Vor den Azoren findet auch in diesem Jahr wieder eine der ungewöhnlichsten Regatten der Welt statt. Die Inselbewohner erinnern mit diesen Regatten „Wal-Boot-Regatta“ friedlich an die lange Geschichte und Tradition der Jagd auf die gewaltigen Meeressäuger.
Wer an diesen Regatten teilnehmen möchte, muss die vorgegebenen Bedingungen beachten. Fischer oder lediglich Segler dürfen sich an diesen Regatten beteiligen, allerdings muss gewährleistet sein, dass mindestens sieben Segler sich in jedem Teilnehmerboot befinden. Freunde und, Familien und Touristen dürfen durchaus als Begleitpersonen dabei sein.
Die Starts erfolgen vor der Insel Pico am 11., 18. , 25. Juli sowie am 22. und 29. August. Vor der Insel Faial starten die Teams am 8. August.
Zwei Museen auf der Insel Pico haben sich darauf vorbereitet, allen Besuchern die Geschichte des Walfangs in Text und Bild zu dokumentieren.
Für Eltern ist es gar nicht so leicht, die richtige Urlaubswahl zu treffen, damit sich ihre Kinder wohl fühlen und auch altersgerecht betreut werden können. Die jüngsten Passagiere liegen MSC Kreuzfahrten besonders am Herzen. Auf allen sieben Schiffen der MSC-Reederei können die Kinder und Jugendlichen bis zu einem Altern von 17 Jahren zu allen Terminen gratis in den Kabinen der Eltern mitreisen. Auch die üblicherweise zu bezahlenden Hafengebühren entfallen für Kinder sowie Jugendliche. Des Weiteren stehen Familien-Kabinen mit Verbindungstüren zur Verfügung.
Besonders in den Sommerferien biete die MSC-Reederei attraktive Angebote. Die MSC Armonia und die MSC Poesia geht bereisen die faszinierenden Metropolen des östlichen Mittelmeers und die MSC Splendida schippert unter anderem nach Rom, Tunis, Barcelona und Marseille.
An Bord der exklusiven MSC-Kreuzfahrtschiffe erleben die Kids und Jugendlichen einen perfekten Urlaub. Ein qualifiziertes Animationsteam hält täglich für jede Altersgruppe besondere Überraschungen bereit. Speziell ausgearbeitete Programme gewährleisten eine altersgerechte Betreuung: Für kleine Kinder an Bord (3 – 6 Jahre) ist der Miniclub ein beliebter Treffpunkt. Im Junior Club (7 – 12 Jahre) werden Sportturniere, Wasserspiele oder Schnitzeljagden über das Schiff ausgetragen und für die Teenager (13 – 18 Jahre) stehen Disco-Besuche auf dem Programm.
Die Kids erleben jede Menge Spaß bei Spiel und Sport. Auch während der Essenszeiten können sich die Eltern einmal Ruhe und Erholung gönnen, denn leckere spezielle Kindermenüs stehen auf der Speisekarte. Auch für die Sicherheit an Bord wird bestens gesorgt. Kinder unter 12 Jahren erhalten auf jedem Schiff ein Sicherheitsarmband mit Namen und Kabinennummer der Eltern. Somit sind die Kinder jederzeit auffindbar und die Eltern können entspannt ihren Urlaub genießen.
Der Spezialist für Schiffs- und Polarreisen Oceanstar unternimmt vom 6. bis 17. Juli 2009 mit dem Forschungsschiff „Professor Multanovskiy“ eine exklusive Expeditionsreise zur nördlichsten Inselgruppe Westeuropas. Begleitet wird diese Spitzbergen-Expedition von dem bekannten Schweizer Polarkenner Peter Balwin, der seit vielen Jahren dem „Polar-Virus“ verfallen ist und bereits 14 Sommer auf Schiffen in Spitzbergen verbracht hat. Peter Balwin gehört dank seines großen Fachwissens und seiner langjährigen Tätigkeit als Expeditionsteilnehmer zu den versiertesten Polarkennern Europas. Auf dieser Spitzbergen-Expeditionsreise wird Peter Balwin für die Planung der Route und die Gestaltung der Landgänge verantwortlich sein. Zusammen mit zwei Wisssenschaftlern wird er alle Landausflüge begleiten.
Ebenfalls an Bord ist der Schweizer WWF-Lektor Dr. Hans-Peter Fricker, der während dieser Reise zu den hocharktischen Kältewüsten einen Vortrag zum Arktis- und Klimaschutzprogramm des WWF halten wird.
Die Passagiere erwartet auf dieser Expeditionsreise schier unendlich lange Gletscherkanten auf Meeresniveau im 24-stündigen Licht des nordischen Sommers. Und mit viel Glück können sie auch Walrosse, Rentiere, Polarfüchese und bei besonderer Fortune auch die Könige der Arktis, die Eisbären, beobachten.
Kurzer Abriss der Expeditionsreise
06.07.09
Linienflug Zürich – Oslo, Übernachtung in einem Erstklasshotel
07.07.09
Flug Oslo – Longyearbyen, Einschiffung auf die „Professor Multanovskiy“, Fahrt entlang des Isfjorden aufs offene Meer
08.07.09
Ny Ålesund. Ankunft in Krossfjorden mit Anlandung auf den Zodiac-Booten, Dickschnabellummen in großen Kolonien
09.07.09
Inselgruppe Andøya mit Tundralandschaft, Begegnung mit Eiderenten und Kurzschnabelgänsen, im Liefdefjorden Beobachtung des gigantischen Monaco-Gletschers, hoffentlich Begegnung mit Eisbären
10.7.09
Siebeninseln, Erreichen des nördlichsten Punktes, Entfernung zum Nordpol 1000 km, vielleicht wieder Eisbären
11.07.09
Besuch der Walrosse auf der flachen Polarinsel Laagöya,
Spaziergang durch arktische Kältewüste und Begegnung mit Familien von Schneehühnern
12.07.09
Suche per Schiff und Zodiacs nach Bart- und Ringelrobben, Walrossen und Eisbären im Treibeis der Hinlopen-Straße, Unterwegs riesige Vogelfelsen mit Zehntausenden von Dickschnabellummen, Anlandung inmitten des Lebensraumes von Walrossen, Rentieren und Kurzschnabelgänsen
13.07.09
Nordaustlandet mit einer der größten Eiskappen der nördlichen Hemisphäre, an der der Südküste von Nordaustlandet die längste Gletscherkante der Nordhalbkugel
14.07.09
Barentsøya/Edgeøya, Walroß-Schlafplatz, Begegnung mit Rentieren im Rosenbergtal
15.07.09
Umrundung der Südspitze des Archipels bei tagheller Nacht, phantastischer Hornsund, Einmündung von 14 Gletscherzungen
16.07.09
Ahlstandhalvøya, gewaltige Haufen von Weisßwalknochen, Rückkehr nach Longyearbyen, Stadterkung zu Fuß, Übernachtung an Bord
17.07.09
Flug via Oslo und Kopenhagen nach Zürich, abends Ankunft in Zürich
Nahezu seit dreißig Jahren kennt der deutsche Urlauber TUI und vom vielfältigen Angebot wie Golfreisen, Städtreisen, Familienurlaube, Pilgerreisen, Cluburlaub, Wellness-Reisen, Fernreisen, Urlaub zu ungewöhnlichen Reisezielen, Luxus-urlaube fernab der Heimat oder in vermittelten Ferienhäusern – um nur einige aus der reichhaltigen Angebotsliste zu nennen – Gebrauch gemacht.
Was ist nun eigentlich aber TUI Cruises? Da muss der Interessent ein paar Jahrzehnte zurückblicken:
„Die TUI AG (früher Preussag AG) ist ein deutsches Touristikunternehmen mit Sitz in Hannover. Ursprünglich war der Konzern ein Industrieunternehmen mit Schwerpunkt Montanindustrie, der sich Preussag nannte und aus der 1923 gegründeten “Preußische Bergwerks- und Hütten-Aktiengesellschaft” hervorgegangen war. Mitte der 1990er Jahre, auf der Suche nach neuen Geschäftsfeldern, wandelte sich die Preussag von einem Mischkonzern zu einem Dienstleistungsunternehmen der Freizeitindustrie. Heute ist die TUI das größte Touristikunternehmen Europas mit Reisebüros, Incoming-Agenturen, Hotels, Fluggesellschaften, Kreuzfahrt-schiffen und Reiseveranstaltern.“(Wikipedia)
TUI Cruises ist ein Gemeinschaftsunternehmen zwischen der TUI AG und dem US-amerikanischen Kreuzfahrtunternehmen Royal Caribbean Cruises Ltd. Die erfolgreiche Kreuzfahrt-geschichte des neu gegründeten Unternehmens beginnt im Mai 2009. Seit diesem Zeitpunkt bietet TUI Cruises Premium-Kreuzfahrten für den deutschsprachigen Raum an. Und seit dem 15. Mai 2009 ist der Neuling von TUI Cruises, „Mein Schiff“ das erste Schiff der TUI-Flotte mit der Auszeichnung Vier-Sterne-Plus-Schiff. Noch bis zum Septembber d.J. bietet TUI Cruises Nordland- und Ostseekreuzfahrten an. Danach nimmt „Mein Schiff“ Kurs auf das westliche Mittelmeer, und auch die neuen Destinationen ab November 2009 bis März 2010 sind bereits bekannt. Dann wird „Mein Schiff“ durch die Karibik kreuzen.
„Familienfreundliche Kreuzfahrten“ werden vielfältig angeboten. Doch bleiben manche Anfragen beim Reisebüro unbeantwortet, da manche Reedereien nicht detailliert auf die Unterbringung der Kids, auf die Betreuungsangebote, auf besondere Informa-tionen zu Kindern an Bord, Verpflegung , Ausflüge, Kinder-programme und Sicherheit eingehen. Ein Musterbeispiel dafür, wo und welche Hilfe im Vorfeld der Kreuzfahrtbuchung die Eltern erfahren können, bildet TUI Cruises. Detailliert erfahren die Eltern, was auf sie als Familie zukommt, welche „Voraussetzungen“ erfüllt sein müssen. Aber auch eine „Rundumbetreuung der Kids“ ist bei „Mein Schiff“ garantiert.
Unterbringung
Bis zum vollendeten zweiten Lebensjahr reisen Babys und Kleinkinder kostenlos mit. Ebenfalls kostenlos mitfahren können die Kids als dritte, vierte und fünfte Person in der Elternkabine bis einschließlich 14 Jahren im Zusatzbett, d.h. auf der Bettcouch oder im Pullmann-Bett. Separate Baby- bzw. Kinderbetten stellt „Mein Schiff“ ebenfalls zur Verfügung. Aus Sicherheitsgründen und durch die eingeschränkte medizinische Versorgung – nicht jeder Schiffsarzt ist zugleich auch Kinderarzt – wird empfohlen, Babys unter zwölf Monaten nicht auf eine Kreuzfahrt mitzunehmen.
Betreuung
„Mein Schiff“ bietet in den verschiedenen Altersgruppen altersgerechte Betreuungs- und Unterhaltungsprogramm an. So werden in die Gruppe „Krabben“ Kinder von 3 – 6 Jahren aufgenommen, in die Gruppe „Seeteufel“ Kinder von 7 – 12 Jahren und schließlich in die Gruppe der „Teens“ Kinder und Jugendliche von m13 bis 17 Jahren. Das Teens-Programm kann nur während der Ferienzeiten angeboten werden.
Kinder ab drei Jahren, die „windelfrei“ sind, werden im Kids-Club von qualifizierten TUI Cruises-Mitarbeitern mit den unterschiedlichsten altersgerechten Programmen betreut. Allerdings, um an den Kinderprogrammen teilnehmen zu können, muss gewährleistet sein, das das jeweilige Kind von seinem Entwicklungsstand und Verhalten in die jeweilige Gruppe integriert werden kann. Die Eltern müssen für diese Betreuungsmaßnahmen eine Einverständniserklärung abgeben. Damit die Eltern ihren Tagesablauf individuell gestalten können, können ihre Kids beispielsweise auch während der Ausflugszeiten vom „Mein Schiff“ – Betreuungsteam betreut werden. Auch während der Essenszeiten sind die Kids bei dem Betreuungsteam bestens aufgehoben. Bevor die Restaurants ihre Tore für die übrigen Gäste öffnen, können die Kids gesunde, leckere und energiegeladene Mahlzeiten genießen. Die „Seeteufel“ und „Teens“ starten mit ihren Betreuern nach dem Abendessen gemeinsam ein aktionsreiches Abend-programm.
Auch nach der abendlichen Programmzeit können die Kinder noch bis 22 Uhr betreut werden. Während der Landausflüge sollten allerdings Kinder unter 12 Jahren nicht unbeaufsichtigt an Bord zurückgelassen werden. Während der angebotenen Programme und Betreuungszeiten übernehmen die Kinderbetreuer die Aufsichtspflicht. Da der Kids-Club im Outdoor-Bereich über einen Kinderpool verfügt, sollten die Kids während der Betreuungszeiten stets Handtuch und Badesachen dabei haben, denn auch der Pool eignet sich für manche Spielvarianten.
Viele Ausflüge eignen sich für die ganzen Familien. Darüber hinaus organisiert das Betreuungsteam für die einzelnen Altersgruppen spezielle Landausflüge. Somit werden die interessanten Aktivitäten an Bord durch abenteuerliche und recht aufschlussreiche Landausflüge ergänzt, damit Langeweile während der Kreuzfahrt keine Chance hat.
Verhaltensregeln
Um von vornherein jegliche Schwierigkeiten und Probleme zu minimieren, müssen die Eltern darauf achten, dass ihre Kinder nicht an der Reling und an den Geländern herumklettern. „Mein Schiff“ hat für Ballspiele spezielle Bereiche eingerichtet, in denen die Kids auch außerhalb der Kinderprogramme verweilen, spielen und austoben können. Kinder unter zwölf Jahren dürfen den Spa&Meer-Bereich nur in Begleitung ihrer Eltern nutzen. Eltern müssen ihre Kids auch dazu anhalten, dass keinerlei Gegenstände über Bord geworfen werden (gilt übrigens auch für alle Erwachsene). Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren ist der Zutritt in die Casinos nicht gestattet. Was den Disco-Besuch betrifft, gibt es ebenfalls eine klare Vereinbarung: Jugendliche ab 13 Jahren, die am Teensprogramm teilnehmen, dürfen, sofern das Einverständnis der Eltern vorliegt, mit den Betreuern in die Diskothek. Die Kids unter 16 Jahren dürfen die Diskothek in Begleitung ihrer Eltern besuchen. Haben die Jugendlichen aber das Alter von 16 Jahren erreicht, dürfen sie auch ohne Begleitung ihrer Eltern bis Mitternacht in der Diskothek bleiben.
Nicht extra muss die Reederei darauf hinweisen, dass auch an Bord von „Mein Schiff“ die Vorschriften des Deutschen Jugendschutzgesetzes für den Konsum von Tabak und Alkohol durch Kinder und Jugendliche gelten.
Nicht nur für Kinder gilt das absolute Verbot, mitgebrachte Tauchsieder, Wasserwärmer, Bügeleisen, Wärmedecken und Kerzen an Bord von „Mein Schiff“ zu benutzen.
All diese Vereinbarungen und Empfehlungen sind dafür geeignet, allen Kreuzfahrtteilnehmer, den Kids ebenso wie den Eltern, einen stressfreien und harmonischen Aufenthalt an Bord von „Mein Schiff“ zu ermöglichen. Während die Eltern auch einmal einen stressfreien Urlaub individuell erleben und gestalten können, genießen die Kids ihren Spaß, werden spielerisch an Themen wie Meeresschutz, Schutz von gefährdeten Tierarten sowie Fauna und Flora herangeführt, genießen die altersgerechten Sport- und Spielangebote der bestens ausgebildeten Betreuer und Betreuerinnen, kurzum:
Eine Kreuzfahrt mit „Mein Schiff“ ist für Kids u n d Eltern ein einmaliges, stressfreies und erholsames Erlebnis.
Nicht allein wegen der Wirtschaftskrise kämpfen die einzelnen Reedereien um jeden Passagier. Mit neuen modernen und großzügig ausgestatteten Luxuslinern wird um ein neues Klientel geworben. Jeder „Neuling“ muss mit Besonderheiten und Attraktionen aufwarten, damit die Kabinen auch belegt sind. Die Kundenwerbung läuft aber auch auf der Preisschiene. Kreuzfahrten gibt es angesichts steigender Schiffskapazitäten immer öfter auch als Schnäppchen. Aber aufgepasst: Die Einstiegspreise sinken, aber die Nebenkosten steigen! Und so wundert es nicht, dass es bisweilen trotz des überaus günstigen Reisepreises mit der Endabrechnung zu bösen Überraschungen kommt.
Womit wird um die Passagiere geworben? Mit Treue-Bonus für Stammkunden, Kennenlern-Rabatt für Erstfahrer, Partnertarif, Familienrabatte, Best offer, Last Minute und auch mit Bordguthaben. Derzeit haben auch Glückskabinen und Garantiepreise Hochkonjunktur. Auch mit tagesaktuellen Preisen gehen Reedereien in die Werbeoffensive.
Hat sich der Passagier für eine Kreuzfahrt entschieden, kommen an Bord manche kostenintensive „Nebenkosten“ auf ihn zu. Sog. Getränkepakete schonen auf alle Fälle die Geldbörse. Zu einem Festbetrag kann der Gast beispielsweise Softdrinks, Mineralwasser, Bier vom Fass, Hausweine zum Mittag- und Abendessen buchen. Bei anderen Kreuzfahrt-schiffen gibt es in den Hauptrestaurants Softdrinks, Bier und Wein zum Nulltarif. In den Kabinen erhält der Gast vorwiegend eine Flasche Mineralwasser pro Tag kostenlos. Auf manchen Schiffen kann der Gast sich selbst an Wasserzapfstellen mit Trinkwasserqualität bedienen.
Ein nicht unerheblicher Kostenfaktor spielt das Trinkgeld. Trinkgeldregelungen sind von Schiff zu Schiff ganz verschieden. Bei einigen Kreuzfahrtschiffen sind Trinkgelder zwar nicht obligatorisch, aber dennoch willkommen. Trinkgelder werden für die Kabinenstewardess ebenso „erwartet“ wie für die Kellner im Restaurant und an den Bars. Empfohlen wird eine Trinkgeldrate zwischen 3 und 10 Euro p.P./Tag. Bei internationalen Anbietern wird das Bordkonto des Gastes automatisch mit einem Serviceentgelt je nach Fahrgebiet zwischen 5 und 7 Euro p.P./Tag belastet.
Bei der Kalkulation des Gesamtpreises für eine Kreuzfahrt muss der Gast auch die Ausgaben für die verschiedenen Landausflüge mit einbeziehen. Und unterwegs – so beispielsweise auf den lokalen Märkten und bei den Souvenirständen – wechselt so mancher Euro seinen Besitzer.
Und auch an Bord muss der Passagier mit Kosten für den Bordfotografen ebenso rechnen wie auch für die besonderen Angebote in den Schiffsboutiquen, die mit Spezialpreisen und Sonderangeboten ihr Geschäft verstehen.
Soll das Urlaubsbudget nicht überlastet werden, empfiehlt es sich, vor Antritt der Kreuzfahrt in den Katalogen, auf dem Reisebüro und auch im Internet sich mit all den Nebenkosten, die eine Kreuzfahrt zwangsläufig mit sich bringt, vertraut zu machen.
Teil 2/3
Sonntag, 05. Juni
Heute rüttelt uns Paula wach und informiert uns über Kanal 2 über die Tagesaktivitäten, die gegen 1.30 Uhr mit einer „Deftigen Erbsensuppe und Spaghetti Carbonara“ für die „hungrigen Heimkehrer“ vom Nordkap ein sättigendes Ende nehmen werden. Nicht alle hören dem Bordwecker zu. Längst haben sie die Duschen verlassen, stürzen sich in den Außenpool oder beginnen mit Patric den Kampf gegen die überflüssigen Kreuzfahrtpfunde. Vor dem Frühstück schauen wir an der Rezeption vorbei und drucken uns die verschiedenen Stempel in unser Tagebuch. Von wegen freier Sonntag! Die individuelle Planung fällt bei dem Riesenangebot an Gestaltungsmöglich-keiten nicht leicht. Noch 127 Seemeilen gilt es noch bis Honningsvag zu bewältigen. Gegen 17.30 Uhr werden wir das Nordkap passieren. Und der Bordsprecher weist auf die heutigen Highlights hin:
10.30 Uhr: Festliche Tafeldekoration mit Maitre d´Hotel Maritta
11.30 Uhr: Phantastisches aus Eis mit dem philippinischen Küchenartisten Juan
14.00 Uhr: Gemüseschnitzereien mit Juan
15.30 Uhr: Dia-Show „ Der nicht ganz nördlichste Punkt Europas“
17.30 Uhr: Nordkap
Das Glockenspiel ruft uns zum Mittagessen, das heute mit kleinen Verwirrungen verläuft.: Bestellungen werden falsch verstanden, die Steaks müssen nachgerichtet werden. Doch zur Gemüseschnitzerei reicht es immer noch, und wir können sehen, wie Juan mit wenigen Handgriffen aus Obst eine Ente, einen Pinguin und einen Hasen zaubert. Konditorin Roberta möchte dann noch Marzipan-Figürchen modellieren und ruft die Zuschauer an ihren Arbeitstisch. Doch hat sie wenig über die Folgen nachgedacht, denn bald versperrt eine dichte Menschen-traube jegliche Sicht auf ihre Arbeit und die Produkte.
Danach freuen wir uns wieder auf die Vortragsreihe mit Georg Hahn: „Von Tromsö zum Nordkap – eine Begegnung mit dem Land der Mitternachtssonne“. Mit geschliffener und prägnanter Sprache begleitet Hahn seine Diashow und macht uns richtig heiß auf die Begegnung mit dem Nordkap. Lediglich einige Stichworte seiner exzellenten Ausführungen möchten wir hier wiedergeben, die uns an seinen Vortrag erinnern lassen:
Schlachtschiff Tirpitz, Paris des Nordens, Pforte zum Eismeer, Eismeerkathedrale, Finanzierungssystem verschiedener Projekte, Ausgangspunkt mehrerer Expeditionen, Skischanzen, mildes Klima, Seilbahn zum Aussichtsplateau Storsteinen, Nomaden. Rentier, zerklüftete Küstenlinie, Nordkapplateau, falscher Berechnungspunkt, Auswirkung der deutschen Besatzung.
Kaum ist dieser Vortrag zu Ende, stürmt die Masse zur Kuchentheke, was ja verständlich ist, zumal das Mittagessen wiederum sooooo knapp bemessen war. Kurz nach 17 Uhr ruft uns der Kapitän an Deck. In einer Viertelstunde wird das Nordkap in Sicht kommen. In einem geringen Abstand wird die Maxim Gorki an dem Felsenmassiv vorbeifahren. Erwartungsvoll gehen wir an Deck. Es ist bitterkalt. Der Sturm und auch der Regen lassen kaum Besichtigungsfreude aufkommen. Das Felsenmassiv liegt unter einer dichten Dunstwand. Kaum können wir das Observatorium und die Meridiankugel ausmachen.
Das kann heute keine Fotoausbeute geben. Enttäuschung macht sich breit. Sollte der Traum, am Nordkap zu stehen, die Mitternachtssonne zu genießen und einen herrlichen Blick von Europas Nordspitze aufs Meer wirklich peitschendem Regen zum Opfer fallen? Wir haben kaum noch Hoffnung, vertrauen aber immer noch – wenn auch fast aussichtslos erscheinend – auf unsere „Yakee-Travel_Wetterformel“.
Ernüchtert kehren wir dem Deck den Rücken. Die Damen haben sich zwischenzeitlich selbst in Stress gebracht. Mit „Strahlend leuchtenden Augen“ wollen sie nach einer Einmalbehandlung die Männerwelt betören. Auch da ist berechtigter Zweifel angesagt. Doch das kostenlose Gesichtsseminar mit einer Gesichtsmassage lässt bei den Damen kein Zweifeln zu. Die Männer jedoch bleiben in der Zuversicht zurück, die so „Behan-delten“ am Abend doch wieder zu erkennen.
Unser Reisebegleiter hat durch die Außenaufnahmen kalte Hände bekommen.. Nach zwei Tobis kehrt eine angenehme Wärme in die abgekühlten Gliedmaßen zurück. Nach dem Abendessen gibt es wieder die ersten Landgangsinformationen. Tatsächlich erreichen wir um 21 Uhr Honningsvag, und 20 Minuten später am Pier fest gemacht. Der Landgang richtet sich nach der Farbe der Landgangskarte. Unsere Reisegruppe ist an 1. und 3. Stelle. Bei 3° und anhaltendem Regen sind warme Kleidung und Regenschutz angesagt. Wir haben die Hoffnung immer noch nicht aufgegeben, dass sich die Wetterlage noch bessert und wir den erhofften Höhepunkt dieser Reise auch genießen können. Zuerst gibt es aber Schneeregen. Dann keimt doch noch ein Hoffnungsschimmer auf. Die Sonne bricht durch. Mit Yakee travel unterwegs, da muss es einfach schön sein! Und die Fahrt in den Bussen beginnt tatsächlich mit Sonnenschein. Unser Wetter hat sich durchgesetzt. Die Faszination dieser nördlichsten Landmasse hält uns so lange gefangen, bis wir endlich den grauschwarzen, von tiefen Rissen durchfurchten Schieferklotz erreichen, und zunächst noch fest eingehüllt gelangen wir zur Meridiankugel, die 1978 hier aufgestellt wurde und seitdem zum Symbol des Nordkaps wurde.
Unterwegs legen wir aber noch eine kleine Pause bei einer Nomadenfamilie ein, die uns in ihrer rotblauen, farbig-bestickten Tracht empfangen. Geduldig stellt sich das Familienoberhaupt mit seinem „Polarhirsch“ dem Blitzlichtgewitter. Und es ist gar nicht so einfach, ein Foto zu schießen, da die allermeisten Gäste ohne Augen und ohne Gefühl für die Mitreisenden den Fotografen ständig vor die Linse rennen.
Dann haben wir es aber nach einer Fahrt über das sonnendurchflutete Hochland geschafft. Um 22 Uhr stehen wir auf dem Plateau mit nur spärlichem Bewuchs. Zum Meer fällt der Schieferklotz abrupt ab. Die Menschenmassen jagen zum Globus, erklimmen das Monument und lassen sich vorwiegend im Gegenlicht ablichten. Stille, Einsamkeit und mächtige Natur kann man hier oben kaum genießen.
Das Denkmal „Kinder dieser Erde“ aus dem Jahre 1989, von sieben Kindern aus verschiedenen Teilen der Erde gestaltet, weckt ebenfalls unser Interesse. Und eine Gedenktafel erklärt, dass diese „Räder“ die grenzenlose Gemeinschaft, Freundschaft, Hoffnung und Freude symbolisieren.
Leider haben wir – wie so oft an bedeutenden Stellen - zu wenig Zeit, um heute die Mitternachtssonne zu genießen, zumal uns auch alle Verantwortlichen immer wieder erklären, selten einen solch schönen Tag hier oben erlebt zu haben. Doch schon ruft wieder der Bus. Um 0.30 Uhr sind wir auf der Maxim Gorki zurück. Ins Bett will noch niemand gehen. Zu sehr hat uns dieses Ereignis aufgewühlt. Wir überschlagen uns in Superlativen: diese Sonne, diese Aussicht, dieses Wetter, diese Einmaligkeit …!
Wir nutzen erstmals das Angebot der Küche für die „hungrigen Heimkehrer vom Nordkap“. Bei einem kühlen Bier legt sich allmählich die Aufregung. Leider kehren die einzelnen Gruppen wieder zu unterschiedlichen Zeiten zurück, so dass wir lediglich in Kleingruppen unsere Gedanken und Empfindungen austauschen können. Problemlos legt die Maxim Gorki aber wieder ab und verabschiedet sich von Honningsvag. Mittlerweile ist es schon längst Sonntag geworden.
Sonntag, 06. Juni
Auf der Weiterfahrt durch die norwegische Fjordenwelt nach Tromsö nutzt unser Kapitän die ruhige Innenpassage.. Nach 178 sm werden wir gegen 14.30 Uhr in Tromsö ankommen. So können wir endlich mal wieder ausschlafen, zumal wir so spät ins Bett gekommen sind. „Grau in Grau“ heißt der erste Kommentar nach einem Blick aus dem Bullauge. Thomas hat es aber doch wieder geschafft, um 7.30 Uhr alle zum Aufstehen zu bewegen. Das angekündigte Tagesprogramm verspricht wieder einen ausgefüllten Tag. Wieder nichts mit Ausschlafen! Langsam kommen wir nach fünf Stunden Schlaf zu uns und können über den Tagesspruch nachdenken:
„ Klug ist, wer nur die Hälfte von dem glaubt, was er hört. Noch klüger ist, wer erkennt, welche Hälfte die richtige ist.“
Heute müssen wir die Temperatur in der Kabine erhöhen. Es ist kalt geworden, und der wenige Schlaf verstärkt noch unser Kälteempfinden. Um 9 Uhr schneit es sogar. Doch schon eine Stunde später meldet sich die Sonne zurück.
„Kirchweih“ an Deck ab 11 Uhr! Die Vorbereitungen sind in vollem Gange. Das Promenadendeck wird zur Schausteller-Attraktion. „Sportlich“ wird es bald hier zugehen. Jeder kann seine Geschicklichkeit unter Beweis stellen, und mit Belohnungen will die Crew nicht sparen. Auch für das leibliche Wohl ist vortrefflich gesorgt. Und wer die vielen aktiven Eindrücke noch mit der phantastischen Inselwelt bereichern möchte, der heftet seinen Blick auf das gemächlich vorbeiziehende Panorama.
Unbemerkt von vielen Gästen hat unser Kreuzfahrtschiff während des Mittagessens Tromsö erreicht und mit der Backbordseite am Pier festgemacht. Die meisten unserer Reisegruppe haben sich für den Ausflug „Storsteinen“ entschieden. Aber zunächst werden wir mit einem abenteuerlichen Wetter begrüßt. Ein heftiger Schneeregen hat die Gegend eingezuckert. So erinnern wir uns zunächst an die Informationen, die wir über diese Stadt erhalten haben:
„ Die größte Stadt Nordnorwegens liegt auf einer kleinen Insel, die mit dem Festland durch eine 1036 m lange und 43 m hohe Brücke verbunden ist. Tromsö war und ist ein Ausgangspunkt für Expeditionen in die Arktis. Sehenswert ist die architektonisch interessante Tromsdalen-Kirche ( Eismeerkathedrale, 1965 erbaut ). Im Volkspark liegt das Tromsö-Museum mit natur- und völkerkundlichen Sammlungen und Gebäuden aus dem 18. und 19. Jahrhundert. Nahebei liegt das dazugehörige Seeaquarium Am Stortorget liegt die nördlichste katholische Kirche. Eine Besonderheit der Flora ist die bis zu zwei Meter hoch werdende Tromsö-Palme
Die Reisebeschreibungen lügen nicht. Wir können uns von der besonderen Lage auf der Insel sowie von den umgebenden Schneegipfeln überzeugen. Den ersten Stopp legt unsere Gruppe bei der Eismeerkathedrale ein. Der örtliche Guide kennt sich glücklicherweise gut aus.
Er erklärt uns:
Der 7. Dezember 1955 war ein wichtiger Meilenstein. An diesem Tag beschloss der Gemeinderat von Tromsö den besonderen Kirchenbau und beauftragte den Architekten Inge Hovig mit der Planung. Die Bauarbeiten begannen aber erst am 1. April 1964. Eismeerkathedrale heißt die Kirche im Volksmund. Die Vorderseite ist 35 Meter hoch. Das Dach besteht aus Betonplatten, die bis zum Erdboden reichen und mit lackiertem, perlgrauem Aluminium beschichtet sind. Leuchtröhren an den Fenstern strahlen die Platten von außen an und geben dem Kircheninneren gleichzeitig Licht. Das Glasmosaik wurde 1972 geweiht. Es ist 23 Meter hoch und bedeckt eine Fläche von 140 m². Seine Dreieckform füllt die gesamte Ostwand der Kirche. Hauptmotiv des Mosaiks ist Christi Wiederkehr in Herrlichkeit.“
Über die 1036 m lange Brücke gelangen wir zur Fjellheisen-Bergbahn, deren Kabinen uns in wenigen Minuten zu dem 420 m ü.M. gelegenen Aussichtspunkt „Storsteinen“ bringen. An der Talstation macht sich bei der letzten Gruppe Unmut breit. Plötzlich hüllt eine dichte Nebelwand die Bergstation völlig ein. Das war´s wohl mit der prophezeiten fantastischen Aussicht auf die „eingebettete“ Stadt.
Die erste Gruppe hat weit mehr Glück und kann den Zauber der Aussicht noch genießen, bevor auch sie in das warme Bergrestaurant flieht und die bekannte Waffel-Delikatesse versucht. Erst nach Rückkehr in die Stadt verzieht sich das Schneetreiben.
Nach dem Besuch des natur- und völkerkundlichen Museums, in dem man uns im Besonderen die Lebensweise der Samen erklärt, kehren wir zum Kreuzfahrtschiff zurück und verlassen pünktlich um 19 Uhr Tromsö in Richtung Leknes auf den Lofoten.
Noch über zwei Stunden bleiben uns, bis uns die russische und ukrainische Besatzung mit einem ausgewogenen Unter–haltungsprogramm überraschen wird. Elizaveta führt durchs Programm. Die Kabinenstewardess Olga hat die Hauptlast des Abends zu tragen. Dieser Abend mit Musik, Gesang und Tänzen aus der Heimat der Laienkünstler kommt bei allen Gästen gut an. Noch vor Mitternacht kommen wir ausnahmsweise in unsere Kabinen zurück.
Das Meer ist unruhig geworden. Dem Schwanken müssen wir unsere Gehweise anpassen. Der Pfefferwodka kann auch kein Gegengewicht bringen. Niemand kommt zu Schaden und findet auch seine Kabine. Wir schlafen mit dem Wunsch ein, dass auf dem Rest der 316 sm langen Passage zu den Lofoten Neptun beruhigend auf sein Element einwirkt.
Montag, 07. Juni
„Nimm den Frauen das letzte Wort und erinnere die Männer an ihr erstes“. Mit diesem Part eines alten Gebets weckt uns der fröhliche Bordwecker Güli. Das Meer ist nahezu glatt, und die Sonne wird die momentane Außentemperatur von 5° noch anheben können, bis wir gegen 14 Uhr die schroff aus dem Meer aufragenden Lofoten erreichen und mit den Tenderbooten bei Leknes an Land gebracht werden. Und falls das gute Wetter anhält, werden uns die gezackten, jäh aus dem Meer bis in eine Höhe von 1000 m emporragenden Gipfel ein Naturschauspiel vom Feinsten anbieten.
Doch lesen wir zunächst, wie der Reiseveranstalter das heutige Reiseziel beschreibt:
„ Die Lofoten bestehen aus einer durch den Vesrfjord vom Festland getrennten bergigen Inselkette, die fast 150 km lang ist und sich von Nordosten nach Südwesten in den Ozean hinauszieht.
Die vier großen Inseln Austvagoy, Vestvagoy, Moskanesoy und Flakstadoy sowie einige mittelgroße Inseln schließen sich so nahe aneinander an, dass sie aus der Ferne den Eindruck eines lang gestreckten Gebirgskammes erwecken. Den Haupterwerbszweig bilden der Fischfang und die damit verbundene Industrie. Daneben wird stellenweise noch etwas Schafzucht betrieben. Der Fremdenverkehr spielt auf den Inseln zu allen Jahreszeiten eine große Rolle.“
Nach dem Frühstück wird dann noch Georg Hahn einen spannenden Diavortrag „Die Lofoten und ein Inselparadies im Polarmeer“ halten und uns dann mit diesem Wissen in die Realität entlassen. Auch über diesen Vortrag halten wir die wichtigsten Stichwörter fest:
Gemäßigtes Klima, Name bedeutet Luchsfuß, steinzeitliche Besiedlung, Asphaltschafe, Stützpunkt der Wikinger, Dorschsaison, derzeit nur noch 4000 Fischer, Unterwassertunnel, Boote in den Kirchen, Stockfisch.
Die Sonne hat uns heute wieder lieb. Auf Deck suchen wir nach den windgeschützten Stellen, um diese erneute Sonnengabe nutzen zu können.
Mit dem Fotoshop konnte ich einen Termin für ein professionelles Gruppenfoto vereinbaren. Die Bordband SKIFS trifft den vollen Geschmack vieler Gäste, die sich zum Frühschoppen um 11 Uhr mit Leberkäse und Kartoffelsalat an der Neptun-Bar eingefunden haben und wenig später das Mittagessen nicht verschmähen.
Unser Kreuzfahrtschiff ist sehr gut vorangekommen, muss daher eine ganze Weile vor den Lofoten kreuzen, bis der Lotse an Bord kommt und sie nach Leknes leitet. Auch wir müssen uns noch ein wenig gedulden, bis wir vor Reede liegen und die Tenderboote uns an Land bringen dürfen.
Unser Tagesausflug beginnt zwar mit einer Stunde Verspätung, bringt uns aber durch eine landschaftlich wunderschöne Umgebung. Erste Attraktion ist der 1800 m lange Tunnel unter dem Nappstrom hindurch. Die Fahrbahn befindet sich nunmehr 65 Meter unter der Wasseroberfläche und 30 Meter unter dem Meeresboden. Bei der Ausfahrt auf die Insel Flakstadoy erwartet uns bei strahlendem Sonnenschein ein beein-druckendes Landschaftsbild. Bizarr ragen die Bergzinnen bis nahezu 1000 Meter in den Himmel, die Hänge sind teilweise tief durchfurcht, teilweise glatt wie poliert. Grüne Täler und tiefblaue Bergseen wechseln einander ab. Die Berghänge sind teilweise mit gedrungenen Bergkiefern und Birken bewaldet. Auffällig sind auch die zahllosen Findlinge, hinter und auf denen sich bisweilen kleinere Schafherden verbergen. Bisweilen treten die Bergflanken auch zur Seite und geben den Blick auf das offene Meer und bei Ramberg sogar auf einen einzigartigen weißen Sandstrand frei.
Unsere Reiseführerin Karina ist der deutschen Sprache mächtig und schiebt auf dieser Erkundungsfahrt immer wieder Stopps für die Fotografen ein. Und neben den bereits aufgezeigten landschaftlichen Besonderheiten fällt unser Blick auch auf die mit Wollgras übersäten Wiesenflächen.
In Sund besichtigen wir eine Kunstschmiede, und einige suchen auch das Museum heim. Andere zieht es über die Bergkuppe mit Blick auf die rot gestrichenen Holzhäuser – meist auf Stelzen errichtet. Karina erklärt uns auch, weshalb hier die Bewohner in Holzhäusern leben und für Heizung und Licht Elektrizität eingespeist wird. Besonders fallen uns aber auch die mit Gras bewachsenen Häuser auf, die manchmal Ziegen einen willkommenen Futterplatz bieten. Allerdings können wir uns kaum erklären, wie diese Tiere auf die hohen Dächer gelangen konnten. Das wechselhafte Wetter kann uns auch heute nichts anhaben. Nach allen Stopps erreichen wir trocken unseren Reisebus. Der nächste Stopp ist von besonderem Interesse. Auf einer freien Wiesenfläche steht die Flakstad-Kirche, die – wie uns Karina erläutert – 1780 in Blockbauweise erstellt wurde. Im letzten Jahrhundert wurde diese Kirche stark verändert. Man baute Emporen ein, versetzte den Kirchturm und wählte eine andere Farbe zur Bemalung.
Auch die Flakstad-Kirche hat als typisches Kennzeichen den über dem Kreuz erbauten, zwiebelförmigen, spitzen Turm. Im Chor steht der Altar. Das Hauptbild aus dem Jahre 1765 ist dem Abendmahl gewidmet. Es wird flankiert von Moses und Aaron, während das darüber platzierte Bild Christi Himmelfahrt darstellt.
Mit dem Besuch des Fischerdorfes Nusfjord betreten wir Boden und Region, die auf der UNESCO-Liste für erhaltungswürdiges Kulturerbe steht. Nirgends in Nordnorwegen hat sich die Atmosphäre eines Fischerdorfes so authentisch erhalten. Die scharfen Schreie der Möwen begleiten uns auf unserem Rundgang, und auf einer Tafel entdecke ich folgenden Text:
„ Nusfjord besteht aus einer Ansammlung gut erhaltener alter Häuser aus der Zeit, als die „Dorfkönige“ auf den Lofoten herrschten. Im Architekturschutzjahr 1975 war Nusfjord ein Pilotprojekt, und das Fischerdorf steht auf der UNESCO-Liste über erhaltene Baumilieus.“
Kaum biegen wir um die Ecke, begrüßen uns getrocknete Fischköpfe und machen auf die Bedeutung des Fischfangs aufmerksam. Karina erläutert die Zusammenhänge:
„ Die gilt dem arktischen Dorsch ( jungen Kabeljau ), der zwischen Januar und April zum Laichen aus der Barentsee in den Vestfjord kommt, während der Küstendorsch das ganze Jahr über gefangen wird. Getrocknet als Trockenfisch war der Dorsch lange Zeit Exportartikel, der besonders in die Mittelmeerländer verkauft wurde. Die Zahl der Fischer und auch der Fangquoten haben erheblich abgenommen, und mit dieser Entwicklung wuchs die Bedeutung der Fischzucht.“
Wir haben Glück. Auf einer kleinen Anhöhe entdecken wir die Gestelle mit Hunderten getrockneter Fischköpfe, die später zu Fischmehl verarbeitet werden. Der unverkennbare Geruch vermischt sich mit dem des Meeres und Tangs. Ebenso beeindruckend sind die zahlreichen Fischkutter, die im Hafen liegen, und die blutrot gestrichenen Fischerhütten auf Stelzen ( Rorbuer), die allerdings nun ihrem ureigenen Zweck entfremdet den Touristen als Unterkunft dienen.
Noch rechtzeitig vor Regenbeginn erreichen wir wieder unseren Bus. Doch an der Anlegestelle erwartet uns wieder Sonnenschein. Mit den Tenderbooten kehren wir an Bord der zurück. Viel Freizeit bleibt uns nicht. Das Abendessen beginnt. Eigentlich wollten wir ja anschließend Manuels Zaubershow ansehen, doch durch die verschiedenen Ankunftszeiten der Ausflügler verschiebt sich nicht nur der Beginn. Als wir uns in der Rossia-Lounge einfinden, bekommt unsere Gruppe keinen Platz mehr. Lange brauchen wir nicht zu überlegen. Wir siedeln auf das Promenadendeck um. In aller Ruhe lassen wir diesen ereignisreichen Tag ausklingen. Doch für mich ist es schon wieder 1.30 Uhr geworden, bis der laufende Tagesbericht ergänzt und aktualisiert ist. Nun heißt es wieder schnell zu schlafen, bis der Seetag, der längst angebrochen ist, wiederum mit vielfältigen Aktivitäten aufwartet.
Dienstag, 08. Juni
Da heute Seetag ist und keine Eile besteht, hat Joe die Aufgabe übernommen, uns heute aus den Federn zu locken. Aber er hat ein leichtes Spiel, denn die Devise „Fit in den Tag beim Frühsport mit Patric“ haben sich einige Reiseteilnehmer längst auf ihre Fahnen geschrieben. Andere haben das „Wellenbad“ entdeckt und verwöhnen ihren Körper im 32° warmen Element.
Unbemerkt haben wir um 5 Uhr wieder den Polarkreis überquert, die Temperaturen haben wieder zugenommen und für 23.37 Uhr ist wieder Sonnenuntergang angekündigt, eine gute Nachricht für diejenigen, denen bei Tageslicht das Schlafvermögen etwas abhanden gekommen ist.
Joe geht mit uns den Tagesplan durch, und trotz „Ruhetag“ sind wir sicher, dass es bei manchen zu terminlichen Überschnei-dungen kommen wird. Nur ein Termin ist heute für die Gruppe zunächst verbindlich: 12.15 Uhr Gruppenfoto.
Zum Serviettenfalten treffen sich um 10.30 Uhr einige Reiseteilnehmer im Restaurant Odessa. Maritta hat aber mit diesem Zuspruch nicht gerechnet. Glücklicherweise kann sie auf zwei Helferinnen zurückgreifen, die vor Ort unterstützend eingreifen und zum Gelingen beitragen. Um 11 Uhr wollen wir die Plauderstunde mit dem Kreuzfahrtdirektor nicht verpassen.
Problemlos können wir nun aber dem Fototermin entgegen sehen. Der Bordfotograf ist sehr pünktlich. Wegen des regnerischen Wetters will er eine Innenaufnahme als Gruppenbild gestalten. Er geleitet uns in den Club Zhiguli und drapiert uns um die große Weltkugel. Kaum sind die Fotos geschossen, ruft uns das Glockenspiel zum Mittagessen.
Eine weitere Veranstaltung wartet auf uns. Im Fernsehen wird die Dokumentation „Die schwersten Stunden der Maxim im Eismeer“ über die Kollision im Eismeer im Jahre 1989 gezeigt. Uns kann dies glücklicherweise nicht passieren!
Georg Hahn ruft uns um 15.30 Uhr in die Realität zurück. Mit seinem Vortrag „Eine Fjordlandexpedition – der Geirangerfjord und sein Umland“ stimmt er uns bestens auf den morgigen Ausflug ein und versorgt uns mit dem erforderlichen Grundwissen über diese beeindruckende Destination. Ab 16.15 Uhr fiebern wir der großen Tombola mit Preisen aus den Schiffsboutiquen entgegen. Vielleicht hat heute Margit wieder eine glückliche Hand. Schon gestern hatte sie beim Ratespiel den einzigen Preis, ein geschmiedetes Blatt, gewonnen. Und? Margit ist wieder bei den Gewinnern. Die anderen werden von der Moderatorin, die mit viel Witz, Charme und sprachlichen Holpersteinen die Verlosung leitet, am Schluss dieser Veranstaltung damit getröstet, dass sie vielleicht Pech beim Spiel aber umso mehr „Gluck in die Liebe“ haben werden.
Noch um 17.30 Uhr ist es auf Deck recht warm. Der Wind hat sich gelegt. Wir genießen die wärmenden Sonnenstrahlen, und vorwiegend die Damen walken wieder eine Meile.
Dann dürfen wir das Gala-Buffet fotografieren und filmen. Die Köche haben wieder ein glänzendes Ergebnis abgeliefert. Die Gäste geraten ins Schwärmen und überlegen dabei, welche Dekorationen sie zu Hause bei eigenen Festlichkeiten nachahmen könnten.
Beim Essen sind wir für die zweite Gruppe eingeteilt. Die „Schlacht“ beginnt bei uns erst später um 20.30 Uhr. Besonders geben wir Acht, dass die Augen nicht größer als der Magen sind, picken uns Leckerbissen aus dem Angebot heraus und haben schließlich doch wieder viel zu viel gegessen. Nun würde uns Bewegung überhaupt nicht schaden, doch wir steigen in den Gala-Show-Express und anerkennen die wesentliche Steigerung der Künstlerdarbietungen gegenüber der Eröffnungsshow. Mittlerweile ist es 23 Uhr geworden. Die Sonne hat den ganzen Tag durchgehalten und wird uns erst um 23.37 Uhr verlassen, um aber bereits wieder um 3.45 Uhr uns aus dem Schlaf zu rütteln. Ab 6.30 Uhr soll es schon Frühstück geben, damit wir gegen 7 Uhr nicht die Einfahrt in den Geirangerfjord verpassen. Das Tendern zu den Landausflügen ist bereits auf 8.15 Uhr festgesetzt. Wir rufen vor dem Schlafengehen uns nochmals die Informationen zurück, die wir am Nachmittag bei der Diashow erhalten haben, und hoffen auf ein beständiges Sonnenwetter.
In der Info-Schrift steht:
„Der Geirangerfjord ist der südlichste Arm des Storfjords und zählt mit der ihn umgebenden Landschaft zu den größten Naturschönheiten Norwegens. Über dem ca 16 km langen Fjord steigt eine riesige Felswand auf, von der imposante Wasserfälle herunterstürzen, darunter „die sieben Schwestern“, „der Freier“ und „die Brautschleier“.“
Und wir erinnern uns auch an den Vortrag von Georg Hahn. Er meinte u.a.:
„ Der lange, tiefe und steilwandige Geirangerfjord bietet die ganze landschaftliche Pracht, die Norwegen berühmt gemacht hat. Das Schauspiel beginnt schon draußen auf offener See, wo die Kreuzfahrtschiffe in der Nähe des Runde-Felsens einen Lotsen an Bord holen. In diesem Naturschutzgebiet nisten über 70 Vogelarten. Hunderttausende von Seevögeln kann man hier beobachten, wie sie auf den Klippen sitzen oder wie Schneeflocken über dem dunklen Wasser wirbeln…
Ab Stranda werden die Fjordwände immer steiler, und nach einer starken Linkskurve können Sie die ganze Pracht norwegischer Landschaften „geballt“ bewundern: senkrechte Felswände, Wasserfälle im Gegenlicht, Fjordbauernhöfe im Briefmarkenformat, die verwegen an den Felswänden kleben.“
Teil 3 des Reiseberichtes „Norwegens schönste Fjorde und Nordkap“ folgt.
Wer sich als Eltern für eine Kreuzfahrt gemeinsam mit den Kindern entscheidet, wird sich bei seinem Reisebüro über die Einrichtungen, den speziellen Service und die Betreuungs-angebote informieren. Dies erscheint auch dringend geboten, da die einzelnen Reedereien ganz verschiedene Praktiken verfolgen.
Probleme können sich bereits vor Beginn einer Kreuzfahrt ergeben, wenn ein Kleinkind im Kinderwagen zum Schiff geleitet wird. Einmal stehen in manchen Hafenanlagen viele Treppenstufen einem reibungslosen Zugang entgegen, zum andern darf auf dem Kreuzfahrtschiff kein Kinderwagen auf dem Gang stehen bleiben, um Unfälle bei hohem Seegang beispielsweise zu vermeiden. So wird den Eltern dringend empfohlen, sich für einen leichten Buggy zu entscheiden.
Viele Kreuzfahrtschiffe werben mit einem familienfreundlichen Service an Bord, doch müssen Eltern auch wissen, dass die angebotene Kinderbetreuung erst für Kinder ab 3 Jahren angesagt ist, die Windelkinder aber von den Eltern selbst versorgt und betreut werden müssen. Windelkinder dürfen durchaus die Bordeinrichtungen wie „Bällebad“, Rutschen und Spielbereich nutzen, allerdings mit der Vorgabe, dass zumindest ein Elternteil anwesend ist. Die Pools auf den Sonnendecks sind gewöhnlich mit ungechlortem Meerwasser gefüllt, daher ist die Benutzung dieser Pools aus hygienischen Gründen für Windelkinder nicht erlaubt. Die neuesten Kreuzfahrtschiffe bieten allerdings schon eigene Kinderbecken mit gechlortem Wasser an.
Wenn die Eltern ihre Kids allein in der Kabine zurücklassen, empfiehlt es sich, an Bord spezielle DECT-Babyphones zu leihen, die dann auch wirklich funktionieren und die Eltern sich ohne Sorgen anderen Aktivitäten widmen können. Kinderhochstühle werden auf allen Familienfahrten angeboten, auch ist das Serviceteam bereit, das Fläschchen und/oder Brei anzuwärmen. Verboten ist auf allen Kreuzfahrtschiffen, dass mitgebrachte Wasserkocher oder andere mit Heizfunktion ausgestattete Geräte verwendet werden.
Auf den Kreuzfahrtschiffen kann nicht unbedingt säuglings-gerechte Kost angeboten werden, so dass die Eltern die benötigte Gläschen Kost in ausreichender Menge mitbringen müssen.
Auf einen ausreichenden Impfschutz der Kids müssen Eltern ebenfalls achten. An Bord können zwar die Passagiere ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen, doch die meisten Schiffsärzte sind nicht als Kinderärzte ausgebildet. Um eventuelle auftretende Schwierigkeiten zu minimieren, wird dringend geraten, vor Antritt der Kreuzfahrt doch den Kinderarzt in der Heimat zu konsultieren.
Letztlich müssen die Eltern beachten, dass normalerweise Kinder unter sechs Monaten an Bord eines Kreuzfahrtschiffes nicht mitgenommen werden dürfen und von Kindern unter einem Jahr oftmals eine Reisefähigkeitsbescheinigung verlangt wird.
Bereits zum neunten Male in Folge wurde das MS Europa vom „Berlitz Cruise Guide 2009“ als einziges von 270 Schiffen mit der Höchstnote „5-Sterne-plus“ ausgezeichnet. Aufgrund der großen Nachfrage hat Hapag-Lloyd für den Sommer 2009 nunmehr zwei zusätzliche 4-tägige Schnupperreisen für Familien ins Programm aufgenommen, so dass nunmehr drei Sommerreisen auf der MS Europa zur Verfügung stehen.
1. Die weiten Strände Sylts und die Metropole Kopen-hagen
Von Hamburg nach Kiel
08.08.2009 – 12.08.2009
Highlights auf dieser Reise
• Erleben Sie den Sommer auf Sylt – eine Reise für die ganze Familie
• Bei gutem Wetter mit den Zodiacs nach Rantum
• Inselrundfahrt auf Sylt
• Dänemarks Hauptstadt und Schlösser aus der Luft
• Musikalische Klänge der „Sonic Pearls”
2. Seebäder – Villen und Wein
BIG EUROPA an der Ostsee
22.08. – 26.08.2009
Von Kiel nach Kiel
Highlights auf dieser Reise
• UNESCO-Weltkulturerbe: die Altstadt von Wismar
• Doberaner Münster, die „Perle der norddeutschen Backsteingotik“
• Rügen mit Kap Arkona und Kreideküste
• Charity-Event BIG EUROPA in Warnemünde – Partynacht an Bord
3. Ostsee – der Glanz der Geschichte
26.08. – 08.09. 2009
Von Kiel nach Hamburg
Highlights auf dieser Reise
• UNESCO-Weltkulturerbe: das historische Zentrum von St. Petersburg, die Altstadt von Tallinn, die Hansestadt Visby* und Schloss Malbork(Marienburg)
• Die Eremitage und ihr Magazin – ein unglaublicher Reichtum
an Kunstschätzen
• Bornholm und seine Rundkirchen
Für Kinder bis 15 Jahre ist die Mitreise bei Unterbringung in der Kabine zweier Erwachsener kostenfrei bzw. bezahlen lediglich einen geringen Betrag.
Irrfahrt statt Traumreise: Nach der Erkrankung dreier Crew-Mitglieder an der Schweinegrippe hat das spanische Kreuzfahrtschiff „Ocean Dream“ seine Karibikrundfahrt abgebrochen. Der Urlaubsdampfer habe Kurs auf die Insel Aruba genommen, wo die rund 800 Passagiere und Besatzungsmitglieder von Bord gehen sollen, teilte der Veranstalter Pullmantur gestern in Madrid mit. Unter den Touristen sei auch ein Deutscher,
Details zu ihm nannte der Veranstalter nicht. Die „Ocean Dream“ war zuvor von Grenada und Barbados abgewiesen worden, wo das Schiff normalerweise während der Kreuzfahrt zu Landgängen anlegt.
Der Luxusliner machte daraufhin im Hafen der zu Venezuela gehörenden Insel Margarita fest. Die örtlichen Behörden ordneten zunächst eine zehntägige Quarantäne an. Dann durften jedoch die etwa 380 venezolanischen Passagiere von Bord und die „Ocean Dream“ konnte weiterfahren. Rund 200 der übrigen Reisenden sind Spanier. Insgesamt Waren anfangs 1200 Menschen an Bord, davon etwa 400 Besatzungsmitglieder. Der Veranstalter will nur einen Teil der Reisekosten erstatten. Mitreisende kritisierten in Gesprächen mit ihren Familien einen Mangel an Information.
Quelle: BNN
