Costa Kreuzfahrten – Stark gebeutelte Reederei wieder im Aufwind

 
Im neuen Katalog für 2014/2015 listet Costa Kreuzfahrten insgesamt 1000 Kreuzfahrten zu rund 250 Destinationen auf. Neu im Programm sind die 11o- bis 11-tägigen Kreuzfahrten der Costa Classica ab/bis Teneriffa. Zu den Innovationen für 2014/2015 zählt auch der Anlaufhafen La Spezia. Des weiteren werden ab Hamburg nunmehr mit der Costa Fortuna, der Costa Pacifica und der Costa Mediterranea drei Costa-Kreuzfahrtschiffe ab Hamburg in den Norden Europas aufbrechen.
 
Das neue Flaggschiff der Reederei, die 306 Meter lange und 37 Meter Breite Costa Diadema wird Ende Oktober 2014 ausgeliefert und tritt im November 2014 ab Venedig ihre Jungfernreise an.
 
Die Kreuzfahrer freut´s.Costa Kreuzfahrten wird den Preis für das Extra All Inclusive- Getränkepaket senken. Erwachsene zahlen dann nur noch 19,50 Euro pro Tag statt bisher 22,50 Euro.
 

Costa Kreuzfahrten – Vergleich mit der Justiz kostet Costa Crociere 1 Million Euro

 
 
Die strafrechtlichen Ermittlungen der italienischen Justiz werden gegen eine Strafe in Höhe von 1 Million Euro eingestellt. Das Unternehmen Costa Crociere kommt demnach billig davon. Überlebende und Hinterbliebene der Havarie der Costa Concordia können jetzt lediglich noch versuchen, auf dem zivilrechtlichen Wege Entschädigungen von der Reederei Costa Crociere einzufordern.
 
Das Unternehmen selbst hat bereits angekündigt, den Unglückskapitän Francesco Schettino auf Schadensersatz für den Verlust der Costa Concordia zu verklagen. Auch die italienischen Justiz-Mühlen werden nach wie vor langsam mahlen.
 
Bleibt wenigstens zu hoffen, dass zwischenzeitlich die erforderlichen Maßnahmen getroffen wurden, um den Abtransport des Wracks der Costa Concordia in den Hafen von PIOMBINO zur dortigen Entsorgung in die Wege zu leiten und die Insulaner von Giglio baldmöglichst zur Normalität zurückkehren können.

Entsorgung der Costa Concordia im Hafen von Piombino

 
 
Nach dem fatalen Unglück der Costa Concordia vor mehr als einem Jahr vor Italiens Küste bleiben weiterhin Fragen über Fragen. Viele der Fragen und Antworten zur Katastrophe vor der Insel Giglio bleiben weiterhin offen, doch eine Frage kann nun definitiv beantwortet werden.
 
Die Genehmigungen liegen zwischenzeitlich vor, dass die erforderlichen Maßnahmen getroffen werden können, um den Abtransport des Wracks der Costa Concordia in den Hafen von PIOMBINO zur dortigen Entsorgung in die Wege zu leiten. Doch es ist zu befürchten, dass die Insulaner von Giglio eine weitere Sommersaison abwarten müssen, bis die Rückkehr zur Normalität erfolgen wird. So bleibt aber die Hoffnung, dass ab September 2013 das Wrack schwimmfähig gemacht und der Abtransport in den toskanischen Hafen Piombino erfolgen kann. Insgesamt werden wohl mehr als 300 Millionen Euro für alle Maßnahmen benötigt werden.
 

Vor einem Jahr havarierte die COSTA CONCORDIA

Vor einem Jahr ereignete sich das tödliche Drama der COSTA CONCORDIA mit mehr als 4200 Personen an Bord, als das Costa-Kreuzfahrtschiff vor der italienischen Giglio an einem Felsen den Rumpf aufschlitzte und unweit des Ufers kenterte. 32 Personen fanden den Tod.
 
Die Wunden der gesamten Kreuzfahrtbranche sind einigermaßen abgeheilt, doch das Wrack liegt nach wie vor an der gleichen Stelle, die schwierige Bergung unter der Leitung des US-Unternehmens Titan Salvage kommt nur schleppend voran, und die Geschädigten warten weiterhin auf eine Entschädigung. Die Ermittlungen sind anscheinend abgeschlossen, doch die Angeklagten, unter ihnen Kapitän Schettino, haben nunmehr nochmals die Gelegenheit, sich zu ihrem Fall zu äußern.
 
Zum Leidwesen der vom Tourismus lebenden Bewohner der Insel Giglio liegt das Wrack wie ein Mahnmal in Ufernähe, obwohl ca. 400 Spezialisten Tag und Nacht auf Dutzenden von Plattformen daran arbeiten, damit sie die Costa Concordia in einem Stück aufrichten können, damit es dann in eine italienische Werft abtransportiert und dort verschrottet werden kann.
 
 

Costa Kreuzfahrten – Costa Diadema wird größtes Kreuzafhrtschiff unter italienischer Flagge

Ende Oktober 2014 wird das neue Costa-Kreuzfahrtschiff Costa Diadema die Costa-Flotte als 10. Kreuzfahrtschiff verstärken. Die bekannt gewordenen technischen Daten sind außergewöhnlich, denn mit der 306 Meter langen und 37,2 Meter breiten Costa Diadema wird 2014 das größte Kreuzfahrtschiff unter italienischer Flagge die Fincantieri Werft verlassen und künftig bis maximal 4947 Gästen Platz bieten.
 
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Die neue Costa Diadema wird mit zahlreichen Innovationen in Bezug auf Entertainment, Gastronomie und Technologie aufwarten und der Costa-Flotte durch die schöne, komfortable und raffinierte Einrichtung die Krone aufsetzen.

Costa Kreuzfahrten – Kollisionsserie reißt nicht ab

Ein weiterer Unfall eines Costa-Kreuzfahrtschiffes erschreckt die Kreuzfahrer. Costa Europa hatte im März 2010 im ägyptischen Sharm el-Sheik.wegen starker Winde beim Anlegemanöver eine Landungsbrücke gerammt. Die Costa Classica kollidierte im Oktober 2010 auf dem Yangtse auf dem Weg nach Shanghai am frühen Morgen mit einem Frachtschiffund riss sich dabei die Bordwand auf einer Länge von rund 20 Metern auf. Am 13. Januar 2012 havarierte die Costa Concordia vor der italienischen Insel Giglio. Am 11.12.2012 rammte die Costa Pacifica in Marseille die Kaimauer.
 
Bei der Kollisionmit einer Mole im Hafen von Marseille hat sich die Costa Pacifica einen fast acht Meter langen Riss in der Außenhaut des Schiffs zugezogen. Schuld an diesem Unfall waren starke Winde, die das Costa-Kreuzfahrtschiff gegen das Hindernis drückten. Glücklicherweise befand sich dieses Loch noch über der Wasserlinie, so dass es direkt vor Ort notdürftig mit Stahlplatten verschweißt werden konnte. Verletzt wurde bei dieser Kollision niemand.
 
 

Costa Kreuzfahrten – Irritation über Auszeichnung SEEFAHRER DES JAHRES

Wer erinnert sich in der Kreuzfahrt6branche nicht an den 13. Januar 2012! Die Costa Concordia mit über 4000 Personen an Bord war zu nahe an die italienische Insel Giglio herangefahren, hatte bei diesem Manöver einen Felsen gerammt und war daraufhin gekentert. 32 Personen fanden bei dieser Havarie den Tod. Die Medien überschlugen sich mit Berichten über einen höchst fahrlässigen Kapitän, der frühzeitig sein Schiff verlassen u8nd die Passagiere und die Crew im Stich gelassen hatte. Bemängelt wurden fast täglich sowohl die Besatzungsmitglieder, die nicht ausreichend auf einen solchen Notfall vorbereitet gewesen seien, die chaotischen Zustände während der Evakuierung und auch die mangelhafte Sprachkommunikation zwischen Kapitän und dem indonesischen Steuermann.
 
Nun irritiert die Tatsache, dass die Mannschaft der Costa Concordia in London vom internationalen Fachmagazin der maritimen Frachtbranche als „Seefahrer des Jahres“ ausgezeichnet wurde. In der Begründung der Jury heißt es:
 
Als das Kreuzfahrtschiff Costa Concordia am 13. Januar vor der Insel Giglio auf ein Riff fuhr, konzentrierte sich die internationale Aufmerksamkeit zwangsläufig auf den Kapitän. Was hingegen vernachlässigt wurde, waren die aufrechten Beispiele für die Tapferkeit und die Professionalität. Welche die Mannschaft an den Tag legte. Als sich das tragische Unglück ereignete, befanden sich 4229 Menschen an Bord, von denen einige ums Leben kamen. Es sollte dabei aber nicht vergessen werden, dass ohne die professionelle Reaktion der meisten Crewmitglieder die Zahl der Toten viel höher hätte ausfallen können.“
 

Costa Kreuzfahrten – Innerhalb weniger Wochen zwei Kreuzfahrtschiffe verlorenen

Kaum hatte die Havarie der Costa Concordia die Kreuzfahrtbranche aufgeschreckt, verbreitete sich auch die Hiobsbotschaft der Costa Allegra:
 
  • Feuer im Maschinenraum der Costa Allegra
  • Costa Allegra in Savona eingetroffen
  • Costa Allegra sicher auf Mahé, Seychellen, angekommen
  • Manövrierunfähige Costa Allegra wird nach Mahé geschleppt
Das Schicksal der Costa Concordia ist besiegelt. Vor Tagen wurde das Wrack stabilisiert, und in den nächsten Wochen soll es aufgerichtet und mit Schwimmkörpern versehen werden, um in den nächsten Hafen geschippert werden zu können. Am Ende steht dann sicherlich die Verschrottung.
 
Aber auch die Costa Allegra entgeht nicht dem gleichen Schicksal. Die Reparaturkosten sind anscheinend zu hoch, um eine Wiederinbetriebnahme realisieren zu können. Verkaufsverhandlungen mit mehreren Interessenten scheiterten. Schließlich wurde die Costa Allegra an einen türkischen Abbrecher veräußert.

Costa Kreuzfahrten – Mehr Kapazitäten durch Mega-Kreuzfahrtschiff-Neubau

Seit der Havarie der Costa Concordia am 13. Januar 2012 ist Europas führende Kreuzfahrtreederei Costa Crociere nicht – wie befürchtet – vom Kreuzfahrtmarkt verschwunden, sondern ist durch außerordentliche Maßnahmen auf dem besten Weg, das Vertrauen der Kunden zurückzugewinnen. Bei der italienischen Werft Fincantieri haben die Italiener den Bau eines neuen Kreuzfahrtschiffs in Auftrag gegeben, das mit einer Kapazität von fast 5000 Gästen das größte italienische Kreuzfahrtschiff sein wird und voraussichtlich im Oktober 2014 ausgeliefert wird.
 
Doch allein mit Neubauten allein kann das Vertrauen der einstigen Kunden nicht zurückgewonnen werden. So hat Costa Kreuzfahrten sieben neue Maßnahmen für noch mehr Sicherheit an Bord eingeführt:
 
  • Künftig findet die Seenotrettungsübung noch im Hafen statt. Jeder Gast ist verpflichtet, an dieser SNRÜ teilzunehmen. Schiffsoffiziere sind während der SNRÜ zugegen und beantworten gerne die Fragen der Passagiere.
  • Jeder Gast muss bei der SNRÜ seine persönliche Emergency Drill Card zum Einscannen abgeben, damit sichergestellt ist, dass auch jeder Gast an der SNRÜ teilnimmt. Abwesende Passagiere werden dann nochmals gesondert zur Unterweisung am Folgetag aufgefordert.
  • Auf ihrer Webseite macht Costa Kreuzfahrten die Sicherheitspläne, die Sicherheitsinspektionen sowie die Sicherheitsausbildung der Crew transparent.
  • Künftig kann kein Kapitän von der vorgeschriebenen Fahrtroute abweichen. Costa Kreuzfahrten kontrolliert alle Schiffe ihrer Flotte mit dem Echtzeit-Routen-Überwachungssystem.
  • Nach einem neuen Brücken-Kommando-Modelle werden alle Costa-Offiziere geschult, das stärker auf teamorientierten Entscheidungsprozessen basiert.
  • Kapitän und Team tauschen sich vermehrt aus. Das neu eingeführte Briefing vor dem Ablegen des Kreuzfahrtschiffes und auch während anderer Manöver sorgen für eine spezielle Navigationsüberwachung.
  • Letztlich beschränkt Costa Kreuzfahrten noch stärker den Zugang zur Brücke, um von vornherein jegliche Ablenkung zu minimieren.

Costa Kreuzfahrten – Positive Entwicklung der nachhaltigen Kreuzfahrt

Das italienische Kreuzfahrtschiff Costa Pacifica übernimmt die Pilotrolle für die Entwicklung einer nachhaltigen Kreuzfahrt. Ziel des Projekts ist es, das Umweltmanagement auf dem Kreuzfahrtschiff zu forcieren, das Abfallvolumen an Bord zu reduzieren und gleichzeitig Recycling und Wiederverwertung des anfallenden Mülls zu fördern. Gleichzeitig bezieht Costa Kreuzfahrten auch die europäischen Häfen im Mittelmeerraum mit den entsprechenden Verwertungs- und Aufbereitungsanlagen ein.
 
Mit diesem innovativen Projekt an Bord der Costa Pacifica schafft die Reederei höhere Standards beim Abfallmanagement und unterstreicht damit ihr ohnehin hohes Engagement zur Bewahrung der Umwelt.
 
Aber auch auf den anderen Costa-Kreuzfahrtschiffen setzt sich die italienische Reederei aktiv für den Schutz der Umwelt ein. Sämtliche an Bord anfallende Festabfälle wie Glas, Plastik, Metalle, Essensreste, Papier, Keramik und Aluminium werden getrennt.
 
Auch die Zulieferfirmen werden in dieses Projekt integriert. So geht die Reederei davon aus, weiterhin Verpackungsmaterialien wie Kartons, Glas- und Plastikflaschen und auch Containern zu reduzieren.
 
Essensreste werden vorschriftsmäßig an Bord behandelt und zerkleinert und dürfen danach erst ins Meer gegeben werden. Auch die optimale Verwertung von Papierabfällen wird vorangetrieben.