Kreuzfahrten: Verfilmung des Costa Corcordia-Unglücks

Der TV-Sender RTL plant gemeinsam mit dem amerikanischen Sender Lifetime mit der Verfilmung des Schiffsunglücks des Kreuzfahrtschiffes Costa Concordia, das 32 Menschen den Tod brachte, ein Eventmovie voraussichtlich mit dem prominenten Regisseur Roger Spottiswoode. Die Frage, ob ein Fernsehfilm über diese Schiffshavarie geschmacklos oder heilsam sein wird, muss jeder für sich selbst beantworten.

Um allerdings diesen geplanten Fernsehfilm besser vermarkten zu können, wird er in Englisch gedreht, allerdings dann bei RTL in einer nachsynchronisierten Fassung in der TV-Saison 2016/17 ausgestrahlt werden.

Costa Crociere – Endstation Genua für die havarierte Costa Concordia

Gerade einmal sechs Jahre konnte die am 7. Juli 2006 vom tschechischen Top-Model Eva Herzigová im Hafen  von Civitavecchia getaufte Costa Concordia Kreuzfahrt-Begeisterte in alle Welt bringen, bevor sie am 13. Januar 2012 vor der Insel Giglio im Mittelmeer auf einen Felsen lief, leck schlug und mit rund 65° Schlagseite unmittelbar nördlich des kleinen Hafens der Insel auf Grund lag.

Nach langwierigen Untersuchungen wurde dann ein 270-seitiger Abschlussbericht mit detaillierten Ermittlungsergebnissen vorgelegt, darin heißt es u.a.:, dass

°  die im Abfahrtshafen Civitavecchia vorgenommene Kursplanung fehlerhaft war,

°  die durchgeführten Rettungsübungen mit mehreren Zustieghäfen nicht den SOLAS-Richtlinien

   entsprachen,

°  nicht alle Besatzungsmitglieder ihre Rolle bei Rettungsaktionen kannten,

°  die Mischung der offiziellen Bordsprache Italienisch mit der Umgangssprache Englisch vor und

   nach der Kollision zu Problemen führten.,

°  der Kapitän zu spät auf der Brücke erschien,

°  das Tempo für das Rettungsmanöver zu spät reduzierte wurde,

°  die Evakuierung der Passagiere nicht rechtzeitig erfolgte,

°  der Notstromgenerator nicht automatisch ansprang,

°  die zum Lenzen vorgesehenen Pumpen nicht benutzt werden konnten.

°  bei der Rettungsaktion die falsche Seite benutzt wurde,

° die Besatzungen der Rettungsmittel mit mehreren nicht ausgebildeten Personen besetzt waren,

° der Kapitän und die meisten Offiziere bereits das Schiff verließen,obwohl noch mehrere hundert

   Gäste an Bord waren.

Am 17. September 2013wurde das Wrack aufgerichtet und ruht seitdem auf einer am Meeresboden verankerten Plattform.l Für die Verschrottung der Costa Concordia hatten sich verschiedene Firmen aus China, Frankreich, Großbritannien, Norwegen und Türkei beworben.

Am günstigen wäre die Verschrottung in der Türkei geworden, doch nunmehr wird das mit Schwimmkästen für den Transport flottgemachte Wrack  im Schneckentempo ab 20. Juli 2014 etwa 150 Seemeilen in den Genueser Hafen geschleppt und dort zerlegt, demnach nicht – wie zunächst vorgesehen – auf den Spezialtransporter VANGUARD verladen. Das Abwracken wird voraussichtlich ein Jahr dauern und rund hundert Millionen Euro kosten.

Costa Crociere – Deutsche Experten untersuchen das Wrack der Costa Concordia

Es ist ein übliches Verfahren, dass auch eine deutsche Untersuchungsmission deutscher Experten eingesetzt wird, wenn bei einer Tragödie wie die der Costa Concordia auch deutsche Urlauber zu Tode gekommen sind. Aus diesem Grunde entsandte die Bundesstelle für Seefalluntersuchung einen Nautiker, einen Schiffbauer und einen externen Experten für Schiffselektrik zur Insel Giglio, um vor Ort das Wrack der im September 2013 aufgerichteten Costa Concordia in einigen Bereichen zu untersuchen.

Der doch späte Termin dieser Untersuchung wird damit begründet, dass zunächst die italienische Justiz Vorrang hatte. Wie verlautet, soll nunmehr die Costa Concordia voraussichtlich im Juni 2014 in einen Hafen am Festland abgeschleppt werden.

Costa Kreuzfahrten – Tödlicher Unfall bei Bergungsarbeiten der Costa Concordia

 

Das Kreisfahrtschiff Costa Concordia war am 13. Januar 2012 bei einem riskanten nächtlichen Manöver vor der Insel Giglio auf Grund gelaufen, leckgeschlagen und auf die Seite gekippt. Bei dieser Havarie waren 32 Menschen, darunter 12 Deutsche, ums Leben gekommen. Mitte September 2013 konnte das 290 Meter lange Wrack nach monatelangen Vorbereitungsarbeiten aufgerichtet werden.

Weitere Vorbereitungsarbeiten wurden erforderlich,um die Costa Concordia zum Weitertransport vorzubereiten. Schwimmkörper sollten an das stark beschädigte Wrack angeschweißt werden, um das Kreuzfahrtschiff schwimmfähig zu machen. Danach sollte die Costa Concordia im Herbst 2014 auf den absenkbaren Schwerguttransporter Dockwise Vanguard verladen und von der Insel Giglio abgeschleppt werden.

Seit Beginn der Bergungsarbeiten an dem Wrack hat nun ein tödlicher Unfall ein weiteres Menschenleben gefordert. Ein 41-jähriger spanischer Tauche

Costa Kreuzfahrten – Endgültige Bergung der Costa Concordia im Sommer 2014

Der 13. Januar 2012 ist den allermeisten Kreuzfahrern noch in bester Erinnerung. 20 Monate lang hatten sie alle Neuigkeiten und Aktivitäten um die Bergungsarbeiten der vor der italienischen Insel Giglio havarierten Costa Concordia verfolgt und ebenso inständig gehofft, dass nach der Bergung die noch vermissten beiden Toten gefunden werden könnten. Diese Hoffnung hat sich bislang leider nicht bestätigt.

Durch ein Unwetter verzögerte sich zunächst die äußerst gewissenhaft geplante Bergung. Nach wenigen Stunden konnte der einstige Kreuzfahrtriese vom Felsen gelöst werden. Das Wrack musste zunächst aus seiner eingekeilten Lage zwischen zwei Felsen befreit und um insgesamt 65° gedreht werden. Die Maßarbeit gelang, und am heutigen frühen Morgen konnte die schwierige Bergung mit dem spektakulären Aufrichten in die Vertikale zunächst abgeschlossen werden.

Vorbei ist das stolze Antlitz des einstigen Traumschiffes der Reederei Costa Kreuzfahrten. Braun und hässlich präsentiert sich die vor 20 Monaten havarierte Costa Concordia. Nun sollen in den nächsten Monaten riesige Stahlbehälter an der Backbordseite befestigt werden, damit das Wrack den nötigen Auftrieb zum Abtransport in den vorgesehenen Hafen erhält. Nach Abschluss der Vorbereitungsarbeiten wird die Costa Concordia dann im nächsten Sommer abschleppbereit sein.

Am 13.01.2012 starben 32 Menschen bei diesem Unglück. Zwei Leichen konnten damals nicht aufgefunden werden, und auch am 17.09.2013 konnten sie immer noch nicht ausfindig gemacht werden. So weilen die Gedanken vieler bei den Angehörigen und hoffen mit ihnen, dass die Tragödie vom 13.01.2012 den Angehörigen doch noch Gewissheit über den Verlust bringt, die Vermissten gefunden und würdig begraben werden können.

In wenigen Tagen werden die dramatischen Momente zurückkehren, und die Reederei wird Gedenkfeiern begehen und ihrer moralischen Verpflichtung gerecht werden.

Die schwierigsten Phase der Bergung ist zwar mit dem Aufrichten geschafft, doch es gibt keinen Stopp. Täglich wird konstant weitergearbeitet. Im April 2014 sollen 30 Plastikkästen montiert werden, um dem Concordia-Wrack den nötigen Auftrieb zu verschaffen. Bislang haben die Bergungsarbeiten mehr als 600 Millionen Euro verschlungen, und die Kostenspirale wird sich weiter drehen.

Das größte Schwerlast-Hubschiff Dockwise Vanguard mit einer Länge von 275 Meter und einer Breite von 79 Meter sowie einer Tragfähigkeit von ca. 117 000 Tonnen soll die stark beschädigte Costa Concordia nach Civitavecchia, Piombino, Livorno oder nach Aliaga bringen. Eine endgültige Entscheidung ist aber noch nicht getroffen.

Costa Kreuzfahrten – Letzte Reise der Costa Concordia

Der 13. Januar 2012 ist den allermeisten Kreuzfahrern noch in bester Erinnerung. 20 Monate lang hatten sie alle Neuigkeiten und Aktivitäten um die Bergungsarbeiten der vor der italienischen Insel Giglio havarierten Costa Concordia verfolgt und ebenso inständig gehofft, dass nach der Bergung die noch vermissten beiden Toten gefunden werden könnten. Diese Hoffnung hat sich bislang leider nicht bestätigt.

Durch ein Unwetter verzögerte sich zunächst die äußerst gewissenhaft geplante Bergung. Nach wenigen Stunden konnte der einstige Kreuzfahrtriese vom Felsen gelöst werden. Das Wrack musste zunächst aus seiner eingekeilten Lage zwischen zwei Felsen befreit und um insgesamt 65° gedreht werden. Die Maßarbeit gelang, und am heutigen frühen Morgen konnte die schwierige Bergung mit dem spektakulären Aufrichten in die Vertikale zunächst abgeschlossen werden. Vorbei ist das stolze Antlitz des einstigen Traumschiffes der Reederei Costa Kreuzfahrten. Braun und hässlich präsentiert sich die vor 20 Monaten havarierte Costa Concordia.

Nun sollen in den nächsten Monaten riesige Stahlbehälter an der Backbordseite befestigt werden, damit das Wrack den nötigen Auftrieb zum Abtransport in den vorgesehenen Hafen erhält. Nach Abschluss der Vorbereitungsarbeiten wird die Costa Concordia dann im nächsten Sommer abschleppbereit sein. Doch der Plan wurde geändert.

Das größte Schwerlast-Hubschiff Dockwise Vanguard mit einer Länge von 275 Meter und einer Breite von 79 Meter sowie einer Tragfähigkeit von ca. 117 000 Tonnen wird die stark beschädigten Costa Concordia nach Civitavecchia, Piombino, Livorno oder nach Aliaga bringen.

Costa Kreuzfahrten – Unglückskapitän Francesco Schettino hatte an Bord eine Geliebte

„Lügen haben kurze Beine.“ Dies hätte sowohl der Unglückskapitän Francesco Schettino als auch die Moldauerin Damnica Cemortan wissen müssen. Scheibchenweise kommt nun die Wahrheit zutage.

Kapitän Francesco Schettino hatte dem Gericht einen Vergleich angeboten, sich teilweise schuldig zu bekennen, wenn das Strafmaß auf drei Jahre und fünf Monate Haft begrenzt bleibt. Ein Urteil steht bislang noch aus. Um eine „Blondine“ gab es kurz nach der Havarie Gerüchte, dass sie die Geliebte des Kapitäns gewesen sei.

Das Verfahren gegen den nunmehr einzigen Angeklagten Francesco Schettino bringt nun Stück um Stück bislang verheimlichte Tatsachen ans Licht:

° Die „Blondine“ ist eine Moldauerin namens Domnica Cemortan.
° Als Geliebte des Kapitäns stand sie auf keiner Passagierliste, kam sie ohne Ticket auf die Costa Concordia. Ihr Gepäck landete in der Kabine des Kapitäns.
° Domnica Cemortan bezeichnet sich zunächst als bevorzugte Angestellte, gibt aber während der Verhandlung zu, ein Liebesverhältnis mit Kapitän Schettino gehabt zu haben.
° Am Tag des Unglücks hat sie mit Kapitän Schettino im Restaurant gegessen, der den Befehl gegeben habe, langsam an der Insel Giglio vorbeizufahren.
° Danach wurde Domnica Cemortan auf die Brücke eingeladen.
° Kaptän Schettino habe seinem Chefkellner nach der Havarie befohlen, seine Geliebte zu retten und mit einem kleinen Boot auf die Insel bringen zu lassen.

Die Spekulationen um die Rolle der „geheimnisvollen Blondine“ haben nun ein Ende. Die Frage steht weiterhin im Raum, ob der Kapitän durch die Anwesenheit seiner Geliebten abgelenkt worden sei.
Es scheint sich auch zu bewahrheiten dass Kapitän Schettino bereits am 6. Januar 2012 angeordnet habe, nah an die Insel Giglio heranzufahren. Da er mit dem ersten Versuch nicht zufrieden gewesen sei, habe er dann am 13. Januar 2012 das Manöver wiederholt.

Costa Kreuzfahrten – Maßarbeit bringt die havarierte Costa Concordia in die Senkrechte

13.01.2012, 17.09.2013: Zwei schicksalshafte Daten des einstigen Traumschiffes Costa Concordia. Der 13. Januar 2012 ist den allermeisten Kreuzfahrern noch in bester Erinnerung. 20 Monate lang hatten sie alle Neuigkeiten und Aktivitäten um die Bergungsarbeiten der vor der italienischen Insel Giglio havarierten Costa Concordia verfolgt und ebenso inständig gehofft, dass nach der Bergung die noch vermissten beiden Toten gefunden werden könnten. Diese Hoffnung hat sich bislang leider nicht bestätigt.

Durch ein Unwetter verzögerte sich zunächst die äußerst gewissenhaft geplante Bergung. Nach wenigen Stunden konnte der einstige Kreuzfahrtriese vom Felsen gelöst werden. Das Wrack musste zunächst aus seiner eingekeilten Lage zwischen zwei Felsen befreit und um insgesamt 65° gedreht werden. Die Maßarbeit gelang, und am heutigen frühen Morgen konnte die schwierige Bergung mit dem spektakulären Aufrichten in die Vertikale zunächst abgeschlossen werden.

Vorbei ist das stolze Antlitz des einstigen Traumschiffes der Reederei Costa Kreuzfahrten. Braun und hässlich präsentiert sich die vor 20 Monaten havarierte Costa Concordia. Nun sollen in den nächsten Monaten riesige Stahlbehälter an der Backbordseite befestigt werden, damit das Wrack den nötigen Auftrieb zum Abtransport in den vorgesehenen Hafen erhält. Nach Abschluss der Vorbereitungsarbeiten wird die Costa Concordia dann im nächsten Sommer abschleppbereit sein.

Am 13.01.2012 starben 32 Menschen bei diesem Unglück. Zwei Leichen konnten damals nicht aufgefunden werden, und auch am 17.09.2013 konnten sie immer noch nicht ausfindig gemacht werden.So weilen die Gedanken vieler bei den Angehörigen und hoffen mit ihnen, dass die Tragödie vom 13.01.2012 den Angehörigen doch noch Gewissheit über den Verlust bringt, die Vermissten gefunden und würdig begraben werden können.

Costa Kreuzfahrten – Kapitän Francesco Schettino: Versager oder Held?

Nach wie vor ist im Verfahren um die Havarie der Costa Concordia, die im Januar 2012 vor der Mittelmeerinsel Giglio auf einen Felsen auflief, aufgeschlitzt wurde, kenterte und 32 Menschen den Tod brachte, die Schuldfrage nicht eindeutig geklärt. Die Staatsanwaltschaft wirft „Capitän delitante“ Schettino vor, allen dafür verantwortlich zu sein, dass die Costa Concordia zu nahe an die Insel Giglio heranfuhr und noch vor Ende der Evakuierung das Kreuzfahrtschiff verlassen zu haben. Kapitän Francesco Schettino selbst hält sich nicht für den Hauptschuldigen.

Wegen eines Streiks der Anwälte musste der Prozess um eine Woche verschoben werden. Bei der heutigen Wiederaufnahme des Verfahrens in dem umfunktionierten „Teatro Moderno“ in Grosseto ist der einzige Angeklagte in dem Verfahren Kapitän Francesco Schettino. Mehr als 400 Zeugen sind geladen, mehr als 200 Nebenkläger zugelassen, darunter auch die Reederei Costa Crociere und die Insel Giglio. Das Urteil in erster Instanz, so wird erwartet, wird sich über Monate hinziehen.

Costa Kreuzfahrten – Vergleich mit der Justiz kostet Costa Crociere 1 Million Euro

 
 
Die strafrechtlichen Ermittlungen der italienischen Justiz werden gegen eine Strafe in Höhe von 1 Million Euro eingestellt. Das Unternehmen Costa Crociere kommt demnach billig davon. Überlebende und Hinterbliebene der Havarie der Costa Concordia können jetzt lediglich noch versuchen, auf dem zivilrechtlichen Wege Entschädigungen von der Reederei Costa Crociere einzufordern.
 
Das Unternehmen selbst hat bereits angekündigt, den Unglückskapitän Francesco Schettino auf Schadensersatz für den Verlust der Costa Concordia zu verklagen. Auch die italienischen Justiz-Mühlen werden nach wie vor langsam mahlen.
 
Bleibt wenigstens zu hoffen, dass zwischenzeitlich die erforderlichen Maßnahmen getroffen wurden, um den Abtransport des Wracks der Costa Concordia in den Hafen von PIOMBINO zur dortigen Entsorgung in die Wege zu leiten und die Insulaner von Giglio baldmöglichst zur Normalität zurückkehren können.