Kreuzfahrten: Amerikanische Kreuzfahrtschiffe sind die Destination

Andere Länder, andere Sitten! Diese Aussage trifft vornehmlich auch für amerikanische Kreuzfahrtschiffe zu. Deutsche Gäste, die eine Kreuzfahrt auf einem amerikanischen Kreuzfahrtschiff unternehmen wollen, sollten sich daher unbedingt mit den wesentlichen Unterschieden befassen, die sie auf amerikanischen gegenüber deutschen Küstenschifffahrten antreffen.

Die wesentlichen Unterschiede beginnen bereits mit der Bordsprache. Vom Housekeeping bis zu den Kellnern am Tisch sprechen alle Englisch, viele sogar mi9t einem amerikanischen Akzent. Selbst wenn der deutsche Gast etwas Englisch beherrscht, kann, nein muss er davon ausgehen, dass er in vielen Situationen nicht versteht, was gemeint ist. Wer aber als Gast auf die deutsche Sprache angewiesen ist, wendet sich auf alle Fälle an die Gästebetreuung an Bord. Dort wird ihm weitergeholfen.

Die meisten amerikanischen Kreuzfahrtschiffe heißen durchaus gerne deutsche Gäste an Bord willkommen. Bei der Buchung von Ausflügen muss der deutsche Gast zum Ausdruck bringenj, dass er einer Reisegruppe zugewiesen wird, die von einem deutschsprechenden Reiseleiter betreut wird.

Ein ganz wesentlicher Unterschied besteht schon darin, dass sich die Trinkgelder auf amerikanischen Kreuzfahrtschiffen erheblich von denen auf deutschen Kreuzfahrtschiffen unterscheiden. Auf deutschen Kreuzfahrtschiffen wird ein Trinkgeld von ca. 10% erhoben, auf amerikansichen allerdings von 25%. Das Gästekonto an Bord wird automatisch mit diesen Beträgen belastet.

Auf amerikansichen Kreuzfahrtschiffen gibt es, wie bereits ausgeführt, ,ehr Trinkgeld, allerdings werden weniger Ausflüge angeboten. Die amerkanischen Reedereien gehen davon aus, dass nicht die Erkundung von Ländern und die Begegnung mit fremden Ländern und Bewohnern im Vordergrund steht, sondern die Erkundung des Schiffes. So gilt der Satz: Bei amerikansichen Kreuzfahrtschiffen ist das Schiff selbst die Destination.

So wird es den deutschen Gast auf amerikansichen Kreuzfahrtschiffen auch nicht wundern, dass an Bord vieles unternommenw ird, dass das Geld an Bord bleibt und nicht in die Reisedestinatinen fließt. „Einarmige Bandtiten“ sorgen vielfältig dafür, dass das Geld der Gäste an Bord ausgegeben wird.

Keinerlei Problemen begegnet der deutsche Gast auf amerikanischen Kreuzfahrtschiffen hingegen beim Dresscode, beim Entertainment, beim Essen ebenso wie auch bei den Getränken.

Autor: Peter

alter Seebär und Kreuzfahrer

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