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Service

 

An Bord, aber auch an Land erwartet die Gäste der Premicon Queen Exklusivität.  Das neue Flaggschiff der Premicon, die „königliche“ Premicon, bietet den anspruchsvollen Passagieren höchsten Komfort und erstklassigen . Das luxuriöse Ambiente ist in allen Räumlichkeiten anzutreffen.

Ab März 2010 läuft die Premicon Queen die niederländischen Städte Amsterdam, Volendam und Hoorn an. Auch neue Reiseziele auf dem Mittel- und Oberrhein hat die Reederei in ihr Programm aufgenommen. Somit können sich die Passagiere auf den Rhein-Touren zwischen Kehl und den Niederlanden auch auf Abstecher auf Main und Mosel freuen.

Der neue Katalog weist auch Weihnachts- und Silvesterreisen auf der Donau aus und bietet für die kalte Jahreszeit 2010 Advents- und Winterreisen auf dem Rhein an. Mit den Themenreisen „Golf Exklusiv“ und „Digitale Reisefotografie“ erweitert Premicon ihr attraktives Flussreise-Programm.

 

 

Lirica wurde auf einer der renommiertesten Werften der Welt gebaut, Atmosphäre und der an Bord scheuen keinen Vergleich mit den besten italienischen Hotels. MSC Lirica ist mit Materialien von höchster Qualität und luxuriösen Einrichtungen für ihre Gäste ausgestattet. Auf der MSC Lirica erleben die Passagiere die traditionelle Gastfreundschaft in komfortabler und unverwechselbarer Atmosphäre. Dank der hochwertigen Materialien und der schlicht-eleganten Einrichtung fühlt sich der Gast in diesem typisch italienischen Ambiente sofort zuhause.

Das Sicherheits- und Service-Nineau an Bord wurde bereits mehrfach ausgezeichnet. Die Gäste erleben auf diesen MSC-Kreuzfahrten an Bord der MSC Lirica Gastfreundschaft, Eleganz, Lebensfreude, Geschätzt wird von den Gästen das einmalige italienische Ambiente in Kombination mit moderner Ausstattung und Technologie.

Am 18. August 2009 können Interessierte, die den MSC- Lirica besichtigen wollen, mit dem Kreuzfahrt-Experten Peter Ehrmann an Bord gehen und sich selbst einen Eindruck und Überblick verschaffen. Der Eintritt ist frei, inclusive Schiffsrundgang, und Getränke. Treffpunkt ist das Columbus Cruise Center Bremerhaven. Anmeldungen für diese Erkundungstour muss bis zum 10. August 2009 per E-Mail an lounge@traveltalk.de erfolgen.

 

 

Das neue Flaggschiff der Kreuzfahrten-Flotte ist ein Meisterwerk der Schiffsbaukunst im modernen, exquisiten italienischen Stil. Der „schwimmende Palast“ wird 40 Meter länger sein als die Orchestra und Musica. Der neue traumhafte wartet mit einer Höhe von 59 Metern auf, die etwa einem 32-stöckigen Gebäude entspricht.  Aber auch alle übrigen Dimensionen sind rekordverdächtig: Länge 333 m, Breite 38 m, Kabinen 1637, Aufzüge 25, Whirlpools 12, Restaurants 6000 m². Einzigartig ist der MSC Yacht Club mit99 Suiten und exklusivem Butler-.

Die Größe des größten europäischen Kreuzfahrtschiffes  geht aber auch Hand in Hand mit der Qualität und dem besonderen MSC-Komfort. Die MSC- Splendida ist kompromisslos bei Größe und Qualität, verfügt über  die fortschrittlichste Technik und steht für ökologische Nachhaltigkeit. Die Gäste werden wieder über die mit Swarovski-Kristallen besetzten Treppen ebenso begeistert sein wie über den großen Pool im Aqua Park mit 150 Springbrunnen und Wasserstrahlern. Absolutes Highlight stellen aber die beiden, auf Kreuzfahrtschiffe einzigartigen  Mini-Bowling-Bahnen dar.

Die MSC Splendida wird am 12. Juli 2009 in Barcelona getauft. Zur Namensgebung wird der Opernstar  Jose Carreras ein exklusives Konzert geben, und mit der Taufpatin, Italiens Filmstar Sophia Loren, wird die festliche Taufzeremonie einen exklusiven Akzent erfahren.  

Auf der Mittelmeerfahrt  vom 7. bis 19. November 2009 haben die Fans des Sängers Howard Carpendale die Möglichkeit, ihren Star mit seiner 9-köpfigen Band zu erleben, denn „Howie“ wird am 8. November für erstklassige Unterhaltung sorgen und die Gäste mit seinen Hits verzaubern.

 

 

 

Bei „Mein Schiff“ ist wirklich alles inklusiv, auch die Individualität. In den Häfen ihrer Baltikum-Routen bietet Cruises allen Passagieren, die nicht gemeinsam mit anderen Passagieren einen Landausflug bzw. eine Städtetour unternehmen, sondern allein, ganz individuell nach eigenen Wünsche und Vorstellungen die Metropolen der Ostsee erkunden wollen, einen kostenlosen Shuttle- vom Schiff zu den Stadtzentren und wieder zurück an. Aus Erfahrung weiß die Reederei, dass manche Gäste einen geruhsamen Stadt- und/oder Shoppingbummel unternehmen, einen Kaffee trinken, die Sehenswürdigkeiten der Städte erkunden, das Treiben auf den Straßen und Plätzen beobachten und auch genügend Zeit zum Fotografieren haben wollen.

Bisweilen legt „Mein Schiff“ weiter vom Stadtkern an, und die Passagiere sind darauf angewiesen, wiederum einen kostenlosen Service in Anspruch nehmen zu können. TUI Cruises hat diese Erwartungshaltung erkannt und bietet daher in den Ostseemetropolen , , Tallin und Kopenhagen diesen kostenlosen Busshuttle an, der von den Gästen auch recht gerne angenommen wird. Die Gäste müssen allerdings darauf achten, dass sie wieder rechtzeitig vor Ablegen von „Mein Schiff“ an Bord sind. Die aktuellen Verkehrszeiten werden an die jeweiligen Liegezeiten des Luxusliners angepasst und werden rechtzeitig im Tagesprogramm an Bord veröffentlicht.

 

Inclusiv bedeutet nicht auf allen Kreuzfahrtschiffen wirklich inclusiv. Manch versteckte Nebenkosten und nicht vorher-sehbare Ausgaben spiegeln sich dann in der Endabrechnung wider. Doch die Gäste, welche dem Versprechen von „Mein Schiff“ Glauben schenkten, sahen sich in keiner Weise getäuscht, im Gegenteil: Bei „Mein Schiff“ bedeutet „Inclusiv“ wirklich „INCLUSIV“. Und die Gäste berichten, dass sie sich ganz auf ihren Urlaub konzentrieren konnten, da sie ihre Reisekosten fest im Griff hatten und keine Bange haben mussten, dass trotz des Versprechens doch noch Kosten anfielen.

Die Tischgetränke –Tischwein, Bier, Softdrinks, Wasser und Kaffee – sind im Buffet-Restaurant Anckelmannplatz und im Menü-Restaurant Atlantik zu den Hauptmahlzeiten inkludiert, ebenso die Angebote in Bistros und Bars wie im Italia-Bistro La Vela und am Cliff 24 Grill. Wenn der Gast Fischspezialitäten von Gosch Sylt, mediterrane Häppchen im Tappas y Mas oder Sushi in der Blauen Welt Bar genießen möchte, bekommt er diese Angebote durch das immer freundliche -Team: 

k o s t e n l o s!

 

Über das kostenlose Wasserangebot an den vielen Stationen zeigt sich der Gast ebenso erfreut wie an der Nepresso-Maschine auf seiner Kabine. Zum Wachwerden kann sich der Gast täglich noch vor dem einen köstlichen Kaffee oder Espresso gönnen. Fall er weitere Kapseln benötigt, wendet er sich einfach an seinen Kabinensteward.

Die Auflistung eines individuellen und kostenlosen Services ist längst nicht erschöpft: 

  • Badetücher und Handtücher stehen dem Gast in der Kabine sowie am Pool-Kiosk zur Verfügung. Ein weiterer Kostenfaktor entfällt ebenfalls auf „Mein Schiff“.
  • Dem Gast wird keine Trinkgeldpauschale von seinem Bordkonto abgebucht, denn die Trinkgelder für das Bordpersonal sind ebenfalls im Reisepreis enthalten.
  • Für die Ein- und Ausschiffung fallen keinerlei Gebühren an.
  • Auch für die  Benutzung des öffentlichen Fitness- und Spabereiches fallen keine Kosten an.
  • Bis zum vollendeten zweiten Lebensjahr fahren Kleinkinder auf den „Mein Schiff“-Kreuzfahrten kostenfrei mit, ebenso als dritte, vierte oder fünfte Person in der Kabine der Eltern bis einschließlich 14 Jahren.

Die stets abwechslungsreiche kulinarisch aufregende Vollpension muss der Gast nicht bezahlen, falls er aber bisweilen dem Küchenchef nicht widerstehen kann und auch den Fitnessbereich links liegen lässt, wird er sicherlich nach seiner Heimkehr den Schneider aufsuchen müssen, leider nicht kostenlos!

 

Mit der Taufe der „Viking Sun“ hatte die Reederei Viking River Cruises vor vier Jahren ein neues Kapitel der Kabinen-Flussschifffahrt aufgeschlagen. Seinerzeit hatte Wenche Myhre das speziell für Rheinkreuzfahrten konzipierte Flaggschiff getauft und ist im gesamten europäischen Wasserstraßennetz mit ihrer Länge von 132 Metern das wohl längste Kabinen-Passagierschiff. In Design und Ausstattung kann sich die Viking Sun durchaus mit den Hochsee-Kreuzfahrtschiffen messen und besticht durch das moderne Antriebssystem, das die Viking Sun nahezu geräuschlos über das Wasser gleiten lässt.

Den herrlichen Trip zwischen Nürnberg und Trier buchen vorwiegend ältere Semester, welche diese Reise in die Ruhe gepaart mit kulturellen Erlebnissen und kulinarischen Leckerbissen genießen. Auf der 744 Kilometer langen Flussreise muss die Viking Sun 50 Schleusen passieren. Da die Viking Sun lediglich Außenkabinen anbietet, kann jeder Gast jederzeit einen Blick auf die ruhig vorbeiziehende Landschaft werden. Die auf den Gängen angebrachten Eiswürfelspender unterstreichen den amerikanischen Touch, und es sind eben auch Gäste aus Übersee, die einmal den „Schicksalsfluss der Deutschen“ befahren wollen. Aber, das Personal ist zweisprachig, so dass auch den deutschen Gästen ein vollkommener angeboten wird. Und ein vorwiegend jugendliches Team unternimmt alles, um den Gästen einen besonders angeneh-men, abwechslungsreichen und interessanten Aufenthalt zu bieten und mit ihrem jugendlichen Schwung die Urlaubswoche zu verschönern. Die Gäste können wirklich die Seele baumeln lassen, und zudem bekommen sie jeden Wunsch erfüllt.

Die Reiseroute berührt höchst interessante und kulturell bedeutende Anlaufstationen, so Bamberg (Bischofsstadt, imposanter Dom, barockes Rathaus, UNESCO-Weltkulturerbe), Würzburg (Hofgarten und Residenzplatz, bedeutendes Schloss Europas, Burg Wertheim, mittelalterliches Gepräge des Stadtbildes mit engen Gassen und Fachwerkhäusern), Amorbach (Benediktinerabtei, prunkvoller Sakralbau), Rüdes-heim (Drosselgasse ein Muss, Niederwalddenkmal, Burg Ehrenfels, Brömserburg, Mäuseturm), Cochem (Rathaus, alter Stadtkern,  Sesselbahn zum Pinnerkreuz, historische Fachwerk-häuser, Pegelhaus), Bernkastel-Kues (mittelalterlicher Markt-platz, Giebelfachwerkhäuser, Renaissance-Rathaus, Burgruine Landshut, weinkulturelles Zentrum), Trier (Porta Nigra, Thermen, Römerbrücke, Trierer Dom, wehrhafte Wohntürme, mittelalterlicher Hauptmarkt,Moselkräne).

 

 

 

 

 

 

Nicht allein wegen der Wirtschaftskrise kämpfen die einzelnen Reedereien um jeden Passagier. Mit neuen modernen und großzügig ausgestatteten Luxuslinern wird um ein neues Klientel geworben. Jeder „Neuling“ muss mit Besonderheiten und Attraktionen aufwarten, damit die Kabinen auch belegt sind. Die Kundenwerbung läuft aber auch auf der Preisschiene. Kreuzfahrten gibt es angesichts steigender Schiffskapazitäten immer öfter auch als Schnäppchen. Aber aufgepasst: Die Einstiegspreise sinken, aber die Nebenkosten steigen! Und so wundert es nicht, dass es bisweilen trotz des überaus günstigen Reisepreises mit der Endabrechnung zu bösen Überraschungen kommt.

Womit wird um die Passagiere geworben? Mit Treue-Bonus für Stammkunden, Kennenlern-Rabatt für Erstfahrer, Partnertarif, Familienrabatte, Best offer, Last Minute und auch mit Bordguthaben. Derzeit haben auch Glückskabinen und Garantiepreise Hochkonjunktur. Auch mit tagesaktuellen Preisen gehen Reedereien in die Werbeoffensive.

Hat sich der Passagier für eine Kreuzfahrt entschieden, kommen an Bord manche kostenintensive „Nebenkosten“ auf ihn zu.  Sog. Getränkepakete schonen auf alle Fälle die Geldbörse. Zu einem Festbetrag kann der Gast beispielsweise Softdrinks, Mineralwasser, Bier vom Fass, Hausweine zum Mittag- und Abendessen buchen. Bei anderen Kreuzfahrt-schiffen gibt es in den Hauptrestaurants Softdrinks, Bier und Wein zum Nulltarif. In den Kabinen erhält der Gast vorwiegend eine Flasche Mineralwasser pro Tag kostenlos. Auf manchen Schiffen kann der Gast sich selbst an Wasserzapfstellen mit Trinkwasserqualität bedienen.

Ein nicht unerheblicher Kostenfaktor spielt das . Trinkgeldregelungen sind von Schiff zu Schiff ganz verschieden. Bei einigen Kreuzfahrtschiffen sind Trinkgelder zwar nicht obligatorisch, aber dennoch willkommen. Trinkgelder werden für die Kabinenstewardess ebenso „erwartet“ wie für die Kellner im Restaurant und an den Bars.  Empfohlen wird eine Trinkgeldrate zwischen 3 und 10 Euro p.P./Tag. Bei internationalen Anbietern wird das Bordkonto des Gastes automatisch mit einem Serviceentgelt je nach Fahrgebiet zwischen 5 und 7 Euro p.P./Tag belastet.

Bei der Kalkulation des Gesamtpreises für eine Kreuzfahrt muss der Gast auch die Ausgaben für die verschiedenen Landausflüge mit einbeziehen.  Und unterwegs – so beispielsweise auf den lokalen Märkten und bei den Souvenirständen – wechselt so mancher Euro seinen Besitzer.

Und auch an Bord muss der Passagier mit Kosten für den Bordfotografen ebenso rechnen wie auch für die besonderen Angebote in den Schiffsboutiquen, die mit Spezialpreisen und Sonderangeboten ihr Geschäft verstehen.

Soll das Urlaubsbudget nicht überlastet werden, empfiehlt es sich, vor Antritt der Kreuzfahrt in den Katalogen, auf dem Reisebüro und auch im Internet sich mit all den Nebenkosten, die eine Kreuzfahrt zwangsläufig mit sich bringt, vertraut zu machen.

 

 Nicht alle Reedereien bieten auf ihren Kreuzfahrten einen kostenlosen Rundum-Getränkeservice an. Es lohnt sich schon, vor der Buchung sich auch mit diesem Detail zu befassen. Im Besonderen in heißen Fernzielen können die Durstlöscher ein Loch in den Geldbeutel reißen, falls die Anbieter nicht wenigstens zu den Hauptmahlzeiten kostenloses Eiswasser, Softdrinks und/oder Wein anbieten. Ein Blick in die Kataloge der Reedereien gibt Hinweise auf die Getränkepraxis der Reedereien an Bord.

Kreuzfahrtschiff Opera

Stilles Wasser und Kaffee ist kostenlos, aber im Gegensatz zu anderen Kreuzfahrten wird am Abend kein Wasser oder Eistee gereicht.

Kreuzfahrtschiff Norwegian Jewel

Zu allen Mahlzeiten wird kostenlos wasser(ohne Kohlensäure) sowie Tee oder Kaffee serviert.

Viking

Zu den Serviceleistungen während der Kreuzfahrt zählen:

kostenloser Kaffee/Tee zu den Mahlzeiten und tagsüber

Mineralwasser in der Kabine; im Rahmen eines günstigen All-inclusive-Getränkepakets Softdrinks und alkoholfreie Cocktails  zu den Mahlzeiten und an der Bar

Hapag-Lloyd / MS Europa

Der Reisepreis schließt ein:

eine mit Softdrinks und Bier gefüllte Minibar in der Suite;

Trinkwasser auf den Landausflügen;

AIDA-Schiffe

stellen in den unterschiedlichen Buffet-Restaurants Tischwein, Bier und angebotene Softdrinks zu den Hauptmahlzeiten inclusive zur Verfügung.

Tischwein inclusive

Eingeschlossene Leistungen: Wasser, Kaffee, Tee, Eistee

Costa Kreuzfahrten

„All inclusiv“ à la Costa

Mit diesem Getränkepaket genießen Sie Bier, Weiß- und Rotwein, Softdrinks sowie Mineralwasser während Ihres Mittags- und Abendessens im Buffet- und Haupt-Restaurant für 12 Euro p.P./Tag

Royal Caribbean

Eiswasser, Tee, Kaffee und Limonade sind überall an Bord frei.

A-Rosa

Das Wasser an Bord hat Trinkwasserqualität. Bitte informieren Sie Ihre Kabinenstewardess, falls Sie Eiswürfel oder Mineralwasser (teilweise kostenpflichtig) wünschen.

MSC

Getränke inclusive:

MSC Minibar, Kaffee, Espresso, Cappucino, Tee und ähnliches, hausgemachte Eisspezialitäten, alkoholfreie Getränke, Fruchtsäfte, Bier, Wein, Tagescocktail und Mineralwasser

Cruises

Genießen Sie kostenlose Erfrischungsgetränke sowie Wein und Bier und kleine Snacks auf einer Privatterrasse …. Auf vier Kreuzfahrten sind alle Speisen und Getränke inklusive.

Getränke zu den Mahlzeiten in den Hauptrestaurants ; gratis Wasser an Zapfstellen;  Espresso-/Kaffeemaschinen in allen Kabinen  

Transocean Tours

Das Wasser aus dem Wasserhahn hat Trinkwasserqualität.

AIDA

Kostenlose Wasserspender mit Trinkqualität; Getränke wie Wasser, Softdrinks, Säfte, Bier und morgens und nachmittags Kaffee können selbst gezapft werden und sind ebenfalls kostenlos.

Celebrity Cruises

Eisstee, Kaffee, Wasser, Tee sind Inkl. / Cola und Co kostet und alkoholische Getränke auch

Eisstee, Cafe, Wasser, Tee sind inkl.

Cola und Co kostet und alkoholische Getränke auch

Hurtigruten

Nicht eingeschlossen im Reisepreis sind die Getränke.

Deilmann
Die Passagiere bekommen  fast alle Getränke kostenlos aus-geschenkt.

 

Teil 1/3

Montag, 31. Mai

Die schönsten Fjorde Norwegens und das Nordkap sind Ziel unserer gemeinsamen Nordlandtour. Unser Kreuzfahrtschiff haben wir bereits per Video kennen gelernt, und mit Hilfe diverser schriftlicher Informationen konnten wir uns auf diese besondere Reise vorbereiten. Unsicherheiten blieben aber dennoch, weil wir das Wetter nicht einschätzen konnten. Noch vor unserem Treff wiesen die „Wetterfrösche“ auf Tempera-turen um 5° hin, und auch die heute noch kurzfristig abgeru-fenen Wetterinformationen gaben zwar für den Süden Norwegens 18° an, allerdings hielten die kalten Temperaturen im Norden an. So konnten wir die Probleme beim Packen nicht beseitigen: Sommer- und Winterkleidung mussten mitgenom-men werden. Die letzten Plätzchen im Koffer waren ausgefüllt. Aber wir mussten die Koffer ja nicht schleppen. Der angebotene stimmte uns froh. Heute Abend können wir bei unseren Reisebegleitern die Koffer bereits einstellen, morgen fährt Fa Schneider unser nach Karlsruhe, und wir brauchen uns weiterhin um unser nicht mehr zu kümmern. Wir sehen es erst wieder in unserer Kabine. Alle wichtigen Unterlagen haben wir mehrfach kontrolliert, und nun können wir uns beruhigt zurücklehnen. Um 3.30 Uhr müssen wir aufstehen. Das wird eine kurze Nacht werden.

Unsere Gedanken beschäftigen sich nun noch mehr damit, was uns diese Reise bieten wird; auf alle Fälle einen Farbrausch der Natur und Wechselspiele des Lichts. „Ja, wir lieben dieses Land … „, so beginnt die norwegische Nationalhymne. Und die meisten von uns sind sich heute schon sicher, dass dieses faszinierende Land uns in seinen Bann schlagen wird und dass auch wir uns diesem „Urteil“ anschließen werden.

Dienstag, 01. Juni

Der Reisetag ist angebrochen: ein besonderer Tag, nicht nur wegen der Werbegags von Mediamarkt „Wenn Deutschland Europameister wird, erhalten alle Käufer, die am 1. Juni  einen TV erwerben, den vollen Kaufpreis zurück“. Wenig Schlaf war uns vergönnt. Die ersten Teilnehmer kommen bereits um 4 Uhr. Die „Kofferausstellung“ steht bald auf der Straße, und unser Transferdienst ist ebenfalls wie gewohnt pünktlich. Er kümmert sich allein um das Verladen des Gepäcks, und wir machen uns auf den Weg zur Straßenbahnhaltestelle. Alles klappt wie am Schnürchen. Um 5.08 Uhr kommen wir am Karlsruher Hauptbahnhof an, und wir durchqueren in wenigen Minuten die Bahnhofshalle. Unsere Plätze finden wir im „Oberdeck“. Pünktlich um 5.30 Uhr starten wir, begleitet von einem Sonnenaufgang. Dies wird sich hoffentlich als gutes Omen für unsere Reise erweisen!

Der Busfahrer erklärt wichtige Verhaltensregeln im Bus. Kaffee wird bereits zubereitet. 6.20 Uhr haben wir Heidelberg erreicht. Einige Reisegäste steigen hier zu. Um 8.00 Uhr kommen wir am Frankfurter Flughafen an. Weitere Reisegäste füllen allmählich unseren Reisebus. In Kirchheim wird „Die Reisekutsche“ die letzten Gäste aus München aufnehmen. Um 10 Uhr trifft der Zubringer ein. Als wir diese Gruppe erstmals sehen, beginnt eine Vorahnung zu keimen: Für die nächsten beiden Wochen wird unser Kreuzfahrtschiff zum „schwimmenden Altersheim“. Ab 11.30 Uhr verdichtet sich die Bewölkung, die Sonne duckt sich, aber kein Regen fällt, wenigstens vorerst nicht. Doch bereits eine Stunde später nimmt uns der Regen fast die Sicht. Zügig kommen unsere Fahrer voran, legen Pausen ein und auch die Schlangen vor den „Dufthöhlen“ werden immer länger. Als wir noch 100 km von Bremerhaven entfernt sind, lässt sich die Sonne wieder sehen. Um 16.30 Uhr hält unser Bus am Kolumbuskai.

Glücklicherweise müssen wir uns wirklich nicht um unser Gepäck kümmern. Der Weitertransport ist durchorganisiert. Wir werden bereits erwartet. Thomas geleitet uns  problemlos durch den Zoll, und an Bord übernehmen uns zwei Stewardessen. Sie geleitet uns sicher zu unserer Kabine.

Erste Unsicherheiten machen sich breit. Peter wird sich um die Tischreservierung kümmern. Wir erhalten die Tische 33, 34 und 35 im Odessa-Restaurant. Schon bald aber ist unsere Vereinbarung wieder vergessen, als einzelne Reiseteilnehmer ebenfalls zum Oberdeck geschickt werden, um die Tische im Restaurant zu buchen. So müssen bald Doppelreservierungen rückgängig gemacht werden. Das Telefon bei unseren Reisebegleitern steht nicht mehr still. Doch nicht alle werden in ihren Kabinen angetroffen und können auch nicht umgehend darüber informiert werden, dass ein Glas Sekt sie am Oberdeck erwartet. Um 19 Uhr können wir dann im Odessa-Restaurant unsere zugewiesenen Plätze einnehmen. Unsere Kellnerinnen heißen Elena, Olga und Larisa. Das Abendessen ist vielseitig, und die mehrfachen Auswahlmöglichkeiten machen die kleinen Portionen wieder wett. Getränke erhalten wir gegen Beleg, der Wein aber ist kostenlos.

Der erste Bordtag hat  es in sich. Beim Auslaufen regnet es. Und dann werden auch schon die ersten „Klagen“ laut: Wie kann man die Klimaanlagen abschalten? Wo finde ich den Hauptschalter für das Kabinenlicht? Wie funktioniert der Tresor? Wie erhalte ich fehlende Handtücher? Wann und wo gibt es das ? Wo buche ich den ersten Ausflug? Da heißt es wieder einmal: Ruhe bewahren! Morgen sieht die Welt wieder anders aus. Auch alle Probleme werden dann auch ausgeräumt sein.

Nach dem Nachtessen unternehmen wir einen kleinen Rundgang. An Deck erfreuen wir uns an der kühlen Brise. Wir entdecken die Einkaufsmeile auf dem Promenadendeck. An der Rezeption lassen sich sogleich auch einige Fragen klären. In der Bildergalerie werden bereits die Begrüßungsbilder präsentiert. Obwohl uns der Anreisetag doch ziemlich belastet hat, bringen wir noch die Kabine in Ordnung und machen uns mit dem Tagesprogramm des nächsten Tages vertraut. Gegen 23 Uhr aber unterbrechen wir unsere Aktivitäten und suchen die Nachtruhe bei hoffentlich ruhiger See.

Mittwoch, 02. Juni

Mitten im Schlaf – trotz harter Unterlage – spürt der Körper eine Veränderung. Als wir die Augen öffnen, dringt Helligkeit in unsere Kabine. Es ist kurz nach 5 Uhr. Die Sonne ist um 4.55 Uhr aufgegangen. Am fernen Horizont grüßt ein glühend roter Ball und sendet seine Strahlen wie wärmende Boten über das Meer direkt in unsere Kabine. Wir haben die Bullaugen-Fenster geöffnet und genießen die angenehme Frische. Trotz gestriger Anstrengungen fällt das Aufstehen nicht schwer. Erste Wolken ziehen am Himmel auf. Hoffentlich bleiben wir vom Regen verschont!

Um 7.30 Uhr meldet sich der fröhliche Bordwecker . Er zeigt sich über die ruhige See ganz begeistert. Dies sei für diese Gegend völlig ungewöhnlich. Die Temperatur der Luft beträgt 12°, der Außenpool ist mit 32° warmem Wasser gefüllt worden.

Heute ist auch Buchungsschluss für die Ausflüge. Man empfiehlt uns aber dringend, erst dem Diavortrag über alle Ausflugsmöglichkeiten zu folgen  und danach erst eine Entscheidung zu treffen. Nach einer sehr informativen Dia-Show treffen wir uns auf dem Sonnendeck, um  über die diversen Destinationen zu beraten. Wir haben glücklicherweise noch ausreichend Zeit bis zur endgültigen Entscheidung.

Der Tagesplan lässt heute kaum längere Pausen zu. Schon ruft das Mittagessen: vielseitig und Häppchenportionen!  Lange können wir uns heute ohnehin nicht im Restaurant aufhalten. Der obligatorische Übungsalarm steht bevor.

Kaum haben wir die Rettungswesten übergestreift, werden wir vor der Kabine abgeholt und zum Hauptgang geleitet.  Durch eine Generaldurchsage werden wir mit den verschiedenen Rettungseinrichtungen vertraut gemacht. Danach – der Sitz der Rettungsweste wurde bei jedem kontrolliert – führt man uns zum ausgewiesenen Borddeck. Die Übung ist kurz, und jeder hofft, dass er hoffentlich niemals mit einer ernsten Situation konfrontiert wird.

In der Kabine studieren wir erneut den Tagesplan. Bereits in einer Stunde beginnt der Diavortrag „Durch den Sognefjord nach Flam“, mit dem uns Georg Hahn auf das erste Ausflugsziel unserer Reise einstimmt. Eine Stunde später informiert uns Kreuzfahrtdirektor umfassend über den Gesamtablauf der Reise und gibt uns wichtige Informationen.

Bei der Weitläufigkeit des Schiffes ist es nicht leicht, die Gruppe zusammenzuhalten, so wird telefonisch zunächst ein-mal ein weiterer Treff vereinbart, wann wir uns zur ersten Abendveranstaltung treffen wollen.

Bald reihen wir uns in die lange Schlange der „Begrüßungswilligen“ ein, stehen uns die Beine fast in den Bauch, bevor sich die Menschentraube verjüngt und wir den Kapitän und den Kreuzfahrtdirektor persönlich begrüßen dür-fen. Der Musiksalon – für ca 380 Gäste konzipiert – platzt aus allen Nähten, muss er doch alle 600 Gäste aufnehmen. Der angekündigte Begrüßungscocktail ist in reiner Sektlaune. Nach Vorstellung aller Verantwortlichen bringt der Kapitän die Erwartung an die Kreuzfahrt auf den Punkt: „Wenn wir dabei die Daumen drücken, kommt alles bestimmt.“ Der meiste Beifall brandet allerdings bei der Vorstellung des Chefkochs auf.

Noch eine ganze Weile müssen wir es noch in unserer „Gala-Uniform“ aushalten. Beim Kapitäns-Dinner ist sogar der Kapitän persönlich anwesend und sitzt in unserer unmittelbaren Nähe an gesondertem Tisch, mit „ausgewählten“ Gästen, bei beson-derem Gedeck, Service und Ablauf. Für alle Reiseteilnehmer ist die heutige Menükarte besonders lang.

Auf der anschließenden Eröffnungs-Bühnen-Show stellt uns Bärbel Reif die Künstler vor. Das erwartete Feuerwerk bleibt aber am Boden. Die Darbietungen können kaum überzeugen. Doch wir sind höfliche Menschen und halten bis zum Schluss durch. Gefallen hat uns schon die Ballettgruppe „Advance“, doch den ehemaligen Tenor Sergej Rybin werden wir uns nicht weiterhin „gönnen“. Den angebotenen Mitternachtssnack verweigern wir, gehen lieber noch ein bißchen an die frische Luft, während andere ihre Fußballleidenschaft beim Testspiel der Deutschen Nationalmannschaft gegen die Schweiz befriedigen können. Mittlerweile ist es 23 Uhr. Die Sonne ist endlich untergegangen. Morgen steht die Fahrt mit der Flambahn an. Erstmals werden wir morgen norwegischen Boden betreten.

Donnerstag, 03. Juni

Obwohl ich erst durch das Berichteschreiben kurz nach Mitternacht zum Schlafen gekommen bin, werde ich um 4 Uhr hellwach. Die Sonne geht auf und taucht den „Königsfjord“ in eine warme, leuchtende Szenerie. Strahlend blauer Himmel signalisiert einen heiteren und trockenen Tag. Langsam gleitet die Maxim Gorki den „König der Fjorde“ entlang und gibt den Blick frei auf „verschlafene“ Dörfer, kleine Wasserfälle und schneebedeckte Bergregionen.

Nur allmählich erreicht die Sonne das grün schimmernde Schmelzwasser. Die Berghänge präsentieren sich allerdings noch im Halbschatten. Die bizarren Felsformationen sind zum Greifen nahe. Die ersten Möwen begleiten uns.

Gegen 8 Uhr werden wir Flam erreichen. Doch zuvor genießen wir das Farbenspiel, das uns die Sonne aufs Fjordwasser zaubert. Immer wieder stürzen Wassermassen in die Tiefe und nähren den Fjord. Unser Blick wandert immer wieder vom Fuß der Bergtäler bis hínauf in die höchsten Schneeregionen.

Mit zunehmender Tagdauer erreicht das Sonnenlicht nun auch die gesamte Wasseroberfläche und gibt in doppelten Bildern die Fjordlandschaft preis.  Kurz nach 6 Uhr verlangsamt unser Kreuzfahrtschiff seine Fahrt und biegt in einen Seitenarm, den Aurlandfjord, ein. Möwen machen kreischend auf ihre Flugvorführungen aufmerksam. Das Anlegemanöver dauert, doch es kommt keinerlei Hektik auf.

Gemächlich lassen wir den Tag angehen. Wir könnten zwar alle noch schlafen, da wir erst um 10 Uhr die Flambahn zur 866 m hoch gelegenen Bahnstation Myrdal nehmen, doch der heutige ereignisreiche Tag lässt alle Schlafspuren hinter sich, und um 9 Uhr verlassen wir bereits unser Schiff bei strahlendem „Yakee“- Wetter.

Eine Übersichtskarte hilft uns bei der Orientierung. Sie gibt uns auch Aufschluss über die besonderen Gegebenheiten auf der 20,200 km langen Strecke, die die Flambahn in knapp einer Stunde – die höchste 20%ige Steigung mit eingerechnet – bewältigt. Ein örtlicher Guide macht uns auf die 1667 erbaute Flamkirche ebenso aufmerksam wie auf den prächtigen Wasserfall Rjoandefossen, der senkrecht 140 Meter den Berg hinabstürzt. An der Einfahrt des Baklitunnels hält der Zug an, und wir begeben uns zu Fuß zum Wasserfall Kjosfossen.

Auf halber Höhe betört „Hilda“ mit anmutigem Gesang die Gäste. Ebenfalls auf der linken Seite blicken wir auf der Weiterfahrt auf den wunderschön gelegenen See Reinungavatnet, und schließlich erreichen wir pünktlich den Verkehrsknotenpunkt Myrdal an dem Streckenabzweig nach . Leider sind uns nur 8 Minuten Aufenthalt „genehmigt“ worden, und statt der erhofften Kaffeepause erhält jeder Fahrgast eine Vergütung von 5 €. Dennoch haben wir eine unvergessliche Eisenbahnfahrt erlebt, die Jahr für Jahr Menschen aus aller Herren Länder anlockt und zu den eindruckvollsten Touristenattraktionen Norwegens zählt. Besonders beeindruckt sind wir durch die Tatsache, dass der Fluss Flam durch Tunnels unter die Bahnlinie hindurch geleitet wird, demnach keine Brücken für die Flambahn erforderlich waren.

Auf unser Kreuzfahrtschiff zurückgekehrt, dauert es fast eine Stunde, bis unser Kreuzfahrtschiff gewendet hat. Auf der Rückfahrt können wir nochmals das atemberaubende Panorama mit den wilden Bergregionen bewundern. Dennoch müssen wir uns kurz vor 14 Uhr von den tiefen Schluchten, den Wasserfällen, den schroffen Felshängen und den schnee-bedeckten Bergen losreißen: Das Mittagessen beginnt. Danach müssen wir die restlichen Tickets für die Ausflüge abholen. In die Kabine zurückgekehrt, finden wir endlich Zeit, das Tagesprogramm zu studieren, in dem u.a. eine Beschreibung des Tageshighlights angefügt ist:

 

„Der Sognefjord, auch ´König der Fjorde ` genannt, liegt am Fuße der höchsten norwegischen Gebirgsgipfel und des größten festlandeuropäischen Gletschers ( Jostedalsbreen ) und ist ein Fjord der Superlative – breit und karg an seinem Ausgang, wild und dramatisch im Innern. Hauptattraktion der kleinen Ortschaft Flam, die am innersten Ende des Aurlandfjordes gelegen ist, ist die Flambahn, die sich auf einer Strecke von nur 20 km durch das enge und steile Flamstal hinauf nach Myrdal windet, das in einer Höhe von 867 m liegt. Das größte Streckengefälle beträgt ca 20% ( die Bahn ist mit fünf voneinander unabhängigen Bremssystemen ausgestattet, die jedes für sich in der Lage sein sollen, den Zug zum Stehen zu bringen ). Die Flambahn wurde bereits gegen Ende des 19. Jhs. geplant, Baubeginn war dann aber erst Mitte der 20er Jahre. Der Bau des Streckennetzes dauerte 20 Jahre, die erste Fahrt fand am 1. August 1940 statt. Inzwischen zählt die Bahnfahrt, die durch 20 Tunnels führt, zu den meistbesuchten Touristenattraktionen des Fjordlandes.“

Der Sognefjord nimmt zusehends an Breite zu. Bald sind die steilen Felspartien verschwunden. Ortschaften schmiegen sich nun an die schmalen Küstenstreifen. Die Sonnenhungrigen haben ein ideales Plätzchen gesucht, andere bevorzugen den Bordkaffee, wieder andere widmen sich Bordaktivitäten wie Sprachkurs und „Walk a mile“ mit Patric, der sich allerdings zunächst wieder nicht am vereinbarten Treffpunkt einfindet. Als auch eine Suche nach dem „Fitnesstrainer“ erfolglos verläuft, stürzen sich einige in den offiziellen Fitnessraum.

Es dauert noch eine Weile, bis unsere „schwimmende Wohnung“   die Rückfahrt durch den Sognefjord bis ins offene Meer bewältigt hat. Um 19 Uhr ist es geschafft.

Zum gleichen Zeitpunkt ist Nachtessen angesagt. Es gibt allerhand zu berichten. Das Wasser im Außenpool ist ziemlich dunkel. Keiner vermag die geäußerten Vermutungen bestätigen. Und nach der „russischen Reinigungsmethode“ gibt Larisa, nachdem sie Peter die Himbeersoße auf die Hosen gekippt hat, den Tipp: „Wasser ist in Clo.“ Der guten Stimmung tut dies aber keinen Abbruch. Nach dem finden wir Platz zum „Neck“-Tar-Treff im Blumenkabinett neben der Neptun-Bar. Kredenzt werden Schlehe, Topi und Zwetschgenwasser Margarete überrascht noch mit einer Flasche Sekt, doch den heben wir uns für einen anderen Anlass auf.  Es will heute nicht Nacht werden. Noch um 23.30 Uhr ist es draußen taghell. Wie soll man da schlafen können! Doch die Müdigkeit holt uns ein.

Freitag, 04. Juni

Ab 1 Uhr wird es kalt und kälter. Durch das offene Fester zieht kalter Wind herein. Nun müssen wir im abgeschlossenen Raum den Schlaf versuchen. Es gelingt. Um 3.40 Uhr hüllt sich das Firmament mit einem roten bizarren Mantel ein. Eine nahezu geschlossene Wolkendecke hindert die Sonnestrahlen, bis zu unserem Kreuzfahrtschiff zu gelangen. Genüsslich können wir uns in unserem Bett räkeln und noch eine Mütze Schlaf nehmen, bis der Außenpool mit einer Temperatur von 34°  – die Luft ist erst 12° warm – ruft. Die ganz Sportlichen hat das „Patric-Fieber“  gepackt, und sie drehen auf Deck ihre Runden. Eine Meile ist aber schon Pflicht!

Mit dem fast Einzigen, was hier an Bord noch fehlt, einem angenehmem Vogelgezwitscher, werden wir von Kerstin, dem heutigen Bordwecker, in den frischen Tag geführt. Heute ist zwar Seetag, dennoch gilt es eine Menge „Termine“ zu erfüllen.

Sportlich kann es den ganzen Tag zugehen: Frühsport ab 8.00 Uhr, Dartturnier ab 9.00 Uhr.  Weiteren  Aufschluss über die möglichen Tagesaktivitäten gibt wieder die Bordzeitung. Doch wir lassen uns in keinen „Date“-Zwang bringen, sondern werden uns erst einmal beim Frühstück auf die vielseitigen Angebote einstimmen.  So geht nach dem lukullischen Morgenstart jeder seinen persönlichen Interessen nach.

Der Wind hat zwischenzeitlich aufgefrischt. Seit Flam hat unser Schiff 370 Seemeilen zurückgelegt, doch bis Honningsvag sind es noch 585 sm. Gegen 16.15 Uhr, lautet die Prognose, werden wir den Polarkreis überqueren. Dann gibt es für einige Tage keinen Sonnenaufgang und auch keinen Sonnenuntergang mehr. Wir sehen rasch in der Bordzeitung an, wie am heutigen Tag diese Polartaufe angekündigt wird:

„Neptung, die Hoheit der Meere, und sein Gefolge kommen heute an Bord. Alle vom irdischen Staub Beschmutzten werden untersucht, gestempelt und mit lauterem Wasser gereinigt und in sein eisiges Reich eingelassen, sofern sie für würdig gefunden… Im Anschluss an die Polartaufe können sich alle Gäste im Lido-Café bei einem Glühwein von dem Schrecken erholen.“

Als wir uns im Musiksalon einfinden, wissen wir immer noch nichts über den Verlauf dieser Zeremonie. Der gesamte Boden ist mit blauer Folie ausgelegt. Da schießen doch Passagen der Vorankündigung uns in den Kopf: „Eisig“  „gereinigt“! Was da auf uns zukommt! Bald ist es soweit. Die Massen sind geströmt. Kein Platz ist im Musiksalon mehr frei. Neptun zieht mit Gefolge unter lauter „Musik“ ein und nimmt auf seinem Thron Platz. Nachdem sich die Schiffscrew unterwürfig unter die Herrschaft der Meereshoheit gestellt hat, erhält sie den Goldenen Schlüssel zum Überqueren des Polarkreises. Neptun wendet sich dann an alle Neulinge, zwingt zunächst eine Vertreterin der Reiseleitung zur Erfüllung der vorgeschriebenen Weihungszeremonie und lässt dann sein Gefolge alle Neulinge einfangen und vor den Thron schleppen. Nach Erfüllung der Reinigungszeremonie – ist nicht jedermanns Geschmack – werden dann die Prüflinge mit dem Meeressiegel entlassen.

Es geht recht turbulent zu. Auch Irmgard und Anita geraten in den Sog der „Willigen“. Auch sie werden eingeseift, müssen Fisch und den Fuß der Meeresjungfrau küssen, erhalten den Stempel und werden schließlich von Käthe noch ins rechte Bild gesetzt. Nach diesem Spektakel gibt´s manches zu bereden. Doch wir haben Termin beim Kapitän auf der navigatorischen Kommandozentrale. Die meisten Informationen sind nicht nur akustisch nicht zu verstehen, sondern wir sind eher von der ausgeführten Technik und der Vielfalt der Geräte verwirrt.

Was darf´s am Nachmittag sein: ein Vortrag über Lachs und Grieg, Bingo oder Russischunterricht, eine Weinprobe oder Bilderausstellung? Die Möglichkeiten reißen nicht ab. Die Entscheidung, ein Sonnenbad zu nehmen, scheitert allerdings am Wind. Doch jeder findet eine individuelle Lösung und genießt für sich den eigenen Nachmittag bis zum gemein-samen Abendessen um 19 Uhr.

So ist es auch nicht leicht, die Gruppe am Nachmittag aufzuspüren. Einen erneuten Versuch starten die Reisebegleiter dann zur Kaffeestunde. Ganz stolz sind wir, dass wir dabei zehn Teilnehmer unserer Gruppe im Musiksalon antreffen bzw. „vereinen“ können. Da ja alle, wie wir wissen, extrem schlank sind, kommen die süßen Stückchen gerade recht. Und anschließend lernen wir erstmals Bingo kennen. Käthe und Irmgard sind aber leider nicht bei den Gewinnern.

Um 18.30 Uhr sind wir wieder in der Kabine, um auf Kanal 1 des Russischen TV-Studios die Landganginformationen über Honningsvag zu bekommen:

Heimat der Trolle, imposante Wasserfälle, Reich des Nordlichts, zauberhafte Landschaft, Fahrt zum Nordkap, alte samische Lebensweise, Meridiankugel, 71°10´21´´, Mitternachtssonne! Allein diese Ankündigung verspricht einen besonders erlebnisreichen und interessanten Ausflug.

Nach dem Abendessen nutzt jeder wieder seine Entscheidungsfreiheit. Die Reisebegleiter sehen sich im Theater den Film „Die unerträgliche Leichtigkeit des Seins“  an, der allerdings 166 Minuten dauert und erhebliche Konzentration und Ausdauer verlangt. Andere gehen zur Black&White-Party.

Das Zauberwort „Mitternachtssonne“ liegt in der Luft. Doch wir können sie an Steuerbord nicht sehen. Doch ein Blick auf die Lofoten, deren Schneegipfel ein rosa Kleid angelegt haben, lassen uns mit der Kamera nach Backbord eilen. Phantastisch! 

Die Mitternachtssonne taucht Schiff, Wasser und die Inselgruppe in ein noch nie gesehenes Gold. Viele Gäste sind trotz eisiger Kälte an Deck geeilt, haben ihre Fotoapparate gezückt und halten dieses Naturschauspiel fest. Gerne hätten wir an Deck noch länger verweilt, doch der durch den Fahrtwind noch verstärke Wind und eine Außentemperatur von kaum 4° reißen uns aus der Betrachtung und schicken uns in die geschlossene Wärme zurück.

Aber auch von der Kabine aus schweift unser Blick nochmals über die faszinierende Partie der lang gestreckten Lofoten-Inselgruppe im Atlantik, bevor wir schließlich nach 1.30 Uhr das Bett aufsuchen. Da wir unsere anderen Teilnehmer nirgends finden konnten, hoffen wir, dass alle anderen dieses Naturereignis auch zu Gesicht bekamen. Morgen beim Frühstück werden wir sie befragen.

 

Teil 2 des Reiseberichtes „Norwegens schönste Fjorde und Nordkap“ folgt.

 

Wer sich als Eltern für eine Kreuzfahrt gemeinsam mit den Kindern entscheidet, wird sich bei seinem Reisebüro über die Einrichtungen, den speziellen und die Betreuungs-angebote informieren. Dies erscheint auch dringend geboten, da die einzelnen Reedereien ganz verschiedene Praktiken verfolgen.

Probleme können sich bereits vor Beginn einer Kreuzfahrt ergeben, wenn ein Kleinkind im Kinderwagen zum Schiff geleitet wird. Einmal stehen in manchen Hafenanlagen viele Treppenstufen einem reibungslosen Zugang entgegen, zum andern darf auf dem Kreuzfahrtschiff kein Kinderwagen auf dem Gang stehen bleiben, um Unfälle bei hohem Seegang beispielsweise zu vermeiden. So wird den Eltern dringend empfohlen, sich für einen leichten Buggy zu entscheiden.

Viele Kreuzfahrtschiffe werben mit einem familienfreundlichen Service an Bord, doch müssen Eltern auch wissen, dass die angebotene Kinderbetreuung erst für ab 3 Jahren angesagt ist, die Windelkinder aber von den Eltern selbst versorgt und betreut werden müssen. Windelkinder dürfen durchaus die Bordeinrichtungen wie „Bällebad“, Rutschen und Spielbereich nutzen, allerdings mit der Vorgabe, dass zumindest ein Elternteil anwesend ist. Die Pools auf den Sonnendecks sind gewöhnlich mit ungechlortem Meerwasser gefüllt, daher ist die Benutzung dieser Pools aus hygienischen Gründen für Windelkinder nicht erlaubt. Die neuesten Kreuzfahrtschiffe bieten allerdings schon eigene Kinderbecken mit gechlortem Wasser an.

Wenn die Eltern ihre Kids allein in der Kabine zurücklassen, empfiehlt es sich, an Bord spezielle DECT-Babyphones zu leihen, die dann auch wirklich funktionieren und die Eltern sich ohne Sorgen anderen Aktivitäten widmen können. Kinderhochstühle werden auf allen Familienfahrten angeboten, auch ist das Serviceteam bereit, das Fläschchen und/oder Brei anzuwärmen. Verboten ist auf allen Kreuzfahrtschiffen, dass mitgebrachte Wasserkocher oder andere mit Heizfunktion ausgestattete Geräte verwendet werden.

Auf den Kreuzfahrtschiffen kann nicht unbedingt säuglings-gerechte Kost angeboten werden, so dass die Eltern die benötigte Gläschen Kost in ausreichender Menge mitbringen müssen.

Auf einen ausreichenden Impfschutz der Kids müssen Eltern ebenfalls achten. An Bord können zwar die Passagiere ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen, doch die meisten Schiffsärzte sind nicht als Kinderärzte ausgebildet. Um eventuelle auftretende Schwierigkeiten zu minimieren, wird dringend geraten, vor Antritt der Kreuzfahrt doch den Kinderarzt in der Heimat zu konsultieren.

Letztlich müssen die Eltern beachten, dass normalerweise Kinder unter sechs Monaten an Bord eines Kreuzfahrtschiffes nicht mitgenommen werden dürfen und von Kindern unter einem Jahr oftmals eine Reisefähigkeitsbescheinigung verlangt wird.