiner riesigen Fläche sowie der einzigartigen Flora und Fauna bildet es eine eigene faszinierende Welt. Das Labyrinth aus Flussarmen, Seen, Schilfinseln, Wiesen, Dünen und Wäldern ist Europas größtes Feuchtgebiet und zugleich die größte von Schilfrohr bedeckte Fläche der Welt – ein Paradies für Vögel und Fische, die hier in großem Artenreichtum vorkommen. Seerosenteppiche schwimmen malerisch dahin, Fische gleiten gekonnt durch die verzweigten Kanäle – die Unberührtheit der Natur und die Ruhe bestimmen das Idyll des Deltas. Es ist als UNESCO-Biosphärenreservat geschützt.

Termine:

26.05., 23.06., 07.07., 21.07., 04.08., 18.08., 01.09., 15.09., 29.09., 13.10.2014

Quelle: Nicko Tours

TUI Cruises   –   Auslieferung des ersten Schiffsneubaus (Mein Schiff 3)  in Turku/Finnland erfolgt

 

Heute war es so weit:

Die Werft STX Finland Oy lieferte in Turku die Mein Schiff 3, den ersten Schiffsneubau von TUI Cruises, an die Hamburger Kreuzfahrtreederei aus. Die Arbeit für das innovative und umweltfreundliche Schiff, das eigens für den deutschen Premium-Kreuzfahrtmarkt gebaut wurde, hatte im November 2012 begonnen. Nur ein Jahr später wurde es zu Wasser gelassen. Nach der heutigen Übergabe geht die Mein Schiff 3 am 13. Juni 2014 auf Jungfernfahrt von Hamburg nach Palma de Mallorca. Insgesamt hat die finnische Werft etwa 5.500 Mann-Arbeitsjahre in den Bau der Mein Schiff 3 investiert. Das baugleiche Schwesterschiff, die Mein Schiff 4, wird schon im November diesen Jahres aufschwimmen und damit das Trockendock verlassen.    Beim Bau des 294 Meter langen und 36 Meter breiten Schiffs wurden verschiedene innovative und effiziente Schiffsbaukonzepte angewendet. Hervorzuheben ist die modulare Bauweise beim Schiffsrumpf: 77 einzeln vorgefertigte Stahl-Blockmodule wurden hierbei miteinander verbunden. Auch im Bereich Umweltfreundlichkeit ist das Schiff durch den Einsatz von modernsten schadstoffreduzierenden Technologien auf dem neuesten Stand. Damit setzen TUI Cruises und die Werft STX Finland Oy neue Maßstäbe. Mit dem kombinierten Abgasnachbehandlungssystem, das Schadstoffabgaben reduziert, werden Schwefelemissionen bis zu 99 Prozent und Partikel-Emissionen um rund 60 Prozent gesenkt. Zudem verbraucht die  Mein Schiff 3 mit einer Größe von 99.500 Bruttoregistertonnen etwa 30 Prozent weniger Energie als vergleichbare Kreuzfahrtschiffe.

 

Ein Design-Highlight des dritten Wohlfühlschiffes

ist die etwa 167 Quadratmeter große, diamantenförmige Glasfassade am Heck. Sie erstreckt sich an der Außenseite des Schiffs über insgesamt zwei Decks und verleiht dem ersten Neubau von  TUI Cruises einen ganz unverwechselbaren Charakter. Aber das Juwel der  Mein Schiff 3 hat noch eine Menge mehr zu bieten: Im lichtdurchfluteten Innenbereich des Diamanten ist die Große Freiheit eingebettet. Hier werden die Gäste kulinarisch verwöhnt: Mit gehobenen Spezialitäten-Restaurants wie dem Richards – Feines Essen, dem Surf & Turf – Steakhouse sowie einem modernen Kaffeehaus und einer exklusiven Bar. Darüber hinaus bietet das gesamte Schiff eine große Vielfalt an verschiedenen Restaurants, Bars und Lounges sowie einen Nachtclub, der speziell auf die Wünsche der deutschen Gäste ausgerichtet ist.

 

Weitere Annehmlichkeiten bietet der SPA & Sport Bereich

mit dem ersten 25-Meter-Pool, der jemals auf einem Kreuzfahrtschiff eingebaut wurde. Zudem stellt eine Outdoor-Arena, die mit einem großen LED-Bildschirm ausgestattet ist, viel Platz für sportliche Aktivitäten und Kino-Veranstaltungen im Freien zur Verfügung. Für Unterhaltung an Bord sorgen ein Theater, das sich über drei Decks erstreckt und mit der neuesten Licht-, Ton- und Bildtechnik ausgestattet ist, sowie das Klanghaus, die erste kammermusikalische Philharmonie auf hoher See überhaupt.   Das Schiff verfügt über insgesamt 1.253 Passagierkabinen.

 

90 Prozent davon sind Außenkabinen. Insgesamt 82 Prozent der Kabinen sind zudem mit Balkon ausgestattet. Dadurch bietet das Schiff seinen Gästen viele ungestörte Stunden auf dem eigenen Balkon. Durch die große Vielfalt von Kabinenkategorien, darunter Kabinen für Familien und SPA-Fans, wird bestens auf die individuellen Bedürfnisse und das Wohlbefinden der Gäste an Bord eingegangen. Besondere Highlights sind die zehn Himmel- und Meer Suiten, die sich über zwei Ebenen erstrecken und jeweils über eine eigene 29 Quadratmeter große Dachterrasse verfügen.      „Der Zeitplan für den Bau dieses Kreuzfahrtschiffs war ausgesprochen eng. Mit guter Kooperation, hoher Motivation und einer Menge harter Arbeit tausender Mitarbeiter von zahlreichen verschiedenen Firmen, haben wir dieses Projekt erfolgreich durchführen können. Wir sind sehr zufrieden, dass wir dieses prächtige Schiff heute an TUI Cruises übergeben können, und wir sind davon überzeugt, dass es ein großer Erfolg auf dem deutschen Kreuzfahrtmarkt sein wird“, sagt Jari Anttila, stellvertretender CEO von STX Finland Oy.   „Es ist uns eine große Freude, zu sehen, wie unsere Ideen Wirklichkeit geworden sind. Dank der großartigen Zusammenarbeit mit der Werft, unserem Neubau-Team, allen beteiligten Unternehmen, und nicht zuletzt auch dank all unserer Mitarbeiter sind wir nun Besitzer eines brandneuen Kreuzfahrtschiffs, das in unserer Branche Maßstäbe setzt. Wir sind sehr stolz darauf, dieses neue Mitglied unserer Flotte zu begrüßen“, so Richard J. Vogel, CEO von TUI Cruises.  „Vor dem Hintergrund der geplanten Expansion unserer Flotte würden wir es sehr begrüßen, wenn die, von der finnischen Regierung bestätigten Gespräche über die Zukunft von STX Finnland zeitnah zu einem positivem Ergebnis führen, um den weiteren Betrieb der Werft zu sichern“, ergänzt Vogel.

 

Quelle:  TUI Cruises Communications  v.22.05.2014

Nach positiver  Resonanz auf den ersten  Umweltbericht aus dem vergangenen Jahr mit Kennzahlen aus 2012, legt TUI Cruises nun mit einem aktuellen Umweltzwischenbericht 2013, inklusiver neuer umweltrelevanten Kennzahlen aus dem Berichtsjahr 2013, nach. Die Umweltstrategie und Ziele von TUI Cruises sind für die nächsten fünf Jahre ausgelegt, alle zwei Jahre dokumentiert ein ausführlicher Bericht die Fortschritte.

„Unsere Bilanz ist überwiegend positiv. Besonders freuen wir uns, dass wir den absoluten Treibstoffverbrauchs unserer Mein Schiff Flotte im Vergleich zum Vorjahr um 6,9 Prozent reduzieren konnten. Das führt beispielsweise zu einer Verringerung unseres CO2-Ausstoßes um mehr als 7 Prozent“,  so Richard J. Vogel, CEO TUI Cruises. „Einen weiteren wichtigen Schritt in Richtung umweltverträglichere Kreuzfahrt gehen wir mit unseren Neubauten“, ergänzt Vogel. „Mit der Mein Schiff 3 und der Mein Schiff 4 konnten wir erstmals in unserer jungen Historie komplett unsere Bedürfnisse und Wünsche im Design, aber auch in der Umwelttechnik und Energieeffizienz erbringen.“

Neue Maßstäbe in der Kreuzfahrtbranche

Das Ergebnis setzt neue Maßstäbe in der Kreuzfahrtbranche: Die am heutigen Tag in Dienst gestellte Mein Schiff 3 sowie das Schwesterschiff Mein Schiff 4 (Indienststellung im Mai 2015) verbrauchen gegenüber Kreuzfahrtschiffen in vergleichbarer Größenordnung rund 30 Prozent weniger Energie. Mit dem kombinierten Abgasnachbehandlungssystem werden die schädlichen Schwefelemissionen um bis zu 99 Prozent und die Stickoxidemissionen um 75 Prozent reduziert. „Der Umweltaspekt hat bei der Planung unserer neuen Schiffe eine ganz zentrale Rolle gespielt“, erklärt Richard J. Vogel. „Wir haben erhebliche Investitionen in diesen Bereich getätigt, da wir der festen Überzeugung sind, dass umweltbewusstes unternehmerisches Handeln integraler Bestandteil eines jeden Unternehmens aus der Reisebranche sein sollte.“
Verbesserungen  auch an Land

Landseitig sind die Zertifizierungen der Standort nach ISO 14001 und 9001 hervorzuheben. Zudem wurden 99 Prozent der Druckerzeugnisse auf  Umweltpapier gedruckt. Außerdem wurden 2013 erstmalig die Dienstflugreisen vollständig kompensiert.
Grün & Fair: TUI Cruises sammelt 51.950 € durch Landausflüge  Bei den Landausflügen der Kategorie „Grün & Fair“ tragen die Gäste der Mein Schiff-Flotte zum Erhalt der besuchten Regionen bei und lernen die Kultur- und Naturschätze auf besonders umwelt- und sozialorientierte Art und Weise kennen.

Richard Vogel, CEO TUI Cruises, erklärt: „Wir sind in unseren Destinationen stets Gäste. Als solche tragen wir eine besondere Verantwortung für die Men-schen, die Natur vor Ort und den Erhalt einzigartiger Ökosysteme.“ Pro gebuchten Ausflug, der ein Grün & Fair-Symbol mit Eurozeichen trägt, werden 5 Euro an eine lokale Umwelt-Organisation gespendet. Insgesamt kamen so in der vergangenen Wintersaison 2013/2014 51.950 Euro an Spenden für M.E.E.R e.V. und die SECORE Foundation zusammen. Zukünftig ist eine wissenschaftliche Begleitung der Entwicklung der Grün&Fair Ausflüge durch die Hochschule Harz geplant.

 

Quelle: TUI Cruises Communications  v. 22.05.14