„On the Road to Mandalay“

Frank Sinatra nahm „On the Road to Mandalay“ (Gedicht von Rudyard Kipling) am 01.10.1957 mit Billy May Arrangement in Los Angeles auf.  Passagiere, die eine faszinierende Flusskreuzfahrt auf dem Irriwaddy gebucht haben,  wird oftmals dieses Gedicht des bekannten und berühmten Poeten und Schriftstellers vorgetragen. Auch in der Doku über das Traumschiff “ Road of Mandalay“ wurde mehrfach auf dieses Gedicht hingewiesen.

Übersetzung: Auf der Straße nach Mandalay

Auf der alten Moulmein-Pagode,
ostwärts zum Meer blickend,
sitzt ein Burma-Mädchen
und ich weiß: Sie denkt an mich.
Der Wind weht durch die Palmen,
und die Tempelglocken sagen:
„Komm zurück, Britischer Soldat,
komm zurück nach Mandalay,
komm zurück nach Mandalay!
Komm zurück nach Mandalay,
wo die alte Flotille lag!
Hörst du nicht ihre Ruder platschen
von Rangoon bis nach Mandalay?
Auf der Straße nach Mandalay,
wo die fliegenden Fische spielen
und die Dämmerung wie ein Donner
von China her über die Bucht hereinbricht.
Bringt mich irgendwo hin östlich von Suez,
wo das Beste dem Schlechtesten gleich ist,
wo es keine Zehn Gebote gibt
und ein Kerl die Begierde wecken kann.
Denn diese verrückten Glocken läuten,
und ich möchte genau dort sein
auf der alten Moulmein-Pagode:
faul zur See blicken –
faul zur See blicken.
Komm zurück nach Mandalay,
wo die alte Flotille lag!
Hörst du nicht ihre Ruder platschen
von Rangoon bis nach Mandalay

Auf der Straße nach Mandalay,
wo die fliegenden Fische spielen
und die Dämmerung wie ein Donner hereinbricht.

Road to Mandalay – Mit dem Flusstraumschiff durch Burma

Der Fernsehsender 3SAT strahlte am 17. Mai die Dokumentation „Mit dem Rheindampfer durch Burma“ aus, gemeint war eine Luxusreise auf dem trügerischen Irrawaddy-Fluss mit dem Traumschiff Road to Mandalay„, vorbei an den Naturwundern Burmas, so an den vielen Tausend Pagoden von Bagan.

Am 31. Januar 1996 startete die Road to Mandalay zu ihrer Jungfernfahrt und bot eine einmalige Gelegenheit, die unberührten Schönheiten des lange verborgenen Landes zu erleben. Für sechs Millionen wurde der einstige Rheindampfer in Lauenburg bei Hamburg renoviert und das Innere im traditionellen burmesischen Stil dekoriert Mit Hilfe eines Spezialschiffes wurde die „Road to Mandalay“ 1995 nach Myanmar gebracht, und einheimische Kunsthandwerker übernahmen vor Ort die Detailarbeiten.

Die besonderen Kontraste dieser Flusskreuzfahrt auf der Verkehrsader Myabmars  hat der Produzent des Filmes, Robert Hetkämper, eingefangen. Auf 3-, 4- oder 7-tägigen Fahrten werden die Gäste aus den Vereinigten Staaten, aus Europa und freilich auch aus Deutschland, die in 66 voll klimatisierten Kabinen Platz finden, von einer 80-köpfigen Crew betreut.

Die Doku entführte die Fernsehzuschauer in eine Welt, die von der Zeit fast vergessen erscheint, und er vermochte sich ein Bild darüber machen, wie sich an Bord des Traumschiffes die Annehmlichkeiten und der Komfort von höchstem europäischen Standard mit einer Kultur verbindet, die heute noch an Herzlichkeit, Zauber und Reichtum ihresgleichen sucht.

Ein Swimmingpool auf dem Außendeck sowie das wundervolle Aussichtsdeck lud die Gäste zum entspannten Relaxen unter einem schatten-spendenden Baldachin ebenso ein und gab tausendfältige Gelegenheit, von dem ruhig dahingleitenden Flusskreuzfahrtschiff Natur und das pulsierende Leben der Anwohner zu beobachten und die sichtbaren erheblichen Kontraste – das Militär hat das Land in den letzten Jahrzehnten nahezu verkommen lassen – auch im Bild einzufangen.

Der Passagier konnte auf dieser Fahrt mitverfolgen, wie die Köche die Herausforderung meisterten, tägliches Frischgemüse auf den Lokalmärkten einzukaufen. Bei den Mahlzeiten, so erfuhr der Zuhörer, können die Passagiere unter mehreren Gängen wählen, die aber im Preis eingeschlossen sind. Wenn an den Nachmittagen keine Landgänge angesagt sind, verweilen die Gäste gerne in der Pianobar und verfolgen an den Abenden die wenig authentischen Shows der einheimischen Gruppen.

Mit besonderem Interesse verfolgten die Zuschauer den Start der Heißluftballons, die am frühen Morgen bei der alten Hauptstadt Bagan – 155 km südwestlich der Metropole Mandalay gelegen –  das großártige Pagodenfeld erkundeten. Dieses Weltwunder wurde von den damaligen Herrschern als Dokumentation ihrer Macht erbaut. Durch den Besuch von Einheimischen vermochte der Film auch Aufschluss darüber geben, wie die Bewohner leben, welche Probleme das tägliche Leben schafft und wie sie trotz bisweilen vielfach herrschender Armut das Leben meistern. Einzelne Familien stellen bewaffnete Wächter, die die wertvollen Pagoden mit ihren immensen Schätzen vor Dieben beschützen.

Wegen der Unberechenbarkeit des Irrawaddy ankert die 102 m lange und 12 m breite „Road to Mandalay“ nachts in der Flussmitte. Nur am Tage setzt dieses Traumschiff  die Fahrt fort und gewährt den Passagieren einmalige Einblicke in dieses faszinierende Land. Und an den Abenden, erfuhr der aufmerksame Zuschauer, präsentieren einheimische Künstler ihr Repertoire, bieten das klassische burmesische Marionettentheater an, zeigen akrobatische Kunststücke und führen traditionelle Tänze auf. An den Fahrtagen halten fachkundige Reiseführer kulturelle Vorträge und informieren auch, wie man einen Longyi (eine zwei Meter lange und ein Meter breite Stoffbahn ,die um die Hüften geschlungen und bei Männern am Bauch, bei Frauen an den Hüften zusammengeknotet wird) bindet und die von allen burmesischen Frauen geschätzte Thanaka (ist eine gelblich-weiße Paste aus einer fein geriebenen Baumrinde de Holzapfelbaumes, in Myanmar wird sie von Kindern und Frauen in jedem Alter in das Gesicht gestrichen und wird salopp als birmanisches Make-up bezeichnet) aufträgt.

Wer eine solche erlebnisreiche Flusskreuzfahrt selbst erleben möchte, kann das Angebot vom 15. September bis 2. Oktober 2009 buchen.

Reiseverlauf

  • 15.09.2009 Flug von Frankfurt nach Bankok mit Thai Airways
  • 16.09.2009 Ankunft und Transfer zum Hotel Millenium Hilton (5*)
  • 17.09.2009 Stadtbesichtigung, Königspalast,Bootsfahrt durch die male-rischen Klongs
  • 18.09.2009 Weiterflug nach Yangon, Transfer zum Hotel Sedona (5*)
  • 19.09.2009 Flug nach Mandalay, Transfer zur „Road to Mandalay“, Beginn der Schiffsreise nach Norden, Stopp in Mingun mit Pagodenbesichtigung
  • 20.09.2009 Schluchten des Irrawaddy, Insel-Pagode von Thihadaw, Cocktailparty
  • 21.09.2009 Dorf Kyan Hnyat, Marktstadt Katha, abendliche burmesische Überraschung
  • 22.09.2009 Katha – Shwegu, Durchfahrt einer weiteren Schlucht, Besichtigung der Insel-Pagode Shwe Paw, Abendveranstaltung: Tänze der Shan
  • 23.09.2009 Ayeyarwady-Schlucht,  Camps der Holzfäller, Bhamo, Bootsausflug zu der obersten Schlucht
  • 24.09.2009 Besichtigung von Bhamo, erneute Schluchtdurchquerung
  • 25.09.2009 Zugfahrt durch den Dschungel
  • 26.09.2009 dritte Schlucht des Ayeyarwady, Ausflug zum Elefantencamp
  • 27.09.2009 Stadtrundfahrt Mandalay, Palastanlage, folkloristische Darbie-tungen
  • 28.09.2009 Mandalay – Bagan, Panoramablick auf das Pagodenfeld, burmesisches Puppentheater
  • 29.09.2009 Marktbummel, 2200 Pagoden, Berg der Geister, festliches Ab-schiedsdinner
  • 30.09.2009 Flug nach Yangon, Hotel Sedona, Shwedagon-Pagode
  • 01.10.2009 Stadtrundfahrt Yangon
  • 02.10.2009 Rückflug via Bangkok nach Frankfurt

Kreuzfahrt ins Reich der sanften Riesen

Im Sommer 2009 können die Liebhaber von Kreuzfahrten einmalige Naturräume mit der MS Deutschland erleben. „Das Traumschiff“ bringt seine Gäste ins Nordmeer und in Regionen des ewigen Eises.

Norwegen & Spitzbergen

09. -25. 07. 2007, ab/an Hamburg

Island & Grönland

25.07.-17.08.09, Hamburg-Travemünde

Auf dieses exklusiven Kreuzfahrten sind Spitzbergen-Experte Andreas Umbreit und Wal-Experte Daniel Opitz mit an Bord. Kinder bis 18 Jahren reisen frei.

Maxim Gorkiy

Für viele Kreuzfahrer war und ist die Maxim Gorkiy ein Traumschiff. Sie war gemütlich, elegant und hatte sehr große Kabinen. Sie war ein Schiff zum Wohlfühlen. Die Stammgäste trauern „ihrer“ Maxim nach. Sie fühlten sich zu Hause auf diesem schönen Schiff. Sie war einfach ein „Kultschiff“, die ehemalige Hamburg!
Allerdings ist der Traum nun aus! Wie man aus verschiedenen Quellen hört, ist die Maxim auf dem Weg nach Alang/Indien, auf ihrer letzten Reise zum Schiffsfriedhof.
Mach’s gut, Maxim, wir vergessen dich nicht…….