Flussreisen – Steigenberger vermarktet Nilschiffe unter eigenem Namen

Die Hotelkette Steigenberger hat drei Nilschiffe gechartert, vermarktet sie unter eigenem Namen und ist in Ägypten künftig neben vier Luxus-Hotels auch mit drei Flusskreuzfahrtschiffen vertreten:
 
  • Steigenberger Minerva, Steigenberger Legacy
    Fahrtroute zwischen Luxor und Assuan
    3 bis 7 Übernachtungen
  • Steigenberger Omar El Khayam
    Fahrtroute auf dem Nassersee zwischen Assuan und Abu Simbel
    3 oder 4 Übernachtungen
Die Fünf-Sterne-Deluxe-Nilschiffe bieten jeweils 70 bis 80 Kabinen und Suiten an. Kabinen/Suiten
 
 

Kreuzfahrten – Fußball auf hoher See

Kein Kreuzfahrer muss auf die großen Sportereignisse der diesjährigen Fußball-Europa-Meisterschaft verzichten. Die meisten Reedereien werden Spiele auf ihren Kreuzfahrtschiffen übertragen. Bekannt geworden ist bereits die Zusage von Norwegian Cruise Line, dass sie auf ihren Kreuzfahrtschiffen alle Spiele der EM in der Zeit vom 8. Juni 2012 bis zum 1. Juli 2012 live übertragen wird.
 
Nun folgen auch die Reedereien Royal Caribbean International und Celebrity Cruises, die sich Übertragu8nsgrechte für die UEFA-Europameisterschaft 2012 gesichert haben. RCI überträgt alle 31 Partien auf ihren Kreuzfahrtschiffen, die während dieser Zeit in Europa unterwegs sind. Ab dem Viertelfinale bietet auch Celebrity Cruises für die Sportbegeisterten diese Spiele an. In ausgewählten Räumen – aber auch in den Kabinen – können die Passagiere die Spiele verfolgen.
 
König Fußball beeinflusst aber auch die Destinationen der Landausflüge. Bei den Landgängen können die Fußballfans Kultstätten des Fußballs wie das Camp Nou in Barcelona, das Stadio Olimpico in Rom, das Benefica-Stadion in Lissabon und auch die Arena von Ajax Amsterdam besuchen.
 
 
 

Segeln – Königin Elizabeth II. feiert Rückkehr der Cutty Sark

Der letzte erhaltene britische Teeclipper Cutty Sark , der bei der Restaurieung 2007 bei völlig ausbrannte, wird am 26. April 2012 von der britischen Königin Elizabeth II. wieder als Londoner Museumsschiff am Pier von Greenwich der Öffentlichkeit zugeführt.
 
Die 85 Meter lange und 11 Meter breite Cutty Sark* verfügte über 3000 m² Segelfläche, wurde bis 1890 für tonnenschwere Teetransporte von China nach England eingesetzt, war damals eines der schnellsten Segelschiffe der Welt und trat vor 60 Jahren als Museumsschiff in den Ruhestrand. Da die gesamte Schiffsausrüstung ausgelagert war, blieb sie erhalten und konnte nunmehr nach der erneuten Renovierung wieder eingesetzt werden. „Where there´s a will is a way“ – nach diesem Motto setzten die Verantwortlichen alles daran, die vor fünf Jahren ausgebrannte 140 Jahre alte Cutty Sark wieder der Öffentlichkeit zu erhalten.
 
Am UNESCO-geschützten Pier von Greenwich ist die Cutty Sark nun ab 26.04.2012 für Besucher zugänglich. Mit einem Gerüst präsentiert sich der neu zusammengeflickte Segler aus Teak drei Meter hoch über einem Trockendock und kann auch von unten besichtigt werden.
 
*Der Name ist einer literarischen Vorgabe entnommen und ist eigentlich der Name für das kurze Hemd der Hexe Nannie, daher auch die entsprechende Galionsfigur des legendären Segelschiffes.
 

Flusskreuzfahrten – Pflanzen und Gärten aus aller Welt-Gartenbau-Ausstellung

Bis zum 7. Oktober 2012 ist die Welt-Garten-Expo Floriade im niederländischen Venlo geöffnet. Über zwei Millionen erwarten die Veranstalter zur Floriade., die 2012 die Gärten, Pflanzen, Umwelt, Zukunft und Kultur in den Blickpunkt rückt. In der Grenzstadt Venlo0 dokumentieren die Niederländer eindringlich, dass sie mehr können als nur Tulpen. Auf einer Fläche von 66 Hektar präsentiert die Floriade eine üppige Blumen- und Pflanzenpracht. Der Park der Welt-Garten-Expo ist in fünf verschiedene Themenbereiche gegliedert: Entspannung, Gartenbau als Wirtschaftsmotor, Innovationen, Lebensqualität durch Natur und kulturelle Vielfalt.
 
Es gibt ganz verschiedene Anreisemöglichkeiten. Am 23. Mai und auch am 25. Juli 2012 bricht beispielsweise die TC Bellevue zu ereignisreichen achttägigen Flusskreuzfahrten ab/bis Düsseldorf auf. Auf dieser Reiseroute statten die Gäste auch den Städten Amsterdam, Hoorn, Volendam, Gent, Antwerpen, Venlo und Nijmegen einen Besuch ab.
 
Höhepunkt dieser abwechslungsreichen Flusskreuzfahrt ist neben der faszinierenden Natur des Mittelrheins und der niederländischen Lebensart der Besuch des Theaters der Natur in Venlo. Unterwegs bieten endlos erscheinende Landschaften, saftige Polderregionen, Windmühlen entlang beschaulicher Kanäle, Wasserschlösser, Burgen, mittelalterliche Städte und malerische Dörfer, romantische Grachten sowie mittelalterliche Handelshäuser ein kontrastreiches Flussreisen-Programm.
 
 

Flussreisen – Fahrgastschiff durch Kollision mit Buhne leckgeschlagen

Ein mit 114 Passagieren und rund 40 Besatzungsmitgliedern besetztes Fahrgastschiff ist am frühen Dienstagmorgen nach einer Kollision mit einer Buhne auf dem Rhein in Höhe Rastatt-Plittersdorf (km 339) leckgeschlagen.
 
Dem Kapitän des Schiffes gelang es in der Folge, den Havaristen noch zum Rheinhafen Karlsruhe zu manövrieren und dort festzumachen. Die Passagiere und Besatzungsmitglieder blieben unverletzt. Das Schiff war auf einer Flusskreuzfahrt von Köln nach Basel und befand sich auf dem Rückweg. Es sollte am Dienstag im Hafen Speyer festmachen, bevor es am Mittwoch in Köln erwartet worden wäre.
 
 Das zu Tal fahrende, in den Niederlanden beheimatete und unter niederländischer Flagge fahrende Schiff hatte nach den bisherigen Ermittlungen der Wasserschutzpolizei Höhe Plittersdorf kurz vor 4 Uhr offenbar Berührung mit einer Buhne. Durch die Kollision mit der Buhne zog sich das Schiff mehrere Leckagen zu, durch die massiv Wasser in den Rumpf eindrang. Mit Hilfe der bordeigenen Lenzpumpen gelang es dem Kapitän, Teile des eindringenden Wassers abzupumpen und das Schiff manövrierfähig zu halten. Nachdem im Rheinhafen Karlsruhe auf Veranlassung der Wasserschutzpolizei mehre Anlegestellen geräumt worden waren, machte das Fahrgastschiff gegen 5 Uhr kurz vor dem Hafensperrtor fest. Die unterdessen am Einsatzort eingetroffene Feuerwehr pumpte in der Folge mittels sechs leistungsstarken Pumpen fortwährend das eindringende Wasser von Bord und konnte das Schiff trotz des starken Wassereinbruchs stabilisieren. Die Lenzarbeiten wurden vom Schlepper der Rheinhäfen Karlsruhe unterstützt.
 
Während dieser Maßnahmen wurden die Passagiere und Besatzungsmitglieder von Bord gebracht und mittels eines Pendelverkehrs zur Anlegestelle des Fahrgastschiffes „MS Karlsruhe“ gebracht. An Bord des Schiffes wurden die Evakuierten von der Polizei und vom Rettungsdienst, der mit zahlreichen Kräften im Einsatz war, betreut. Vereinzelt mussten Passagiere auch medizinisch versorgt werden, die ihre dringend notwendigen Medikamente an Bord des Havaristen gelassen hatten.
 
Über die in den Niederlanden ansässige Reederei des Schiffes wurden unterdessen Spezialtaucher angefordert, die die Leckagen in der Folge provisorisch abdichten sollen. Wie lange sich diese Arbeiten hinziehen, kann derzeit nicht gesagt werden. Für die evakuierten Passagiere wird über den Veranstalter derzeit die Rückreise nach Köln organisiert. Aussagen zur Schadenshöhe sind derzeit noch nicht möglich. Die Ermittlungen zur Unfallursache führt die Wasserschutzpolizei Karlsruhe. Auch Vertreter des Wasser- und Schifffahrtsamtes und des Regierungspräsidiums Karlsruhe sind vor Ort im Einsatz.
 
Quelle: Polizeipräsidium Karlsruhe Pressemitteilung v. 17.04.2012

Flussreisen – Die Pannenserie reißt nicht ab

Eine erneute dramatische Havarie eines Flussschiffes lässt aufhorchen und beunruhigt nicht nur Flussreisende. Am 17. April 2012 ist ein Fahrgastschiff mit 114 Passagieren an Bord ist am Dienstagmorgen gegen 4.00 Uhr auf dem Rhein bei Elchesheim-Illingen (Kreis Rastatt) leckgeschlagen. Vermutlich hat das Flussschiff den Grund berührt. Der Südwestfunk informierte seine Zuhörer über die Havarie bei Elchesheim-Illingen des mit 114 Fahrgästen besetzten Fahrgastschiffes, das von Basel nach Köln unterwegs war. Bisher konnten noch keine genauen Informationen über Schiff und Reederei recherchiert werden.
 
Passagiere und Besatzung hatten Glück im Unglück. Mit Hilfe der Bordpumpen gelang es dem Schiffsführer, sein leckgeschlagenes Flussschiff in den sechs Kilometer entfernten Karlsruher Rheinhafen zu manövrieren. Die Passagiere wurden vor Ort von der MS Karlsruhe, die glücklicherweise im Hafenbecken lag, und von Helfern des Roten Kreuzes versorgt.
 
Die Berufsfeuerwehr pumpt das eindringende Wasser ab, um ein drohendes Sinken zu verhindern. Die Lage des Schiffes ist stabil, so dass ein Sinken derzeit ausgeschlossen werden kann.. Die genaue Ursache für diese Havarie ist noch nicht bekannt. Glücklicherweise gab es auch keine Verletzte.

AIDA Cruises – Sicherheit der Passagiere ist oberste Priorität

Nach dem tragischen Drama der Costa Concordia und weiteren bekannt geworden Unglücken beschäftigen sich nun auch verstärkt die Gäste mit dem Thema „Sicherheit“. An vorderster Stelle steht sicherlich die Frage, wie ein Kapitän, dem die Gäste anvertraut werden, ausgebildet ist, welche Karrierestufen er durchlaufen muss, bis ihn zum AIDA Cruises zum Kapitän eines AIDA-Kreuzfahrtschiffes beruft.
 
AIDA Cruises arbeitet auf der gesamten AIDA-Flotte nach allerhöchsten Sicherheitsstandards. AIDA Cruises übernahm auch bezüglich der international vorgeschriebenen Seenotrettungsübung (SNRÜ) eine Vorreiterstellu8ng. Kurz nach dem Costa-Unglück am 13. Januar 2012 ordnete AIDA Cruises für alle AIDA-Kreuzfahrtschiffe an, dass die SNRÜ nicht mehr binnen des Zeitfensters von 24 Stunden durchgeführt wurde, sondern noch vor Verlassen des Hafens.
 
Das Wohl der Gäste und auch aller Crewmitglieder hat bei AIDA Cruises immer oberste Priorität. So ist auch die gesamte AIDA-Flotte mit hochmodernen Geräten ausgestattet. Die Crew wird regelmäßig intensiv auf Notsituationen vorbereitet. Dazu gehören auch die Evakuierungsmaßnahmen
 
Doch zurück zum Hauptverantwortlichen eines Kreuzfahrtschiffes. Bevor AIDA Cruises ein Person zum Kapitän beruft, muss diese einen langen Ausbildungsweg absolvieren und viel praxisnahe Erfahrungen sammeln. Nach einem nautischen Praktikum steht dann die zwei- bis dreijährige Ausbildung an einer Fachhoch- oder Seefahrtschule an. Frühestens nach einem Jahr als Wachoffizier kann das Befähigungszeugnis „Erster Offizier“ erworben werden. Kapitäne und auch ihre Stellvertreter, die Staffkapitäne, müssen sich psychologischen Tests stellen, wodurch ermittelt wird, ob sie neben ihren fachlichen Fähigkeiten auch von ihrem Persönlichkeitsprofil in der Lage sind, in Notfallsituationen schnell und konsequent richtige Entscheidungen zu treffen.
 
Auch die Frage nach einer notwendigen Evakuierung eines Kreuzfahrtschiffes wollen Passagiere beantwortet wissen. Die wichtigen Informationen erhält jeder Gast eines AIDA Kreuzfahrtschiffes noch vor beginn der Kreuzfahrt bei der SNRÜ. Jedes Crewmitglied hat sich durch gründliches Training das erforderliche Zertifikat erworben, und jedes Crewmitglied ist mit dem erforderlichen Prozedere vertraut, weiß im Notfall, was er auf dem zugewiesenen und für ihn verbindlichen Platz an Bord zu tun hat. Durch die vor Verlassen des Hafens durchgeführte und für jeden Gast verpflichtende SNRÜ erhalten die Gäste die notwendige Sicherheit für den Notfall.
 
Jeder Gast findet in seiner Kabine eine Rettungsweste vor, deren Anlegen bei der SNRÜ geübt und auch kontrolliert wird. Weitere Rettungsweste stehen den Gästen an den zuvor ausgewiesenen Sammelstellen zu Verfügung. Vor Beginn der Seereise erhalten Familien die für ihre Kinder geeigneten speziellen Kinder-Rettungswesten ausgehändigt.
 
Auch die Informationen über die technische Ausstattung der AIDA-Kreuzfahrtschiffe trägt zur Beruhigung der Gäste bei. Alle AIDA Schiffe haben hochmoderne Navigationstechnik: zwei unabhängige Echolote, mehrere Radargeräte, Satellitennavigationstechnik und elektronische Seekarten, die ständig aktualisiert werden. Ganz wichtig ist auch die Tatsache, dass die wichtigen Systeme an Bord der AIDA-Kreuzfahrtschiffe doppelt ausgelegt sind. Die AIDA-Sicherheitsstandards übertreffen bei weitem die gesetzlichen Vorschriften.

Costa Kreuzfahrten – Licht ins dunkelste Kapitel der Costa-Firmengeschichte

Unter dem Eindruck der gravierenden Ereignisse vom Jahresanfang nimmt nun das Unternehmen Costa Kreuzfahrten Stellung, hat Hintergrundinformationen für seine Reisebüro-Partner zusammengestellt, damit diese auch kritische Kunden mit Fakten überzeugen können. Costa Kreuzfahrten betont und versichert, dass sich das Unternehmen der Verantwortung für die Gäste bewusst ist und sich dazu verpflichtet, Service und Qualität der Costa-Kreuzfahrtschiffe weiter zu optimieren.
 
In dieser Stellungnahme führt Costa Kreuzfahrten aus, dass
 
  • die Costa-Schiffe die höchsten Standards in den Bereichen Sicherheit, soziale Verantwortung, Umweltschutz und Qualität erfüllen,
  • die gesamte Costa-Flotte mit modernster Navigationstechnik – Radars, GPS, elektronische Seekarten, Gyroskope – ausgerüstet und die Offiziere im Umgang damit speziell ausgebildet sind,
  • Costa im Zusammenhang mit dem Brand auf der Costa Allegra alles getan hat, um die Sicherheit der Gäste zu gewährleisten und Unannehmlichkeiten so gering wie möglich zu halten,
  • das Unternehmen so gut aufgestellt ist, um das traurige Unglück der Costa Concordia finanziell zu verkraften,
  • Costa nach wie vor ein starkes Unternehmen und ein verlässlicher Partner ist und
  • auf mehr als 60 Jahre Kreuzfahrterfahrung zurückblicken kann.
 
Als völlig falsch stuft Costa Kreuzfahrten die Behauptungen und Spekulationen ein, dass
 
  • es an Bord der Costa Concordia nicht genügend Rettungsboote gegeben habe(Richtig: 95 Rettungsbote für 6115 Personen, für jeden Gast eine Rettungswest    in der Kabine und zusätzliche Ausrüstung an der zentralen Sammelstelle),
  • große Kreuzfahrtschiffe weniger sicher seien
    (Richtig: Die neuen, großen Schiffe sind extrem sicher; alle Gäste können im Extremfall innerhalb von 30 Minuten evakuiert werden)
  • die Crewmitglieder hätten nicht gewusst, was im Notfall zu tun sei
    (Richtig: Jedes Crew-Mitglied besitzt ein BST-Zertifikat / Basic Safety Training. Sämtliche Offiziere und Crew-Mitglieder absolvieren regelmäßig Trainingseinheiten),
  • keiner bei dem Unglück in der Lage war, ein Rettungsboot zu steuern(Richtig: Auf jedem Rettungsboot gibt es gemäß internationaler Vorschriften zwei Crew-Mitglieder, di8e im Besitz eines MAMS-Zertifikats (Mariner Enabled to the conduct of lifeboats)
  • in der Unglücksnacht Crew-Mitglieder die Rettungsboo0te besetzt hätten(Richtig: Auf allen Costa-Rettungsboten müssen mindestens 7 Crew-Mitglieder sein, um die Boote zu navigieren und die Abläufe zu koordinieren.),
  • sich an Bord blinde Passagiere befunden hätten (Richtig: Ohne Erlaubnis und Registrierung darf keine Person das Schiff betreten.),
  • die Gäste keine Notfallübung mitgemacht hätten(Richtig: Für die am 13. Januar 2012 in Civitavecchia zugestiegenen Gäste war die international vorgeschriebene Seenotrettungsübung am Folgetag im Rahmen des 24-Stunden-Fensters auf 17 Uhr festgesetzt worden.),
  • Costa Kreuzfahrten eine „Verbeugung vor der Küste verlangt habe(Richtig:Costa hat das „Touristische Navigieren“ weder gefordert noch unterstützt.),
 
 
Die Richtigkeit dieser Costa-Stellungnahme wird sicherlich nicht angezweifelt werden, doch gravierende Fragen bleiben noch unbeantwortet. Ausgeklammert ist das Fehlverhalten von Crewmitgliedern in diesem ganz besonderen Notfall. Todesangst und Panik haben mit Sicherheit zu Fehlreaktionen – auch bei Passagieren – geführt.
 
Keine Ausführungen macht Costa-Kreuzfahrten zur Schuldfrage. Es ist offensichtlich, dass keine technischen Fehler zu diesem Drama geführt haben. Der Faktor „Mensch“ ist entscheidend bei der Beurteilung der Situationen und deren Folgen. Da helfen kaum noch so viele Zertifikate, wenn die Theorie von der Praxis eingeholt wird.
 
Es wird sicherlich auch noch Wochen, Monate, vielleicht sogar Jahre dauern, bis ein Gericht über Schuld/Unschuld geurteilt hat und das Unternehmen auch alles daran setzen wird, um Reisebüros und Gäste über die getroffenen Urteile zu informieren.
 
Quelle: Stellungnahme von Costa Kreuzfahrten

Kreuzfahrt – In memoriam Titanic

Nicht allein die Kreuzfahrer kennen das Schiffsdrama, als 1912 die TITANIC 375 Seemeilen vor der Südküste Neufundlands einen Eisberg rammte, binnen Stunden in den Fluten versank und über 1500 Passagieren ihr Leben verloren. Am 10. April 1912 legte die TITANIC im englischen Southampton zur Transatlantiküberquerung ab, und exakt 100 Jahre später brach die MS Balmoral zur Gedenkfahrt auf der gleichen Route auf. 650 Nachfahren von Opfern dieses denkwürdigen Unglücks versammelten sich ebenfalls in Southampton und gedachten an Land der Opfer.
 
Viele der 1309 Passagiere aus 28 Ländern, ebenfalls auch Nachkommen der damals zu Tode gekommenen Passagiere, waren entsprechend der Mode von 1912 gekleidet. Die Route der MS Balmoral ist so geplant und auch der Zeitplan entsprechend abgestimmt, dass die MS Balmoral in der Nacht vom 14. auf den 15. April 2012 genau die Stelle im Atlantik erreicht, an der die TITANIC das Schiffsdrama ereilte. Exakt für 23.40 Uhr am 14. April 2012 ist über dem Grab der TITANIC ein Gedenkgottesdienst an Bord der MS Balmoral vorgesehen, und zwar zu dem Moment, als die TITANIC den Eisberg rammte.
 
Diese Gedenkfahrt ist aber keinesfalls ein Katastrophentourismus, sondern die Veranstalter wollen mit dieser ganz speziellen Seereise ihren Respekt vor den Opfern bezeugen, wenn an der Unglücksstelle Gebete gesprochen und Blumengrüße über Bord geworfen werden.
 
Auf dem Weg zur Unglücksstelle im Atlantik werden Titanic-Experten Vorträge über Eisberge und die besonderen Aspekte dieser Katastrophe halten. Nach dem Gedenkgottesdienst setzt die MS Balmoral ihre Reise fort und wird in New York und auch im kanadischen Halifax Station machen, um auf einem Friedhof, wo zahlreiche Opfer beerdigt sind, zu beten und der vielen Opfer zu gedenken.
 

Flussreisen – Flusskreuzfahrten mit Kids benötigen eine gute Vorbereitung

Wer als Gast auf Flussschiffen unterwegs ist, stellt fest, dass an Bord meistens Kinder fehlen. Die meisten Flussschiffe können lediglich mit einer kleinen Bibliothek – aber kaum mit Kinderbüchern ausgestattet – und einer Spielesammlung aufwarten. Ein Spielzimmer fehlt an Bord der meisten Flussschiffe ebenso wie eine Kinder-Disco. Aber auch die Musik des abendlichen Bordmusikers ist kaum etwas für Kinderohren.Eine Kinderbetreuung fehlt ebenso wie ein Pool , bisweilen ist lediglich ein Whirlpool mit Wasser gefüllt, meistens aber zugedeckt.. Das war es aber auch schon für die Kinder. Beobachtet wird, dass gegebenenfalls Großeltern mit Enkelkindern an Bord eines Flussschiffes unterwegs sind. Soweit eine kurze – vielleicht aber auch oberflächliche Bilanz.
 
Es geht aber auch anders. Das Unternehmen 1 AVista hat beispielsweise auf der Route der Weihnachtsmärkte an Rhein und Main auf der MS Vista Prima für für eine ausgewogene Kinderbetreuung gesorgt mit Kennenlernspielen, Plätzchen backen, Weihnachtsschmuck basteln und den Weihnachtsbaum schmücken, Weihnachtslieder singen, Weihnachtsgeschichte lesen. Aber auch mit einer Kinder-Disco, einer Zauber-Show und einem Piratentag konnte das Unternehmen die Kinder begeistern. Mit etwas Engagement und Einfallsvermögen sollte es durchaus möglich sein, auch Kids für eine Flussreise zu begeistern und damit auch ein neues Klientel zu gewinnen.
 
Aber auch die Eltern sind gefragt.Auch sie können mithelfen, eine Flussreise auch kindgerecht auszugestalten. Die wenigste Zeit verbringen die Kids mit ihren Eltern in Kabine mit 3er-Belegung. Bei guter Vorbereitung können die Kinder auch für Tagesausflüge begeistert werden. Da bieten sich auf einer Donau-Flussreise besonders an: Kutschenfahrt und Pferdevorführung in der Puszta, Fiakerfahrt in Wien (allerdings teuer), Besuch des Wiener Praters mit Riesenradfahrt, Besuch von Burgruinen entlang der Donauregionen. Stundenlange Fußmärsche durch enge Straßenschluchten und ausschweifende Stadtführungen sollten allerdings den Kindern erspart bleiben. Die Reiseleitung an Bord der Flussschiffe kennt aber auch Spielplätze in der Nähe der Anlegestellen. Das Interesse der Kinder an Naturbeobachtungen sollte ebenfalls nicht unterschätzt werden. Bei einer geruhsamen Fahrt im Donaudelta gibt es ständig etwas zu entdecken, ein mitgenommener Naturführer-Buch hilft beim Ausspähen und Zuordnen und die Kids werden bald zu guten Ornitologen.