Hurtigruten – Entdeckerfahrt mit der MS Fram entlang der Westküste Spitzbergens

 
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Auch 2013 bricht das 114 Meter lange und 20 Meter breite Expeditionsschiff MS Fram zu Expeditionsreisen in den hohen Norden auf. Am 31. Juli 2013 und am 7. August 2013 startet die MS Fram mit maximal 256 Gästen zur Westküste Spitzbergens und beschert die Gäste auf diese beiden Seereisen mit faszinierenden Landschaften, atemberaubenden Fjorden, riesigen Gletschern und schroffen Berggipfeln.
 
Auf den neuntägigen Nordlandreisen erleben d9ie Gäste eine erstaunlich vielfältige Tierwelt und auf den Landgängen begegnen die Gäste historischen Stätten, die ihnen faszinierende Einblicke in die Geschichte der frühen Polarforscher erlauben.
 
 
 
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Der erste Reisetag beginnt mit dem Charterflug von Düsseldorf nach Longyearbyen. Der erste Stopp auf der Reiseroute ist die russische Bergarbeitersiedlung Barentsburg. Danach bringt die MS Fram die Gäste in den 25 km langen Hornsund. Besucht wird auch Spitzbergens größter Fjord an der Nordwestküste Spitzbergens, der Kongsfjord. Auch dem großen Monacogletscher stattet die FS Fram einen Besuch ab.
 
 
 
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Fotos: peter www.kreuzfahrt-blog.com
 
 
 
Am nächsten Tag überquert das Expeditionsschiff den 80. Breitengrad, und die Crew setzt alles daran, dass die Gäste mit den Polarcircle-Booten sicher anlanden und Landschaft und Tierwelt beobachten können. Wenn es die Eisverhältnisse zulassen, erleben die Gäste einen ganz besonderen Höhepunkt mit der Begegnung mit der gewaltigen Walross-Kolonie auf der Insel Moffen.
 
Bevor die MS Fram nach Longyearbyen zurückkehrt, stehen noch verschiedene Anlandungen auf dem abwechslungsreichen Programm. Mit einem besonderen Abschiedfest findet ein krönender Abschluss der Spitzbergen-Kreuzfahrt statt.

TransOcean Kreuzfahrten – Mit der MS Astor ins Land der Geysire, Gletscher und Fjorde

702 457 312 Warnschild Eisbären

 

 

Die 17-tägige Aktiv-Kreuzfahrt „Wohlbefinden für Körper und Geist“ auf der 176,5 Meter langen und 23,6 Meter breiten MS Astor beginnt für die maximal 578 Gäste am 30. Mai 2013 in Bremerhaven und offeriert den Passagieren mit Yoga, Pilates und Nordic Walking ein sportliches Angebot und ergänzt den aktiven Part mit Vorträgen, Kursen und Workshops zu Themen wie Ernährung, Entspannung und geistiger Fitness. Mit an Bord ist Stefan Kloppe, Fitnesstrainer der deutschen Handball-Nationalmannschaft.

Diese Reise ins Land der Geysire, Gletscher und Fjorde bringt die Gäste in die eisigen Weiten des ewigen Eises und die eindrucksvolle Einsamkeit Spitzbergens. Über die Orkney Inseln schippert die MS Astor ins Land der Geysire und mit etwas Glück taucht das faszinierende Polarlicht die isländische Hafenstadt Akureyri und die Metropole Reykjavik in ein ganz besonderes Licht. Nach der Überquerung des Polarkreises können die Gäste von Ålesund, dem nördlichsten Postamt der Welt, Urlaubsgrüße in die Heimat senden. Der Magie der Mitternachtssonne erliegen die Gäste beim Anblick der schimmernden Gletscher und schneebedeckten Berge ebenso wie beim Besuch des Nordkaps.

Zu den unvergesslichen Eindrücken zählt schließlich auch die futuristische Eismeerkathedrale in der lebhaften Stadt TromsØ.

Dies ist die gesamte Reiseroute vom 30. Mai 2013 bis 15. Juni 2013: Bremerhaven, Orkney Inseln, Reykjavik, Akureyri, Überquerung des Polarkreises, Spitzbergen, Magdalenenfjord, Nordkap, TromsØ, Bergen, Bremerhaven.

Das Traumschiff – Grandiose Natur im Süden Südamerikas mit Kap Hoorn-Umrundung – MS Deutschland 2012

Das Traumschiff setzt ihre Traumreise mit der ganz speziellen Kreuzfahrt „Kap Hoorn, Feuerland und chilenische Fjorde“ fort. Dabei steht die grandiose Natur im Süden Südamerikas im Mittelpunkt dieses ereignisreichen Streckenabschnitts.

BUENOS AIRES – VALPARAISO
19 Tage
05.01.2012 – 23.01.2012
Auf der Teiletappe Buenos Aires (Argentinien) – Montevideo (Uruguay) – Puerto Madryn (Argentinien) – Kap Hoorn (Chile) – Ushuaia (Argentinien) – Punta Arenas (Chile) – Puerto Chababuco (Chile) – Valparaiso (Chile) begegnen und besuchen die Traumschiff-Gäste verschiedene südamerikanische Länder und ganz interessante Landschaften. Zu Beginn dieser einzigartigen Kreuzfahrt begegnen die Gäste Puerto Madryn. Die wüstenhaften Landschaften der Península Valdés sind ein Refugium für viele seltene Tierarten. Bei der hoffentlich sturmfreien Umrundung von Kap Hoorn, der mit einem kleinen Abenteuer verbundenen sagenumwobenen Passage, dürfen sich die Gäste am Ende der Welt auf interessante Landschaften, die etwas raue Natur, die Nationalparks mit bizarren Felsformationenn, die großen Gletschergebiete und die treibenden Eisberge freuen.

In Ushuaia, der südlichsten Stadt der Erde, sind zwei Tage Aufenthalt eingeplant. Ushuaia ist das Tor in den Feuerland-Nationalpark mit seinen wildromantischen Landschaften. Fakultativ können sich die Gäste sogar für einen Rundflug über die einzigartige Fjordlandschaft entscheiden. Mit dem Durchqueren des Beagle Kanals und der Magellanstraße warten weitere Höhepunkte auf die Gäste. Unaufhörlich wechseln die Eindrücke in den Chilenischen Fjorden.

Nach 19 Tagen erreicht die MS Deutschland mit Valparaiso die bedeutendste Hafenstadt Chiles, deren historischer Stadtkern mit seiner Architektur aus dem 19. und 20. Jahrhundert von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt wurde. Als Stargast ist auf dieser Seereise Alfred Biolek an Bord.

Hier können Sie die Verfügbarkeit und die Preise prüfen:

Deilmann - MS-Deutschland - Das Traumschiff
 

Felix Federhahns Erfahrungen in der Antarktis

„Behutsamkeit und Respekt vor den Geschöpfen“ hatten ihm, dem Felix Federhahn, noch vor der Ankunft in dem weißen Kontinent die Referenten an Bord des Eisbrechers eingetrichtert. Daran wollte er sich unbedingt auch halten.

Nun stand er auf einer riesigen Eisfläche, stand nur da, wo er von dem Expeditionsschlauchboot abgesetzt worden war, und wusste wirklich nicht, wie er der übermächtigen Gruppe der Pinguine begegnen sollte. Er sollte ja unbedingt Abstand wahren, dieses Tiere auf keinen Fall stören und sich auch nicht hektisch bewegen. Wie denn? Kaum konnte Felix Federhahn ein paar Schritte zur Seite wagen. Überall hockten, lagen, standen oder kackten die Pinguine. Auch zur anderen Seite konnte er sich nicht bewegen, und nach vorn und hinten buying acomplia online gab es die gleichen Probleme.

Kein Reiseleiter war zugegen, den er hätte um Rat fragen können. So blieb ihm nichts anderes übrig, als sich überhaupt nicht zu bewegen, schon gar nicht hektisch, blieb wie eine erstarrte Säule vor Ort – er wollte ja auch niemanden stören – und blieb auf Maximalabstand.

Felix Federhahn hielt sich an die Vorgabe, sich ja nicht hektisch zu bewegen und auch Abstand zu halten. Wie konnte er diese Frackträger denn stören! Allerdings hielten sich nicht alle Pinguine an den Referenten-Auftrag. Ein Prachtexemplar löste sich alsbald aus der Gruppe , scherte aus und watschelte schnurstracks auf den ungebetenen Gast zu, blieb vor ihm stehen, bewegte sondierend seinen Kopf hin und her, starrte gebannt auf das rechte Bein von Felix Federhahn und hackte zielsicher zu. Damit aber nicht genug, das Pinguinmännchen – oder war es doch ein Pinguinweibchen – zog und zerrte an seiner Hose, zog und zerrte und schlug wie wild mit den Stummelflügelchen. Endlich ließ der Antarktisbewohner unter erbärmlichem Krächzen los und verabschiedete sich mit einem weißen, stinkenden Strahl auf Felix Federhahns Hose.

Felix Federhahn blieb immer noch ruhig stehen, machte keine hektischen Bewegungen und vermochte auch niemanden zu stören. Der Pinguin hatte sich längst wieder zu seinesgleichen begeben und berichtete triumphierend von seiner Begegnung mit dem regungslosen Zweibeiner, der sich nicht bewegen konnte. Felix Federhahn hatte für heute genug Vorgaben eingehalten und ließ sich umgehend zum Expeditionsschiff zurückbringen, wo er sogleich die Bord-Wäscherei aufsuchte.

Eine Frage ließ ihn in den nächsten Stunden nicht mehr los. Warum hatte er sich für diese Expeditionsreise in die Antarktis entschlossen? Da gab es schon viele Antworten. Die grenzenlose Schönheit wollte er erleben, die Wunder mit eigenen Augen sehen, die blau schimmernden Eisberge beobachten und unvergessliche Landgänge genießen. Die erste Bilanz auf dem weißen Kontinent fiel alles andere als beglückend aus. Die Fahrt durch die Drake-Passage hatte Felix Federhahn nur mit einem Klebepflaster hinter seinem rechten Ohr einigermaßen überstanden, hatte die ersten Mahlzeiten an Bord meistens allein zu sich genommen, obwohl er sich für einen Sechsertisch hatte einteilen lassen, und vermisste die versierte Mittelsechzigerin, die auf dem Flug neben ihm gesessen und ihm ununterbrochen die Vorzüge einer solchen Antarktisreise eingeredet hatte, zumal sie – sie hatte sich übrigens als Veronika vorgestellt – bereits zum dritten Mal die gleiche Reise angetreten hatte.

Kaum war das Expeditionsboot am Ziel eingetroffen, herrschte äußerste Aufregung an Bord. Die Mitreisenden stürmten von links nach rechts, nach vorn und nach hinten, immer wieder lockte eine Durchsage des Kapitäns die Massen in die bevorzugte Beobachtungsecke. Mal war eine schneebedeckter Berggipfel in Sicht, dann faszinierte ein riesiger Tafeleisberg, dann tauchte ein Wal auf, und die Mitreisenden blieben ständig in Bewegung, das durften sie ja auch an Bord, nur an Land sollten sie sich kaum und schon gar nicht hektisch bewegen. Die Hektik tobten die meisten selbsternannten Entdecker an Bord aus.

Felix Federhahn wollte sich unbedingt an seine Flugnachbarin halten, die doch so viel über die örtlichen Begebenheiten zu berichten wusste, und er als völliger Antarktis-Neuling vom Erfahrungsgut der Veronika profitieren wollte. Doch wo war Veronika? Die Teilnehmer dieser Expeditionsreise trugen alle die gleichen Expeditionsjacken, waren mit Schals, Mützen und bisweilen sogar mit übertriebenen Gletscherbrillen zur Unkenntlichkeit vermummt, so dass Felix Federhahn mehrere Versuche starten und dieses Vermummungspotential ansprechen musste, bevor er endlich Veronika vor sich hatte und die ihn dann – wie erwartet – mit einem überschwänglichen Redeefluss überfiel.

Veronika führte ihn dann auch schon am gleichen Nachmittag beim Bord-Kaffee in die Antarktisgesellschaft ein. Er lernte die äußerst schlanke Marie aus Korsika kennen, die eher einer Bohnenstange als einem weiblichen Modell glich, sollte sich mit der Tischnachbarin Vanessa aus dem hohen Norden unterhalten, die ihn allerdings ständig und konsequent mit einem falsettähnlichen Gepiepse überhäufte und er sich überhaupt nicht vorstellen konnte, wie er die nächsten Tage bei diesen verbalen Attacken überleben sollte. Lange wusste Felix Federhahn auch nicht, wen er am meisten bedauern sollte, Vanessa, Mari, Veronika oder doch sich selbst. So entschloss er sich, die Antwort auf diese schwerwiegende Frage zunächst zurückzustellen.

Da Felix Federhahn liebevoll in den Kreis dieser Damen eingeführt und auch aufgenommen worden war, konnte er sich beim nächsten Landgang auch nicht dieser Damenriege entziehen, entschloss sich aber, mehr auf die Natur zu achten, Abstand zu halten, keine hektischen Bewegungen zu machen und auch niemanden zu stören.

Gemeinsam mit den Drei-Mädel-Club hatte Felix Federhahn die Brutkolonie von Kaiserpinguinen betreten. Vanessa übte sich gerade wieder mit höchsten Wortfetzen, war sie doch nicht sicheren Fußes auf der Eisfläche gestrandet, sondern hatte vor lauter Gerede den sicheren Abstand von Wasser zu Eis verpasst und mit dem rechten Fuß im eiskalten Wasser gelandet. Doch sie wollte nicht aufs sichere Schiff zurück, sondern unbedingt Bekanntschaft mit dem Pinguin-Empfangskomitee machen. Das Glück klebte Vanessa allerdings an diesem Tag nicht auf den Sohlen. Während sie sich wirklich vorbildlich an die Referenten-Vorgaben hielt, sich nicht hektisch bewegte, niemanden zu stören versuchte und auch Abstand hielt, hatte sie allerdings die Rechnung ohne die gefiederten Bewohner gemacht. Kaum hatte sich Vanessa von der eiskalten Begegnung erholt, stürzte sich ein Prachtexemplar von Sturmvogel im Sturzflug auf Vanessas Kopfbedeckung, erwischte sie auch mit dem festen Schnabel, ließ sie aber nach wenigen Metern wieder plumpsen. Doch die Beute fiel nicht auf die Eisfläche, sondern landete im Wasser, was die Stimmlage der Beraubten noch höher anschwellen ließ.

Doch diese Attacke war nicht die einzige, die Vanessa an diesem Tag überstehen musste. Denn auch der Besuch einer Robbenkolonie stand auf dem Tagesprogramm. Die meisten Bewohner ließen sich von den Eindringlingen nicht stören, beachteten sie auch kaum, und selbst hektische Bewegungen hätten diese Fleischrollen kaum aus der Ruhe bringen können. Einen kurzen Augenblick vergaß Vanessa allerdings, was die Referenten allen Mitreisenden dringend ans Herz gelegt hatten: Abstand halten!

Sie näherte sich einer Robbe, die anscheinend tot neben ihren Genossen lag. Vanessa wollte sich sogar davon überzeugen, dass dieses Prachtexemplar wirklich nicht mehr lebte. Doch als Bewegung in die Robbe kam, sie fauchend auf Vanessa zurobbte und eindringlich zeigte, wer Herr des Landes war, floh Vanessa kreischend zum Landungssteg. Nach dieser Begegnung wurde es still um Vanessa, sie entschwand nach Rückkehr aufs Schiff in ihrer Kabine und kehrte erst am nächsten Tag in den Kreis der Mädel-Riege zurück.

Felix Federhahn beschloss, sich erst einmal am Buffet zu stärken, bevor auch er in den Kreis der mitreisenden Damen zurückkehrte, die sich bereits wieder für die nächste Expeditionsreise interessierten, ihre Adressen austauschten und auch Felix Federhahn animierten, Gleiches zu tun. Doch der Angesprochene litt plötzlich unter Gedächtnisverlust und gab Veronika, Vanessa und auch Marie die Anschrift seines betagten Freundes. Ein nochmaliges Treffen wollte er auf alle Fälle vermeiden, selbst wenn er sich zu einer Wiederholung dieser Reise entschließen sollte. Er hielt sich an die Vorgaben der Referenten, die eigentlich doch nur auf die Begegnung mit der Tierwelt gedacht waren: Abstand halten, niemanden stören!

Cruise Islands of the North Atlantic – take LIFE to a Higher Latitude

Ein Traum wurde wahr. Fünf Destinationen haben sich zusammengeschlossen, um den Nord-Atlantik als Kreuzfahrtregion auf dem internationalen touristischen Parkett zu etablieren. Es sind dies: Cruise Newfoundland mit Labrador, Cruise Greenland, Cruise Iceland, Cruise Faroe Islands und Cruise Orkney islands. Die Partner kooperieren unter dem Namen „Cruise Islands of the North Atlantic – tabe LIFE to an Higher Latitude“.

Bislang gab es lediglich drei bekannte Destinationen: Ostsee, Mittelmeer und Karibik. Die Vereinigung hat sich zum Ziel gesetzt, nunmehr auch den Nordatlantik als vierte zu etablieren. „Cruise Islands of the North Atlantic“ versteht sich als Partner der internationalen Kreuzfahrtreedereien mit dem Ziel, diese im Marketing und Vertrieb zu unterstützen.

Die neue Allianz bietet außergewöhnliche Zielgebiete an: tiefe Fjorde, heiße Quellen, einzigartige Gletscher und Eisformationen, eine bemerkenswerte Tierwelt und einzigartige Kulturen.

Expeditionskreuzfahrten 2010 von Ikarus Tours

In seinem 92-seitigen Sonderkatalog „Expeditionskreuzfahrten 2010“ bietet Ikarus Tours u.a. auch Kreuzfahrten zur Arktis und Antarktis an.

Ein Höhepunkt des Arktis-Programms ist sicherlich die Sonderreise zum Franz-Josef-Land im Norden Russlands mit dem Eisbrecher „Kapitan Dranitsyn“ in der Zeit vom 26. Juli bis 7. August 2010. Die Gäste fliegen zunächst über Oslo nach Kirkenes an der russischen Grenze, danach fahren sie mit dem Bus nach Murmansk, dem Starthafen dieser Kreuzfahrt. Ziel ist das weit im Norden liegende Franz-Josef-Land, Russlands nördlichster Außenposten im arktischen Eismeer. Keine Landmasse liegt näher am Nordpol als Franz-Josef-Land und die Unterschiede der Inseln sind erstaunlich. Sind die meistens Inseln auch von Eiskuppen bedeckt, die entweder direkt ins Meer abbrechen oder als Gletscher das Wasser erreichen, so sind die flachen Küstenebenen von zahlreichen Seen bedeckt und von Flüssen durchzogen. Aufgrund der extrem arktischen Bedingungen ist die Flora übersichtlich.

Der Atomeisbrecher „50 Years of Victory“ lädt die Gäste in der Zeit vom 23. Juli bis 6. August 2010 zu einer interessanten und spannenden Nordpol-Tour ein. Die Gäste können dabei den Eisbrecher als auch die Eismassen aus einem Helikopter aus betrachten. Der Atomeisbrecher „50 Years of Victory“ wurde in Sankt-Petersburg nach 20 Jahren Bauzeit im Jahr 2006 fertig gestellt. Das Schiff entspricht allen internationalen Standards und ökologischen Anforderungen, die an Schiffe solcher Kategorie, aber auch an Passagierschiffen gestellt werden. Es verfügt über die modernsten Einrichtungen für Sicherheit und Navigation und ist als einziges Schiff mit einer besonderen Bugform gebaut, die es ermöglicht, bis zu 3 Meter dickes Eis zu durchbrechen

Auf besonderes Interesse stoßen auch die beiden Expeditions-kreuzfahrten in die Antarktis an Bord der „MS Plancius“. Mehr als jedes andere Reiseziel fordert die Antarktis von allen Besuchern Respekt und Behutsamkeit. Im größten intakten Ökosystem der Erde präsentiert sich die Natur in ihrer Urform:  Blauschimmernde Eisberge, Tiere, die den Gästen ohne Scheu begegnen, und unberührte und schneebedeckte Weiten, eine unberührte Wildnis am Ende der Welt.

Das Abenteuer „Nordwestpassage“ mit der „MS Hanseatic“ von Grönland nach Alaska

Die „Nordwestpassage“ von der weißen Insel Grönland bis zur wilden Küste Alaskas gilt als eine der berühmtesten und berüchtigsten Seewege der Welt. Diese arktische Verbindung zwischen Europa und Asien, zwischen Atlantik und Pazifik hat stets den Ehrgeiz und die Fantasie unzähliger Entdecker geflügelt, und die Gäste der „MS Hanseatic“ erleben auf der „MS Hanseatic“ das Abenteuer „Nordwestpassage“ auf den Spuren des Forschers Roald Amundsen. Der genaue Verlauf dieser Abenteuerfahrt durch die Region der Extreme ist nicht exakt vorhersehbar, sondern muss sich stets an die Gegebenheiten der Natur anpassen. Getrost dürfen sich die Gäste dem arktiserfahrenen Kapitän Thilo Natke anvertrauen, der in den letzten 16 Jahren mehr als 40 Expeditionsreisen mit Passagieren nach Island, Spitzbergen, West- und Ostgrönland, in die kanadische Arktis und nach Alaska sowie vier Durchquerungen der Nordwestpassage unternommen hat.

Höhepunkte dieser 26-tägigen Expeditionsfahrt vom 16. August bis 11. September 2010 von Kangerlussuag/Grönland nach Nome/Alaska sind:

  • Durchquerung des legendären Seeweges auf den Spuren Roald Amundsens,

  • „Tierische Begegnungen“ mit Schneehasen und Moschusochsen bei eienr Wanderung durch die kanadische Tundra,

  • Thule-Ausgrabung: Zeitreise zu den Entdeckern vergangener Jahrhunderte mit den renommierten Lektoren,

  • zahlreiche Zodiacanlandungen in Begleitung fachkundiger Lektoren,

  • die Kultur der Inuit,

  • Smoking Hills, seit Jahrhunderten brennende Ölschiefer inmitten der arktischen Eiswelt.

Unvergesslich werden die An- und Ausblicke auf die eisig-schönen Gletscherpanoramen und die Begegnungen mit der arktischen Tierwelt wie Walen, Robben und Eisbären bleiben.

Expeditions-Seereisen 2010/2011 mit Hurtigruten

 

In einer Vorschau stellt Hurtigruten für 2010 und 2011 eine Auswahl an traumhaften Seereisen an. Wer an diesen Entdeckungsreisen interessiert ist und bis zum 30. 09. 2009 bucht, kann bis zu 20% des Reisepreises sparen. „Beim Essen kommt der Hunger“, sagt man, und diese Redewendung trifft auch für das Studium der fantastischen Reiseangebote zu.

Expeditionsreisen in die Arktis und Antarktis werden mit der MS Fram durchgeführt, die über eine hohe Eisklasse und die modernsten technischen Standards verfügt.

Datum

T.

Destination

Reisehöhepunkte

20.05.10 –

29.05.10

9

Norwegens Natur

und Tierwelt hautnah

Polarcirkel-Boot-An-landungen/besondere Hafenanfahrten/Vogel-nsel Runde
29.04.10-

10.05.10

12

Schätze der Hanse

und der Zaren

Ostsee/Zarenresidenz St.Petersburg/UNESCO-Weltkulturerbe Tallinn und Visby
10.05.10-

20.05.10

11

Rund um Großbri-

tannien

Hamburg/pittoreskes Südengland/schottische Inselwelt
16.07.10-

30.07.10

15

Südgrönland und

Diskobucht

abwechslunsgreiche Land-Lanschaft Südgrönlands//faszinierende Geschichte der Wikinger/

Lebensweise und Kultur der

Inuit

29.07.10-

06.08.10

05.08.10-

13.08.10

12.08.10-

20.08.10

9

Expedition

Diskobucht

fanszinierende Eisberge/ arktische Fjorde/

malerische Inuit-Siedlungen/

aktivster Gletscher der Welt

19.08.10

03.09.10

16

Nordgrönland und

Thule

Eisgrenze imNorden/

grandiose Gletscher und bizarre Eisberge/nördlichste Siedlung der Welt

02.09.10-

13.09.10

12

Süd- und Ostgrönland Tafeleisberge in der Koge-

Bucht/ einmalige Land-

schaften der Skjotdungen-

Inseln

13.09.10-

23.09.10

11

Abenteuer Ostgrönland malerischer Scoresby Sund/

abgeschiedene Insel Milne

Land

26.09.10-

10.10.10

15

Island, Grönland,

Neufundland

Auf den Spuren der Wikinger/

Naturparadies Neufundland/

Östlichster Außenposten

Der Neuen Welt

08.06.10-

16.06.10

15.06.10-

23.06.10

22.06.10-

30.06.10

29.06.10-

07.07.10

 

 

9

Höhepunkte

Spitzbergen

Gletscher und Fjorde/

Eisbären Walrosse, Robben/

Bäreninsel

10.06.10-

19.08.10

9

Expedition

Spitzbergen

Eisbären, Walrosse, Robben,

arktische Seevögel /

auf den Spuren berühmter

Polarforscher

31.10.10-

21.10.10

24.02.10-

17.03.10

22

 

22

Falklands, Südgeor-gien,Antarktis;

Antarktis, Südgeor-

Gien,Falklands

Naturparadies Südgeorgien

mit Königspinguinen/

spektakuläre Tafeleisberge

18.11.10-

05.12.10

02.12.10-

19.12-10

 

18

Chilenische Fjorde

Und Antarktis

Antarktische Tierwelt mit

Robben, Pinguinen, Walen

Und See-Elefanten/

Chiles Fjorde und Gletscher

16.12.10-

04.01.11

20

Antarktis, Südgeorgien

Falkland-Inseln

Auf den Spuren großer

Entdecker/ Naturparadies

Südgeorgien mit Königs-

pinguinen

01.01.11-

13.01.11

10.01.11-

22.01.11

 

13

Expedition Antarktis spektakuläre Eisberge/

faszinierende antarktische

Tierwelt mit Robben,Pin-

guinen, Walen und See-

Elefanten

19.01.11-

03.02.11

16

Expedition

Weddell-Meer

Fossilienreiche Vega-Insel/

Schneebedeckte Snow-Hill-

Insel

31.01.11-

15.02.11

12.02.11-

27.02.11

16

Expedition

Südpolarkreis

Überquerung des Südpolar-

Kreises/

antarktische Tierwelt

Empfangskomitee im „Frack“

 

Bald ist es wieder soweit. Wenn auf Südgeorgien der kurze atlantische Sommer während der Monate November bis März herrscht, laufen mehrere Kreuzfahrtschiffe diese Insel an, denn die stark vergletscherte und gut 100 Kilometer lange Insel ist nur auf dem Seeweg erreichbar. Die „Eindringlinge“ staunen über eine zerklüftete, alpin anmutende Gebirgslandschaft mit markanten Bergspitzen und majestätischen Gletschern.

Die Besuchergruppen werden mit Zodiacs ans Ufer gebracht. Vom sandigen Ufer bis zu den Bergwänden haben sich ausgedehnte Tierkolonien niedergelassen. Im gelb-rötlichen Brustgefieder begrüßen die Königspinguine die im roten Parka „vermummten“ Gäste. Manche Robbensorten liegen faul auf dem Sandboden, andere beschnuppern neugierig die Ankömmlinge. Lediglich fünfzehn Minuten darf eine Gruppe im Kreis der Tiere verweilen, fotografieren, was das Zeug hält. In sicherem Abstand beobachten die Gäste die See-Elefanten, die zunächst recht faul auf die Gäste wirken, sich aber dann doch unversehens erheben, in Angriffshaltung übergehen, trompeten und gurgeln, sich wiegen und drehen, mit Sand bespritzen und danach wieder – glücklicherweise – in ihre Ruhelage zurücksacken.

Doch die meisten der einheimischen Tiere, ob Pinguine, See-Elefanten, Robben und Raubmöven zeigen keine Scheu vor den Besuchern. Sie fühlen instinktiv, dass ihnen von diesen  unbekannten roten Individuen keine Gefahr droht.

Südgeorgien ist bislang noch keinem Lebendigen zur Heimat geworden. Die Besucher erleben  die Veränderungen nicht mehr, wenn am Ende des kurzen Sommers die Insel wieder in Schneestürmen, Eiseskälte, Dunkelheit und Schwermut versinkt.

Exklusive Spitzbergen-Expedition mit Oceanstar

 

Der Spezialist für Schiffs- und Polarreisen Oceanstar unternimmt vom 6. bis 17. Juli 2009 mit dem Forschungsschiff „Professor Multanovskiy“ eine exklusive Expeditionsreise  zur nördlichsten Inselgruppe Westeuropas. Begleitet wird diese Spitzbergen-Expedition von dem bekannten Schweizer Polarkenner Peter Balwin, der seit vielen Jahren dem „Polar-Virus“ verfallen ist und bereits 14 Sommer auf Schiffen in Spitzbergen verbracht hat. Peter Balwin gehört dank seines großen Fachwissens und seiner langjährigen Tätigkeit als Expeditionsteilnehmer zu den versiertesten Polarkennern Europas. Auf dieser Spitzbergen-Expeditionsreise wird Peter Balwin für die Planung der Route und die Gestaltung der Landgänge verantwortlich sein. Zusammen mit zwei Wisssenschaftlern wird er alle Landausflüge begleiten.

 Ebenfalls an Bord ist der Schweizer WWF-Lektor Dr. Hans-Peter Fricker, der während dieser Reise zu den hocharktischen Kältewüsten einen Vortrag zum Arktis- und Klimaschutzprogramm des WWF halten wird.

Die Passagiere erwartet auf dieser Expeditionsreise schier unendlich lange Gletscherkanten auf Meeresniveau im 24-stündigen Licht des nordischen Sommers. Und mit viel Glück können sie auch Walrosse, Rentiere, Polarfüchese und bei besonderer Fortune auch die Könige der Arktis, die Eisbären, beobachten.

Kurzer Abriss der Expeditionsreise

06.07.09

Linienflug Zürich – Oslo, Übernachtung in einem Erstklasshotel

07.07.09

Flug Oslo – Longyearbyen, Einschiffung auf die „Professor Multanovskiy“, Fahrt entlang des Isfjorden aufs offene Meer

08.07.09

Ny Ålesund. Ankunft in Krossfjorden mit Anlandung auf den Zodiac-Booten, Dickschnabellummen in großen Kolonien

09.07.09

Inselgruppe Andøya  mit Tundralandschaft, Begegnung mit Eiderenten und Kurzschnabelgänsen, im Liefdefjorden Beobachtung des gigantischen Monaco-Gletschers, hoffentlich Begegnung mit Eisbären

10.7.09

Siebeninseln, Erreichen des nördlichsten Punktes, Entfernung zum Nordpol 1000 km, vielleicht wieder Eisbären

11.07.09

Besuch der Walrosse auf der flachen Polarinsel Laagöya,

Spaziergang durch arktische Kältewüste und Begegnung mit  Familien von Schneehühnern

12.07.09

Suche per Schiff und Zodiacs nach Bart- und Ringelrobben, Walrossen und Eisbären im Treibeis der Hinlopen-Straße, Unterwegs riesige Vogelfelsen mit Zehntausenden von Dickschnabellummen, Anlandung inmitten des Lebensraumes von Walrossen, Rentieren und Kurzschnabelgänsen

13.07.09

Nordaustlandet  mit einer der größten Eiskappen der nördlichen Hemisphäre, an der der Südküste von Nordaustlandet die längste Gletscherkante der Nordhalbkugel

14.07.09

Barentsøya/Edgeøya, Walroß-Schlafplatz, Begegnung mit Rentieren im Rosenbergtal

15.07.09

Umrundung der Südspitze des Archipels bei tagheller Nacht, phantastischer Hornsund, Einmündung von 14 Gletscherzungen

16.07.09

Ahlstandhalvøya, gewaltige Haufen von Weisßwalknochen, Rückkehr nach Longyearbyen, Stadterkung zu Fuß, Übernachtung an Bord

17.07.09

Flug via Oslo und Kopenhagen nach Zürich, abends Ankunft in Zürich