Phoenix Reisen – Ein Herz für Rollstuhlfahrer

Rollstuhlfahrer sind auch Kreuzfahrer, ohne Zweifel, wenn diese Gäste auch weit mehr Schwierigkeiten und Probleme meistern müssen, um eine Kreuzfahrt zum Traumurlaub werden zu lassen. Die aktiven Rollstuhlfahrer, die sich nicht auf ihre Behinderung zurückziehen, sondern weiterhin aktiv und interessiert am Alltag teilnehmen wollen, gönnen sich durchaus auch Kreuzfahrten, informieren sich aber bei den Reedereien oder auch bei den favorisierten Reisebüros über die Gegebenheiten vor Ort, damit sie keine unliebsamen Überraschungen erleben müssen.
 
Nicht alle, doch aber eine Vielzahl von Kreuzfahrtschiffen kann sich auf die Bedürfnisse von Menschen mit dieser speziellen Behinderung einstellen und Voraussetzungen schaffen, damit dieser Gästekreis problemlos an/von Bord gelangen kann, sich ohne nennenswerten Schwierigkeiten an Bord bewegen, die Nasszellen benutzen und die Kabinen ohne Schwellen befahren kann. Damit sind bereits die wesentlichen Vorbedingungen angesprochen, die ein Rollstuhlfahrer an Bord eines Kreuzfahrtschiffes antreffen muss.
 
Flussschiffe bleiben meistens den Rollstuhlfahrern verwehrt, weil die vorwiegend steilen Uferbereiche nicht mit dem Rollstuhl bewältigt werden können. Eine rühmliche Ausnahme bildet die MS Alegria, die mit dem Preis GOLDENER ROLLSTUHL als einziges Schiff seiner Größe als barrierefreies Flussschiff ausgezeichnet wurde, über 10 rollstu8hlgerechte Zweibett-Kabinen mit entsprechender Ausstattung verfügt und auch einen Aufzug an Bord anbietet, damit die Rollstuhlfahrer die verschiedenen Decks erreichen können.
 
Als langjähriger Fan der Phoenix-Flotte beziehen sich folgende Ausführungen auf das Angebot der MS Amadea, MS Albatros und MS Artania, die lediglich bedingt für Rollstuhlfahrer geeignet sind.
 
  • Zwei Junior-Suiten der MS Amadea sind rollstuhlfreundlich ausgestattet. Diese Kabinen haben breite Türeingänge, keine Schwelle zum Bad und auch eine Dusche mit Haltegriffen. Um die Bewegungsfreiheit von Rollstuhlfahrern zu erleichtern, sind diese Kabinen mit weniger Mobiliar ausgestattet.
  • Die MS Artania bietet insgesamt vier rollstuhlfreundliche Kabinen an. Durch die gleiche Ausstattung wie auf der MS Amadea kommen Rollstuhlfahrer in diesen Kabinen zurecht.
  • Auch auf der MS Albatros finden Rollstuhlfahrer die gleichen Bedingungen vor. Da aber an Bord kein spezielles Begleitpersonal gestellt werden kann, wird Rollstuhlfahrern dringend geraten, grundsätzlich eine Buchung mit Begleitperson vorzunehmen.
 
Wer sich als Rollstuhlfahrer für eine Kreuzfahrt auf einem vorgenannter Kreuzfahrtschiffe entscheidet, ist sich auch darüber bewusst, dass bestimmte Routen nicht zu empfehlen sind, wenn diese Schiffe beispielsweise auf Reede liegen und die Rollstuhlfahrer keinen behindertengerechten Zugang zum Tenderboot antreffen.
 
Was wünschen sich Rollschuhlfahrer von dem Bonner Unternehmen? Sie kennen die Informationen über Um- udn Ausbauten auf den Phoenix-Schiffen, wissen auch, dass jüngst auf der MS Artania Kabinen mit Balkonen nachgerüstet wurden. Vielelicht oder auch hoffentlich machen sich die Verantwortlichen bald auch Gedanken darüber, Phoenix Reisen-Kreuzfahrtschiffe so auszustetten bzw. nachzurüsten, damit auch Rollstuhlfahrer zum Stammkundenkreis gehören können.

Phoenix Reisen – Dokusoap: Eine Werbung für Kreuzfahrten?

 
Seit dem 10. Oktober 2012 hat die dritte Staffel der Dokusoap „Verrückt nach Meer“ begonnen, und seither wurden bereits die ersten der insgesamt 30 Folgen diese Dokusoap rund um das Phoenix-Reisen-Kreuzfahrtschiff ALBATROS – stets „White Lady“ genannt – ausgestrahlt. Diese Dokusoap ist eine Art reale Variante des ZDF-Dauerbrenners „Das Traumschiff“ und vermittelt Eindrücke in die alltäglichen Abläufe der MS Albatros und die Organisationsroutinen ebenso wie auch in Lebensgeschichten mitreisender Kreuzfahrer.
 
Die letzten Folgen allerdings wurden kaum dem Anspruch gerecht, mit beeindruckenden Aufnahmen paradiesischer Urlaubsziele zu glänzen, sondern verharrten in Überlänge bei den Schicksalen von Urlaubern und Crewmitgliedern. Gleich geblieben ist aber die stets freundliche Art und professionelle Ruhe des norwegischen Kapitäns Morten Hansen.
 
Wer aber mit der Erwartung die bisherigen Ausstrahlungen der 30-teiligen Staffel angesehen hat, dass mit diesen Reisen der MS Albatros auch eine Werbung für Kreuzfahrten und im besonderen für die MS Albatros einhergeht, muss seine Erwartungshaltung etwas korrigieren. Sicherlich sollte auch die dritte Staffel Einblicke in die realen Abläufe der MS Albatros vermitteln, doch nahezu in jedem Beitrag sind auch Pannen aufgetreten, die kaum zur Begeisterung von Neueinsteigern beitragen könnten.
 
Einmal fällt die Klimaanlage aus, ein Ausfall der Stromversorgung sorgt für erhebliche Beeinträchtigungen, der Anker kann erst nach erheblichen Bemühungen und Zeitverzögerungen gelichtet werden, die „White Lady“ bleibt auf dem Amazonas auf einer Sandbank stecken, auf dem venezolanischen Orinoco wird die Weiterfahrt untersagt, unvernünftige Passagiere werfen trotz mehrfacher Hinweise der Kreuzfahrtdirektors Gegenstände über Bord, bei der Vorbereitung von Abendshows an Bord gibt es erhebliche technische Schwierigkeiten mit der Tonsteuerung, … Wer weiß, welche Überraschungen noch auf die Zuschauer warten!
 
Einerseits mag der Zuschauer ja die Ausstrahlungen der ungeschminkten Abläufe an Bord begrüßen und sich bei der Buchung einer Kreuzfahrt dann auch mit solchen Einschränkungen rechnen müssen, doch dem Anspruch einer Werbung dieser Dokusoap für Kreuzfahrten kann die MS Albatros mit diesen Geschichten kaum gerecht werden.
 

Kreuzfahrer-Doppelpack im Trockendock Elbe 17

Ein Bild mit absolutem Seltenheitswert bietet sich derzeit den Besuchern an den St. Pauli-Landungsbrücken: Denn gleich zwei Kreuzfahrtschiffe liegen bei der Hamburger Traditionswerft Blohm+Voss im Trockendock Elbe weight loss drugs 17 nebeneinander. Schon in der vergangenen Woche war die 192 Meter lange MS „Amadea“ ins Dock manövriert worden, jetzt folgte die 205 Meter lange MS „Albatros“.

Beide Schiffe der Phoenix-Reisen sind jeweils rund 25 Meter breit, das Dock selbst misst 59 Meter. Das Eindockmanöver galt daher als besonders anspruchsvoll. Zwei Schiffe im selben Dock zu haben ist für die Werft eine ungewöhnliche, fast einmalige Situation, hieß es. Mithilfe von drei Schleppern und zusätzlichen Fendern war den Hafenlotsen Alexander Rinke und Klaus Vorwerk aber das Eindocken der „Albatros“ ohne größere Probleme gelungen. Die beiden Schiffe werden nun nach Informationen von Blohm+ Voss bis zum 18. Dezember dort liegen. Bei der MS „Amadea“ werden unter anderem neue Suiten auf Deck 10 eingebaut.

Bei der MS „Albatros“ werden zwei Hilfskessel erneuert.

Quelle: Hamburger Abendblatt

Phoenix Reisen: Zwei Schiffe in der Werft

Der Bonner Veranstalter Phoenix Reisen schickt zwei seiner Kreuzfahrtschiffe in die Werft. Die „Amadea“ soll ein neues Spa erhalten. Bei der „Albatros“ sollen die Kabinen aufgefrischt werden.

Die Amadea und Albatros des Bonner Veranstalters befinden sich zurzeit in der Werft bei Blohm & Voss in Hamburg. Die beiden Schiffe teilen sich das Dock „Elbe 17“. Bis zum Beginn der 148-tägigen (Amadea) beziehungsweise 140-tägigen (Albatros) Weltreise am 20. Dezember ab Hamburg stünden „vielfältige Arbeiten“ auf dem Programm.

Zu den größten Umbauten während der dreieinhalb-wöchigen Werftzeit gehören an Bord der Amadea der Einbau einer neuen Spa- & Wellness-Landschaft sowie sechs weitere Balkonkabinen. Die Albatros erhält zwei neue Schiffsgeneratoren. Außerdem sollen die Kabinen- und Innenbereiche modernisiert werden.