Vor einem Jahr havarierte die COSTA CONCORDIA

Vor einem Jahr ereignete sich das tödliche Drama der COSTA CONCORDIA mit mehr als 4200 Personen an Bord, als das Costa-Kreuzfahrtschiff vor der italienischen Giglio an einem Felsen den Rumpf aufschlitzte und unweit des Ufers kenterte. 32 Personen fanden den Tod.
 
Die Wunden der gesamten Kreuzfahrtbranche sind einigermaßen abgeheilt, doch das Wrack liegt nach wie vor an der gleichen Stelle, die schwierige Bergung unter der Leitung des US-Unternehmens Titan Salvage kommt nur schleppend voran, und die Geschädigten warten weiterhin auf eine Entschädigung. Die Ermittlungen sind anscheinend abgeschlossen, doch die Angeklagten, unter ihnen Kapitän Schettino, haben nunmehr nochmals die Gelegenheit, sich zu ihrem Fall zu äußern.
 
Zum Leidwesen der vom Tourismus lebenden Bewohner der Insel Giglio liegt das Wrack wie ein Mahnmal in Ufernähe, obwohl ca. 400 Spezialisten Tag und Nacht auf Dutzenden von Plattformen daran arbeiten, damit sie die Costa Concordia in einem Stück aufrichten können, damit es dann in eine italienische Werft abtransportiert und dort verschrottet werden kann.