17 Jahre Nil-Zwangspause beendet

Die Flussreisenfans freut´s. Endlich ist nach 17 Jahren Zwangspause der Nil wieder in Nordrichtung von Assuan nach Kairo wieder passierbar. Im Land der Pharaonen ist nun nicht mehr allein die bisherige klassische Strecke Luxor – Assuan bei den Flussreisengästen beliebt, sondern nunmehr erschließen die Flussreisenden auch die Nordetappe zwischen Luxor und Kairo. An vielen Haltepunkten gewähren bedeutende Zeugnisse der Geschichte einen interessanten Einblick in längst vergangene Kulturen, und manche Kulturstätten befinden sich in unmittelbarer Ufernähe, andere erkunden die Nil-Gäste auf interessanten Landausflügen.
 
Auf den Nil-Flussreisen bieten die einzelnen Veranstalter u.a. folgende Ausflüge und Exkursionen an:
 
Philae Tempel, Assuan Staudamm, unvollendeter Obelisk, Felsentempel Abu Simbel, Doppeltempel von Kom Ombo, Chnum Tempel von Esna, Luxor Tempel, Tal der Könige, Terrassentempel der Königin Hatschepsut, Tempelanlage von Karnak, Tempel des Osiris Kultes in Qena, Nekropole Tuna-el Gebel, Felsengräber von Beni Hassan,Nationalmuseum und Alabaster Moschee in Kairo, Pyramiden von Gizeh mit Sphinx…
 
Überall stoßen die Flussreisenden auf die steinernen Zeugen der Geschichte von Tausenden von Jahren. Die Gäste sollten auf alle Fälle sich einen Nil-Guide besorgen, denn die Fülle der Highlights kann kaum ein Gast speichern.
 

Mit geringer Passagierzahl auf Nil-Erkundungsfahrt

Nicko-Tours präsentiert auch auf dem längsten Fluss der Welt zwischen Luxor und Assuan ein neues Suiten-Nil-Schiff, die „MS Nile Excellence“. Der 5-Sterne-Luxuskreuzer ist kein Neubau, sondern ein außergewöhnlicher Umbau. Die „MS Sarah“ wurde komplett entkernt, mit 32 Suiten samt dazugehörigem Luxus ausgestattet und in „Nile Excellence“ umbenannt. Auf Grund der geringen Passagierzahl von maximal 60 Gästen reisen die Gäste in persönlicher Atmosphäre und wohnen in geräumigen, stilvoll eingerichteten Suiten mit französischem Balkon und getrenntem Wohn-/Schlafbereich.

Das große Sonnendeck mit Liegestühlen, Sonnensegel und Pool bietet optimale Möglichkeiten zum Sonnen und Relaxen. Auch die Bar auf dem Sonnendeck mit gemütlichen Sitzgelegenheiten lädt dazu ein, das vorbeiziehende Nilpanorama zu bewundern. Ein Massageraum und der Pool auf dem Sonnendeck sorgen für Entspannung und Behaglichkeit.

Das Konzept des 63 Meter langen Schiffes bedeutet Reisen im kleinen Kreis mit Jacht-Charakter. Maximal 60 Passagiere gehen an Bord. Die 30 Quadratmeter großen Suiten sind mit Holzvertäfelung, französischem Balkon, Plasmabildschirm und getrenntem Wohn- und Schlafbereich ausgestattet. Die vier Royal-Suiten verfügen über einen zusätzlichen privaten Balkon mit Liegestühlen. Alleinreisende acomplia cheap no prescription können eine der vier Ein-Bett-Suiten buchen. Zum Komfort des Deluxe-Schiffs gehört es, dass das Abendessen serviert wird.

Sea Travel: Neue Schiffe im Programm

Sea Travel baut das Angebot aus. Neu sind fünf Hochseeschiffe und drei Flussschiffe. Neu sind die Schiffe von Variety Cruises. Die Flotte umfasst acomplia prescription drei Mega-Yachten, einen Motorsegler und ein Drei-Mast-Vollschiff für maximal 50 Passagiere. Hauptfahrtgebiet sind die griechischen Inseln.

Im Flussbereich neu im Programm sind drei Fünf-Sterne-Nil-Schiffe von Viking Nile Cruise. Kataloge für alle Schiffe können bei Sea Travel in Hamburg angefordert werden.

Studienkreuzfahrt auf dem Nil mit Phoenix Reisen

 

Der Bonner Anbieter Phoenix Reisen wartet wieder mit einer besonderen Studienreise auf. Er entführt die Gäste auf einer einwöchigen Flusskreuzfahrt nach Ägypten und gibt ihm ereignisreiche und lebendige Einblicke in die Geschichte Ägyptens, die Kultur, Land und Leute entlang des Niltals zwischen Luxor und Assuan.

Wer einmal so eine Studienreise erlebt hat, kehrt immer wieder in das geheimnisvolle Land Ägypten zurück.  Die Reise führt den Gast nilabwärts von Luxor bis nach Assuan, direkt am faszinierenden Niltal entlang und er hat die einmalige Gelegenheit, alte Kultur hautnah zu erleben. Geheimnisvolle Sphinxe, jahrtausendalte, eindrucksvolle und einzigartige Kulturen, unvergleichlich schöne Landschaften zwischen Wüste und Oasen, all dies wird der Gast auf der einwöchigen Studienreise erleben und genießen.

Verlauf

1. Tag: Deutschland – Luxor

acomplia rimonabant justify;“>Flug von Deutschland nach Luxor. Empfang durch die Reiseleitung und Transfer zu Ihrem Premium First-Class Nilkreuzfahrtschiff. Einschiffung.

2. Tag: Luxor – Theben-West

Heute bleibt Ihr Schiff den ganzen Tag in Luxor. Am frühen Morgen fahren Sie nach Theben-West. Dort sehen Sie das Tal der Könige, wo Sie Gelegenheit haben, einige Grabkammern zu besichtigen. Des weiteren besichtigen Sie den Tempel der Hatschepsut, Deir el-Bahri und die gewaltigen Memnon-Kolosse, bevor Sie nach Luxor zurückfahren. Der Nachmittag steht zur freien Verfügung. Vielleicht nutzen Sie die Zeit zu einem Bummel auf der Nilpromenade oder zu einer Kutschfahrt

3. Tag: Luxor – Karnak – Flußfahrt

Vormittags besichtigen Sie die große Tempelanlage von Karnak mit eindrucksvollen Kolonnaden, der Sphinx-Allee und dem Heiligen See. Anschließend besuchen Sie den Luxor-Tempel, der mitten in der Stadt am Nilufer gelegen ist. Nach dem Mittagessen kreuzt Ihr Schiff stromaufwärts. Sie genießen die vorbeiziehende Nillandschaft vom Sonnendeck aus. Bei Esna durchfahren Sie die große Schleuse. Übernachtungsstop unterwegs.

4. Tag: Edfu – Kom Ombo – Assuan

Morgens besichtigen Sie den Horus-Tempel von Edfu, der dem falkenköpfigen Gott gewidmet ist. Danach fahren Sie mit Ihrem Schiff weiter stromaufwärts nach Kom Ombo. Hier wird der direkt am Nil gelegene Doppel-Tempel des Sobek und des Haroëris besichtigt. Am Abend wird Ihr Schiff in Assuan erwartet. Dort haben Sie Gelegenheit zu einem Bazarbesuch.

5. Tag: Assuan – Nassersee

Heute sehen Sie den Hochdamm des Nassersees. Danach setzen Sie mit einem Motorboot über zur Insel Agilkia. Dort besichtigen Sie den Philae-Tempel. Anschließend Busfahrt zum Granitsteinbruch, wo Sie den unvollendeten Obelisken sehen. Nach dem Mittagessen Fahrt mit einer Segelfeluke (bei Windstille Motorboot) zum Botanischen Garten auf der Lord-Kitchener-Insel. Vom Boot aus genießen  Sie die Aussicht auf das Aga

6. Tag: Assuan – (Abu Simbel) – Flußfahrt

Der Vormittag steht zur freien Verfügung. Wir empfehlen Ihnen einen Ausflug zu den Tempeln von Abu Simbel mit den Kolossalstatuen (nicht inklusive, ca. € 85,-). Nachmittags kreuzen Sie mit Ihrem Nilschiff stromabwärts durch die besonders schöne Landschaft Oberägyptens, die Sie vom Sonnendeck aus genießen.

7.Tag: Esna – Luxor

Vormittags bringt Sie Ihr Schiff weiter stromabwärts nach Esna. Hier besuchen Sie den Tempel des widderköpfigen Gottes Chnum. Am Abend Ankunft in Luxor.

8. Tag: Luxor – Deutschland

Ende der Nilkreuzfahrt, Ausschiffung, Transfer zum Flughafen und Rückflug nach Deutschland bzw. Anschlußprogramm, z.B. Hotelaufenthal

Folgende Termine stehen zur Auswah:

03.08./10.08./17.08./24.08./31.08./07.09./14.09./21.09./28.09./05.10./12.10./19.10./26.10.2009

Trinkgelder auf Kreuzfahrtschiffen

 

Auch auf den Kreuzfahrtschiffen stellt sich die Frage, ob, wie viel, wem,wann  und in welcher Höhe ein Trinkgeld erwartet oder gegeben werden muss.  Generell kann gesagt werden, dass ein Trinkgeld auf Kreuzfahrtschiffen üblich ist und vom Servicepersonal auch erwartet wird.  Auf manchen Schiffen findet der Passagier in seiner Kabine kleine Briefumschläge und auch eine Empfehlung über die Höhe des erwarteten Trinkgeldes. Manche Reedereien belasten das Bordkonto des Passagiers automatisch mit einer bestimmten Summe. Es gibt aber heutzutage Kreuzfahrtschiffe mit All-Inclusive-Preisen, beii denen das Trinkgeld bereits im Reisepreis enthalten ist.

Vor Reiseantritt kann sich der Gast im Internet und auch ind en Katalogen einen Überblick über alle anfallenden Kosten machen, so auch eine Antwort über das heikle Thema „Trinkgeld“ erhalten. Folgend Hinweise u.a. hat der Autor bei den einzelnen aufgeführten Reedereien gefunden.

A-ROSA

„Es ist international üblich, sich für guten Service mit einem Trinkgeld zu bedanken. Daher freuen sich auch die lokalen Führer, wenn Sie ihre Leistung mit einem Trinkgeld honorieren.“

MSC

„Es ist international üblich, am Ende einer Kreuzfahrt dem Personal im Restaurant und dem Kabinenservice mit einem Trinkgeld zu danken. Passagiere erhalten eine Mitteilung mit folgendem Text in die Kabine: Um Ihnen einen Anhaltspunkt zu geben, haben wir eine Tagespauschale von 6,- Euro pro  erwachsenem Passagier und 3.- Euro   pro Kind (zwischen 4 und 17 Jahren) für Kreuzfahrten im Mittelmeer und in Nordeuropa veranschlagt; angeglichen daran  12.- Dollar pro erwachsenem Passagier und 6.- Dollar pro Kind für Kreuzfahrten in der Karibik. 6,. Dollar pro erwachsenem Passagier und 3.- Dollar pro Kind für Brasilien und Argentinien  (Atlantikpassagen inbegriffen). 5.- Dollar pro erwachsenem Passagier und 2,50 Dollar pro Kind für Südafrika Kreuzfahrten.  Natürlich sind diese auf allen Schiffen von MSC Kreuzfahrten gültigen Beträge nur Richtwerte. Die Passagiere entscheiden frei, ob sie die Summe herauf- oder herabsetzen möchten. Änderungen teilen Sie bitte bis 22.00 Uhr am letzten Kreuzfahrttag im Zahlmeisterbüro mit. Das Büro steht auch für weitere Informationen zur Verfügung. Falls die Passagiere keine anderen Verfügungen treffen, wird der gesamte Betrag automatisch vom Bordkonto abgebucht.“

Royal Caribbean International

Auf allen unseren Schiffen ist es üblich, Crew-Mitgliedern, die Sie persönlich betreut haben und mit denen Sie besonders zufrieden sind, Trinkgeld zu geben. Pro Tag und Person sollten Sie einen Gesamtbetrag von ca. € 8,- für Kabinenpersonal und Kellner veranschlagen. Die Trinkgelder können bereits vor Reisebeginn bei Buchung bezahlt werden. Sollten Sie dies nicht wünschen, sind die entsprechenden Beträge an Bord zu entrichten. Bei allen Rechnungen für Getränke und Schönheitsbehandlungen wird Ihrem Sea-Pass-Konto außerdem automatisch  eine Service-Gebühr von 15 Prozent belastet.“

AIDA

Bei uns ist jeder Gast König, denn wir sind leidenschaftliche Gastgeber. Unser Crew sorgt mit Liebe zum Detail dafür, dass Ihr AIDA Urlaub für Sie ein unvergessliches Erlebnis wird. Wenn Sie außergewöhnlichen Service mit einem persönlichen Trinkgeld anerkennen möchten, freut sich unsere Crew sehr.“

NCL Freestyle Cruising

„Anders als bei anderen Kreuzfahrtreedereien ist eine Zahlung von Trinkgeldern auf Dienstleistungen, die all unseren Gästen gleichermaßen zugutekommen, auf unseren Schiffen nicht notwendig oder zwingend empfohlen. Unsere Mitarbeiter sind jedoch stets dazu angehalten, Ihre Erwartungen zu übertreffen. Deshalb ist es ihnen erlaubt, Trinkgelder als Anerkennung für ihren persönlichen Einsatz und außergewöhnlichen Service anzunehmen. In anderen Worten: Für Leistungen, die allen Gästen zur Verfügung gestellt werden, ist es nicht notwendig, Trinkgeld zu geben. Selbstverständlich können Sie dies aber gerne tun, wenn Sie den erbrachten Service eines Crewmitglieds im Speziellen anerkennen möchten. Einige unserer Besatzungsmitglieder erbringen optionale Service-leistungen, die nur vereinzelte Gäste nutzen. Wir möchten diese Gäste dazu ermutigen, guten Service dieser Mitarbeiter angemessen zu honorieren. Zum Beispiel empfehlen wir Gästen der Suiten und Villen, die Butler- und Concierge-Leistungen in Anspruch nehmen, Trinkgelder entsprechend der erbrachten Dienstleistungen in Erwägung zu ziehen. Für das Servieren von Getränken wird ein Trinkgeld von 15%, für Wellnessbehandlungen von 18%, automatisch dem Bordkonto belastet.“

Phoenix

Trinkgelder sind auch auf der AMADEA (wie auf allen PhoenixSchiffen) nicht obligatorisch, aber erwünscht, wie international üblich.

Über Trinkgeld braucht sie sich auf dem Schiff keine Gedanken zu machen. Phoenix sammelt vorab für die ganze Woche Trinkgeld ein (pro Person und Tag 3,80 Euro) auf Nilschiffsreisen.

Trinkgelder nicht obligatorisch. Eine Extra-Belohnung ist jedoch willkommen und international üblich

Costa

Wie auf fast allen Schiffen üblich, wird auch bei Costa eine Trinkgeldpauschale eingehoben, die unter den Servicemit-arbeitern aufgeteilt wird. Die Pauschale beträgt € 6,00 pro Person und Tag, kann allerdings je nach Wunsch erhöht oder auch reduziert werden.

Viking

Die Trinkgelder werden in einem Pauschalbetrag gezahlt und unter der Crew verteilt. So ist gewährleistet, dass auch die dienstbaren Geister, die die Passagiere nicht zu Gesicht bekommen, ihren Anteil erhalten. In der Kabine findet man einen Umschlag mit der Aufschrift „Trinkgeld“ vor, an der Rezeption befindet sich eine „Trinkgeld-Box“. Die Trinkgeldempfehlung lautet „7 bis 10 Euro pro Tag und Passagier“.

Hapag Lloyd / MS Europa

An Bord sind Trinkgelder nicht obligatorisch. Die Anerkennung einer besonders guten Leistung ist jedem Gast freigestellt.

Hapag Lloyd / MS Columbus

Es ist üblich, dem Bedienungspersonal ein Trinkgeld zukommen zu lassen. Die Höhe ist selbstverständlich jedem Passagier freigestellt und sollte die Anerkennung  einer guten Leistung sein. Erfahrene Seereisende rechnen im Durchschnitt mit ca. € 5-6 pro Passagier und Tag.

Hapag Lloyd / MS Bremen

An Bord sind Trinkgelder nicht obligatorisch. Die Anerkennung einer purchase acomplia online besonders guten Leistung ist jedem Gast freigestellt.

TUI Cruises /“Mein Schiff“

Verpflichtungsfrei: Trinkgelder sind inklusive. Wir buchen keine Trinkgeldpauschale von Ihrem Bordkonto ab. Die Trinkgelder für das Bordpersonal sind im Reisepreis inbegriffen.

Premivon Queen

Trinkgeld wird pro Tag 10€ empfohlen, bleibt aber jedem selbst überlassen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Woche der Kreuzfahrt : 26.02. – 06.03.2010

 

Seit der Erstauflage der „Woche der Kreuzfahrt“ im Jahre 2008 ziehen die Organisatoren, die beteiligten Reisebüros und die beteiligten  Partnerreedereien eine positive online acomplia Bilanz und haben für 2010 bereits das dritte Vertriebs-Event in der Zeit vom 26. Februar bis zum 6. März 2010 geplant.  Die Vorberei-tungsarbeiten sind angelaufen, und bereits die Hälfte der diesjährigen Reisebüros signalisieren auch für 2010 ihre Teilnahme.   Die Organisatoren gehen davon aus, dass die diesjährige Beteiligung an dieser bundesweiten Aktionswoche ,„Woche der Kreuzfahrt“, von rund 2000 Reisebüros und zwölf Vertriebspartnern noch überboten wird.

Kein Zweifel: Die Kreuzfahrten liegen nach wie vor im Trend. Durch die unterschiedlichsten Angebote auf dem Wasser,ob Fluss- oder Clubschiff, Expeditionskreuzer oder Luxusliner, für jeden Geschmack, für jedes Reisebudget und  für jedes Alter  gibt es aus der Angebotsvielfalt die „geeignete“ Schiffsreise. Vielfältig sind nicht nur die Angebote für Sport, Wellness, Naturreisen, Gourmetfahrten und Themenreisen, sondern die Vielfalt zeigt sich auch in den bereisten Destinationen. Heute gibt es kaum noch ein Land, das nicht bereist werden könnte. Zu den Klassikern der Flusskreuzfahrten zählen nach wie vor der Rhein, der Nil und die Donau.

Zu den diesjährigen erfreulichen Ergebnissen – aus Sicht der Reisebüros – zählen auch die rund 33% Reisebüros, die Neukunden zu verzeichnen haben.

Auch bei der nächsten bundesweiten Aktionswoche wird es wieder neben umfassenden Informationen auch ein attraktives Gewinnspiel mit Preisen in einem sechsstelligen Euro-Bereich geben. Und besondere Angebote wie Bordguthaben, Kinderfestpreise, Ermäßigungen und Gutscheine, sowie Anreise-Specials werden zur Attraktivität der nächsten „Woche der Kreuzfahrt“ 2010 beitragen.

 

 

Auf Zarenspuren

 

Allein in Russland setzt  Viking River Cruises mit fünf Schiffen fast ein Viertel seiner Flotte ein.  Im vergangenen Winter wurde die „Viking Surkov“ vollständig renoviert, bald folgten die „Viking Kirov“ und die „Viking Pakhomov“. Alle russischen Viking-Schiffe  präsentieren sich nun wie ein europäisches Viking-Schiff.

Viking River Cruises kann auf eine erfogreiche Unternehmensgeschichte zurückblicken. Nicht umsonst wirbt Viking River Sruises mit dem Slogan „Flusskreuzfahrten schreibt man  mit V.“ „Entdecken und Wohlfühlen“ heißt das Motto von Viking River Cruises  und bietet faszinierende Nah- und Fernziele auf drei Kontinenten an.  Innovativ ist das Viking-Audio-System, das die Vorträge der Reiseleiter live auf den Kopfhörer der Passagiere überträgt.

Im ersten Geschäftsjahr operierte das Unternehmen mit vier Schiffen auf verschiedenen russischen Flüssen. 1999-2001 folgte ein umfangreiches Neubauprogramm mit 8 Flusskreuzern. 2000 übernahm Viking außerdem die KD Deutsche Flusskreuzfahrten mit ihren neun Schiffen von Köln-Düsseldorfer und erweiterte das Angebot auf ukrainische und französische Flüsse sowie auf Donau, Elbe, Rhein, Main und Mosel. 2001 erfolgte mit der Eröffnung eines Büros in Los Angeles der Sprung in die USA. 2004 führte das erste Viking-Flusskreuzfahrtschiff auf dem Jangtse in China ein. Im Oktober 2006 kam der ägyptische Nil als neue Destination hinzu. In Ägypten kooperiert Viking River Cruises mit der Mövenpick Hotels & Resorts und nutzt für seine Gäste als Nil-Kreuzfahrtschiff die Mövenpick M/S Royal Lotus, ab November 2007 die neue Mövenpick M/S Royal Lily.

Heute betreibt Viking River Cruises eine der modernsten Flussschiff-Flotten der Welt. Allein 2006 wurden zwei werftneue Flussschiffe in Dienst gestellt: Im Februar 2006 die Viking Century Sun für den Jangtse und im März 2006 die Viking Helvetia für den Rhein. Derzeit sind zwei weitere Schiffe in Vorbereitung: Die Viking Legend soll ab Mai 2009 für den US-Markt die Flüsse Rhein – Main – Donau bereisen. Als erstes Binnen-Kreuzfahrtschiff mit Diesel-elektrischem Antrieb wird die Viking Legend nicht nur rund 20 Prozent Treibstoff sparen, sondern zudem besonders geräuscharm fahren. Als größtes und bestes Schiff auf dem Mekong ist die Viking Mekong konzipiert, die ab Januar 2010 Vietnam und Kambodscha bereist und 120 Passagieren ausschließlich Deluxe-Kabinen und Suiten bieten wird. Darüber hinaus wird Viking Flusskreuzfahrten schon in 2009 den Nassersee in Ägypten befahren. Wie auf dem Nil kooperiert das Unternehmen hier mit Mövenpick und bietet die neue Flusskreuzfahrt auf der Mövenpick M/S Prince Abbas an.“

(Quelle: Wikipedia)

Mit geringer Passagierzahl auf Nil-Erkundungsfahrt

 

Nicko-Tours präsentiert auch auf dem längsten Fluss der Welt zwischen Luxor und Assuan ein neues Suiten-Nil-Schiff, die „MS Nile Excellence“. Der 5-Sterne-Luxuskreuzer ist kein Neubau, sondern ein außergewöhnlicher Umbau. Die „MS Sarah“ wurde komplett entkernt, mit 32 Suiten samt dazugehörigem Luxus ausgestattet und in „Nile Excellence“ umbenannt. Auf Grund der geringen Passagierzahl von maximal 60 Gästen reisen die Gäste in persönlicher Atmosphäre und  wohnen in geräumigen, stilvoll eingerichteten Suiten mit französischem Balkon und getrenntem Wohn-/Schlafbereich.

Das große Sonnendeck mit Liegestühlen, Sonnensegel und Pool bietet optimale Möglichkeiten zum Sonnen und Relaxen. Auch die Bar auf dem Sonnendeck mit gemütlichen Sitzgelegenheiten lädt dazu ein, das vorbeiziehende Nilpanorama zu bewundern. Ein Massageraum und der Pool auf dem Sonnendeck sorgen für Entspannung und Behaglichkeit

Das Konzept des 63 Meter langen Schiffes bedeutet Reisen im kleinen Kreis mit Jacht-Charakter. Maximal 60 Passagiere gehen an Bord. Die 30 Quadratmeter großen Suiten sind mit Holzvertäfelung, französischem Balkon, Plasmabildschirm und getrenntem Wohn- und Schlafbereich ausgestattet. Die vier Royal-Suiten verfügen über einen zusätzlichen privaten Balkon mit Liegestühlen. Alleinreisende können eine der vier Ein-Bett-Suiten buchen. Zum Komfort des Deluxe-Schiffs gehört es, dass das Abendessen serviert wird.

Entspannung und Genuss auf dem Fluss

 

Flusskreuzfahrten sind „in“. Auf den Flussreisen kann der Gast den Luxus in Ruhe genießen, kulturelle Höhepunkte erleben, sich über perfekte Unterhaltung und außergewöhnlichen Komfort erfreuen, während die Flusslandschaften gemächlich vorbeiziehen.

Viking River Cruises wirbt mit dem Slogan „Flusskreuzfahrten schreibt man mit V“. Dieses Reederei bietet den Gästen faszinierende Nah- und Fernziele auf drei Kontinenten unter dem Motto „Entdecken und Wohlfühlen“ bei hohem Qualitätsstandard an. Die Reederei darf sich über die dritte Auszeichnung in Folge als „beste Flusskreuzfahrtlinie“ freuen.

TUI glänzt mit einem eigenen Flaggschiff. Die „TUI Maxima“ befährt die Donau zwischen ihrem Heimathafen Passau und dem Schwarzen Meer. Die 180 Passagiere genießen die Außenkabinen mit Französischem Balkon.

Der Flussreisenanbieter A-Rosa hat ab August 2009 den Rhein als neue Destination in seinem Flussreisenprogramm.  Die neue A-Rosa-Aqua wird auf verschiedenen 5- und 8-tägigen Routen nördlich und südlich  ab/bis Köln den Rhein entlang durch Deutschland, Holland, Belgien, Frankreich und die Schweiz im Einsatz sein.

Phoenix Reisen präsentiert im neuen Katalog „Fluss und Küsten 2009“ eine große Auswahl verschiedenster Schiffe auf den schönsten Flüssen der Welt. Neu in der Flotte sind die „Rousse Prestige“ mit All-inclusive-Konzept und der  beliebte Viereinhalb-Sterne-Flusskreuzer „Swiss Crown“.

Eine Flussreise auf der Premicon Queen heißt, stets das Besondere zu erwarten. Die Premicon Queen ist das wohl luxuriöste Flusskreuzfahrtschiff der Welt mit eigenem Theatron. Die „Fluss-Königin“ erfüllt auch die höchsten Ansprüche und verwöhnt die anspruchvollsten Gäste mit außergewöhnlichem Komfort. Die Premicon Queen eröffnet eine neue Luxusklasse von Flussreisen. Beschaulich gleiten die Gäste auf dem modernsten Twin-Cruiser der Welt über Rhein, Main und Donau.

Flusskreuzfahrten mit 1A Vista Reisen sind eine schöne und bequeme Urlaubsform. Viele Städte entlang der Flüsse kennen lernen, schöne Landschaften erleben und bekannte Sehenswürdigkeiten besichtigen, das ist der Reiz eines Urlaubs auf dem Fluss. Destinationen sind Flussreisen entlang des Rheins,des Mains und der Donau. Mit der MS Ivan Bunin kann der Gast aber auch auf den Flüssen Ruslands von St. Petersburg nach Moskau, der Wolga entlang bis zum Kaspischen Meer fahren oder mit der MS Koshevoy die Ukraine, von der Halbinsel Krim über Odessa  auf dem Dnjepr nach Kiew reisen.

Flussreisen vom Spezialisten bietet Nicko Tours mit großer Produktvielfalt  auf Donau, Rhein & Nebenflüssen, auf der Wolga, der Oder, dem Nil, dem Dnjepr und dem Jangtse an. Das in Stuttgart ansässige Unternehmen hat sich in den letzten Jahren zu einem der führenden zu einem der führenden Veran-stalter von Flussreisen auf dem deutschen Markt entwickelt.
 

Die familiäre und freundliche Atmosphäre schätzen viele der Gäste von Plantours & Partner, so dass sie immer wieder ihren Urlaub an Bord von MS Vistamar und den Flussschiffen verbringen; denn sie schätzen die Erfahrung, von Anfang an richtig gut aufgehoben zu sein.

Transocean Tours bedeutet nicht allein Erfahrung und Qualität auf allen Weltmeeren, auch mit den Flussschiffen auf den beliebtesten Flüssen Deutschlands, Europas und der welt ist Transocean Tours mit einem außergewöhnlichen Service zu Hause.

Die Liste der Flussreisenanbieter ist groß. Mit ein wenig Geduld wird der Interessent aber aus dem vielfältigen Angebot den „richtigen“ Anbieter, das „richtige“ Flussschiff und die „richtige“  der weltweiten Destinationen finden.

 

Zum ewigen Eis nach Spitzbergen

 

Teil 3/3

Sonntag, 26. 06.

Heute herrscht leider kein Sonntagswetter. Die Außentemperatur von 7°  lässt ebenfalls keine Hochstimmung aufkommen. Nichts als Nebel können wir an Deck ausmachen.

Ali zieht mit seiner Sportgruppe “um die Häuser”, und bei einer Schiffslänge von 133 hat er bald auch seine Meile erreicht. An Deck sind die allermeisten Gäste in Bewegung. Ali hat sie an-scheinend angesteckt.  Immer wieder kommt es daher durch die gegenläufigen Laufrichtungen zu Stockungen, zumal auch manche Gäste mitten auf der Umlaufbahn gehen. Doch keine Meeres-vögel umkreisen die “Alex”. Nieselregen setzt ein und vertreibt die Bewegungs-hungrigen.

Noch drei Stunden werden vergehen, bevor wir in Tromso am Pier festmachen. Norwegens Küste können wir zwar schon erkennen, doch die fehlende Sonne und der Regen lassen kaum Fotos zu.

Wir nutzen die Zeit bis zum Tagesausflug, dass wir uns bei Sven Achtermann Informationen über Eisbären abholen, die wir leider auf Spitzbergen nicht zu Gesicht bekommen haben, aber doch vorwiegend am Treibeis des Nordpolarmeeres und an den umgebenden arktischen Landstrichen beheimatet ist:

  • Körperlänge 2,5 m, Schulterhöhe 1,6 m
  • Normalgewicht 500 kg, vor dem Winterschlag 700 kg
  • schmaler Kopf mit kleinen abgerundeten Ohren
  • guter Geruchssinn
  • besitzen kaum Mimik oder Gebärden
  • gelten daher als unberechenbar
  • gelblich weißes Fell
  • Fußsohle dicht behaart ( Kälteschutz und Rutschfestigkeit )
  • Füße sind “Schneeschuhe” und “Paddel” zugleich
  • hervorragende Schwimmer und Taucher
  • haben kein festes Revier;                                                                                    
  • schnelle und ausdauernde Läufer
  • gewaltige Sprungkraft, überspringen leicht Gletscherspalten bis 5m Breite
  • vorwiegend Fleischfresser, bis zu 60-80 Robben pro Jahr;
  • aber  auch Allesfress (Vorräte der Forschungsstationen )
  • typische ruppige Einzelgänger
  • halten Winterschlaf für 4 Monate; Herzfrequenz wird um 50% reduziert, verlieren dabei ¼ ihres Körpergewichts
  • Alter: 20 Jahre

Gegen 11.30 Uhr kreuz die Alexander von Humboldt vor den Fjorden der Nordküste. Der Lotse kommt an Bord, und auch die “Begleitmöven” finden sich wieder ein. Den Tagesausflug schenken wir uns und machen uns allein auf, die Stadt zu besichtigen, zumal wir im Vorjahr an einem geführten Tagesausflug teilgenommen haben. Die Hafenstadt liegt auf einer kleinen Insel, die mit dem Festland durch eine 1036 m lange und 43 m hohe Brücke verbunden ist. Tromso ist ein bedeutender Fischereiplatz, die Vegetation üppig. Auffällig ist besonders die “Tromso-Palme”, eine Mischung  aus Farn, Palme und Brennnessel. Tromso war Ausgangspunkt vieler Arktis-Expeditionen ( Tor zur Arktis ). Die “Alex” muss die ganze Insel umfahren, bevor sie im Stadtzentrum anlegen kann.

Uns ist diese Entscheidung recht. Nun können wir zu Fuß die wichtigsten Stationen in der Stadt besuchen.

Selbst der Regen hält uns heute nicht zurück. Wichtige Stationen ist für uns das Seefahrerdenkmal auf dem Marktplatz und am Südende der Storget – Fußgängerzone die Domkirche ( 1861 aus Holz erbaut ). Die Straßen sind ziemlich leer. Am heutigen Sonntag sind alle Läden geschlossen, ein Einkaufsbummel fällt daher buch-stäblich ins Wasser. Aber wir entschließen uns, über die Tromso-Brücke zur Eismeerkathedrale zu wandern.

1965 wurde sie von Architekt Jan Inge Hovig entworfen und gebaut. Ihre beiden Giebel stellen die Polarnacht und das Nordlicht dar. Unsere Aufmerksamkeit wird aber auf das 140m² große Glasgemälde gelenkt, das die Wiederkehr Christi darstellt. Ohne Umschweife legen wir den Rückweg zum Schiff zurück bei 7° Außentemperatur und völlig aufgeweicht. Nach zwei-stündigem Fußweg triefen wir, doch im Bügelzimmer gegenüber unserer Kabine können wir die Jeans wieder trocknen. Die Jacken hängen wir dekorativ in unserer Kabine auf. Heute werden wir im Restaurant das Nachtessen einnehmen. Wir sind angenehm überrascht, was Angebot und Service betrifft.

Und auch der interessante und lebendige  Dia-Vortrag von Winfried Prinz ( Erstes Abenteuer Antarktis mit der Alexander von Humboldt ) trägt dazu bei, dass wir wieder einmal einen ereignisreichen und abwechslungsreichen Tag auf der “Alex” verbringen durften. Der Bar statten wir heute nur einen kurzen Besuch ab, denn morgen steht ab 6.30 Uhr ein wichtiges Ereignis an: Wir passieren den Eingang zum Troll-Fjord.

Montag, 27. 06.

Heute sind wir schon früh auf den Beinen. Ab 4 Uhr können wir nicht mehr schlafen. Wir blicken auf das Meer, es ist bewegt, aber noch nicht unangenehm. Um 5.30 Uhr hält´s uns nicht mehr im Bett: aufstehen, duschen, anziehen. Nach Ankündigung von Winfried Prinz werden wir um 6.30 Uhr den Eingang zum engen Trollfjord passieren. Der Wind frischt auf, und da sind wir doppelt froh, um 6.45 Uhr tatsächlich in den Trollfjord einzubiegen.

Langsam gleitet die “Alex” an den steilen Felswänden vorbei. Wasserfälle springen in den Fjord, dennoch umgibt uns eine unglaubliche Ruhe.

An einem Felswandabschnitt haben sich die Besucherschiffe mit großen aufgemalten Schriftzügen verewigt. John Mouls lenkt die “Alex” bis zum Fjordende, dreht dann langsam auf der Stelle und kehrt zurück.

 Leider verdirbt dann doch starker Regen die Fotoausbeute auf dem Rückweg.

Nach diesem eindrucksvollen Abstecher in den sagenumwobenen Trollfjord bringt uns die Alexander von Humboldt zum Hauptort und Verwaltungszentrum der Lofoten, nach Svolvaer an der südlichen Küste der Insel Austvagoy. Gerade einmal 4000 Einwohner leben hier, allerdings steigt diese Zahl um weitere 2000 Personen wäh-rend der Zeit des Dorschfangs zwischen Februar und April. Der Besuch der Lofoten lohnt sich. “Zerklüftete, mit ewigem Schnee überzuckerte Bergspitzen ragen jäh aus dem Meer auf. Die Inselgruppe liegt vollständig über dem nördlichen Polarkreis und bildet eine 120 km lange Kette, die vom Festland durch die dunklen Tiefen des Vestfjords getrennt wird.

Viele kleinere und größere Inseln sind unsere ständigen Begleiter. Nackter Fels ist dominant, aber auch eine eigenartige Vegetation prägt diese Inselkette.  Während wir vorbei gleiten, stellt sich die Frage: Sind alle Inseln unbewohnt? Wir können keine Häuser entdecken. Doch später beantworten Hütte und Häuser die gestellte Frage. In der geschützten Zone gleitet die “Alex” ruhig dahin, doch wir beobachten auch starke Brandung, die schäumend auf die Inselgruppe prallt. Um 8 Uhr sind wir noch 3 sm von Svolvaer entfernt. Die “Alex” verlangsamt ihre Fahrt. Der Wind nimmt zu. Seestärke 3 meldet die Brücke.

Schon bei der Hafenmole entdecken wir die leeren Trockengestelle für die Stockfische. Die Ausbeute wurde längst in alle Welt, vornehmlich auch nach Italien verschickt.

Für den Ausflug werden wir der Reiseleiterin Bettina und dem Busfahrer Knut zugewiesen. Die fünf Hauptinseln sind durch Tunnels verbunden. 25000 Einwohner leben hier auf 183 km². Die mittlere Insel Lofoda ( Luchsfuß ) hat der gesamten Inselgruppe den Namen gegeben. Die kleineren Berge wurden während der Eiszeit abgeschliffen, sind daher rund, die höheren Berg, die bis auf 900 m ansteigen, sind spitz, allerdings nicht mit Eis bedeckt.

In Kabelvog fällt die Holzkirche auf, die 1200 Personen Platz bietet. Viele Fischer werden zur Laichzeit der arktischen Dorsche angelockt. Früher lebten diese Fischer zunächst unter den umgedrehten Booten. Später ließ der König für diese Fischer kleine Holzhütten ( “rorbuer” ) bauen.

Jeweils 12 Personen fanden in diesen Hütten Platz und waren nun viel besser gegen die harte Witterung geschützt. Der Fischfang wurde gleich an Ort und Stelle verarbeitet: Kopf ab, ausgenommen, jeweils zwei Dorsche am Schwanz zusammengebunden und über die Trockengestelle gehängt. Während der Trockenphase verloren die Dorsche 80° ihres Gewichts. Die getrockneten Fische sind dann anbegrenzt haltbar.

Wir fahren mit dem Bus nach Henningsvaer weiter. Während des kaum einstündigen Aufenthalts gibt uns eine Diaschau einen instruktiven Einblick in den Jahresablauf der Bewohner. Nur noch 20% der Bevölkerung lebt derzeit von der Fischerei. Allerdings bildet die Lachszucht die drittgrößte Einnahmequelle des Staates. Bettina weiß zu berichten, dass 70% der Lachsproduktion aus norwegischen Zuchten stammt und die Fische etwa vier Wochen vor der “Ernte” für eine rote Färbung des Fleisches Betacaroton als Futterzusatz erhalten.

Auf der Insel gibt es zwei lokale Zeitungen. Besonders beliebt ist die Oktoberausgabe mit einer Auflistung aller Einwohner. In diese Liste sind auch die Angaben Verdienst, Steuern und Vermögen aufgenommen. Die Banken melden jeweils zum 31. 12. Die Kontostände aller Einwohner. Die Versicherungen melden alle Objekte. Somit steht für das Finanzamt die Vermögenssteuer fest. Das durchschnittliche Alter eines Pkw liegt bei 17 Jahren. Beim Kauf eines Autos erhebt der Staat Luxussteuern, die allerdings wieder in den Ausbau des Straßennetzes zurückfließen. Mit rund 35000€ Jahreseinkommen lie-gen die Inselbewohner deut-lich höher als ein mittleres Jahreseinkommen in Deutschland. Etwa 40% des Einkommens fallen auf den Lofoten für Steuern und Sozialabgaben an. Die Mehrwertsteuer liegt aber bei 25%. Schon in frühen Jahren erwirbt man sich ein Haus oder eine Eigentumswohnung.

Nach diesem gedanklichen Ausflug in das Realleben stat ten wir dem 1989 eröffneten Lofotenaquarium in Kabelvog einen Besuch ab. Jährlich bringt der Besucherstrom 50000 Interessierte nach Kabelvog. Dennoch müssen wir uns eingestehen, dass das Umfeld und die Außenanlagen keinen “berauschenden Ein-druck” auf uns machen.

Kurz nach 12 Uhr sind wir auf der Alexander von Humboldt zurück. Erstmals finden wir im Veranda-Restaurant zum Mittagessen keinen Platz  und weichen in die angrenzende Bar aus. Danach gönnen wir uns eine längere Verschnaufpause. Die Auf- und Abwärtsbewegung der “Alex” schaukelt uns in den Schlaf. Den interessanten Vortrag des Ornithologen Sven Achtermann “Fas-zinierender Vogelflug”  verpassen wir fast, können aber auf Kanal 2 des Fernsehens den Vortrag mitverfolgen.

Ein Blick nach draußen verspricht eine Wetterbesserung. Die Wolkendecke reißt stellenweise auf, und die Sonne lässt kleinere und größere Flächen schillernd aufleuchten. Die Seestärke frischt bisweilen auf 5 auf, die Außentemperatur bleibt mit 11° konstant. Isoldes “Takelage” dauert heute länger.

Das “Skandinavische Abendessen” hat längst begonnen, und sie fönt immer noch ihre Haare. Und mit einem “Totaler Stress!” schlüpft sie dann doch noch in das richtige Outfit.

Mit einer “Crewshow” ist das Abend programm gerettet. Der Zweite Kapitän Michael Block führt durch das abwechslungsreiche Programm. Einzelkünstler tragen Lieder aus ihrer Heimat vor, bieten Tänze aus den Philippinen dar. Ali führt in die Welt der Zauberei ein. Zur großen Überraschung trägt dann aber auch die “Alex-Band” unter Mitwirkung des Kapitäns, des Kreuzfahrtdirektors , des Bordarztes und des Sicherheitschefs bei. Und  als sich als Abschluss alle Akteure zu einem furiosen Finale auf der Bühne einfinden, unterstreichen alle Gäste ihre Zustimmung und Begeisterung für die Aussage des Gesamtchors “We are the Champion”  und ernten herzlichen Beifall, der vielleicht einer Profigruppe in diesem Maße nicht zuteil geworden wäre.

Isolde ist die Schaukelei nicht bekommen. Um 1 Uhr “opfert” sie wieder ihr Nachtessen.

Dienstag, 28. 06.

Der neue Tag beginnt, wie der Montag sich verabschiedet hat: Seestärke 4-6, Luftfeuchtigkeit 90%, Außentemperatur 9°.  25 sm von der norwegischen Küste entfernt fährt die “Alex” nach Süden. Um 11.15 Uhr sind wir noch 80 sm von Kristiansund entfernt. Ein Aufenthalt an Deck bei Nässe, Wind und Seestärke garantiert “Un-freundlichkeit”. Wir folgen der Empfehlung von Sven Achtermann (“Auch wer nicht selbst fotografiert, aber schöne Bilder liebt, der ist hier richtig.”) und folgen interessiert seinen Ausführungen zum Thema “Fototipps und Tricks für schöne Bilder”. Im Einzelnen unterstreicht der Referent folgende Kernpunkte, die es zu beachten gilt:

  • ran an das Objekt
  • Vordergrund wählen, wenn die Betonung auf einem Motiv im
  • Hintergrund liegt
  • Licht und Schatten ins Spiel bringen ( Wolken/Sonne)
  • unterschiedliche Wirkung von Hoch- und Querformat
  • Mut zum Detail
  • Z-Sprünge ( Versatz )
  • Objekt nicht in die Mitte setzen
  • Herunterziehen des Horizonts
  • ungewöhnliche Perspektive suchen
  • Mut zur Gegenlichtaufnahme ( scharfe  Kontraste )
  • Personenfotografie ( um Erlaubnis fragen )
  • bei Tieren auf die gleiche Ebene gehen
  • Spiegeln der Sonne in den Augen des Tieres

 Um 16.10 Uhr muss die “Alex” die Stabilisatoren einfahren, um den Lotsen an Bord nehmen zu können. Das Expeditionsschiff rollt dann ein bisschen stärker. Die Ankunft in Kristiansund verzögert sich um eine ganze Stunde. Jo informiert wieder über den Bordlautsprecher:

“Das Stadtgebiet südwestlich von Trondheim erstreckt sich über drei im Meer liegende Inseln, die über Brücken miteinander verbunden sind.  Krifast heißt die Konstruktion der Superlative, die die Stadt seit 1992 mit dem Festland verbindet. Sie besteht aus der einzigen Schwimmbrücke der Welt ohne Seitenverankerung, dem längsten unterseeischen Straßentunnel und der längsten Hängebrückenkonstruktion Norwegens. “

Die Sonne lässt uns beim heutigen Ausflug im Stich. Reiseleiterin Manit bemüht sich, der Enttäuschung ihrer Gäste durch informative Ausführungen zu begegnen. Das “Klippfischweib” am Hafen erinnert an die Zeit, als hier der gesalzene Dorsch zum Trocknen auf die Klippen gelegt wurde. Heute spiele aber der Fischfang kaum noch eine Rolle.

Vom 1983 erbauten Aussichtsturm Verden haben wir einen guten Rundblick. Ins Auge fallen immer wieder die für die Gegend typischen bunten Holzhäuser. 1971 begann für Kristiansund das “Ölmärchen”. Allein 1000 Arbeitsplätzen verdankt die Stadt dem Erdöl.

Interessant für alle ist der Besuch des Klippfischmuseums, wo uns in Worten anschaulich und mit Bildern illustriert die Herstellung der Klippfische dargestellt wurde.

Vorwiegend Frauen wurden seinerzeit in diesem Gewerbe beschäftigt. Heute übernehmen Fabriken diese Knochenarbeit. Wir erfahren, dass der Klippfisch vorwiegend in katholische Länder exportiert wurde. Auf dem Rückweg von Spanien nach Norwegen brachten die Schiffe Erdreich mit, so dass viele verstorbene in “spanischer Erde” beigesetzt werden konnten.

Das Abendessen nehmen wir heute recht spät ein. Der Ausflug war heute nicht berauschend, aber auch das schlechte Wetter beeinträchtigte den “Erfolg” des Ausflugs wesentlich

Mittwoch, 29. 06.

Nur noch zwei Tage! Aber die wollen wir ausnutzen! Seit 5 Uhr befindet sich die “Alex” im Nordfjord, der sich 100 km tief ins Land zieht und doch eine durchschnittliche Wassertiefe von 500 – 600 Metern aufweist. Unser Tagesziel heißt Olden und liegt am Ende des südlichsten dreier Seitenarme. Wir haben die Panoramafahrt  nach Fosnes zum Nationalparkzentrum gebucht. Vicky ist versiert und versteht es, in gutem Deutsch – nach der Schule weilte sie zwei Jahre in Deutschland und will Touristik studieren – uns ihre Heimat nahe zu bringen. Wir fahren mit dem Bus durch eine zauberhafte Landschaft mit hohen Bergen ( bis 1700 m ), Bergseen, Flussläufen, Wasserfällen und verstreuten Ansiedlungen zu-nächst die Küstenstraße entlang und dann hinauf die Bergregionen mit phantastischen Ausblicken auf die Bergregion und in die Täler.

  An einem besonderen Aussichtspunkt sprudeln aus zwei Touristikbussen die “Alex”-Gäste, blicken auf Berghänge, Eisfelder, Schneekuppen und das üppige Grün eines Flusstales.

In Fosnes sind wir im Nationalparkzentrum zunächst zu einem informativen Film über die Region eingeladen, danach zu Kaffee und dem norwegischen Nationalgebäck Svele. Wir haben genügend Zeit, um die Pause zu genießen, uns in dem groß-zügig angelegten Botanischen Garten mit 325 einheimischen Pflanzen  umzusehen und auch die Ausstellung des Geologieparkes mit Steinexemplaren aus ganz Norwegen zu besuchen.

Das Hauptgebäude ist im Wikingerstil errichtet und etwa so groß wie das größte Langhaus der Wikinger, das je in Norwegen gefunden wurde. Wir bedauern nicht, diesen Ausflug “aus Versehen” gebucht zu haben. Mit herrlichen Fotomotiven wird unser “Irrtum” belohnt.

Unsere “Wikingerin” gibt uns einen Einblick in Lebens-gewohnheiten der Norweger, zeigt die hohen Strafen bei Verstößen gegen die Verkehrsregeln auf, erläutert uns u. a. das norwegische Schulsystem und die Möglichkeiten einer Altersversorgung. Vicky berichtet uns während der fahrt, dass alljährlich unzählige Lawinen zu Tal donnern. Erhebliche Stein-massen stürzen dann in den See Lovatn. Eine solche Lawine löste 1936 eine 70 Meter hohe Flutwelle aus, die ein ganzes Dorf verschluckte und auch Todesopfer forderte.

Wenigstens am Abschlusstag herrscht “Kaiserwetter”, Sonne pur! Als wir auf die “Alex” zurückkehren, sind an Deck bereits die vielen Liegestühle aufgebaut. Es gerät zum Lotteriespiel, welche Seite wir belegen sollen, damit wir bei der Ausfahrt aus dem Fjord auch die volle Sonne genießen können. Und wir haben uns richtig entschieden. Das Wasser des heute spiegelglatten Fjords schenkt uns die atemberaubende Landschaft gleich zweimal, einmal im Original und dann auch als Spiegelbild im kristallklaren Wasser.  Wir bewundern das Spiel der Wellenkämme mit Lichtreflexion, Spiegelung des blauen Himmels und der grandiosen Bergkulisse. Tausende “Glitzersterne” tanzen auf der Wasseroberfläche. Die “Alex”gleitet langsam durch die vielen Windungen des Fjords dem offenen Meer zu. Neue Seitentäler öffnen sich und lassen immer wieder andere Einblicke zu, keine Wiederholungen, kein “da capo”. Die Eintönigkeit der Schiffsmotoren unterstreicht den Kontrast zu dieser einzigartigen Welt. Schmelzwasser rinnt über die glatt geschliffenen Felswände und springt dann als Wasserfall in die Tiefe.

Und dann bietet die Bordküche noch “Wiener Apfelstrudel-Variationen mit Vanillesoße” an. Keine Wasservögel begleiten unser Schiff. Kleine Boote am Fjordufer deuten darauf hin, dass die verstreuten Gehöfte doch noch bewohnt sind. Kurz vor Sonnenuntergang um 23.20 Uhr begegnen wir der “Jewel of the sea “, die mehr als 2000 Gäste aufnimmt.

Donnerstag, 30. 06.

Das Meer hat sich weiterhin beruhigt. Der Morgen beginnt mit einem strahlenden Blau.

 Heute können wir uns am letzten Seetag vor Ankunft in Bremerhaven effektiv dem Tagesprogramm widmen. Um 10 Uhr sind wir Zuhörer bei Sven Achtermann im Musiksalon. Er widmet sich in seinem letzten Vortrag dem Thema “Helgoland – deutsche Hochseeinsel in der Nordsee”. Und anschließend sehen wir uns im Kino den 2. Teil der Filmdokumentation “Zum ewigen Eis nach Spitzbergen” von Longyearbyen nach Olden an.

Gegen 16 Uhr ist die Schönwetterperiode vorbei. Die Wolkendecke nimmt zu, und auch die Kälte ist auf dem Vormarsch. Wir haben uns in die Kabine zurückgezogen und haben keine Mühe, die Koffern zu packen bis auf die “Gala-Uniform”, die wir für das Abschiedsdinner benötigen. Wir legen die benötigten Kleider für die Busheimfahrt zur Seite und müssen am Abend nur noch den Abenddress einpacken. Vor 4Uhr müssen die Koffer vor der Kabine zur Abholung bereit stehen.

John Mouls dankt in seiner Abschiedsrede allen unsichtbaren und sichtbaren Geistern seiner “Alex” und auch den “besten Gästen, die er jemals gefahren habe” und schloss mit dem Versprechen, nie wieder vor Publikum zu singen.

Winfried Prinz richtete seinen Dank zunächst an den Kapitän, der wesentlich am Gelingen dieser außergewöhnlichen Reise bei-getragen habe. Trotz aller Widrigkeiten wie Nebel und Eisbarrieren habe er jeweils die richtige Entscheidung getroffen und den Gästen zu einmaligen und unübertrefflichen Erlebnisse verholfen. Mit seiner Crew sei er sich einig, dass keine Nordlandreise zuvor mit solchen Erlebnissen erfüllt gewesen sei.

Nach Rückkehr vom Nachtessen an der “Schwäbischen Tafel” liegt in unserer Kabine das komplette Ausschiffungsprogramm, das übersichtlich alle wichtigen Details für eine reibungslose Ausschiffung darlegt. So erfahren wir auch, dass wir auf der 2. Etappe dieser Nordlandreise von Longyearbyen nach Bremerhaven 2342 sm bzw. 4437 km zurückgelegt haben. Auch den Titel der Auslaufmelodie erfahren wir: “Chariots of Fire” von Vangelis.  Wir fallen in einen tiefen Schlaf und bekommen auch nicht mit, als die Koffer vor den Kabinen abgeholt werden.

Freitag, 01. 07.

Der letzte Tag ist angebrochen. Nach dem Frühstück lernen wir noch Peter Tönninghoff, Rekateur der Jahreszeitschrift “Welcome aboard” kennen. Er hat ein Bild von Isolde (im Hintergrund die Maxim Gorki ) geschossen und holt ihr Einverständnis zur Veröf-fentlichung ein. Alle drei Phoenix-Schiffe laufen nacheinander in Bremerhaven ein und machen am Columbuskai fest. Wir haben keine Eile und können das Sektfrühstück ausdehnen. Nach vorher bekanntem Plan werden wir aufgerufen, um von Bord zu gehen.

Gemerkt haben wir uns noch den 14. August, wenn Winfried Prinz bei “FLIEGE” auftritt. Unsere Koffer stehen vor dem Bus bereit und können eingeladen werden. Leider können wir Bigi nicht treffen. Sie ist an Bord der Maxim Gorki geblieben, um wichtige Arbeiten zu erledigen. So können wir ihr lediglich einen Gruß ausrichten lassen.

Die Rückfahrt mit dem Bus verläuft “fast nach Plan”. Durch mehrere Staus werden die Pausen verkürzt, so dass die angekündigte Rückkehr eingehalten werden kann. Unterwegs stimmen wir mit Mario und Silvia den Abholtermin ab, und kaum sind wir in Karlsruhe angekommen, trifft auch schon unser “Abholtaxi” ein.

Zum Schluss dieser Nordlandreise denken wir an das “Wort zum Tag”, das uns die Bordzeitung noch mit auf den Weg geben hat:

“Leuchtende Tage – nicht weinen, dass sie vergangen,

sondern lächeln, dass sie gewesen, denn ihr habt sie erlebt.“