Sportlich übers Meer

Starten Sie vom 7. bis 14. November 2009 mit AIDAluna zur AIDA Fitness Cruise 2009 rund um die Kanaren (Teneriffa • Madeira • La Palma • Fuerteventura • Lanzarote • Gran Canaria • Teneriffa)!

 Einige der besten Trainer der Welt werden Sie begleiten, denn Partner dieser Reise ist die IFAA (Internationale Fitness und Ausbildungsakademie). Sie können aus Dutzenden Kursen wählen – von Yoga und Stretching über  Tae-Bo, Step und Dance bis Flexi Bar oder Indoor Cycling. Trainiert wird nicht nur im riesigen Fitnessbereich Body & Soul Sport, sondern auf dem gesamten Schiff. Und das Beste: Alle Kurse sind kostenfrei! 

Der Großteil der Kurse findet morgens, spätnachmittags und abends statt, damit Sie in Ruhe auf Erkundungstour an Land gehen können. Alle geeigneten Innen- und Außenflächen werden als „Kursraum“ genutzt. Angeleitet werden Sie von einigen der besten Trainer Deutschlands und der Welt, denn Partner dieser Themenreise ist die IFAA (Internationale Fitness- und Ausbildungsakademie).

„Statements“ zu Kreuzfahrten – einmal anders

Gerd macht eine Kreuzfahrt und  bewundert die vielen Möwen, die das Schiff umschwärmen. Wissbegierig fragt er einen Steward.

„Woher kommen eigentlich die Möwen?“

„Ja, wissen Sie“, antwortet der vorsichtig, „ich glaube aus Eiern.“ 

Das Ehepaar Kunz unternimmt eine Kreuzfahrt. Nach einer Woche werfen sie eine Flasche ins Meer.

Sie seuft: „Hoffentlich ist diese Flaschenpost nicht zu lange unterwegs!“

„Wieso?“ fragt ihr Mann.

Tante Gerda ist doch immer gleich eingeschnappt, wenn sie keinen Urlaubsgruß bekommt.“

Ein Mann betritt ein Reisebüro.

„Buchen Sie bitte eine Kreuzfahrt für mich und meine Frau!“

„Haben Sie besondere Wünsche, mein Herr?“

 „Getrennte Kabinen, getrennte Betten und getrennte Schiffe!“

 Eine Kundin kommt ins Reisebüro und erkundigt sich nach einer besonderen Kreuzfahrt.

„Darf ich Ihnen „Mein Schiff“ buchen?“ fragt die Reisebüroangestellte.

Kundin: „Nein danke, ich fahr´lieber mit der TUI.“

Mexiko: Kreuzfahrtschiffe kommen wieder

Nachdem die amerikanische Gesundheitsbehörde CDC nicht mehr von nicht notwendigen Reisen nach Mexiko abrät, wollen die US-Kreuzfahrtreedereien wieder mexikanische Häfen ansteuern. Als erste große Reederei nimmt Royal Caribbean am 24. Mai die Karibik-Destination Cozumel wieder in den Routenplan auf. Zunächst wird der Hafen von den Schiffen Freedom of the Seas, Liberty of the Seas und Enchantment of the Seas angefahren. Die Mariner of the Seas bleibt noch bis Mitte Juni auf ihrer neuen Pazifik-Route. Die Schiffe von Carnival Cruise Lines legen im Juni wieder in Mexiko an. Neben Cozumel an der Ostküste werden nach und nach auch Ensenada, Puerto Vallarta und Cabo San Lucas an der Westküste wieder angesteuert.

AIDAtime – Zeit für neue Traumziele

Kein anderes Segment im Tourismus wächst derzeit so stark wie die Kreuzfahrtbranche. Besonders durch den Kreuz-fahrtboom erleben die Komplettpakete eine Renaissance. Ozeanriesen sind derzeit auf Erfolgskurs. „Das Traumschiff“ entführte die Fernsehzuschauer immer wieder in exotische Gefilde und ließ auch sie von einem Luxusurlaub auf hoher See träumen. Und die wachsenden Passagierzahlen zeigen deutlich auf, welch hohen Stellenwert der Urlaub auf See bei den Deutschen genießt.

Mit neuen Reisezielen, so beispielsweise durch das Angebot einer Kreuzfahrt zum Amazonas. versucht derzeit auch AIDA, eine grenzenlose Reiselust bei den Kunden zu erwecken. Wer, so ist sich das Management sicher, von AIDA mehr erwartet, wird von den Routen Transamazonas-, Transbrasilien- und  Transarabien-Reisen begeistert sein.

Seit dem April 2009 können die Kreuzfahrtliebhaber die weite Welt der schönsten Seereisen neu entdecken. Die jüngste „Kussmündchenschönheit“ der AIDA-Flotte lockt mit exklusiven Spa-Kabinen, neuen Restaurants und dem ersten Brauhaus auf dem Meer.

Wen es aber noch nicht in die weite Welt hinauszieht, wer das Meer quasi vor der Haustür genießen möchte, kann sich für eines der zahlreiche Kreuzfahrtenangebote „Mittelmeer“ entscheiden.

Termine

Tage

Ziel

Schiff

27.06.2009

7

westl. Mittelmeer AIDAbella
26.06.2009

7

östl. Mittelmeer AIDAvita
O4.07.2009

7

westl. Mittelmeer AIDAbella
03.07.2009

7

östl. Mittelmeer AIDAvita
18.07.2009

7

west. Mittelmeer AIDAbella
17.07.2009

7

östl. Mittelmeer AIDAvita
25.07.2009

7

westl. Mittelmeer AIDAbella
24.07.2009

7

östl. Mittelmeer AIDAvita

 

„On the Road to Mandalay“

Frank Sinatra nahm „On the Road to Mandalay“ (Gedicht von Rudyard Kipling) am 01.10.1957 mit Billy May Arrangement in Los Angeles auf.  Passagiere, die eine faszinierende Flusskreuzfahrt auf dem Irriwaddy gebucht haben,  wird oftmals dieses Gedicht des bekannten und berühmten Poeten und Schriftstellers vorgetragen. Auch in der Doku über das Traumschiff “ Road of Mandalay“ wurde mehrfach auf dieses Gedicht hingewiesen.

Übersetzung: Auf der Straße nach Mandalay

Auf der alten Moulmein-Pagode,
ostwärts zum Meer blickend,
sitzt ein Burma-Mädchen
und ich weiß: Sie denkt an mich.
Der Wind weht durch die Palmen,
und die Tempelglocken sagen:
„Komm zurück, Britischer Soldat,
komm zurück nach Mandalay,
komm zurück nach Mandalay!
Komm zurück nach Mandalay,
wo die alte Flotille lag!
Hörst du nicht ihre Ruder platschen
von Rangoon bis nach Mandalay?
Auf der Straße nach Mandalay,
wo die fliegenden Fische spielen
und die Dämmerung wie ein Donner
von China her über die Bucht hereinbricht.
Bringt mich irgendwo hin östlich von Suez,
wo das Beste dem Schlechtesten gleich ist,
wo es keine Zehn Gebote gibt
und ein Kerl die Begierde wecken kann.
Denn diese verrückten Glocken läuten,
und ich möchte genau dort sein
auf der alten Moulmein-Pagode:
faul zur See blicken –
faul zur See blicken.
Komm zurück nach Mandalay,
wo die alte Flotille lag!
Hörst du nicht ihre Ruder platschen
von Rangoon bis nach Mandalay

Auf der Straße nach Mandalay,
wo die fliegenden Fische spielen
und die Dämmerung wie ein Donner hereinbricht.

TUI schickt die „Mein Schiff“ auf die Reise

Mit einer großen Party hat TUI Cruises am Freitag im Hamburger Hafen die „Mein Schiff“ getauft. Zwar war Opersängerin Anna Netrebko „kurzfristig indisponiert“ und musste ihren Auftritt absagen, der guten Laune der Besucher hat das aber nicht geschadet. Die Taufzeremonie wurde von der Künstlerin Ina Müller vorgenommen. Für musikalische Höhepunkte sorgten Udo Lindenberg und Jan Delay. Zuvor hatte TUI das Schiff, das im März noch als „Galaxy“ in der Karibik unterwegs war, in nur 38 Tagen umbauen lassen. Unter anderem wurden mehr als 400 Balkone neu angebracht oder vergrößert, etliche Restaurants und Bars neu eingerichtet und der Spa-Bereich komplett umgebaut. Am 23. Mai startet die Mein Schiff zur offiziellen Jungfernfahrt in die Ostsee.

Investitionen in den chinesischen Kreuzfahrtenmarkt

Costa Crociere, Europas führende Kreuzfahrtreederei, schloss ein Joint Venture mit der Shanghai Port International Group (SPIG) und hat damit  seit dem Frühjahr 2009 mit der „Costa Classica“ das erfolgreiche Engagement in China verdoppelt und damit deutlich ausgeweitet. 

„Chinas Kreuzfahrtenmarkt besitzt ohne Zweifel ein enormes Wachstumspotential. Shanghai als wichtigste Hafenstadt und führendes Wirtschaftszentrum des Landes fällt dabei eine Schlüsselrolle zu“, erläutert Pier Luigi Foschi, Chairman und CEO von Costa. „Shanghai ist seit Beginn unseres Engagements in der Region im Juli 2006 auch der Abfahrtshafen für viele unserer Kreuzfahrten durch Fernost mit der ‚Costa Allegra‘. Die jetzt geschlossene Vereinbarung mit der SPIG, dem größten Hafenbetreiber des Landes, ist ein weiterer Meilenstein für unsere Aktivitäten in China, gerade auch vor dem Hintergrund, dass wir ab April 2009 mit der ‚Costa Classica‘ ein weiteres Schiff in Asien positionieren.“

Lu Hai Hu, Chairman der Shanghai Port International Group: „Costa ist der Pionier auf dem chinesischen Kreuzfahrtenmarkt und wird auch in Zukunft wegweisend die Kreuzfahrtindustrie Shanghais und Chinas mitgestalten. Wir freuen uns daher sehr über das gemeinsame Joint Venture.“

Seit Jahren liegt die Zufriedenheitsrate der chinesischen Kreuzfahrtgäste, die besonders kürzere Kreuzfahrten von vier bis sechs Tagen Dauer schätzen,  an Bord der Costa Schiffe über 98% . 

Die Reederei hat fünf weitere Schiffe bestellt, die bis 2012 ausgeliefert werden.

Road to Mandalay – Mit dem Flusstraumschiff durch Burma

Der Fernsehsender 3SAT strahlte am 17. Mai die Dokumentation „Mit dem Rheindampfer durch Burma“ aus, gemeint war eine Luxusreise auf dem trügerischen Irrawaddy-Fluss mit dem Traumschiff Road to Mandalay„, vorbei an den Naturwundern Burmas, so an den vielen Tausend Pagoden von Bagan.

Am 31. Januar 1996 startete die Road to Mandalay zu ihrer Jungfernfahrt und bot eine einmalige Gelegenheit, die unberührten Schönheiten des lange verborgenen Landes zu erleben. Für sechs Millionen wurde der einstige Rheindampfer in Lauenburg bei Hamburg renoviert und das Innere im traditionellen burmesischen Stil dekoriert Mit Hilfe eines Spezialschiffes wurde die „Road to Mandalay“ 1995 nach Myanmar gebracht, und einheimische Kunsthandwerker übernahmen vor Ort die Detailarbeiten.

Die besonderen Kontraste dieser Flusskreuzfahrt auf der Verkehrsader Myabmars  hat der Produzent des Filmes, Robert Hetkämper, eingefangen. Auf 3-, 4- oder 7-tägigen Fahrten werden die Gäste aus den Vereinigten Staaten, aus Europa und freilich auch aus Deutschland, die in 66 voll klimatisierten Kabinen Platz finden, von einer 80-köpfigen Crew betreut.

Die Doku entführte die Fernsehzuschauer in eine Welt, die von der Zeit fast vergessen erscheint, und er vermochte sich ein Bild darüber machen, wie sich an Bord des Traumschiffes die Annehmlichkeiten und der Komfort von höchstem europäischen Standard mit einer Kultur verbindet, die heute noch an Herzlichkeit, Zauber und Reichtum ihresgleichen sucht.

Ein Swimmingpool auf dem Außendeck sowie das wundervolle Aussichtsdeck lud die Gäste zum entspannten Relaxen unter einem schatten-spendenden Baldachin ebenso ein und gab tausendfältige Gelegenheit, von dem ruhig dahingleitenden Flusskreuzfahrtschiff Natur und das pulsierende Leben der Anwohner zu beobachten und die sichtbaren erheblichen Kontraste – das Militär hat das Land in den letzten Jahrzehnten nahezu verkommen lassen – auch im Bild einzufangen.

Der Passagier konnte auf dieser Fahrt mitverfolgen, wie die Köche die Herausforderung meisterten, tägliches Frischgemüse auf den Lokalmärkten einzukaufen. Bei den Mahlzeiten, so erfuhr der Zuhörer, können die Passagiere unter mehreren Gängen wählen, die aber im Preis eingeschlossen sind. Wenn an den Nachmittagen keine Landgänge angesagt sind, verweilen die Gäste gerne in der Pianobar und verfolgen an den Abenden die wenig authentischen Shows der einheimischen Gruppen.

Mit besonderem Interesse verfolgten die Zuschauer den Start der Heißluftballons, die am frühen Morgen bei der alten Hauptstadt Bagan – 155 km südwestlich der Metropole Mandalay gelegen –  das großártige Pagodenfeld erkundeten. Dieses Weltwunder wurde von den damaligen Herrschern als Dokumentation ihrer Macht erbaut. Durch den Besuch von Einheimischen vermochte der Film auch Aufschluss darüber geben, wie die Bewohner leben, welche Probleme das tägliche Leben schafft und wie sie trotz bisweilen vielfach herrschender Armut das Leben meistern. Einzelne Familien stellen bewaffnete Wächter, die die wertvollen Pagoden mit ihren immensen Schätzen vor Dieben beschützen.

Wegen der Unberechenbarkeit des Irrawaddy ankert die 102 m lange und 12 m breite „Road to Mandalay“ nachts in der Flussmitte. Nur am Tage setzt dieses Traumschiff  die Fahrt fort und gewährt den Passagieren einmalige Einblicke in dieses faszinierende Land. Und an den Abenden, erfuhr der aufmerksame Zuschauer, präsentieren einheimische Künstler ihr Repertoire, bieten das klassische burmesische Marionettentheater an, zeigen akrobatische Kunststücke und führen traditionelle Tänze auf. An den Fahrtagen halten fachkundige Reiseführer kulturelle Vorträge und informieren auch, wie man einen Longyi (eine zwei Meter lange und ein Meter breite Stoffbahn ,die um die Hüften geschlungen und bei Männern am Bauch, bei Frauen an den Hüften zusammengeknotet wird) bindet und die von allen burmesischen Frauen geschätzte Thanaka (ist eine gelblich-weiße Paste aus einer fein geriebenen Baumrinde de Holzapfelbaumes, in Myanmar wird sie von Kindern und Frauen in jedem Alter in das Gesicht gestrichen und wird salopp als birmanisches Make-up bezeichnet) aufträgt.

Wer eine solche erlebnisreiche Flusskreuzfahrt selbst erleben möchte, kann das Angebot vom 15. September bis 2. Oktober 2009 buchen.

Reiseverlauf

  • 15.09.2009 Flug von Frankfurt nach Bankok mit Thai Airways
  • 16.09.2009 Ankunft und Transfer zum Hotel Millenium Hilton (5*)
  • 17.09.2009 Stadtbesichtigung, Königspalast,Bootsfahrt durch die male-rischen Klongs
  • 18.09.2009 Weiterflug nach Yangon, Transfer zum Hotel Sedona (5*)
  • 19.09.2009 Flug nach Mandalay, Transfer zur „Road to Mandalay“, Beginn der Schiffsreise nach Norden, Stopp in Mingun mit Pagodenbesichtigung
  • 20.09.2009 Schluchten des Irrawaddy, Insel-Pagode von Thihadaw, Cocktailparty
  • 21.09.2009 Dorf Kyan Hnyat, Marktstadt Katha, abendliche burmesische Überraschung
  • 22.09.2009 Katha – Shwegu, Durchfahrt einer weiteren Schlucht, Besichtigung der Insel-Pagode Shwe Paw, Abendveranstaltung: Tänze der Shan
  • 23.09.2009 Ayeyarwady-Schlucht,  Camps der Holzfäller, Bhamo, Bootsausflug zu der obersten Schlucht
  • 24.09.2009 Besichtigung von Bhamo, erneute Schluchtdurchquerung
  • 25.09.2009 Zugfahrt durch den Dschungel
  • 26.09.2009 dritte Schlucht des Ayeyarwady, Ausflug zum Elefantencamp
  • 27.09.2009 Stadtrundfahrt Mandalay, Palastanlage, folkloristische Darbie-tungen
  • 28.09.2009 Mandalay – Bagan, Panoramablick auf das Pagodenfeld, burmesisches Puppentheater
  • 29.09.2009 Marktbummel, 2200 Pagoden, Berg der Geister, festliches Ab-schiedsdinner
  • 30.09.2009 Flug nach Yangon, Hotel Sedona, Shwedagon-Pagode
  • 01.10.2009 Stadtrundfahrt Yangon
  • 02.10.2009 Rückflug via Bangkok nach Frankfurt

Mitsegeln – Mitanfassen – Miterleben

„Meer ja – Kreuzfahrtschiff nein“ , dies vertritt Uwe, ein alter „Segel-Hase“, und setzt sich dafür ein, dass er auch unerfahrene „Landratten“ für seinen geliebten Sport begeistern kann. „Was macht das Segeln so interessant“, frage ich Uwe, der gar nicht verstehen kann, dass es immer noch sportlich Aktive gibt, die abseits von „Kreuzfahrtzwängen“ nicht auch das Meer erleben wollen.  „Das Wetter bestimmt jeden Törn und bringt so tägliche Überraschungen mit sich. Dies macht das Segeln so interessant und keiner weiß im voraus, ob ein kleiner Hafen oder eine idyllische Bucht das nächste Ziel ist.“

Nun kommt  Uwe richtig ins Schwärmen.“Mitsegeln kann jeder, egal ob Anfänger oder Segelprofi. Ein mitreisender Skipper beteiligt sich stets an der Schiffsführung und leitet die Neulinge gerne an, damit sie in kurzer Zeit schon sicher das Steuer halten können.“

Bislang bevorzugte ich per Kreuzfahrt die Welt kennen zu lernen. Doch Uwe gibt sich alle Mühe, mir einen Segeltörn schmackhaft zu machen. „Hast du dich einmal für einen Törn entschlossen, kommst du immer wieder. Das Segeln wird zur Sucht. Und ich kann mir nichts Schöneres vorstellen.“

„Was ist auf einem Segelschiff anders als auf einem Kreuzfahrtschiff?“, will ich wissen. „Für manchen, vor allem für Segeltörn-Einsteiger, mag ja das Leben auf einer Yacht ungewohnt sein, aber solche Törns werden doch zu unkomplizierten Erlebnisreisen. Du bist zwar räumlich etwas beengt an Bord, doch braucht du keine Angst vor großer Nähe zu haben. Du kannst dich in deine Koje zurückziehen oder an Deck oder im Salon deine Leselektüre genießen. Am besten ist es aber, wenn du dich baldmöglichst zum Mittun entschließt und auch Kompromisse schließt.“

„Wie ist es mit der Seekrankheit?“ , frage ich. „Da brauchst du keine Angst zu haben. An Bord eines Segelschiffs wird die Seekrankheit selten ein Problem.“

„Kann jeder an Bord wirklich machen, was er will?“, ist meine nächste Frage. Eine plausible Antwort bleibt mir Uwe auch da nicht schuldig. „Der Skipper hat aus Sicherheitsgründen stets das letzte Wort, beteiligt sich „angemessen“ an der Yachtführung und gestaltet auf Grund seiner Erfahrung den Törn mit. Vor Beginn eines Törn wird ein Crewvertrag abgeschlossen, der in den Reisebedingungen das gegenseitige Verständnis und die Rücksichtsnahme präzisiert. „

Ich will Uwe zwar nicht auf den Zahn fühlen, möchte aber dennoch einiges wissen, bevor ich mich zu einem Törn entschließe. „Wer segelt eigentlich auf diesen Törn mit?“ Uwe könnte genügend Geschichten über den Umgang mit Segelkameraden erzählen, doch er geht auf meine Frage ein. „Auf den Segeltörns begegnen sich Menschen jeglichen Alters, wenn die Altersspanne auch meistens zwischen 25 und 50 Jahren liegt. Die Interessenten kommen entweder allein oder auch zu zweit. Aber auch viel Jüngere und Ältere kommen an Bord. Alle reizt das aktive Yachtleben.“

Uwe will mich unbedingt für einen Segeltörn gewinnen und legt mir daher sogleich einige Angebote vor:

23.05.-30.05.2009    –     Sardinien

Segelabenteuer für kleine und große Wasserratten

23.05. – 30.05.2009  –     Balearen

Umsegeln der Inseln, baden und schnorcheln

30.05.-06.06.2009    –     Sardinien

Unterwegs in wildromantischer Ursprünglichkeit

30.05.-13.06.2009

Pfingstaktivreise für die ganze Familie

30.05.-08.06.2009

In 9 Tagen von Kos nach Samos

04.07.-11.07.2009

Familientörn Türkei

04.07.-10.07.2009

Familiensegeltörn auf dem Ijsselmeer

18.07.-25.07.2009

Segeltörn Rhodos

Ob auch bei mir eine Begeisterung für Segeltörns ausgelöst werden kann, vielleicht sogar die Begeisterung für solche aktiven sportlichen Erlebnisse  erhalten bleibt und, wie mir Uwe versichert, „keine gruppen-bedingten Verschleißerscheinungen eintreten“ , kann nur die Praxis beantworten.

Also gilt auch für mich:

Mitsegeln – miterleben – mittun – berichten!

Ikarus Karibik-Törn auf der Segelyacht

Der Studienreiseanbieter Ikarus legt einen Sonderprospekt auf – für Kreuzfahrten auf einer Segelyacht.

Die Kairós bietet Platz für 18 Urlauber.

Im Programm hat der Veranstalter die 38 Meter lange Segelyacht Kairós. Sie bietet neun Doppelkabinen. Die einwöchigen Reisen böten das luxuriöse Ambiente und den Service einer privaten Yacht. Möglich sei das „individuelle Segeln von Bucht zu Bucht“ oder in kleine Hafenstädte, entlang der schönsten Küsten des Mittelmeers und der Karibik.

Bei diversen Themenreisen sei ein Fachreiseleiter an Bord, der für Fragen und Landausflüge zur Verfügung steht. Ebenfalls an Bord bei Themenreisen seien Archäologen und Historiker sowie Meeresbiologen und Geowissenschaftler. Die Yacht könne kabinenweise gebucht werden oder als Vollcharter für private oder geschäftliche Gruppen.