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Fähren

Die Meldungen überschlagen sich. Schon wieder gab es in italienischen Gewässern ein Schiffsunglück, schon wieder riss ein Schiffsrumpf nach Havarie auf,schon wieder mussten Passagiere und Besatzung evakuiert werden, schon wieder brach an Bord Panik aus, schon wieder fürchteten Menschen um ihr Leben! Doch, bei diesem jüngsten Unglück lag die Ursache nicht in menschlichem Versagen, es sind auch keine Menschenleben zu beklagen, es gibt lediglich einen materiellen Schaden zu beklagen.
Was war geschehen? Nicht nur der Straßenverkehr leidet unter dem gewaltigen Wintereinbruch, der z.T. Ganz Europa lahm legte. Eine Fähre der Reederei Sharden, die am Morgen des 5. Februar 2012 von Civitavecchia aus in Richtung Olbia startete, streifte bei der Ausfahrt aus dem Hafen den Hafendamm auf der Höhe des grünen Scheinwerfers. Ein gewaltiger Schneesturm hatte das Fährschiff gegen den Damm gedrückt, und beim Aufprall bildete sich ein 25 Meter langer Riss im Rumpf. Die befürchtete Katastrophe blieb glücklicherweise aus; denn der Riss lag oberhalb der Wasseroberfläche, die Fähre konnte von zwei Schleppern in Sicherheit gebracht werden und die 300 Personen konnten unbeschadet die Fähre verlassen.

Die beiden ersten und einzigen weltweit ausgezeichneten professionellen Tagungsschiffe MS Color Fantasy und MS Color Magic bieten auf den täglichen Verbindungen zwischen Kiel und Oslo ideale Voraussetzungen für Tagungen im kleinen Kreis, aber auch für Konferenzen bis zu 300 Teilnehmern.

Mit zwei Neuerungen wirbt Color Line für weitere Gäste und Tagungsorganisatoren.

  • Die Tagungspauschale enthält neben dem Seminar- oder Konferenzraum auch ein Mittagessen an Bord, sämtliche Getränke und Obst während der Tagung sowie einen permanenten Internetzugang.

  • Neu ist auch das Angebot „fit for free“. Während der Minikreuzfahrten zwischen Kiel und Oslo können die Tagungsgäste den Spa- und Fitnessbereich der Schiffe kostenfrei nutzen.

 

 

 

 

Nachstehend wird ein Schreiben einer Leserin veröffentlicht, das sich mit der Sicherheit auf Fähren unter den Eindrücken der Katastrophe vor der toskanischen Küste befasst. Sie schreibt:
Es treibt mir die Zornesröte ins Gesicht, wenn ich den Telefonmitschnitt eines Gesprächs, das die Küstenwache mit Kapitän Francesco Schettino führte, nun bereits mehrfach angehört habe. Mit welcher Arroganz dieser Kapitän, dem mehr als 4000 Passagiere und Crewmitglieder anvertraut wurden, für jegliches Fehlverhalten eine Entschuldigung suchte und sich in Unwahrheiten verstrickte, der anscheinend in ein Rettungsboot gefallen war und wegen der Schräglage nicht mehr an Bord der Costa Concordia zurückkehren konnte, der mit einem eigenmächtigen und nicht genehmigten Manöver aus Prestigegründen vom Kurs abwich, der als einer der Ersten mit anderen Offizieren die ihm anvertrauten Schutzbefohlenen im Stich ließ, der nicht bereit war, auf Befehl der Küstenwache auf die Costa Concordia zurückzukehren, der einem anderen zufällig an Bord befindlichen Costa-Kapitän die Organisation der Evakuierungsmaßnahmen überließ, der Schande über die italienische Schifffahrt brachte, der zwar im Visier der Justiz und am Pranger steht, lediglich aber unter Hausarrest gestellt wurde, ist wohl kaum zu übertreffen.
Es reicht m.E. auch nicht aus, wenn nunmehr die Reederei Costa Crociere schwere Vorwürfe gegen den Kapitän erhebt und wenn auch der Aufschrei in Italien groß ist, so stelle ich mir doch die berechtigte Frage, wie ein anscheinend „verdienter“ Kapitän das Kommando über die Costa Concordia erhalten konnte.
Aber auch andere Fragen drängen sich mir auf, wenn ich den Ablauf der eingeleiteten Rettungsmaßnahmen verfolge. Die offiziellen Angaben über die Anzahl der Vermissten schwankt ständig. Wie kann es sein, dass ein europäisches Land auch Tage nach diesem Drama nicht exakt die Anzahl der Vermissten angeben kann. Wurden da vielleicht Passagierlisten nicht gewissenhaft kontrolliert und im Zweifelsfall nicht nach Vermissten geforscht ggf. auch unter Einbeziehung des Auswärtigen Amtes, was deutsche Passagiere betrifft. Jeder Passagier ist doch an Bord registriert;
so können doch alle bisher noch nicht erfassten Personen sehr wohl identifiziert werden.
Ich frage mich nun auch ganz deutlich, wie das Bordpersonal geschult ist, in Notfällen alle erforderlich Maßnahmen professionell durchzuführen. In meinem Reisebüro habe ich die gleiche Frage gestellt. Doch, so die Auskunft der angesprochenen Reisebüromitarbeiter, könne weder ein Reisebüro noch eine Reederei exakte Auskünfte über den Sicherheitsstandard auf einem Kreuzfahrtschiff geben. Durch solche „Auskünfte“ wird meine Unsicherheit nur noch genährt. Seit Jahrzehnten benutze ich eine Fähre, um von Italien nach Korsika zu kommen, jedes Jahr mehrmals. Nun könnte ich mich ja zufrieden zurücklehnen und auf eine Statistik vertrauen, dass es in den vielen Jahren zu keinen Notfällen während dieses Fährverkehrs gekommen ist.
Sollte allerdings ein Notfall eintreten und die Passagiere von Bord müssen, wie intensiv ist da das Fähr-Personal ausgebildet? Viele Nutzer der Nacht-Fähre haben keine Kabine und kennen daher auch nicht den Fluchtweg. Nach zehn- und mehrstündiger Autofahrt vom Heimatort zum Fährhafen sind die meisten Passagiere übermüdet und werden sich umgehend zur Ruhe begeben, ohne die in den Kabinen angebrachten Informationen über den vorgeschriebenen Fluchtweg zu studieren und auf alle Fälle vor der Nachtruhe diesen Weg zu gehen. In den Kabinen gibt es keine Rettungswesten. Die Rettungswesten sind an verschiedenen Stellen der Decks unter Verschluss. Welchen Andrang gib es bei einem Notfall an diesen Stellen, wenn auch noch Panik ausbricht und nach eigenen Beobachtungen auch Bereiche der Außendecks durch schlafende Gäste belegt sind. Nach meinen Beobachtungen sind die Gänge, Flure und Treppenbereiche ebenfalls durch Touristen belegt, die das Geld für eine Kabine sparen wollen und dadurch aber die vorgeschriebenen Fluchtwege zumindest beeinträchtigen.
Wenn ich mir gar die mit dicker Farbschicht überzogenen Ketten- und Seilsysteme der Rettungsboote vor Augen führe, möchte ich mir nicht ausdenken, wenn diese im Notfall eingesetzt werden müssten.Wann wurde die Funktionsfähigkeit dieser Rettungsboote das letzte Mal überprüft? Sind die Crewmitglieder technisch ausgebildet und auch in der Lage, diese Rettungsboote aufs Meer abzulassen und zu steuern?
Im Internet habe ich vergeblich auf eine Antwort dieser Fragen gesucht. Lediglich Testergebnisse habe ich gefunden. So wird bei der Fähre Corsica Serena II das Urteil „befriedigend“ und bei der Fähre Corsica Victoria das Urteil „gut“ und „befriedigend“ angegeben. Auch im Hinblick auf die Costa-Katastrophe möchte ich keine Fähre unter Generalverdacht stellen, aber hoffen, dass auch auf den Fähren das EU-verbindliche Safety-Management-System greift; denn auch 2012 möchte ich wieder nach Korsika und auch wieder sicher nach Hause zurückkehren. “
„Appen musiziert“ ist eine wohltätige Initiative der Gemeinde Appen im Nordwesten der Hansestadt Hamburg seit 1990, die sich als Ziel gesetzt hat, Gelder für krebs- und schwerstkranke Kinder zu sammeln. TT-Line unterstützt diese Hilfsinitiative. Mit der Charity-Partytour „Appen musiziert on Tour“ bricht die Nils Holgersson zu einer zweitägigen Kurz-Kreuzfahrt (2./3. März 2012) auf.
Das schiffseigene Programm wird erweitert. Zusätzlich zum Showprogramm sorgen die beiden Bands „Just for Fun“ und „Fire up“ für beste Stimmung.
TT-Line unterstützt das Appen-Projekt und spendet 20 Euro des Reisepreises. Die Gesamtspende kommt ohne Umwege schwerstkranken Kindern zu gute.

Fähren – Buchungsstart für 2012 erfolgt

Buchungen von Corsica Ferries für die Buchungssaison 2012 sind ab sofort möglich. Auch für die neue Saison 2012 heißt es bei der Reederei Corsica Ferries: Wer sich schnell entscheidet, der kann von den günstigen Spezialtarifen wie dem "Jackpot Tarif" profitieren. Wie im letzten Jahr hat sich die Reederei wieder pünktlich an den Start gehalten und eröffnet ihre Pforten. Alle Strecken nach Korsika sowie auch nach Sardinien sind verfügbar und buchbar.

Die norwegische Reederei Color Line bedient mit den beiden Fahren Color Fantasy und Color Magic die Fährverbindung Kiel-Oslo täglich und macht auf diesen Mini-Routen ein erstes Kreuzfahrt-Feeling erlebbar. An Bord werden die Gäste nach allen Regeln der Kunst verwöhnt. Mit aufwändigen Shows, guten Musikern und Ensembles sowie einer ansprechenden Küche wird der Aufenthalt an Bord kurzweilig gestaltet.

Reise-Programm
1. Tag: Abreise um 14.00 Uhr vom Norwegenkai in Kiel. Einschiffung ca. 1 Stunde zuvor. Übernachtung an Bord.
2. Tag: Ankunft in Oslo um 10.00 Uhr am Hjortneskai; Oslo auf eigene Faust entdecken oder eine Stadtrundfahrten buchen; . Ablegen in Oslo ist um 14.00 Uhr. Übernachtung an Bord.
3. Tag: Ankunft in Kiel um 10.00 Uhr am Norwegenkai.

In Oslo gibt es viel zu entdecken. Bereits die Anreise mit der Fähre über den Oslo-Fjord offenbart die besondere Lage der norwegischen Metropole auf besondere Weise. Das faszinierende Oslo präsentiert sich bereits am traditionsreichen Hafen. In Norwegens Hauptstadt vertragen sich Tradition und Moderne bestens. Ein futuristisches Gegenstück zur auf der Halbinsel Akersnes gelegenen Festung Akerhus bietet die neue extravagante Oper. Im Großen Saal findet sich Norwegens größter Kronleuchter mit einem Durchmesser von sieben Meters und einem Gewicht von 8,5 Tonnen. Wer lieber auf einen Musemsbesuch aus ist, findet im Munch-Museum und der Nationalgalerie die bedeutenden Werke von Goya und Greco sowie Eduard Munchs „Der Schrei“. Hinter dem Schloss befindet sich der Skulpturenpark Vigelandsparken mit mehr als 200 Skulpturen aus Bronze, Granit und Schmiedeeisen. Der Kulturbegeisterte wird in Oslo jede Minute genießen!

Für den Zeitraum 5. bis 12. Mai 2012 hat Smyril Line eine besondere Kreuzfahrt zu den Inselgruppen des Nordatlantiks mit der MS Nottöna ausgeschrieben. Das Flaggschiff der Färöer Inseln wird auf dieser attraktiven Seereise die Inselgruppen Färöer-Inseln,die Orkney-Inseln und die Shetland-Inseln anlaufen, die sich durch das raue Klima, die hohen Klippen mit berühmten Vogelfelsen auszeichnen.

Die aus 18 Inseln bestehende Inselgruppe der Färöer-Inseln sind größtenteils durch Tunnel und Brücken miteinander verbunden. Auf den Inseln leben doppelt so viele Schafe wie Menschen. Zu den Highlights zählen neben der Hauptstadt Torshavn mit der Festung Skansin und dem historischen Zentrum Tinganes auch der alte Bischofssitz Roykstova in Kirkjüböur, die Bucht Saksun oder das typische Dörfchen Gasadalur.

Nördlich von Schottland liegen 67 Inseln der Gruppe Orkney Inseln, die lediglich per Fähre erreicht werden können. Zu den Sehenswürdigkeiten zählen neben der Hauptstadt Kirkwall auch die alte Hafenstadt Stromness und Skara Brae, ein über 5000 Jahre altes Steinzeitdorf.

Die nahezu 100 Shetland Inseln bieten den Besuchern unwegsame Moorlandschaften, grüne Hügel und die berühmten die Vogelklippen. Besuche der Ausgrabungsstätte Jarlshof sowie der nahegelegenen Vogelklippen am Sumburgh Head lohnen sich auf alle Fälle.

Täglich um 18 Uhr bricht die Viking Cinderella zu einer 21-stündigen Minikreuzfahrt ab/bis Stockholm auf und bringt die Gäste durch den einzigartigen schwedischen Schärengarten Richtung Mariehamn auf den Åland-Inseln. Diese einzigartige Schärenlandschaft besteht aus ca. 6500 Inseln und Schären. Nach dem Frühstück legt die Viking Cinderella um 9.30 Uhr wieder ab und kehrt gegen 15.30 Uhr wieder nach Stockholm zurück.

Auf dieser Mini-Kreuzfahrt können die Gäste im großzügigen Spa-Bereich entspannen, die spektakulären Aussichten ebenso genießen wie die kulinarischen Köstlichkeiten oder auch in einem der größten Nightclubs auf der Ostsee die Nacht zum Tag machen.

 

Auf der 3-tägigen Silvesterreise vom 30.12.2011 bis zum 01.01.2012 der Stena Skandinavica von Kiel nach Göteborg können die Gäste das neue Jahr auf eine ganz andere Art begrüßen. Am 30.12.2011 reisen die Gäste individuellen nach Kiel an und können ab 16.00 Uhr Schwedenkai einchecken, ihre Kabine beziehen und das Schiff erkunden, bevor die Stena Skandinavica um 19.00Uhr Kiel verlässt. Ein reichhaltiges Abendbuffet inkl. Getränke (Bier, Tischwein, Softdrinks und Kaffee) können die Gäste fakultativ buchen. Und bereits bei der Buchung angeben, ob sie sich für die frühe Sitzung – am 30.12.11 (fakultativ) 18.00 Uhr – oder für die 2. Sitzung um 20.30 Uhr entscheiden wollen.

Am 31.12.2011 erwartet die Gäste das Frühstück an Bord. Göteborg wird um 10.00 Uhr erreicht. Bei einem 4-stündigen Landprogramm in Göteborg inkl. Stadtrundfahrt und Mittagsimbiss mit Softgetränken lernen die Gäste die schönsten Sehenswürdigkeiten kennen. Ein ganz besonderes Highlight ist der Ausblick auf das Feuerwerk über Göteborg um 17.00 Uhr. Zwei Stunden später verlässt die Stena Skandinavica wieder Göteborg, und die Gäste können sich auf die besondere "Nyårsafton" freuen. Schwedische Spezialitäten bietet das Silvesterbuffet ( 1. Sitzung 18.15 Uhr, 2. Sitzung 21.15 Uhr) und die Gäste stärken sich für die längste Nacht des Jahres und Silvesterparty an Bord. Für Unterhaltung und Partystimmung in den Bars und im Nachtclub sorgen eine Live-Band und zwei DJs.

Der erste Tag im neuen Jahr beginnt mit einem ausgiebigen Frühstück, bevor das Schiff um 10:00h in Kiel vor Anker geht und die Gäste wieder ihre individuelle Heimreise antreten.

 

Die aufregende Kurzreise Kiel – Oslo – Kiel können Gäste derzeit im Oktober 2012 zu besonders günstigen Preisen buchen. In der Ferienzeit wird es besonders für Familien günstig: Kleine Matrosen reisen dann kostenlos in der Kabine der Eltern mit.
Mit der ganzen Familie schlemmen die kleinen und großen Gäste an den Buffets, für Frühstück und Abendessen ist bei der Mini-Kreuzfahrt inklusive Halbpension bestens gesorgt.
Wer an die Mini-Kreuzfahrt noch eine Nacht in Oslo dranhängen kann, erlebt Skandinaviens Metropole in ihrer ganzen Schönheit. Und spart gegenüber anderen Anbietern bis 65 Prozent.