Schock nach der Kreuzfahrt – Telefonkosten in Höhe vom Monatseinkommen

Es kann passieren und das Schlimme ist, man merkt es nicht. Durch das Nutzen von mobilen Daten auf See und Telefonieren, entstehen hohe Kosten. Der Schock kommt erst mit der Rechnung.

Daher, das Wichtigste in Kürze

  • Auf hoher See gelten weder die EU-Roaming-Verordnung noch die speziellen Reisepakete der Mobilfunkanbieter.
  • Häufig kann an Bord von Schiffen über ein Mobilfunknetz via Satellit telefoniert werden. Achtung: Es können enorme Kosten entstehen.
  • Informieren Sie sich vor einer Schiffsreise beim Reiseanbieter und in den Reiseunterlagen über die Nutzung von Mobilfunk und WLAN an Bord sowie die dafür geltenden Preise.
  • Deaktivieren Sie vor einer Schiffsreise und vor einem Aufenthalt in Hafennähe die automatische Netzwahl in den Einstellungen Ihres Mobilfunkgeräts.

Quelle: Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen

AIDAsol Taufpatin – Im Gremium ist Jana Ina

Jana Ina Zarrella -- (c)-Nadine Dilly 2011
Jana Ina Zarrella -- (c)-Nadine Dilly 2011

Pünktlich zum Start der heißen Phase bei der Suche nach der AIDAsol Taufpatin steht auch die Jury fest. Angeführt wird das prominente Experten-Gremium von der Brasilianerin Jana Ina. Das Model hat große Erfahrung bei Beauty Contests, gewann Jana Ina doch selbst vier Miss-Wettbewerbe. Die Ehefrau von Ex-Brosis-Sänger Giovanni Zarrella freut sich auf ihre Aufgabe: „Jedes Mal, wenn ich an der Copacabana die Kreuzfahrtschiffe vorbeifahren sehe, geht für mich die Sonne auf. Und jetzt auch noch dabei zu sein, wenn die Patin für die Sonne der Meere, AIDAsol, gesucht wird, ist einfach toll.“

Ihr zur Seite stehen die Fernreisen begeisterte die TV-Moderatorin Anneke Dürkopp sowie zwei Männer: Zum einen Corny Littmann, Entertainer und Besitzer von Schmidts Tivoli auf Sankt Pauli. Und zum anderen der Oberpfälzer Michael Hiereth, als AIDA Clubdirektor erfahren, was Unterhaltung auf dem Meer angeht.

Die Jury testet die Top 5 Kandidatinnen in zwei großen Shows auf den beiden AIDAsol Fanreisen zwischen dem 1.-5. April auf Herz und Nieren. Das Urteil aber fällen die AIDA Fans im Internet und an Bord von AIDAsol.

Noch können sich potentielle Taufpatinnen bis zum 24. Februar auf der AIDA Facebook-Fanseite bewerben. Bis jetzt kämpfen bereits mehr als 1400 junge Frauen um den Titel, mehr als 50.000 Stimmen wurden insgesamt abgegeben. Und der Gewinnerin winkt ein einzigartiges Preispaket: Sie bekommt ein professionelles Foto-Shooting und eine Titel-Story im AIDA Magazin. Absolutes Highlight ist das 100-Tage AIDA Ticket. Die Taufpatin entscheidet, wann sie auf welcher Route die AIDA Kreuzfahrten genießen will.

Aber auch jeder, der den Kandidatinnen seine Stimme gibt, kann zum Gewinner werden: Verlost wird eine siebentägige Reise mit AIDAsol. Zwei Personen erhalten eine VIP-Einladung zur Taufe nach Kiel. Außerdem winken ein Besuch auf der Meyer Werft in Papenburg mit vier Begleitpersonen, ein original AIDA Bike sowie ein iPad mit AIDA App.

Die AIDAsol Taufe findet am 9. April 2011 in Kiel statt. Danach geht das Schiff auf Premierenfahrt durch Nordeuropa. Die Reise führt über Kopenhagen, Oslo, London, Paris und Amsterdam bis nach Hamburg. Noch gibt es einige, wenige Tickets für diese Fahrt.

Gorch Fock – Ziel verfehlt?

Gorch FockSeit einigen Wochen kann man das Thema in den Medien verfolgen. Es wird die Abschaffung dieser, der Gorch Fock, gefordert oder die Absetzung des Kapitäns zu See Norbert K. Schatz, der Führungs- oder Stammbesatz und obendrein soll auch Karl Theodor zu Guttenberg die Konsequenzen ziehen und ebenfalls abdanken. Warum eigentlich? Hört man den Interviews zu, so fallen immer dieselben wirkungsvollen Schlagwörter: Drill, Härte, zu viel Druck, Ungerechtigkeit, Hölle, Stress, wenig Schlaf, etc. Die Gorch Fock ist nun seit Jahrzehnten im Einsatz und es gibt hunderte, wenn nicht tausende "Gorch-Fock-Absolventen", die mit Stolz geschwellter Brust über die Zeit auf der Gorch Fock erzählen. Ich selbst habe bereits einige solcher Geschichten hören dürfen, aber auch von "unehrenvollen" Abgängern. Über die Gorch Fock gab es schon in Vergangenheit Berichte über grausame Härte und leider gab es auch schon früher tödliche Vorfälle. Doch kaum ein Politiker ließ es sich nehmen, sich posierlich mit der Gorch Fock und dessen Besatzung ablichten zu lassen. In den aktuellen, einseitigen Medienberichten werden nur noch ausgebeutete, arme Offiziersanwärter interviewt, die so arg leiden mussten, weil die Stammbesatzung, eigentlich unter den Rängen der Anwärter, sie respektlos behandelten und weil der Drill ungerecht und viel zu hart wäre. Untermauert werden die Aussagen mit diversen Fotos, z.B. von den Kajüten voller Alkohol oder von einem jungen Mann, der in ein Schlauchboot, gefüllt mit einer ekligen Matsche, gedrückt wird. „Äquatortaufe nennt man das", so Kapitän zur See A.D. der Gorch Fock Immo von Schnurbein bei Markus Lanz. Wir Kreuzfahrer kennen das, je kleiner der Kahn und intimer (bekannter) die Gesellschaft, desto heftiger die Taufen. Selbst meine bestandenen Tauchscheine wurden mit eher sehr abschreckenden Ritualen gewürdigt. Die Bilder hierzu möchte ich lieber nicht veröffentlichen. Aber man soll sich ja daran erinnern.

Die Ereignisse sind dramatisch. Es sind Menschen zu Tode gekommen. Das steht außer Frage! Und selbstverständlich bin ich für eine lückenlose Aufklärung und entsprechenden Maßnahmen. Aber die Frage ist doch, auf welche Art untersuchen wir die Vorfälle? Indem wir den bis vor kurzem geschätzten Kapitän Norbert Schatz medienwirksam suspendieren? Ohne vorherige Untersuchung des Falls und deren Ergebnisse? Das ist zwar typisch für Deutschland, aber nicht korrekt! Auch die umgehenden Rufe der Opposition, Herr zu Guttenberg solle Konsequenzen ziehen, entziehen sich jeglicher Vernunft. Würde jedes schwerwiegende Problem in der Politik, in der Industrie oder auch im täglichen privaten Leben dadurch geahndet werden, dass immer der Höchste in der Hierarchie abdanken muss, würde ein nicht vorstellbares Chaos ausbrechen und wir wären innerhalb von Wochen handlungsunfähig – in allen Bereichen. Auch wenn aktuell von unseren Politikern immer kolpotiert wird, wir wären eine Demokratie, was mir täglich schwerer fällt zu glauben, so sind wir aber ganz sicher ein Rechtsstaat und hier gilt die Unschuldsvermutung: Grundsatz in Art. 11 Abs. 1 der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte der Vereinten Nationen von 1948:

„Jeder Mensch, der einer strafbaren Handlung beschuldigt wird, ist solange als unschuldig anzusehen, bis seine Schuld in einem öffentlichen Verfahren, in dem alle für seine Verteidigung nötigen Voraussetzungen gewährleistet waren, gemäß dem Gesetz nachgewiesen ist.“

In den Ländern des Europarats wird er darüber hinaus gewährleistet aufgrund von Art. 6 Abs. 2 der Europäischen Menschenrechtskonvention (EMRK):

„Jede Person, die wegen einer Straftat angeklagt ist, gilt bis zum gesetzlichen Beweis ihrer Schuld als unschuldig.“

Insofern war die Vorgehensweise von Herrn zu Guttenberg populistisch und aus meiner Sicht schon gar nicht rechtsstaatlich. Unsere Politiker sind zu geschwätzig geworden und unsere Medien (auch die öffentlich-rechtlichen) der Effekthascherei verfallen. Die einen fordern, die anderen liefern. Warum konnte nicht umgehend ein Aufklärungsteam auf die Gorch Fock geschickt werden, welches dort ihre Ermittlungen aufnimmt und uns anschließend über die Ermittlungsergebnisse berichtet? Eine enge Zusammenarbeit und beste Betreuung der Familien und Betroffenen setze ich voraus. Durch die Suspendierung des Kapitäns Schatz wurde Aktivismus gezeigt, eventuell um Medien zu beruhigen oder um von eigenen Missständen abzulenken. Der Wahrheit trägt es nicht im entferntesten bei. Und frei nach meinem Motto „Operative Hektik ersetzt keine geistige Windstille“ deckt es nur Hilflosigkeit auf und hilft nicht weiter. Menschen merken, wenn sie mit Falschinformationen abgespeist werden. In diesem Fall wurde ein Bauernopfer gebracht. In der Industrie gab es in der Vergangenheit immer wieder Probleme beim Datenschutz von Personendaten und wurde selbst bei Internet- und Telefonprovidern nicht genügend beachtet, so dass es zum unvermeidlichen Datenraub bei diversen Firmen kam. Als Gegenmaßnahme und um zu zeigen, dass man nun das Thema sehr ernst nehme, wurden Manager speziell für den Datenschutz und die Securitylandschaft eingestellt. Doch der wahre Grund für ihre Rekrutierung war, dass bei einem erneuten Zwischenfall nicht mehr der Vorstand abdanken musste, sondern der Security-Manager. Es wurde eine Bauernopfer-Hierarchie eingezogen. In der Politik braucht man diesen Umweg nicht, es gibt genügend Hierarchien! Aus meiner Sicht stellt sich die Frage, was soll mit der sechs-wöchigen Ausbildung auf der Gorch Forck bewirkt werden? Ist die Gorch Fock überhaupt noch zeitgemäß? Vereinfacht gesagt wird den Offiziersanwärtern gezeigt, wie sich Menschen (sie selbst) in äußersten psychischen und physischen Stresssituationen verhalten und wo die menschlichen Grenzen sind. Auszug aus dem offenen Brief an zu Guttenberg:

Der Lehrgangsteilnehmer soll behutsam und unter Aufsicht physisch und psychisch bis an die Grenzen seiner individuellen Belastbarkeit geführt werden, damit er ruhig, sicher und beherrscht handeln kann, wenn er im Einsatz in die Lage höchster Gefahr für das eigene Leben kommt. Der OA (Anm. d. Red.: Offiziersanwärter) erfährt und verinnerlicht die Grundsätze und Ziele der Inneren Führung, den Sinn von Disziplin, Selbstdisziplin und Gehorsam.

[Lesen Sie hier den gesamten Brief] Diese Offiziersanwärter werden später eventuell in Kriegseinsätzen hunderte von Menschen kommandieren und sollten aus meiner Sicht nicht nur theoretische Grenzerfahrungen erlernen, sondern auch praktische erleben. Dieser Ansatz war jedoch schon immer strittig – wahrscheinlich seit es Armeen gibt und er wird voraussichtlich auch bestehen bleiben, solange es Armeen geben wird. Seelischer Stress kann für manchen Anwärter auch schon bedeuten, dass er oder sie sich von einem eigentlich untergebenen Rang (aber fachvorgesetzt) kommandieren lassen muss. Generell wird heutzutage doch schon in Frage gestellt, ob Befehle bedingungslos befolgt oder ob diese zuvor auf Wertigkeit durch den einzelnen geprüft werden sollen. Auf einem Schiff, welches auf der offenen See auch noch unter 12 Beaufort funktionieren muss, kann kein Kuschelton herrschen, da sonst das Schiff mit der gesamten Besatzung in Gefahr wäre. Kapitän, Ausbilder, Besatzung und Kadetten müssen funktionieren. Darauf werden die Kadetten von Anfang an gedrillt. Ich war bei den Ereignissen auf der Gorch Fock nicht dabei und schon gar nicht mit der Verunglückten in der Takelage. Insofern steht es mir nicht zu Personen zu be- oder gar verurteilen. Auf der Gorch Fock sind rund 85 Ausbilder (Stammbesatzung) und bis zu 138 Lehrgangsteilnehmer. Ich kann mir bei einer so dichten Besetzung sehr wohl vorstellen, dass es zu Spannungen und Reibereien kommt, sexuelle Übergriffe jedoch nicht. Dazu ist das "Lager" anscheinend auch zu gespalten – OA zu Ausbilder. Bis vor kurzem war "Deutschland" stolz auf die Gorch Fock. Ich würde mir wünschen, dass das nach den Ermittlungen wieder so sein könnte und sich die Unfälle als sehr tragische, aber echt Unfälle herausstellen würden. Ob die Gorch Fock jemals wieder als Ausbildungsschiff in See stechen wird ist offen, aber eventuell kann der Ruf wieder hergestellt werden.

Offener Brief – Besatzung Segelschulschiff GORCH FOCK

Offener Brief

Besatzung Segelschulschiff GORCH FOCK
Schweriner Straße 17a
24106 Kiel

Sehr geehrter Herr Minister,

mit diesem Brief möchten wir uns als Stammbesatzung zu den Behauptungen, die in der Presse kursieren, äußern. Des Weiteren soll dieser Brief Ausdruck und Zeichen sein, wie sehr die Stammbesatzung hinter ihrem Kommandanten steht.

Unfall Salvador de Bahia

Der Unfall unserer Kameradin in Salvador war für alle ein harter Schlag und nicht leicht zu verarbeiten. Dies hat man sehr deutlich am Zustand der Besatzung feststellen können, vor allem bei den direkt betroffenen Soldaten in der Takelage und an Deck. Daher ist es uns unverständlich, Äußerungen zu hören, welche uns Ausbilder als Menschenschinder bezeichnen. Dies ist ein Schlag ins Gesicht jedes Einzelnen hier an Bord und Rufmord!

Dies alles sind Äußerungen von Petenten, die ein grundsätzliches Problem mit der Gorch Fock haben. In Salvador war eine Besatzungsfeier auf der Pier geplant. Diese wurde natürlich abgesagt. Vielmehr hat der Offizierslehrgang am letzten Tag in Salvador für die Besatzung und die Ausbilder ein Bier ausgegeben, um gemeinsam die Geschehnisse zu besprechen und die gute/richtige Reaktion der Schiffsführung auf diesen Unfall zu würdigen. Dies alles geschah im Gedenken an unsere verstorbene Kameradin und war vom Lehrgang gewünscht und initiiert. Das in der Presse veröffentlichte Bild entspricht somit nicht den Tatsachen!

Umgang mit der Situation

Die Schiffsführung setzte nach dem Unfall die Enterübungen aus und gestaltete den Dienstbetrieb neu und sinnvoll für alle Beteiligten. Unmittelbar nach dem Unfall suchten die Ausbilder und Vorgesetzten das Gespräch mit dem Lehrgang. Nach den administrativen Erstmaßnahmen wurde ein deutscher Pfarrer aus Salvador benachrichtigt, welcher mit zwei ausgebildeten PEERs (Sanitätsmeister der Besatzung) die seelsorgerische Betreuung an Bord übernahm. Hier hat die Schiffsführung unserer Meinung nach richtig gehandelt und sich fürsorglich um die Besatzung gekümmert. Gerade bei dem Thema „Umgang mit der Unfallsituation“ hörten wir immer nur das Wort „Kadetten“. Wer denkt dabei an die Ausbilder, die diesen Unfall direkt miterlebt haben und die in der Takelage verbliebenen Kadetten sicher an Deck begleitet haben? Diese Jungs haben in einer extremen Situation hervorragende Arbeit geleistet und die Beherrschung behalten.

Der Lehrgang wurde umgehend unter Deck geschickt, um die verunfallte Kameradin nicht sehen zu müssen. Die Stammbesatzung, sprich die Ausbilder, haben an Oberdeck alles Menschenmögliche getan, um der Kameradin zu helfen und sie vor neugierigen Blicken zu schützen.

Kommandoenthebung des Kapitän zur See Schatz

Auch ist uns allen mehr als unverständlich, einen Kommandanten, der allseits beliebt ist, gut zu seiner Besatzung war und viele Entbehrungen auf sich und seine Familie genommen hat, um das Schiff gut zu führen, so abzuservieren, wie es hier der Fall war. Warum wurde ein zuverlässiger, loyaler Offizier ohne Untersuchung bzw. Untersuchungsergebnis so behandelt und bloßgestellt?

Auch fehlte uns der Rückhalt unserer übergeordneten Dienststellen, welche sich zu keiner Zeit vor uns stellten oder sich nach unserem Befinden erkundigt haben. Dies alles vor dem Hintergrund unbestätigter Anschuldigungen, welche eine Gruppe von Petenten (Offiziersanwärter) in Form einer Eingabe an die Öffentlichkeit gebracht haben.

Vorgaben zur Durchführung einer Segelvorausbildung

Der Lehrgangsteilnehmer soll behutsam und unter Aufsicht physisch und psychisch bis an die Grenzen seiner individuellen Belastbarkeit geführt werden, damit er ruhig, sicher und beherrscht handeln kann, wenn er im Einsatz in die Lage höchster Gefahr für das eigene Leben kommt. Der OA (Anm. d. Red.: Offiziersanwärter) erfährt und verinnerlicht die Grundsätze und Ziele der Inneren Führung, den Sinn von Disziplin, Selbstdisziplin und Gehorsam.

Dabei kommt es darauf an, dass der OA im Rahmen der Segelvorausbildung durch die Vermittlung von theoretischen seemännischen Grundkenntnissen und –fertigkeiten sowie durch drillmäßiges Segelexerzieren den Umgang mit Segeln sowie stehendem und laufendem Gut beherrscht und die erforderlichen Sicherheitsaspekte beachtet.

Umsetzung an Bord:

Die Ausbilder an Deck haben Weisung, bei Erkenntnissen, die eine vorübergehende Einschränkung der Entertauglichkeit nahe legen, die betroffenen Soldaten beim Schiffsarzt acomplia on obesity vorstellig werden zu lassen. Ein Entern allein auf freiwilliger Basis hat an Bord der Gorch Fock bis zum Unfall am 07.11.2010 nicht stattgefunden. Vielmehr waren alle Kadetten, die die genannten Voraussetzungen erfüllten, gehalten, an den Enterübungen teilzunehmen. Soldaten, die sich bei den Enterübungen schwer taten wurden unter besonderer Aufsicht weiter am Topp bzw. durch einen Ausbilder individuell am Besanmast ausgebildet und dabei behutsam an das Lehrgangsziel herangeführt.

Richtlinien für das Entern ab dem 11.11.2010 (nach dem Unfall in Salvador de Bahia): Auf Weisung des Kommandanten fanden weitere Enterübungen nur noch auf freiwilliger Basis statt (Am ersten Tag gingen 20 OAs von 70 nicht in die Takelage, am zweiten Tag nur noch 14).

Wie oben ersichtlich, wurden nach dem Unfall in Salvador einige neue Voraussetzungen festgelegt, um die Sicherheit der Soldaten bei Arbeiten/Ausbildungen in der Takelage zu erhöhen. Auch hier hat die Schiffsführung richtig – und unserer Meinung nach – nicht überzogen reagiert. Die Darstellungen in der Presse sind falsch und extrem verzerrt.

Natürlich müssen die Ausbilder gegenüber den Soldaten die Stimme erheben, denn wir bewegen hier einen Großsegler, mit ca. 2000qm Segelfläche im offenen Seeraum. Dieses Segeln findet nicht nur bei angenehmen Wetterverhältnissen statt, sondern auch bei schwerer See mit Windstärken bis zu Bft. 12. Dass ein Befehl beim Segeln für das Schiff und die an Deck befindlichen Soldaten sicherheitsrelevant ist und durch die erhöhten Windgeräusche laut ausgesprochen, bis hin geschrien werden muss, ist nur logisch und im Rahmen der Fürsorgepflicht richtig.

Daher muss im Hafen eine hohe Leistungsbereitschaft der Lehrgangsteilnehmer hergestellt werden, um das Schiff im Seebetrieb sicher zu führen. Der Kommandant hat sogar die Pflicht, eine hervorragende Ausbildung zu verlangen, so dass er mit der Besatzung das Schiff sicher bewegen kann, und das zum Wohl aller an Bord und anderer Verkehrsteilnehmer. Lehrgangsteilnehmer, die mit dieser Situation nicht zurecht kommen, sollten sich überlegen, ob sie den richtigen Beruf gewählt haben. Denn dieser Ausbildungsabschnitt gehört nun mal zur Offizierbasisausbildung dazu.

Vorwürfe wegen sexueller Belästigung

Lapidar geäußerte Sprüche von jungen Soldaten wie die in der Presse aufgeführten sind und bleiben schlechte Sprüche unterhalb der Gürtellinie und sind auch nur Sprüche!

Zu keiner Zeit wurde hier an Bord ein Soldat von einem anderen angefasst oder gar sexuell belästigt. Natürlich ist die Schiffsführung über die gefallenen Äußerungen nicht erfreut gewesen und hat daher entsprechende Konsequenzen gezogen, nämlich eine Musterung mit deutlichen Worten des Kommandanten an die Soldaten. So etwas wurde und wird hier an Bord nicht toleriert!

Der Name GORCH FOCK ist nach diesen Vorfällen nur noch sehr schwer reinzuwaschen. Dies bedauern wir und – wie wir denken – auch ein Großteil der deutschen Bevölkerung, die immer stolz auf ihre „Weiße Lady“ war, zutiefst! Wie viele Empfänge und Reisen wurden mit diesem Schiff durchgeführt. Überall, wo es auftauchte, freuten sich die Menschen über das Schiff und unser Land.

Natürlich haben sich Politiker jeder Parteizugehörigkeit und übergeordnete Instanzen sehr gerne im Schein dieses Schiffes gefeiert. Genau diejenigen, die uns jetzt fallengelassen haben.

Wir hoffen, sehr geehrter Herr Minister zu Guttenberg, Sie verstehen nun auch die Sicht der Stammbesatzung, die immer ihr Bestes gegeben hat, um sicher und qualitativ hochwertig Kadetten an Bord auszubilden. Wir werden nun in der Presse als schlechte Menschen, ja gar als Unmenschen dargestellt. Dies macht uns und unseren Familien sehr zu schaffen.

Wir, die Stammbesatzung der Gorch Fock, fühlen uns sehr alleine gelassen – hier am Ende der Welt.

Hochachtungsvoll,
Besatzung Segelschulschiff GORCH FOCK

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Quelle: Blog Jens Berger, Spiegelfechter

Anmerkung Jens Berger: Der Brief ist mir auf einem vertrauenswürdigen Weg zur Veröffentlichung zugespielt worden. [lesen Sie weiter]

Ostfriesland auf einem Tagesausflug entdecken – MS Stadt Aurich

Mit dem Ausflugsschiff „MS Stadt Aurich“ können die Gäste auf einem achtstündigen acomplia original Tagesausflug von Aurich nach Emden eine kleine Entdeckungstour starten. Die Reise auf dem 1937 in Holland gebauten und mehrfach renovierten Ausflugsschiff morgens in Aurich und erreicht gegen Mittag die Stadt Emden. Den Fahrgästen bleiben zwei Stunden Aufenthalt, um die Sehenswürdigkeiten der Hafenstadt Emden zu erkunden. Über den Ems-Jade-Kanal kehrt die „MS Stadt Aurich“ dann wieder zum Ausgangshafen Aurich zurück.

Weltgrößte Erdgasfähre verbindet Bergen mit Stavanger

Über ein Jahr wird der Neubau der weltgrößten Ergasfähre in Anspruch nehmen, bis sie dann ab November 2011 zwischen den Großräumen Bergen und purchasing acomplia Stavanger ihren Dienst aufnehmen kann. Auftraggeber für die 129 Meter lange Erdgasfähre ist die norwegische Fährreederei Fjord 1. Gefertigt wird die bislang weltgrößte ausschließlich durch Erdgas betriebene Autofähre bei der Fiskerstarnd Werft in Ålesund. Die neue Fähre wird durch einen gas-elektrischen Antrieb eine Geschwindigkeit von 20 Knoten erreichen können.

Sea Cloud Husar – Durch Werftkonkurs werden Auslieferungs- und Tauftermin verschoben

Ursprünglich sollte das weltgrößte Dreivollmastschiff „Sea Cloud buy cheap generic acomplia Husar“ bereits im Juli 2009 vom Stapel laufen. Immer wieder musste der Termin für die Indienststellung und Taufe verschoben werden. Die vierte Terminverschiebung ah schließlich für 2011 die Taufe in Malta vor. Durch den Werftkonkurs sind nunmehr allerdings alle Bauarbeiten zum Stillstand gekommen.

Kreuzfahrtschiffe besuchen Kiel

Auch im August 2010 wird der Kieler Hafen von Kreuzfahrtschiffen verstärkt besucht.

04 MS Deutschland 06.00 – 18.00
04 Princess Daphne 10.00 – 18.30
06 AIDAcara 08.00 – 17.00
07 MSC Poesia 10.00 – 19.00
08 Mein Schiff 07.00 – 19.00
08 Costa Magica 08.00 – 17.00
08 MSC Orchestra 08.00 – 16.00
09 Spirit of Adventure acomplia price width=“142″>08.00 – 18.00
13 AIDAcara 08.00 – 17.00
13 Princess Daphne 10.30 – 18.30
14 c.Columbus 08.00 – 19.00
14 Costa Magica 08.00 – 17.00
14 MSC Poesia 10.00 – 19.00
15 MSC Orchestra 08.00 – 16.00
18 Mein Schiff 07.00 – 19.00
20 MS Europa 07.00 – 23.00
20 AIDAcara 08.00 – 20.00
21 MS Delphin 09.00 – 18.00
21 MSC Poesia 10.00 – 20.00
22 Costa Magica 08.00 – 17.00
22 MSC Orchestra 08.00 – 16.00
22 Princess Daphne 10.30 – 16.00
23 AIDAcara 08.00 – 20.00
24 MS Europa 07.00 – 19.00
27 AIDAcara 08.00 – 20.00
28 Mein Schiff 07.00 – 19.00
28 MSC Poesia 10.00 – 19.00
29 MSC Orchestra 08.00 – 16.00
30 AIDAcara 08.00 – 20.00
31 Delphin Voyager 07.00 – 19.00
31 Vistamar 09.00 – 18.00

Zentrale Rolle Hamburgs für Kreuzfahrten

Die britische Traditionsreederei Cunard unterstreicht auch im kommenden Jahr ihre Verbundenheit mit der Elbmetropole. Die „Queen Mary 2“ wird 2011 sechs Transatlantikreisen ab beziehungsweise bis Hamburg anbieten. Des weiteren ist Hamburg auch Ein- und Ausstiegshafen für drei Skandinavien-Kreuzfahrten der „Queen Mary 2“. Eine dieser Nordreisen buy brand acomplia endet am 8. Mai 2011 mit dem Einlaufen anlässlich des 822. Hafengeburtstages.

Am 11. Oktober 2010 wird die neue „Queen Elisabeth“ in Southampton getauft und wird dann am 3. Juli 2011 ebenfalls ab Hamburg die Premierenfahrt in die Ostsee starten.

Durch die erhöhte Abfahrtskonzentration rechnet die britische Rederei damit, dass bereits in dieser Saison, aber vornehmlich auch ab 2011 verstärkt ihre Gäste ab Hamburg die Kreuzfahrten antreten.