TUI schickt die „Mein Schiff“ auf die Reise

Mit einer großen Party hat TUI Cruises am Freitag im Hamburger Hafen die „Mein Schiff“ getauft. Zwar war Opersängerin Anna Netrebko „kurzfristig indisponiert“ und musste ihren Auftritt absagen, der guten Laune der Besucher hat das aber nicht geschadet. Die Taufzeremonie wurde von der Künstlerin Ina Müller vorgenommen. Für musikalische Höhepunkte sorgten Udo Lindenberg und Jan Delay. Zuvor hatte TUI das Schiff, das im März noch als „Galaxy“ in der Karibik unterwegs war, in nur 38 Tagen umbauen lassen. Unter anderem wurden mehr als 400 Balkone neu angebracht oder vergrößert, etliche Restaurants und Bars neu eingerichtet und der Spa-Bereich komplett umgebaut. Am 23. Mai startet die Mein Schiff zur offiziellen Jungfernfahrt in die Ostsee.

Investitionen in den chinesischen Kreuzfahrtenmarkt

Costa Crociere, Europas führende Kreuzfahrtreederei, schloss ein Joint Venture mit der Shanghai Port International Group (SPIG) und hat damit  seit dem Frühjahr 2009 mit der „Costa Classica“ das erfolgreiche Engagement in China verdoppelt und damit deutlich ausgeweitet. 

„Chinas Kreuzfahrtenmarkt besitzt ohne Zweifel ein enormes Wachstumspotential. Shanghai als wichtigste Hafenstadt und führendes Wirtschaftszentrum des Landes fällt dabei eine Schlüsselrolle zu“, erläutert Pier Luigi Foschi, Chairman und CEO von Costa. „Shanghai ist seit Beginn unseres Engagements in der Region im Juli 2006 auch der Abfahrtshafen für viele unserer Kreuzfahrten durch Fernost mit der ‚Costa Allegra‘. Die jetzt geschlossene Vereinbarung mit der SPIG, dem größten Hafenbetreiber des Landes, ist ein weiterer Meilenstein für unsere Aktivitäten in China, gerade auch vor dem Hintergrund, dass wir ab April 2009 mit der ‚Costa Classica‘ ein weiteres Schiff in Asien positionieren.“

Lu Hai Hu, Chairman der Shanghai Port International Group: „Costa ist der Pionier auf dem chinesischen Kreuzfahrtenmarkt und wird auch in Zukunft wegweisend die Kreuzfahrtindustrie Shanghais und Chinas mitgestalten. Wir freuen uns daher sehr über das gemeinsame Joint Venture.“

Seit Jahren liegt die Zufriedenheitsrate der chinesischen Kreuzfahrtgäste, die besonders kürzere Kreuzfahrten von vier bis sechs Tagen Dauer schätzen,  an Bord der Costa Schiffe über 98% . 

Die Reederei hat fünf weitere Schiffe bestellt, die bis 2012 ausgeliefert werden.

Road to Mandalay – Mit dem Flusstraumschiff durch Burma

Der Fernsehsender 3SAT strahlte am 17. Mai die Dokumentation „Mit dem Rheindampfer durch Burma“ aus, gemeint war eine Luxusreise auf dem trügerischen Irrawaddy-Fluss mit dem Traumschiff Road to Mandalay„, vorbei an den Naturwundern Burmas, so an den vielen Tausend Pagoden von Bagan.

Am 31. Januar 1996 startete die Road to Mandalay zu ihrer Jungfernfahrt und bot eine einmalige Gelegenheit, die unberührten Schönheiten des lange verborgenen Landes zu erleben. Für sechs Millionen wurde der einstige Rheindampfer in Lauenburg bei Hamburg renoviert und das Innere im traditionellen burmesischen Stil dekoriert Mit Hilfe eines Spezialschiffes wurde die „Road to Mandalay“ 1995 nach Myanmar gebracht, und einheimische Kunsthandwerker übernahmen vor Ort die Detailarbeiten.

Die besonderen Kontraste dieser Flusskreuzfahrt auf der Verkehrsader Myabmars  hat der Produzent des Filmes, Robert Hetkämper, eingefangen. Auf 3-, 4- oder 7-tägigen Fahrten werden die Gäste aus den Vereinigten Staaten, aus Europa und freilich auch aus Deutschland, die in 66 voll klimatisierten Kabinen Platz finden, von einer 80-köpfigen Crew betreut.

Die Doku entführte die Fernsehzuschauer in eine Welt, die von der Zeit fast vergessen erscheint, und er vermochte sich ein Bild darüber machen, wie sich an Bord des Traumschiffes die Annehmlichkeiten und der Komfort von höchstem europäischen Standard mit einer Kultur verbindet, die heute noch an Herzlichkeit, Zauber und Reichtum ihresgleichen sucht.

Ein Swimmingpool auf dem Außendeck sowie das wundervolle Aussichtsdeck lud die Gäste zum entspannten Relaxen unter einem schatten-spendenden Baldachin ebenso ein und gab tausendfältige Gelegenheit, von dem ruhig dahingleitenden Flusskreuzfahrtschiff Natur und das pulsierende Leben der Anwohner zu beobachten und die sichtbaren erheblichen Kontraste – das Militär hat das Land in den letzten Jahrzehnten nahezu verkommen lassen – auch im Bild einzufangen.

Der Passagier konnte auf dieser Fahrt mitverfolgen, wie die Köche die Herausforderung meisterten, tägliches Frischgemüse auf den Lokalmärkten einzukaufen. Bei den Mahlzeiten, so erfuhr der Zuhörer, können die Passagiere unter mehreren Gängen wählen, die aber im Preis eingeschlossen sind. Wenn an den Nachmittagen keine Landgänge angesagt sind, verweilen die Gäste gerne in der Pianobar und verfolgen an den Abenden die wenig authentischen Shows der einheimischen Gruppen.

Mit besonderem Interesse verfolgten die Zuschauer den Start der Heißluftballons, die am frühen Morgen bei der alten Hauptstadt Bagan – 155 km südwestlich der Metropole Mandalay gelegen –  das großártige Pagodenfeld erkundeten. Dieses Weltwunder wurde von den damaligen Herrschern als Dokumentation ihrer Macht erbaut. Durch den Besuch von Einheimischen vermochte der Film auch Aufschluss darüber geben, wie die Bewohner leben, welche Probleme das tägliche Leben schafft und wie sie trotz bisweilen vielfach herrschender Armut das Leben meistern. Einzelne Familien stellen bewaffnete Wächter, die die wertvollen Pagoden mit ihren immensen Schätzen vor Dieben beschützen.

Wegen der Unberechenbarkeit des Irrawaddy ankert die 102 m lange und 12 m breite „Road to Mandalay“ nachts in der Flussmitte. Nur am Tage setzt dieses Traumschiff  die Fahrt fort und gewährt den Passagieren einmalige Einblicke in dieses faszinierende Land. Und an den Abenden, erfuhr der aufmerksame Zuschauer, präsentieren einheimische Künstler ihr Repertoire, bieten das klassische burmesische Marionettentheater an, zeigen akrobatische Kunststücke und führen traditionelle Tänze auf. An den Fahrtagen halten fachkundige Reiseführer kulturelle Vorträge und informieren auch, wie man einen Longyi (eine zwei Meter lange und ein Meter breite Stoffbahn ,die um die Hüften geschlungen und bei Männern am Bauch, bei Frauen an den Hüften zusammengeknotet wird) bindet und die von allen burmesischen Frauen geschätzte Thanaka (ist eine gelblich-weiße Paste aus einer fein geriebenen Baumrinde de Holzapfelbaumes, in Myanmar wird sie von Kindern und Frauen in jedem Alter in das Gesicht gestrichen und wird salopp als birmanisches Make-up bezeichnet) aufträgt.

Wer eine solche erlebnisreiche Flusskreuzfahrt selbst erleben möchte, kann das Angebot vom 15. September bis 2. Oktober 2009 buchen.

Reiseverlauf

  • 15.09.2009 Flug von Frankfurt nach Bankok mit Thai Airways
  • 16.09.2009 Ankunft und Transfer zum Hotel Millenium Hilton (5*)
  • 17.09.2009 Stadtbesichtigung, Königspalast,Bootsfahrt durch die male-rischen Klongs
  • 18.09.2009 Weiterflug nach Yangon, Transfer zum Hotel Sedona (5*)
  • 19.09.2009 Flug nach Mandalay, Transfer zur „Road to Mandalay“, Beginn der Schiffsreise nach Norden, Stopp in Mingun mit Pagodenbesichtigung
  • 20.09.2009 Schluchten des Irrawaddy, Insel-Pagode von Thihadaw, Cocktailparty
  • 21.09.2009 Dorf Kyan Hnyat, Marktstadt Katha, abendliche burmesische Überraschung
  • 22.09.2009 Katha – Shwegu, Durchfahrt einer weiteren Schlucht, Besichtigung der Insel-Pagode Shwe Paw, Abendveranstaltung: Tänze der Shan
  • 23.09.2009 Ayeyarwady-Schlucht,  Camps der Holzfäller, Bhamo, Bootsausflug zu der obersten Schlucht
  • 24.09.2009 Besichtigung von Bhamo, erneute Schluchtdurchquerung
  • 25.09.2009 Zugfahrt durch den Dschungel
  • 26.09.2009 dritte Schlucht des Ayeyarwady, Ausflug zum Elefantencamp
  • 27.09.2009 Stadtrundfahrt Mandalay, Palastanlage, folkloristische Darbie-tungen
  • 28.09.2009 Mandalay – Bagan, Panoramablick auf das Pagodenfeld, burmesisches Puppentheater
  • 29.09.2009 Marktbummel, 2200 Pagoden, Berg der Geister, festliches Ab-schiedsdinner
  • 30.09.2009 Flug nach Yangon, Hotel Sedona, Shwedagon-Pagode
  • 01.10.2009 Stadtrundfahrt Yangon
  • 02.10.2009 Rückflug via Bangkok nach Frankfurt

Mitsegeln – Mitanfassen – Miterleben

„Meer ja – Kreuzfahrtschiff nein“ , dies vertritt Uwe, ein alter „Segel-Hase“, und setzt sich dafür ein, dass er auch unerfahrene „Landratten“ für seinen geliebten Sport begeistern kann. „Was macht das Segeln so interessant“, frage ich Uwe, der gar nicht verstehen kann, dass es immer noch sportlich Aktive gibt, die abseits von „Kreuzfahrtzwängen“ nicht auch das Meer erleben wollen.  „Das Wetter bestimmt jeden Törn und bringt so tägliche Überraschungen mit sich. Dies macht das Segeln so interessant und keiner weiß im voraus, ob ein kleiner Hafen oder eine idyllische Bucht das nächste Ziel ist.“

Nun kommt  Uwe richtig ins Schwärmen.“Mitsegeln kann jeder, egal ob Anfänger oder Segelprofi. Ein mitreisender Skipper beteiligt sich stets an der Schiffsführung und leitet die Neulinge gerne an, damit sie in kurzer Zeit schon sicher das Steuer halten können.“

Bislang bevorzugte ich per Kreuzfahrt die Welt kennen zu lernen. Doch Uwe gibt sich alle Mühe, mir einen Segeltörn schmackhaft zu machen. „Hast du dich einmal für einen Törn entschlossen, kommst du immer wieder. Das Segeln wird zur Sucht. Und ich kann mir nichts Schöneres vorstellen.“

„Was ist auf einem Segelschiff anders als auf einem Kreuzfahrtschiff?“, will ich wissen. „Für manchen, vor allem für Segeltörn-Einsteiger, mag ja das Leben auf einer Yacht ungewohnt sein, aber solche Törns werden doch zu unkomplizierten Erlebnisreisen. Du bist zwar räumlich etwas beengt an Bord, doch braucht du keine Angst vor großer Nähe zu haben. Du kannst dich in deine Koje zurückziehen oder an Deck oder im Salon deine Leselektüre genießen. Am besten ist es aber, wenn du dich baldmöglichst zum Mittun entschließt und auch Kompromisse schließt.“

„Wie ist es mit der Seekrankheit?“ , frage ich. „Da brauchst du keine Angst zu haben. An Bord eines Segelschiffs wird die Seekrankheit selten ein Problem.“

„Kann jeder an Bord wirklich machen, was er will?“, ist meine nächste Frage. Eine plausible Antwort bleibt mir Uwe auch da nicht schuldig. „Der Skipper hat aus Sicherheitsgründen stets das letzte Wort, beteiligt sich „angemessen“ an der Yachtführung und gestaltet auf Grund seiner Erfahrung den Törn mit. Vor Beginn eines Törn wird ein Crewvertrag abgeschlossen, der in den Reisebedingungen das gegenseitige Verständnis und die Rücksichtsnahme präzisiert. „

Ich will Uwe zwar nicht auf den Zahn fühlen, möchte aber dennoch einiges wissen, bevor ich mich zu einem Törn entschließe. „Wer segelt eigentlich auf diesen Törn mit?“ Uwe könnte genügend Geschichten über den Umgang mit Segelkameraden erzählen, doch er geht auf meine Frage ein. „Auf den Segeltörns begegnen sich Menschen jeglichen Alters, wenn die Altersspanne auch meistens zwischen 25 und 50 Jahren liegt. Die Interessenten kommen entweder allein oder auch zu zweit. Aber auch viel Jüngere und Ältere kommen an Bord. Alle reizt das aktive Yachtleben.“

Uwe will mich unbedingt für einen Segeltörn gewinnen und legt mir daher sogleich einige Angebote vor:

23.05.-30.05.2009    –     Sardinien

Segelabenteuer für kleine und große Wasserratten

23.05. – 30.05.2009  –     Balearen

Umsegeln der Inseln, baden und schnorcheln

30.05.-06.06.2009    –     Sardinien

Unterwegs in wildromantischer Ursprünglichkeit

30.05.-13.06.2009

Pfingstaktivreise für die ganze Familie

30.05.-08.06.2009

In 9 Tagen von Kos nach Samos

04.07.-11.07.2009

Familientörn Türkei

04.07.-10.07.2009

Familiensegeltörn auf dem Ijsselmeer

18.07.-25.07.2009

Segeltörn Rhodos

Ob auch bei mir eine Begeisterung für Segeltörns ausgelöst werden kann, vielleicht sogar die Begeisterung für solche aktiven sportlichen Erlebnisse  erhalten bleibt und, wie mir Uwe versichert, „keine gruppen-bedingten Verschleißerscheinungen eintreten“ , kann nur die Praxis beantworten.

Also gilt auch für mich:

Mitsegeln – miterleben – mittun – berichten!

Ikarus Karibik-Törn auf der Segelyacht

Der Studienreiseanbieter Ikarus legt einen Sonderprospekt auf – für Kreuzfahrten auf einer Segelyacht.

Die Kairós bietet Platz für 18 Urlauber.

Im Programm hat der Veranstalter die 38 Meter lange Segelyacht Kairós. Sie bietet neun Doppelkabinen. Die einwöchigen Reisen böten das luxuriöse Ambiente und den Service einer privaten Yacht. Möglich sei das „individuelle Segeln von Bucht zu Bucht“ oder in kleine Hafenstädte, entlang der schönsten Küsten des Mittelmeers und der Karibik.

Bei diversen Themenreisen sei ein Fachreiseleiter an Bord, der für Fragen und Landausflüge zur Verfügung steht. Ebenfalls an Bord bei Themenreisen seien Archäologen und Historiker sowie Meeresbiologen und Geowissenschaftler. Die Yacht könne kabinenweise gebucht werden oder als Vollcharter für private oder geschäftliche Gruppen.

Mit der Star Clipper auf Segeltörn

Wer sich der Star Clipper anvertraut, genießt keine Kreuzfahrt im üblichen Sinne, sondern bewegt sich auf einem sportlichen Segeltörn ungezwungen an Deck und kann auch selbst einmal anpacken und kleinere Handgriffe erledigen.

Vom 15. Oktober bis zum 8. November 2009 führt die Star Clipper den Segeltörn „Rotes Meer und Indischer Ozean“ durch. Gestartet wird von Piräus, u8dn auf dieser faszinierenden Reise lernt der Gast Mykonos, Rhodos, Alexandria, Port Said, den Suez-Kanal, Sharm al Sheik, Safaga, Salalah und Goa kennen.

Hautnah erlebt der Passagier die exotische Vielfalt dieser Reise, kann in die farbenfrohen Korallengärten des Indischen Ozeans abtauchen oder auch einfach an Bord entspannen.

Zu den eingeschlossenen Leistungen zählen  die Kreuzfahrt mit voller Bordverpflegung, allerdings ohne Getränke, die Benutzung aller Bordeinrichtungen und Teilnahme an den Bordveranstaltungen, die Benutzung von Surfbrettern, der Schnorchelausrüstung und Segeljollen. Includiert sind auch Hafengebühren und die Insolvenzversicherung. Nicht eingeschlossen sind die Kosten für Landausflüge, Reiseversicherung und Rücktrittskosten, für Trinkgelder, Tauchausrüstung und An- und Abreisearrangement.

Noch ein Wort zu der Star Clipper: 

Reederei  Starclippers
Länge  115 m
Breite  16 m
Tiefgang  6 m
Geschwindigkeit    11 Knoten, unter Segel 17 Knoten
Baujahr  1991
Segelfläche  3365 m²
Masten  4
Masthöhe  63 m
Passagierdecks  4
Passagierzahl  170
Crew-Mitglieder  70
Bordsprache  Englisch, Deutsch
Bordwährung  US$, Euro
Zahlungsmittel  Kreditkarten Amex, Mastercard, Visa

Nebenkosten bei der Kreuzfahrt

Im „Hamburger Abendblatt“ vom 16. Mai 2009 findet sich ein ausführlicher Beitrag von Gudrun Herzig zum Thema „Ausgaben des persönlichen Bedarfs auf Kreuzfahrtschiffen“.

„Extras“, so führt die Autorin aus, „können auf Schiffen durchaus ins Geld gehen.“Im Folgenden beschreibt sie, was im Preis bereits enthalten ist und welche Kosten als Nebenkosten noch anfallen.

„Das richtige Schiff ist gefunden, die Kabine ausgesucht, alles gebucht, der Koffer gepackt, die Rechnung vom Reisebüro bezahlt: Die Kreuzfahrt kann beginnen. Bleibt nur die Frage: Welche Kosten fallen eigentlich unterwegs noch an? Die Antwort darauf hängt vom gewählten Kreuzfahrtschiff ab.

Grundsätzlich sind in jedem Kreuzfahrtpreis eingeschlossen: Unterbringung in der gebuchten Kabine, Vollpension (bis zu sechs Mahlzeiten pro Tag), das Unterhaltungsprogramm (wie Tanzkurs und Abendshows) an Bord, Hafengebühren, Gepäcktransfer, Willkommens- und/oder Abschiedscocktail mit dem Kapitän, Lektoren-Vorträge über Land und Leute, Benutzung der Schiffseinrichtungen wie Sauna (mit einer Ausnahme!), Fitnessraum und – falls vorhanden – Diskothek sowie Kino.

An Bord müssen jedoch noch zusätzlich die „Ausgaben des persönlichen Bedarfs“, wie es in den meisten Katalogen formuliert wird, bezahlt werden. Dazu gehören üblicherweise die Getränke an den Bars, im Restaurant, aus der Minibar in der Kabine sowie Einkäufe in der Boutique, die Landausflüge und Dienstleistungen wie Massage, Kosmetikbehandlungen, Friseur und Wäscherei/Reinigung.

Häufig lohnt es sich, die Katalogbeschreibungen sehr gründlich zu lesen – und vielleicht nachzurechnen, wie viel die Urlaubskasse tatsächlich noch über den Reisepreis hinaus hergeben muss.

Zumindest kleine Extras sind – je nach Schiff – oft noch zusätzlich inklusive. So wird auf der „Albatros“ von Phoenix Seereisen und der „Vistamar“ von Plantours & Partner der Tischwein zu Mittag- und Abendessen gratis ausgeschenkt, auf letzterem Kreuzfahrer beginnt sogar das Frühstück mit Sekt auf Kosten der Reederei. Auf der „Europa“, „Hanseatic“ und „Bremen“ werden Softdrinks und Bier in der Minibar während der gesamten Reise kostenlos aufgefüllt.

Mitunter ist es aber auch andersherum: Auf der „Delphin Renaissance“ etwa muss der Passagier, Kreuzfahrt-untypisch, für den Saunagang zahlen.

Eine noch größere Rechenaufgabe fürs Budget stellen die internationalen Reedereien dar. Die Getränkepreise auf den Barkarten wie zum Beispiel der „Queen Mary 2“ sind nur Netto-Preise, am Ende des fröhlichen Abends kommen noch einmal bis zu 15 Prozent „Service charge“ hinzu. Auch in den zusätzlichen Spezialitätenrestaurants heißt die Extra-Zahlung vornehm „Unkostenbeitrag“ und beträgt pro Person rund sieben US-Dollar. Immerhin ist das Geldausgeben an Bord eines Schiffes bequem und einfach: Beim Check-in bekommt jeder Passagier eine scheckkartengroße Plastikkarte, die gleich drei Funktionen erfüllt: Sie ist Kabinenschlüssel, persönlicher Bordausweis (muss beim Verlassen und Betreten des Schiffes vorgezeigt werden) und bargeldloses Zahlungsmittel für alle Extra-Ausgaben. Der Gast unterschreibt – wie im Hotel – nach jedem Verzehr oder Einkauf, erhält dann eine Kopie und bekommt am Ende der Reise schließlich die detaillierte Gesamtrechung. Auf längeren Reisen ab drei Wochen werden auch Zwischenabrechnungen vom Zahlmeister erstellt.

Auf einigen Kreuzfahrtschiffen ist das Trinkgeld bereits im Reisepreis eingeschlossen oder wird nicht erwartet. Jedem Gast ist es natürlich freigestellt, besonders ausgezeichneten Service individuell anzuerkennen. Aber auch auf den anderen Schiffen deutscher Anbieter herrscht kein „Trinkgeldzwang“, jedoch gehört dort der „Tip“ zum guten Ton. Die Reedereien geben lediglich Empfehlungen heraus, die zwischen fünf und 14 Euro pro Passagier und Tag liegen. Diese Summe sollte am Ende der Reise unter Tischsteward/-dess, Kabinensteward/-dess und eventuell Barkeeper aufgeteilt werden.

Auf internationalen Schiffen sind Trinkgelder (ca. 50 US-Dollar pro Woche und Passagier) allerdings quasi Pflicht, da diese das tatsächliche Gehalt der Crewmitglieder ausmachen.“

Wer bereits auf Kreuzfahrten unterwegs war, weiß, dass jede Reederei ihre eigene Definition von „all inclusive“ hat. Bis zu sechs Mahlzeiten bieten die Luxusliner auf den Fahrten an, alle sind im gebuchten Preis enthalten. Was die Getränke während des Aufenthaltes auf Kreuzfahrtschiffen betrifft, werden erhebliche Unterschiede festgestellt. AIDA Cruises und TUI Cruises haben die Tischgetränke in den Buffetrestaurants inkludiert, andere Reedereien allerdings kassieren extra oder bieten Getränkepakete für Alkoholika. Manche Reedereien bieten spezielle Kinder-Getränkepreise.

Bisweilen übersieht der Passagiere bei der eigenen Urlaubskalkulation die Preise für die Landausflüge. Die Preise variieren zwischen 45 und 99 Euro pro Tag. Der Halbtag kostet zwischen 16 und 38 Euro.

„All inclusive“ bezieht sich bei den Schiffen teils sogar auf den Spa-Bereich oder das Unterhaltungsprogramm: Bei MSC etwa können Sauna und Dampfbad nur gegen einen Aufpreis benutzt werden.

Schließlich sollte jeder Gast auch der Frage nach den erwarteten Trinkgeldern nachgehen. Bei TUI ist das Trinkgeld für Kellner und Co. Bereits im Reisepreis enthalten. Andere  Reedereien geben Trinkgeldempfehlungen heraus. Auf manchen Kreuzfahrtschiffen wird das Trinkgeld gleich vom Bordkonto abgebucht.

Um vor unliebsamen Überraschungen bewahrt zu sein, empfiehlt es sich, dass der Passagier im Reisebüro sich entsprechende Informationen einholt und beispielsweise die anfallenden Nebenkosten vor der Fahrt vergleicht und den persönlichen Gesamtpreis errechnet.

Promis lieben Luxusliner und auch umgekehrt

 

Jeder Gast auf Kreuzfahrtschiffen hat die Möglichkeit und auch Gelegenheit, seine Seele baumeln zu lassen, Erholung und Entspannung zu genießen, aber auch ein breit gefächertes und interessantes Angebot an Unterhaltung und aktivem Mittun zu nutzen. Das vielseitige Aktivitätsprogramm spricht vor allem auch Passagiere an, die die exquisite Küche genossen haben und nach der Kreuzfahrt der Schneiderin das Haus einrennen wollen.

Ein vielseitiges Kursangebot bietet besondere Erlebnisse auf den Reisen. Für jeden Geschmack berücksichtigt die Angebotspalette die ganz verschiedenen Erwartungshaltungen der Passagiere. In informativen Vorträgen und spannenden befriedigen Promis aus Musik, Kultur und Medien den Wissensdurst der Gäste. Gerne genutzt werden auch die Angebote der lokalen Künstler. Internationale Künstler begeistern mit Tanz und Musik die Gäste. Allabendlich kann der Gast   bei den Shows aus einer Mischung von Varieté ,Kabarett und klassischen Musikdarbietungen  diese Angebote genießen und gerne auch zu den Melodien der Bord-Orchester das Tanzbein schwingen. Langeweile kommt bei diesen Kreuzfahrten niemals auf.

Zu den gebuchten Künstlern an Bord zählt sicherlich auch das klassische Tanzpaar, das bei den Abendveranstaltungen Showeinlagen abliefert und an den Nachmittagen Tanzstunden gibt. Mehrere Monate an Bord bleiben die gebuchten Bands, die mit eigenen Shows und Darbietungen aufwarten und auch die Künstler bei deren Shows begleiten. Lektoren halten Vorträge über Land und Leute, die geschichtlichen Hintergründe der verschiedenen Destinationen und gehen auf die botanischen Gegebenheiten und die Tierwelt der Reisegebiete ein.

Gerade bei jüngeren Kreuzfahrtschiffen nimmt die Animation einen breiten Bereich ein. Den Gästen werden fast rund um die Uhr Veranstaltungen und Angebote zum Mitmachen angeboten. Ein integraler Bestandteil vieler Reedereien ist auch die lückenlose Kinderversorgung und Kinderbetreuung. Kinder-Animateure gehören heutzutage schon zu dem geschätzten  Servicekreis auf Kreuzfahrtschiffen.

Mit besonderen Sportprogrammen rücken ausgebildete Sportlehrer der Gefahr, „gewichtiger“ von einer Kreuzfahrt nach Hause zurückzukehren, zu Leibe. DJ´s sorgen für Party und Stimmung. Das Gesamtangebot bietet den Gästen alles, was eine Kreuzfahrt zum Besonderen macht.

All inclusiv auf der Donau

Aufgrund der stetig steigenden Nachfrage nach „All inclusive“ – Flussreisen hat Phoenix Reisen nun auch auf diversen Donaukreuzfahrten ein attraktives Komplettpaket geschnürt. Das „All inclusive“ – Konzept wird auf den neuen Phoenix-schiffen MS Aurelia und MS Switzerland geboten und ist auf  achtundzwanzig Donaureisen zwischen Mai und Oktober buchbar.
Mit „all inclusive“ gemeint sind Vollpension mit reichhaltigem Frühstück, mehrgängigen Mittag- und Abendessen, nachmittags Tee/Kaffee und Mitternachtssnack. Gute europäische Küche und vegetarisches Essen sind selbstverständlich. Hauswein, Bier, Softdrinks wie Cola, Limonade, Säfte und Mineralwasser als auch Kaffee und Tee gehören zum Angebot.

Steckbrief von „Mein Schiff“

 

Nach der glanzvollen Taufzeremonie am15. Mai im Hamburger Hafen startet das erste Kreuzfahrtschiff der TUI-Cruises die Jungfernfahrt unter dem ungewöhnlichen Namen „Mein Schiff“ am 23.05.2009 ins Baltikum. In den kommenden Jahren soll die Flotte von TUI Cruises schnell wachsen. Für 2011 und 2012 sind jeweils Folgeschiffe geplant.

Technische Daten

Größe: 77.713 BRZ
Länge: 263,90 m
Breite: 32,20 m
Tiefgang: 8,30 m
Decks: 13, davon 10 Passagierdecks
Baujahr: 1996, 2003 renoviert, 2009 umgebaut
Stabilisatoren: ja
Antrieb: Dieselmotoren
Geschwindigkeit: 21,5 Kn
Flagge: Malta
Schiffsbesatzung: 780
Passagiere: 1.948  
Spannung: 110/220 V Wechselstrom
Bordwährung: Euro, VISA, MasterCard, Diner´s Club, American Express
Bordsprache: deutsch
Reiseleitung: deutsch
Restaurants: 1 Hauptrestaurant über 2 Decks, insgesamt 10 Themenrestaurants und Bistros
Aufzüge/Lifts: 10
Rollstuhlgerecht:10 Kabinen
Wellness: 2 Pools, Fitness-Center, Outdoor-Sportbereich, Golf mit Golfsimulator,Whirlpools, Spa und Meer Oase, Beauty-Clinc

 

Fahrgebiete 2009 – 2010


20.05.2009 – 23.05.2009
Vorpremiere Kiel-Kopenhagen


23.05.2009 – 02.06.2009
Jungfernfahrt Ostsee


02.06.2009 – 07.07.2009
Norwegen, Spitzbergen


07.07.2009 – 18.07.2009
Ostsee


18.07.2009 – 08.08.2009
Norwegen


08.08.2009 – 09.09.2009
Ostsee


09.09.2009 – 11.09.2009
Kiel – HH


11.09.2009 – 20.09.2009
HH – Le Havre – Vigo – Lissabon – Cadiz – Mallorca


20.09.2009 – 30.10.2009
Mittelmeer


30.10.2009 – 13.11.2009
Transatlantk: Mallorca – Santo Domingo


13.11.2009 – 26.03.2010
Karibik


26.03.2010 – 09.04.2010
Transatlantk: Santo Domingo – Mallorca