Kreuzfahrten: Dubrovnik wird unter der Passagierlast erdrückt

Eigentore“ sind nicht nur für Fußballteams ein Ärgernis. Auch Dubrovnik, einer der beliebtesten Häfen an der Adria, leidet durch die ganz besondere Beliebtheit unter den Kreuzfahrtgästen unter der täglichen Belastung und kaum noch zu ertragenden Belastung, hat quasi durch ihre Beliebtheit auch ein fatales „Eigentor“ heraufbeschworen; denn die Anzahl der täglichen Kauffahrtsschiff-Anläufe hat ein unerträgliches Ausmaß angenommen.

Dubrovnik, eine unbezahlbare Perle, die die südliche Küste der Adria ziert, muss mit aller Macht gegen den täglichen Touristenstrom ankämpfen. Längst wehren sich die Bürger der Stadt gegen den täglichen Zustrom von mehr als 8000 Kreuzfahrtschiff-Gästen, die dann die Altstadt überfluten. Es hilft auch wenig, wenn die selbst auferlegte Maximal-Gästezahl von 8000 Passagieren ständig überschritten, wahrgenommen aber dann doch nicht geändert wird.

Da helfen nur noch drastische Maßnahmen. Die beliebte Hafenstadt muss Kreuzfahrtschiffen den Stopp in der Adria-Perle verweigern, wenn die Anzahl von 8000 Passagieren pro Tag überschritten werden könnte. Die Mahnungen des Bürgermeisters bleiben derzeit noch unerhört, der sich für eine tägliche Belastung von maximal 4000 Passagieren ausspricht. Doch da kollidieren solche Wunschvorstellungen ganz gewaltig mit den Interessen des Tourismus, der jährlich erhebliche Einnahmen nach Dubrovnik spült. Ggf. kann auch mit der Gegensteuerung eine Abhilfe insofern geschaffen werden, als die täglichen Zuläufe der Kreuzfahrtschiffe auf den Tag besser verteilt werden und dadurch zeitliche Ballungen entzerrt werden können.

Autor: Peter

alter Seebär und Kreuzfahrer

Schreibe einen Kommentar