Flussreisen: Vorteile sprechen für eine Flussreise

 

Kaum ist der Jahreswechsel vollzogen, taucht die Frage der Urlaubsplanung auf. Jahr für Jahr nehmen Tausende und Abertausende lange Flugreisen in Kauf, um an ihren Urlaubsort zu gelangen. Dabei kann durchaus der Stressfaktor die Oberhand gewinnen. Dem weichen wiederum Tausende und Abertausende dadurch aus, dass sie sich für eine vergnügliche und erlebnisreiche Flussreise entscheiden. Die Vorteile einer Flussreise liegen auf der Hand.

Anreise

Ohne lange Anreisen kann der Gast sein Flussschiff erreichen, das ihn auf Donau, Rhein, Mosel,Main, Elbe, Havel … zu den ersehnten Destinationen bringt. Der Stressfaktor ist äußerst gering, denn manche Reedereien bieten eine Haustürabholung an oder der Gast kann auch sein Gepäck bei Bahnanreise von der Haustür abholen und zum Schiff bringen lassen. Entscheidet sich der Gast zu einer Flussreise auf der französischen Rhône oder auf dem portugiesischen Douro, so bringt ihn ein moderner Reisebus direkt zur Anlegestelle des ausgewählten Flussschiffes. Lediglich bei exotische Flussreisen in Asien muss der Gast eine Flugreise in Kauf nehmen.

Gesundheit

Eine Flussreise beginnt bereits an der Haustür. Ohne Stress gelangt der Gast zu seinem gebuchten Flussschiff. Die Veranstalter legen großen Wert darauf, dass jeglicher Stress für den Gast vermieden wird. Am Flussschiff angekommen, fühlt ich der Gast rasch zu Hause, einmal den Koffer ausgepackt und seine Kabine, ein Vorteil sind auch die Außenkabinen auf den Flussschiffen, eingerichtet. Das war´s dann aber auch. Dann beginnt mit dem Ablegen des Flussschiffes auch schon die Entschleunigung des Alltags. Auf einem Flussschiff sind alle Gäste bestens aufgehogen; denn seekrank kann niemand auf einem Flussschiff werden.

Reisen ohne Umzug

Die Flussschiffe bringen während der Nacht ihre Gäste stets zu neuen Destinationen, die dann von Bord aus – organisiert – erkundigt werden können. Das lästige Kofferpacken entfällt, der Gast ist während der gesamten Flussreise zu Hause, jeglicher Umzug entfällt. Der Gast hat sich in seiner komfortablen Kabine, in seinem möblierten Hotelzimmer eingerichtet.

Neue Eindrücke, neue Landschaften

Für Einsteiger eignen sich Flussreisen als beste Urlaubsform. Neben den bereits aufgezeigten Vorteilen erlebt der Gast eine Urlaubsreise ohne Sprachprobleme. Die Flussreise bringt zudem eine ständige Abwechslung der Sehenswürdigkeiten. Der Naturliebhaber schätzt das langsame Vorbeigleiten an sich ständig ändernden Flusslandschaften. Für Kulturliebhaber gibt es beim umfangreichen Angebot auch literarische und musikalische Flusskreuzfahrten. Sportlich kommen bei Wanderungen oder auch bei der Erkundung per Rad auf ihr Kosten.

Meistens legen die Flussschiffe im Herzen der Städte an, so dass die Sehenswürdigkeiten und historischen Stadtkerne leicht erreichbar sind. Auch Gäste mit leichten Behinderungen können bei der Erkundung der Sehenswürdigkeiten mitmachen, sind nicht ausgeschlossen. Der Gast kann an Bord Ausflugspakete buchen oder auch auf eigene Fast die Sehenswürdigkeiten erkunden.

Service

Flussschiffe haben auch den Vorteil, dass die Anzahl der Gäste überschaubar ist. Dadurch kann das Serviceteam alle Passagiere individuell und auch intensiv betreuen, auch ganz persönliche Wünsche erfüllen.

Kontakte

Durch die überschaubare Größe gelingt es den Gästen in kürzester Zeit, Kontakte zu den Mitreisenden zu knüpfen. Auch Singles finden Anschluss, werden an Bord nicht ausgegrenzt.

Kulinarisches Angebot

Alle Gäste lieben aber das kulinarische Angebot an Bord mit vielen landestypischen Spezialitäten. Die Urlaubsfreude geht bei Flussreisen auch durch den Magen. Das Küchenteam setzt alles daran, seine Gäste zu verwöhnen. Die Gäste genießen meistens das vielseitige Büffet-Angebot oder lassen sich am Tisch bedienen.

Freizeit

Nach den täglichen Erkundungen kann der Gast nach Rückkehr entweder relaxen oder auch Entspannung durch die Fitness- und Wellnessangebote suchen. Abends muss sich der Gast nicht auf Unterhaltungsshows und Kleiderwechsel einstellen,denn an Bord herrscht ein familiäres und entspanntes Ambiente. Zur Abendunterhaltung treffen sich die Äste in der Lounge, lauschen der Musik eines Alleinunterhaltes, schwingen das Tanzbein oder lassen den Tag bei unterhaltsamen und entspannten Gesprächen ausklingen.

Preisgestaltung

Die meisten Angebote enthalten Inclusivleistungen, d.h. Transfer von/zu dem Heimatort sind ebenso enthalten wie beispielsweise auch die Trinkgelder.

Flussreisen – Im Fokus: Exotische Flussreisen mit Abenteuer für Genießer

Fans von Flussreisen haben längst die heimatlichen Grenzen überwunden und lenken  ihren Blick auf exotische Flüsse in aller Welt, so auf die Flüsse in Asien, Afrika und Amerika. Mit den exotischen Flussreisen auf Amazonas, Brahmaputra, Gambia, Ganges, Irawadi,Jangtse. Mekong und auch  Senegal verbinden die Gäste die Begegnung mit faszinierenden Landschaften, spannenden Tierbeobachtungen, fremden Kulturen und komfortabler Sicherheit.

Der besondere Reiz dieser exotischen Flussreisen liegt darin, dass die Routen vornehmlich abseits der ausgetretenen touristischen Pfade liegen, an Bord der kleineren Boutique-Flussschiffe stets eine familiäre Atmosphäre herrscht, diese Flussschiffe die Gäste zu Destinationen bringt, die mit regulären Verkehrsmitteln nicht zu erreichen sind, und dass die Gäste auf alle Fälle nicht seekrank werden können.

Hinzu kommt, dass Flussreisen bisweilen auch in eine Rundreise eingebunden sind und die Angebote von Vor- und Nachprogrammen die Möglichkeit anbieten, noch tiefer und intensiver in das jeweilige Land einzutauchen und Landschaften und Kulturen kennenzulernen. Solche Angebote vertiefen noch das Abenteuer auf dem Wasser.

Flussreisen – Externe Umstände beeinträchtigen Nachfrage – Ergebnis 2013

 

Für die Flusskreuzfahrtbranche war das Jahr 2013 das zweite schwierige Jahr in Folge. Das Hochwasser und Streiks der Schleusenwärter in Deutschland sowie die politischen Unruhen in Ägypten wirkten sich negativ auf die Buchungslage aus. Die Anbieter von Flusskreuzfahrten mussten daher Rückgänge sowohl bei den Passagierzahlen als auch beim Ticketerlös verkraften. Trotz der Einbußen hat sich das deutsche Gesamtpassagieraufkommen 2013 mit einem Anstieg von 2,4 Prozent innerhalb des europäischen Fahrtgebietes gegenüber 2012 positiv entwickelt. Das ist das Ergebnis der gemeinsamen Studie „Der Fluss-Kreuzfahrtmarkt Deutschland 2013“ des Deutschen ReiseVerbandes (DRV) und der IG RiverCruise, der Vereinigung der in Europa tätigen Flusskreuzfahrtreedereien, die heute im Rahmen einer gemeinsamen Pressekonferenz während der ITB Berlin präsentiert wurde.

Insgesamt wurden innerhalb des deutschen Quellmarktes im vergangenen Jahr 406.614 Flusskreuzfahrten verkauft. Das sind 6,9 Prozent weniger als im Jahr 2012 (436.628 Passagiere). Der Ticketerlös – die Summe der Erlöse aller verkauften Flussreisen an Reisende aus dem deutschen Quellmarkt – nahm um 38,682 Millionen Euro auf 416,805 Millionen Euro ab. Das entspricht einem Minus von 8,5 Prozent. Ein Vergleich der Ergebnisse mit den Vorjahreszahlen ist allerdings nur eingeschränkt möglich, da es seit diesem Jahr eine Umstellung bei der Datenerhebung gibt und für 2013 die Umsatzberechnungen ausschließlich die Ticketerlöse ab/bis zum jeweiligen Hafen umfassen. In den Vorjahren hingegen waren in den Umsatzerlösen die Kosten für die An- und Abreisen teilweise enthalten (vgl.  DRV-Kreuzfahrtenmarktstudie Deutschland 1993 bis 2012). Vor diesem Hintergrund fällt der Rückgang der oben angegebenen Zahlen geringer aus.

Die durchschnittliche Tagesrate einer Flusskreuzfahrt stieg von 139,50 Euro (2012) leicht an auf 141,96 Euro. Der durchschnittliche Preis für eine Flusskreuzfahrt hingegen sank von 1.043 Euro (2012) auf 1.025 Euro. Auch hierbei gilt, dass ein Vergleich der Ergebnisse mit den Vorjahreszahlen nur eingeschränkt möglich ist, da in den Umsatzerlösen der Vorjahre die Kosten für die An- und Abreisen teilweise enthalten waren.

Zu den Ursachen für den Rückgang im Flusskreuzfahrtengeschäft zählte das Hochwasser Ende Mai bis Anfang Juni 2013, von dem fast alle Flüsse und Fahrtgebiete gleichzeitig betroffen waren. Hinzu kam ein deutschlandweiter Streik der Beschäftigten der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes in der Zeit von Juli bis September. Beide Ereignisse führten mehrere Wochen zu massiven Reiseausfällen und Mehraufwendungen in Folge von erforderlich werdenden Umroutungen der Schiffe, ungeplanten Passagiertransporten und Störungen der Logistikketten.

Den größten Anteil am Rückgang der Passagierzahlen hatte allerdings die weiterhin instabile politische Lage in Ägypten, die erhebliche Auswirkungen auf die Nachfrage von Nilkreuzfahrten hatte. Die Anbieter verzeichneten für Flusskreuzfahrten in dem arabischen Land einen Rückgang von mehr als 40 Prozent des Passagieraufkommens aus Deutschland. „Werden die drei genannten Ereignisse, die alle singulären Charakter und damit keinen strukturellen Einfluss haben, außer Acht gelassen, so zeigt sich, dass das Gesamtpassagieraufkommen aus Deutschland innerhalb des europäischen Fahrtgebietes von Flusskreuzfahrtschiffen auch 2013 gewachsen ist“, macht Robert Straubhaar, Präsident IG RiverCruise, deutlich.

„Betrachtet man allein das europäische Fahrtgebiet, so verzeichnete die Flusskreuzfahrt hier einen Anstieg von 2,4 Prozent gegenüber dem Jahr 2012 und eine Zunahme von rund 0,7 Prozent gegenüber dem bisherigen Rekordjahr 2011“, ergänzt Helge Grammerstorf, Geschäftsführer der IG RiverCruise, und weist darauf hin, dass man im Hinblick darauf berechtigt von einem positiven Trend in der Flusskreuzfahrt 2013 sprechen könne. Im Übrigen verzeichneten die außereuropäischen Quellmärkte für Flusskreuzfahrten auf europäischen Flüssen in 2013 erneut erfreulich hohe Zuwächse.

Die Donau, der Rhein und der Nil waren im Jahr 2013 die bei Deutschen beliebtesten Fahrtgebiete. Das Ranking blieb damit im Vergleich zum Vorjahr unverändert. Die durchschnittliche Reisedauer einer Flusskreuzfahrt lag mit 7,2 Nächten nur geringfügig unter dem Vorjahrswert von 7,5 Nächten. Innerhalb des europäischen Fahrtgebietes wurden durch den deutschen Quellmarkt die meisten Flusskreuzfahrten realisiert, gefolgt von den USA und Kanada. Die stetig steigende Nachfrage nach Flusskreuzfahrtreisen aus dem nordamerikanischen Quellmarkt spiegelt sich auch im Orderbuch der geplanten Neubauten für 2014 wider. Mehr als die Hälfte der 39 für 2014 geplanten Neubauten mit einer Bettenkapazität von 5.654 wurden von US-Reiseveranstaltern und -Reedereien zum Einsatz im europäischen Fahrtgebiet ausschließlich für den amerikanischen Quellmarkt in Auftrag gegeben.

Die europäische Flusskreuzfahrtbranche trägt in erheblichem Maß zur Wertschöpfung der Binnenschifffahrt bei. Sie produziert pro Jahr ein Volumen von über 850.000 Flusskreuzfahrten, sichert dabei direkt 9.700 Arbeitsplätze auf den Schiffen und weitere 3.000 bei Reedereien an Land. Hinzu kommen circa 9.300 indirekt von der Flusskreuzfahrt abhängige Arbeitsplätze bei Zulieferern und Serviceanbietern an Land. Nicht zuletzt nahm die deutsche Flusskreuzfahrt im vergangenen Jahr 22 neue Schiffe mit einem Investitionsvolumen von ca. 500 Millionen Euro von europäischen Werften ab.

Vor diesem Hintergrund wurden die Teilnehmer der Befragung nach ihrer persönlichen Erwartung zur künftigen Entwicklung der Flusskreuzfahrt gefragt. Dabei bewerteten 65 Prozent der 30 befragten Unternehmen die Aussichten als positiv.

Quelle: Presseinformation DRV v. 05.03.14

Flusskreuzfahrten auf Talfahrt

Trotz aller Versprechungen und positivem Ausblick hat die Havarie der Costa Concordia am 13.01.2012 mit insgesamt 32 Toten nicht nur zu Buchungseinbrüchen der Hochseekreuzfahrten geführt. Auch die Anbieter der Flusskreuzfahrten wurden von dem negativen Sog erfasst und mussten erhebliche Einbußen hinnehmen. Nach diesem enormen finanziellen Niederschlag blieb zunächst die Hoffnung auf eine baldige positive Wende. Doch auch hier gilt mal wieder: Ein Unglück kommt selten allein.

In diesem Jahr hatte der Autor eine Flussreise auf der Rhône gebucht. Doch das extreme Hochwasser führte zu erheblichen Routenführungen und Ausfällen. Nicht nur Rhône-Flussreisen waren von diesem erneuten maritimen Einbruch betroffen. Auch nahezu alle anderen europäischen Flüsse brachten eine erneute Flaute im maritimen Flussgeschäft. Durch Umbuchungen und Routenänderungen versuchten die Flussreisen-Anbieter noch ihr Geschäft einigermaßen zu retten, doch die Bilanz 2013 wird kaum günstig ausfallen können.

Als hätten das Flussreisengeschäft noch nicht genug unter diesen klimatischen Bedingungen zu leiden, auch der Faktor Mensch beeinflusste das Geschäft durch diverse Streiks. Ab 24.07.2013 legten die Schleusenwärter die Schifffahrt auf deutschen Flüssen und Kanälen lahm.

Alle guten Dinge sind drei, alle schlechten hingegen anscheinend vier. Denn die „Deutzer Platte“ auf dem Rhein bei Köln erlangte vor wenigen Tagen traurige Berühmtheit. In nur zwei Tagen liefen vier Schiffe auf Grund und sorgten dafür, dass die am stärksten befahrene Wasserstraße gesperrt werden musste.

Nun reicht´s aber! So bleibt zu hoffen, dass wenigstens noch ein „Goldener Herbst“ den Flussreisenanbietern eine „goldene“ Bilanz beschert und alle Flussreisen auf europäischen Flüssen nach Plan erfolgen können. Vielleicht aber führt die teilweise zeitliche Blockade an möglichen Flussreisen jetzt zu vermehrten Buchungen, was allen Flussreisen-Anbietern zu wünschen ist.

Flussreisen – Entschleunigung des Alltags

Kaum ist der Jahreswechsel vollzogen, taucht die Frage der Urlaubsplanung auf. Jahr für Jahr nehmen Tausende und Abertausende lange Flugreisen in Kauf, um an ihren Urlaubsort zu gelangen. Dabei kann durchaus der Stressfaktor die Oberhand gewinnen. Dem weichen wiederum Tausende und Abertausende dadurch aus, dass sie sich für eine vergnügliche und erlebnisreiche Flussreise entscheiden.

Die Vorteile einer Flussreise liegen auf der Hand. Zum einen ist die Reise das Ziel. Ohne lange Anreisen kann der Gast sein Flussschiff erreichen, das ihn auf Donau, Rhein,Mosel,Main, Elbe, Havel … zu den ersehnten Destinationen bringt. Der Stressfaktor ist äußerst gering, denn manche Reedereien bieten eine Haustürabholung an oder der Gast kann auch sein Gepäck bei Bahnanreise von der Haustür abholen und zum Schiff bringen lassen.

Am Flussschiff angekommen, fühlt ich der Gast rasch zu Hause, einmal den Koffer ausgepackt und seine Kabine, ein Vorteil sind auch die Außenkabinen auf den Flussschiffen, eingerichtet.Das war´s dann aber auch. Dann begi9nnt mit dem Ablegen des Flussschiffes auch schon die Entschleunigung des Alltags.

Entscheidet sich der Gast zu einer Flussreise auf der französischen Rhône oder auf dem portugiesischen Douro, so bringt ihn ein moderner Reisebus direkt zur Anlegestelle des ausgewählten Flussschiffes. Lediglich bei exotische Flussreisen in Asien muss der Gast eine Flugreise in Kauf nehmen.

Für Einsteiger eignen sich Flussreisen als beste Urlaubsform. Neben den bereits aufgezeigten Vorteilen erlebt der Gast eine Urlaubsreise ohne Sprachprobleme. Die Flussreise bringt zudem eine ständige Abwechslung der Sehenswürdigkeiten. Der Naturliebhaber schätzt das langsame Vorbeigleiten an sich ständig ändernden Flusslandschaften. Für Kulturliebhaber gibt es beim umfangreichen Angebot auch literarische und musikalische Flusskreuzfahrten. Sportlich kommen bei Wanderungen oder auch bei der Erkundung per Rad auf ihr Kosten.

Alle Gäste lieben aber das kulinarische Angebot an Bord mit vielen landestypischen Spezialitäten. Die Urlaubsfreude geht bei Flussreisen auch durch den Magen. Das Küchenteam setzt alles daran, seine Gäste zu verwöhnen.

An Bord herrscht eine freundliche, sogar herzliche Atmosphäre. An Bord der doch verhältnismäßig kleinen Flussschiffe mit ca. 110Meter Länge gibt es keinerlei Orientierungsschwierigkeiten.

Bei den ständigen Stopps kann sich der Gast der Reiseleitung des Schiffes anschließen oder auch auf eigene Faust die Umgebung erkunden. Jede Flussreise wird zum unvergesslichen Erlebnis.

Flussreisen – Welche Flüsse sind wegen des Hochwassers für die Schifffahrt gesperrt?

Reisebüros, die ihre Flusskreuzfahrtkunden über mögliche Folgen wie Einschränkungen und Sperren für den Schiffsverkehr in Deutschland informieren wollen, aber auch Kunden, die eine Flussreise gebucht haben oder buchen wollen, finden im Internet Informationen aus erster Hand. Die Wasser- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes betreibt den Informations-Service “ELWIS“, der Nachrichten zur aktuellen Lage bereithält.
 
In der Suchmaske – aufzurufen unter unter https://www.elwis.de/mvc/main.php.html?modul=nfb – können die jeweilige Wasserstraßen und der Zeitraum ausgewählt werden, für den nach Einschränkungen gesucht werden soll.
 

Donau, Rhein und Nil sind bevorzugte Destinationen der allermeisten Reedereien

 
 
Ab September 2014 wird der österreichische Flusskreuzfahrten-Spezialist Lüftner Cruises neben den wichtigsten europäischen Flüssen erstmals auch Reisen auf asiatischen Wasserwegen anbieten und erweitert sein Kreuzfahrten-Angebot um die Flüsse Ganges, Mekong und Irrawaddy. Über 250 Flussschiffe bevorzugen allerdings Reiserouten auf den deutschen Flüssen Donau und Rhein, und auch der ägyptische Nil ist für Flussreisenanbieter ein lohnendes Objekt.
 
Auf der „Königin der Flüsse“, der Donau, erlebt der Gast jede Menge ganz verschiedener Highlights, aber keine Langeweile. Langeweile ist an Bord der A-ROSA-Flussschiffe nicht nur verpönt, sondern völlig verbannt. Auf der stets abwechslungsreichen Flussreise genießt der Gast bis zum Flusskilometer 0 die Ursprünglichkeit dieser in Europa einmaligen Landschaft. Im Besonderen genießt der Gast aber die imposanten Felsenklippen der Donau-Katarakte mit dem berühmten Taldurchbruch, das „EISERNE TOR“. Auf diesen Flussreisen reiht sich ein Höhepunkt an den anderen. Aber auch ein weiteres Naturschauspiel, das urwaldartige Dickicht und die wild wachsenden Schilfinseln des Donaudeltas ziehen die Flussreisen-Fans in ihren Bann, und auch der wunderbare Lebensraum für Hunderttausende gefiederte Gäste wird sich im Gedächtnis der Gäste einbrennen.
Auch der Rhein ist seit langem ein lohnendes Reiseziel, und die Flussreisenfans sind nicht nur vom UNESCO-Weltkulturerbe Mittelrheintal angetan.
Die meisten Flussschiffe unterscheiden sich kaum, sind vorwiegend 110 Meter lang und 11,4 Meter breit, doch es lohnt sich, die „schwimmenden Ressorts“ näher zu betrachten und dennoch bisweilen gewaltige Unterschiede festzustellen. Wer es aber ganz genau wissen möchte, wendet sich an die versierten Reisebüromitarbeiten, die die wesentlichen Unterschiede kennen und somit die Kunden bestens beraten können, damit die Gäste auch das für sie geeignete Flussschiff für eine Flussreise buchen können.
 
  • Je nach Destination sind die Flussschiffe anders konzipiert. Bei den modernen Twin-Cruiser-Flussschiffen ist die Antriebseinheit vom Kabinenteil getrennt. Die Vorteile liegen auf der Hand. Die Gäste verspüren an Bord kaum noch Vibrationen.
  • Viele Flussschiffe müssen bisweilen niedrige Brückenbereiche durchfahren. Hier erweisen sich die sog. 2,5-Decker von besonderem Vorteil; denn ein Teil des Sonnendecks ist tiefer gelegt und mu7ss daher nicht wie bei anderen Flussschiffen komplett geschlossen werden.
  • Die allermeisten Flussschiffe setzen beim Essen auf das bewährte klassische Konzept mit Bedienung am Tisch. Das Bonner Unternehmen Phoenix Reisen bieten auf seinen A-Flussschiffen, der MS Alina, MS Amelia und der MS Ariana, die Wahl zwischen Bedienungsrestaurant und Büfettrestaurant.
  • Ein weiterer, nicht unwichtiger Entscheidungsgrund ist für Gäste auch die Entscheidung, was im Angebot, auch im All-Inclusive-Angebot, beinhaltet ist. Nur wenige Flussreisenanbieter inkludieren die Tischgetränke.
  • Gerade ältere Gäste, und dies sind die meisten Passagiere auf Flussreisen, begrüßen ein An- und Abreisearrangement. Auch hierbei unterscheiden sich die verschiedenen Angebote ganz erheblich.
  • Glücklicherweise sind auch Gäste mit körperlichen Beeinträchtigungen mobiler geworden. Doch den meisten Personen mit solchen Beeinträchtigungen bleibt aus ganz verschiedenen Gründen eine Flussreise verwehrt. An Bord fehlt es an speziellen Einrichtungen, so sind u.a. die Kabinen nicht barrierefrei ausgestaltet und die Anlegerampen sind meistens zu steil. Da sticht aber die MS Alegria der niederländischen Reederei Adelle Cruises vorbildhaft heraus. Die MS Alegria ist das einzige vollständig behindertengerechte Flussschiff, das mit dem Goldenen Rollstuhl ausgezeichnet wurde.
  • Wer sich auf den Flussreisen besonders kulinarisch verwöhnen lassen möchte, erfährt in seinem Reisebüro ebenfalls wertvolle Tipps und Empfehlungen; denn nicht alle Flussreisen-Reedereien legen besonderen Wert auf Spitzengastronomie.
  • Wichtig ist für den Gast auch die Kabinengröße. Flussschiffe, die auf Flussstrecken oftmals schmale Schleusen bewältigen müssen, haben bei der Kabinengröße keinen allzu großen Spielraum.
  • Für die Gäste der Flussschiffe bieten zwei weitere Punkte eine Entscheidungsgrundlage. Da viele Kunden glücklicherweise Kundentreue beweisen und immer wieder mit dem gleichen Flussschiff oder doch wenigstens mit dem gleichen Anbieter verreisen wollen, binden die verschiedenen Flussreisenanbieter die Kunden durch eine Routen- und Programmvielfalt.
Bevor der Kunde eine Flussreise bucht, wird er vorgenannte Punkte in seine Überlegungen einbeziehen. Der Unterschied liegt sicherlich im Detail, so dass es eben auch nicht leicht fällt, sich im Angebotsdschungel zurecht zu finden. Doch der Erfahrungsreichtum und die Beratungskompetenz der Reisebüros helfen allermeistens bei der Entscheidung. Die Reisebüromitarbeiter kennen ihre Stammkunden und können ihre Angebote zielgerichtet auf den jeweiligen Kunden darlegen.

Flusskreuzfahrten – Reisedauerangaben auf juritischem Prüfstand

Manche Flussreisen – Anbieter bezeichnen die Wochenreisen mit acht Tagen, obwohl sich die Gäste lediglich sieben Nächte an Bord befinden. Die Kunden reisen vorwiegend am späten Nachmittag des ersten Reisetages an, übernachten siebenmal an Bord und verlassen am frühen Morgen des achten Reisetages bereits wieder das Flussschiff. An sieben vollen Tagen erhält der Kunde über Frühstück, Mittag- und Abendessen Vollpension, allerdings am ersten Reisetag lediglich Abendessen und am achten Reisetag nur das Frühstück.
 
Der aufmerksame Flussreisen-Gast kennt dieses Prozedere, doch die Wettbewerbszentrale moniert diese Reisedauerangabe und hat bereits einige Abmahnungen ausgesprochen. Die betroffenen Flussreisen-Anbieter lassen derzeit solche Abmahnungen juristisch überprüfen.