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Trinkgeld

Auf zwei Kreuzfahrten, vom 22. bis 27. April 2010 und vom 27.April bis 2. Mai 2010, bringt die an jeweils sechs Tagen die Gäste ab Hamburg bis zum norwegischen Bergen und bietet ihnen zerklüftete Berge, schneebedeckte Gipfel, majestätische Dörfern und leibliche Dörfer, kurz: Norwegen pur!

Ausflüge auf das „Dach Norwegens“ beinhaltet das Programm ebenfalls wie die Bergen- und mit wunderschönen Ausblicken auf die einzigartige Landschaft, und zurück in Bergen erwartet den Gast der einzigartige Bilderbuchhafen in der alten Hasesradt Bergen.

Inkludiert im Reisepreis sind u.a. alle und Trinkgelder an Bord, die an und von Bord, das abendliche Entertainment der sowie spektakuläre .

 

Auch auf den Kreuzfahrtschiffen stellt sich die Frage, ob, wie viel, wem,wann  und in welcher Höhe ein erwartet oder gegeben werden muss.  Generell kann gesagt werden, dass ein auf Kreuzfahrtschiffen üblich ist und vom Servicepersonal auch erwartet wird.  Auf manchen Schiffen findet der Passagier in seiner Kabine kleine Briefumschläge und auch eine Empfehlung über die Höhe des erwarteten Trinkgeldes. Manche Reedereien belasten das Bordkonto des Passagiers automatisch mit einer bestimmten Summe. Es gibt aber heutzutage Kreuzfahrtschiffe mit All-Inclusive-Preisen, beii denen das bereits im Reisepreis enthalten ist.

Vor Reiseantritt kann sich der Gast im Internet und auch ind en Katalogen einen Überblick über alle anfallenden Kosten machen, so auch eine Antwort über das heikle Thema „Trinkgeld“ erhalten. Folgend Hinweise u.a. hat der Autor bei den einzelnen aufgeführten Reedereien gefunden.

A-ROSA

„Es ist international üblich, sich für guten mit einem Trinkgeld zu bedanken. Daher freuen sich auch die lokalen Führer, wenn Sie ihre Leistung mit einem Trinkgeld honorieren.“

„Es ist international üblich, am Ende einer Kreuzfahrt dem Personal im Restaurant und dem Kabinenservice mit einem Trinkgeld zu danken. Passagiere erhalten eine Mitteilung mit folgendem Text in die Kabine: Um Ihnen einen Anhaltspunkt zu geben, haben wir eine Tagespauschale von 6,- Euro pro  erwachsenem Passagier und 3.- Euro   pro Kind (zwischen 4 und 17 Jahren) für Kreuzfahrten im Mittelmeer und in Nordeuropa veranschlagt; angeglichen daran  12.- Dollar pro erwachsenem Passagier und 6.- Dollar pro Kind für Kreuzfahrten in der . 6,. Dollar pro erwachsenem Passagier und 3.- Dollar pro Kind für Brasilien und Argentinien  (Atlantikpassagen inbegriffen). 5.- Dollar pro erwachsenem Passagier und 2,50 Dollar pro Kind für Südafrika Kreuzfahrten.  Natürlich sind diese auf allen Schiffen von MSC Kreuzfahrten gültigen Beträge nur Richtwerte. Die Passagiere entscheiden frei, ob sie die Summe herauf- oder herabsetzen möchten. Änderungen teilen Sie bitte bis 22.00 Uhr am letzten Kreuzfahrttag im Zahlmeisterbüro mit. Das Büro steht auch für weitere Informationen zur Verfügung. Falls die Passagiere keine anderen Verfügungen treffen, wird der gesamte Betrag automatisch vom Bordkonto abgebucht.“

Royal Caribbean International

Auf allen unseren Schiffen ist es üblich, Crew-Mitgliedern, die Sie persönlich betreut haben und mit denen Sie besonders zufrieden sind, Trinkgeld zu geben. Pro Tag und Person sollten Sie einen Gesamtbetrag von ca. € 8,- für Kabinenpersonal und Kellner veranschlagen. Die Trinkgelder können bereits vor Reisebeginn bei Buchung bezahlt werden. Sollten Sie dies nicht wünschen, sind die entsprechenden Beträge an Bord zu entrichten. Bei allen Rechnungen für Getränke und Schönheitsbehandlungen wird Ihrem Sea-Pass-Konto außerdem automatisch  eine Service-Gebühr von 15 Prozent belastet.“

Bei uns ist jeder Gast König, denn wir sind leidenschaftliche Gastgeber. Unser Crew sorgt mit Liebe zum Detail dafür, dass Ihr AIDA Urlaub für Sie ein unvergessliches Erlebnis wird. Wenn Sie außergewöhnlichen Service mit einem persönlichen Trinkgeld anerkennen möchten, freut sich unsere Crew sehr.“

Freestyle Cruising

„Anders als bei anderen Kreuzfahrtreedereien ist eine Zahlung von Trinkgeldern auf Dienstleistungen, die all unseren Gästen gleichermaßen zugutekommen, auf unseren Schiffen nicht notwendig oder zwingend empfohlen. Unsere Mitarbeiter sind jedoch stets dazu angehalten, Ihre Erwartungen zu übertreffen. Deshalb ist es ihnen erlaubt, Trinkgelder als Anerkennung für ihren persönlichen Einsatz und außergewöhnlichen Service anzunehmen. In anderen Worten: Für Leistungen, die allen Gästen zur Verfügung gestellt werden, ist es nicht notwendig, Trinkgeld zu geben. Selbstverständlich können Sie dies aber gerne tun, wenn Sie den erbrachten Service eines Crewmitglieds im Speziellen anerkennen möchten. Einige unserer Besatzungsmitglieder erbringen optionale Service-leistungen, die nur vereinzelte Gäste nutzen. Wir möchten diese Gäste dazu ermutigen, guten Service dieser Mitarbeiter angemessen zu honorieren. Zum Beispiel empfehlen wir Gästen der Suiten und Villen, die Butler- und Concierge-Leistungen in Anspruch nehmen, Trinkgelder entsprechend der erbrachten Dienstleistungen in Erwägung zu ziehen. Für das Servieren von Getränken wird ein Trinkgeld von 15%, für Wellnessbehandlungen von 18%, automatisch dem Bordkonto belastet.“

Trinkgelder sind auch auf der AMADEA (wie auf allen Phoenix-Schiffen) nicht obligatorisch, aber erwünscht, wie international üblich.

Über Trinkgeld braucht sie sich auf dem Schiff keine Gedanken zu machen. Phoenix sammelt vorab für die ganze Woche Trinkgeld ein (pro Person und Tag 3,80 Euro) auf Nilschiffsreisen.

Trinkgelder nicht obligatorisch. Eine Extra-Belohnung ist jedoch willkommen und international üblich

Costa

Wie auf fast allen Schiffen üblich, wird auch bei Costa eine Trinkgeldpauschale eingehoben, die unter den Servicemit-arbeitern aufgeteilt wird. Die Pauschale beträgt € 6,00 pro Person und Tag, kann allerdings je nach Wunsch erhöht oder auch reduziert werden.

Viking

Die Trinkgelder werden in einem Pauschalbetrag gezahlt und unter der Crew verteilt. So ist gewährleistet, dass auch die dienstbaren Geister, die die Passagiere nicht zu Gesicht bekommen, ihren Anteil erhalten. In der Kabine findet man einen Umschlag mit der Aufschrift „Trinkgeld“ vor, an der Rezeption befindet sich eine „Trinkgeld-Box“. Die Trinkgeldempfehlung lautet „7 bis 10 Euro pro Tag und Passagier“.

Hapag Lloyd / MS Europa

An Bord sind Trinkgelder nicht obligatorisch. Die Anerkennung einer besonders guten Leistung ist jedem Gast freigestellt.

Hapag Lloyd / MS Columbus

Es ist üblich, dem Bedienungspersonal ein Trinkgeld zukommen zu lassen. Die Höhe ist selbstverständlich jedem Passagier freigestellt und sollte die Anerkennung  einer guten Leistung sein. Erfahrene Seereisende rechnen im Durchschnitt mit ca. € 5-6 pro Passagier und Tag.

Hapag Lloyd / MS Bremen

An Bord sind Trinkgelder nicht obligatorisch. Die Anerkennung einer purchase acomplia online besonders guten Leistung ist jedem Gast freigestellt.

Cruises /“Mein Schiff“

Verpflichtungsfrei: Trinkgelder sind inklusive. Wir buchen keine Trinkgeldpauschale von Ihrem Bordkonto ab. Die Trinkgelder für das Bordpersonal sind im Reisepreis inbegriffen.

Premivon Queen

Trinkgeld wird pro Tag 10€ empfohlen, bleibt aber jedem selbst überlassen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

acomplia without prescription justify;”>Für den Herbst 2009 bietet Kreuzfahrten eine Reihe Kreuzfahrten zu den beliebtesten Urlaubszielen an. Eine MSC Kreuzfahrt ist Urlaub mit bester italienischer Gastfreund-lichkeit. Aber: Speisekarten und die Tagesprogramm sind in deutscher Sprache verfasst. Besonderheiten für die Herbst-Preisgestaltung sind, dass bei Unterbringung mit zwei Erwachsenen in einer Kabine bis zu zwei bis 17 Jahre frei mitreisen, lediglich die Kosten für die An- und Abreise bezahlen müssen. Außerdem beträgt der Einzelzimmer-Zuschlag lediglich 50% des Katalogpreises.

Kreuzfahrtschiff

Route

Destinationen

MSC Splendida 59 Frankreich, Spanien, Tunesien, Malta, Italien
MSC Fantasia 60 Italien, Sizilien, Tunesien, Spanien, Frankreich
MSC Poesia 61 Italien, Griechenland, Türkei, Kroatien
MSC Orchstra 72 Spanien, Portugal, Gibraltar, Italien
MSC Musica 62 Italien, Griechenland, Kroatien
MSC Lirica 74 Italien, Spanien, Marokko, Frankreich
MSC Sinfonia 63 Monaco, Spanien, Tunesien, Italien
MSC Armonia 64 Italien, Griechenland, Kroatien

 

Eingeschlossene Leistungen

Kreuzfahrt laut Programm in der gebuchten Kategorie, Ostkorb ind er Kabine, Snacks nach der Einschiffung, Vollpension an Bord, Benutzung der Bordeinrichtungen im Passagierbereich, Veranstaltungen und Unterhaltungsprogramm, deutsch-sprachige Bordbetreuung, Ein- und Ausschiffungsgebühren, Gepäcktransport bei Ein- und Ausschiffung

 

Nicht eingeschlossene Leistungen

An- und Abreise, Transfer, Landausflüge, Trinkgelder, Getränke an Bord, persönliche Ausgaben z.B. Frisör/kosmetische Behandlungen/Massagen/Sauna, ärztliche Behandlungen, Versicherungen

 

Seabourn Cruise Line wurde vor zwanzig Jahren gegründet und steht für Luxuskreuzfahrten auf höchstem Niveau. Derzeit umfasst die Seabourn-Flotte die Luxusyachten Seabourn Pride, Seabourn Spirit und Seabourn Legend. Bis 2011 werden auf der Mariotti-Werft in Genua noch drei Luxusyachten gebaut, die wesentlich größer als die bisherigen Yachten sind.

Die drei baugleichen Yachten Seabourn Pride, Spirit und Legend bieten maximal 208 Gästen Platz, die „Neulinge“ werden jeweils 450 Gäste aufnehmen und in 225 Suiten unterbringen können. Aufgrund der Größe der bisherigen Seaborn-Flotte können die Yachten weltweit auch kleine Häfen und Buchten ansteuern, die für die größeren Kreuzfahrtschiffe nicht zu erreichen sind.

Tagtäglich können die Gäste an Bord aus einem umfangreichen Unterhaltungsprogramm wählen. Besonders beliebt ist an Bord das abwechslungsreiche klassische Unterhaltungsprogramm. Tagsüber können die Passagiere das bordeigene Spa benutzen, abends im Kasino ihr Glück versuchen. An Bord gibt es keine Sitzordnung, und der Gast kann sich bei den Mahlzeiten entweder für das Restaurant entscheiden oder im Veranda-Café speisen. In den Bars, im Restaurant, in den Lounges und in den 106 Luxus-Außen-Kabinen können sich die Gäste für kostenlose Softdrinks, Weine und Spirituosen entscheiden., und dies bei 24-Stunden-Roomservice.

Die erste der neuen Megayachten, die „Seabourn Odyssey“ wird noch 2009 auslaufen, 2010 folgt die zweite und 2011 die dritte Luxusyacht für jeweils 450 Passagiere, 330 Crewmitglieder und 225 Suiten., die eine beträchtliche Größe zwischen 28 m² und 110 m² aufweisen. Das bisherige All-inclusive-Programm wird bei den „Neulingen“ fortgesetzt, und die Gäste dürfen sich auf den persönlichen Einkaufsberater, kostenlose Massagen an deck und einen Einkaufsbummel mit dem Küchenchef über die Wochenmärkte in den Häfen freuen. Inclusive heißt auch auf den Seabourn-Yachten inclusive, weder für die Verpflegung, noch für die Getränke und das wird ein Extra erhoben.

 

 

 

Die Urlaubszeit ist in unmittelbarer Nähe. Jedes Bundesland setzt einen andren Ferienbeginn fest, doch wer sich heute noch nicht entschieden hat, wo er seinen diesjährigen Urlaub verbringen möchte, ob zu Hause, in Europa oder gar in fernen Ländern, oder ob er sich die Frage gestellt hat, ob er sich angesichts der Wirtschaftskrise in diesem Jahr überhaupt einen Urlaub leisten kann, dem kann vielleicht das Angebot von A-Rosa sicherlich eine Entscheidungshilfe bieten.

Nach der monatelangen Belastung im Arbeitsleben muss sich jeder eine Auszeit gönnen, um wieder Kräfte zu sammeln und den künftigen Belastungen und Anforderungen gewachsen zu sein. Und wenn der immer noch „Grübelnde“ nach langem Hin und Her doch die Entscheidung getroffen hat, sich wenigstens eine Woche Ausspannen, Relaxen, Erholen und Ablenkung zu gönnen, dann kommt ihm das A-Rosa-Angebot doch gelegen.

In der Zeit vom 15. bis 22. August 2009 kann sich der Gast auf der Rhone fühlen wie Gott in Frankreich. Diese Flusskreuzfahrt auf der Rhone ist aber keinesfalls langweilig. Trotz der permanenten Möglichkeit, sich zu erholen, kann der gast immer etwas erleben. Stets ist Land in Sicht, und die ständig wechselnde Fluss- und Uferlandschaft wird seinen Blicke fesseln können. Und: Seekrank wird der Gast auf der  A-Rosa Luna auf keinen Fall. In den Reisepreis inkludiert ist die An- und Abreise ab/bis Deutschland, der Transfer zum/vom Schiff, die Flusskreuzfahrt in der gebuchten Kabinenkategorie, Vollpension an Bord, Mineralwasser zu den Hauptmahlzeiten, Trinkgelder, freie Nutzung der Bordeinrichtungen, das Unterhaltungsprogramm, eine Stadtrundfahrt bzw. einen Stadtrundgang nach Wahl, 20% Ermäßigung auf die SPA-Anwendungen.

Sehenswürdigkeiten und Highlights

Beaune

Weinorte der Cote d´Or; Altstadtbummel

Dijon

Renaissanceschloss „Clos du Vougeot“, Hauptstdt des Burgunds

Kloster von Cluny

Ehemals geistliches Zentrum Europas, größte Klosterkirche nach dem Petersdom

Welt des Weines

anschauliches Weinmuseum in Macon

Hühnermarkt

in Louhans in der Nähe des malerischen Städtchens Bresse

Chocolat

einzigartiger Ausflug, Schokoladenweltmeister Bernard Dufoux

Südliche Archeche

Schönste Kalklandschaften Frankreichs, atemberaubende Schluchten,  Grotte Madeleines, Lavendelproduktion

Nougat & Trüffel

Gemeinsames Trüffelsuchen in Grignan, Nougat in Montelimar

Camargue

berühmte weißen Pferde in freier Wildbahn,  Sumpflandschaft und Flamingos

Pont du Gard I Uzes

mit 275 m Länge – antikes Architektur-Meisterwerk

Nimes

modernes Kulturzentrum, „Rom Galliens“, wunderschön restaurierte Altstadt

Les-Baux-de-Provence

Sagenumwobene Hochburg, mittelalterliche Gassen und kleine Bergfestung, unvergleichbares Panorama

Monaco, Mente Carlo, Nizza

Berühmtester Felsen der Welt, Besichtigung des Casinos; La Promenade des Anglais in Nizza

Marseille

Zweitgrößte und älteste Stadt Frankreichs, Basilika Notre Dame de la Garde, Corniche mit Burg und Palais

Avignon

Berühmter Papstpalast, Adelspaläste,  Pont d´Avignon Abendausflug zum Chateau de Beaucastei, Weinprobe

Lyon

Altstadt Vieux-Lyon / UNESCO-Weltkulturerbe, Basikila Notre-Dame-de-Fourviere, Seidendruckerei, Markthalle „Les Halles“ mit Kostproben, mittelalterliche Stadt mit Kopfsteinpflaster-straßen

Lichterfahrt Lyon

„Lyon by night“, Beleuchtung von 200 Sehenswürdigkeiten wie Basiklika, Oper

Besonderes Angebot

Während die A-Rosa Luna langsam auf der Rhone entlang gleitet, können die sportlichen Gäste gemütlich von einer Etappe zu anderen mit dem A-ROSA-Bike fahren ( Ausrüstung wird gestellt). Die Strecken sind einigermaßen flach, aber bisweilen mit lang gezogenen Anstiegen. In der Camargue können die Biker die frei lebenden Flamingos beobachten und sich unauffällig nähern. U.a. gewinnen die Biker Einblicke und Eindrücke, die während einer Busfahrt nicht möglich sind.

 

 

Inclusiv bedeutet nicht auf allen Kreuzfahrtschiffen wirklich inclusiv. Manch versteckte Nebenkosten und nicht vorher-sehbare Ausgaben spiegeln sich dann in der Endabrechnung wider. Doch die Gäste, welche dem Versprechen von „Mein Schiff“ Glauben schenkten, sahen sich in keiner Weise getäuscht, im Gegenteil: Bei „Mein Schiff“ bedeutet „Inclusiv“ wirklich „INCLUSIV“. Und die Gäste berichten, dass sie sich ganz auf ihren Urlaub konzentrieren konnten, da sie ihre Reisekosten fest im Griff hatten und keine Bange haben mussten, dass trotz des Versprechens doch noch Kosten anfielen.

Die –Tischwein, Bier, Softdrinks, Wasser und Kaffee – sind im Buffet-Restaurant Anckelmannplatz und im Menü-Restaurant Atlantik zu den Hauptmahlzeiten inkludiert, ebenso die Angebote in Bistros und Bars wie im Italia-Bistro La Vela und am Cliff 24 Grill. Wenn der Gast Fischspezialitäten von Gosch Sylt, mediterrane Häppchen im Tappas y Mas oder Sushi in der Blauen Welt Bar genießen möchte, bekommt er diese Angebote durch das immer freundliche -Team: 

k o s t e n l o s!

 

Über das kostenlose Wasserangebot an den vielen Stationen zeigt sich der Gast ebenso erfreut wie an der Nepresso-Maschine auf seiner Kabine. Zum Wachwerden kann sich der Gast täglich noch vor dem einen köstlichen Kaffee oder Espresso gönnen. Fall er weitere Kapseln benötigt, wendet er sich einfach an seinen Kabinensteward.

Die Auflistung eines individuellen und kostenlosen Services ist längst nicht erschöpft: 

  • Badetücher und Handtücher stehen dem Gast in der Kabine sowie am Pool-Kiosk zur Verfügung. Ein weiterer Kostenfaktor entfällt ebenfalls auf „Mein Schiff“.
  • Dem Gast wird keine Trinkgeldpauschale von seinem Bordkonto abgebucht, denn die Trinkgelder für das Bordpersonal sind ebenfalls im Reisepreis enthalten.
  • Für die Ein- und Ausschiffung fallen keinerlei Gebühren an.
  • Auch für die  Benutzung des öffentlichen Fitness- und Spabereiches fallen keine Kosten an.
  • Bis zum vollendeten zweiten Lebensjahr fahren Kleinkinder auf den „Mein Schiff“-Kreuzfahrten kostenfrei mit, ebenso als dritte, vierte oder fünfte Person in der Kabine der Eltern bis einschließlich 14 Jahren.

Die stets abwechslungsreiche kulinarisch aufregende Vollpension muss der Gast nicht bezahlen, falls er aber bisweilen dem Küchenchef nicht widerstehen kann und auch den Fitnessbereich links liegen lässt, wird er sicherlich nach seiner Heimkehr den Schneider aufsuchen müssen, leider nicht kostenlos!

Auf diesen All-inclusive-Reisen der MS Columbus von Hapag-Lloyd sind sowohl die Landausflüge, die Trinkgelder als auch alle 81 Getränke auf der Barkarte nun zusätzlich im Reisepreis enthalten.

Zauberhafte Fremde von Europa bis nach Afrika

20.11. – 29.11.2009 – Sevilla – Teneriffa

Inkludierte Ausflüge

  • Marokkos Königsstadt Rabat
  • Das historische Taroudant in Agedir
  • Fahrt über die Blumeninsel Madeira oder Levada-Wanderung  entlang der alten Bewässerungskanäle
  • Landschaftsfahrt über die “grüne Insel” La Palma zum größten Senkkrater weltweit
  • Jeepsafari durch die Dünen mit Badestopp auf Fuerteventura
  • Lanzarote und seine Feuerberge: Landschaftsfahrt durch den Timanfaya-Nationalpark oder ein Ausflug in den grünen Norder der Insel mit dem Besuch des Höhlensystems Jameos del Agua

Karibische Seligkeit auf den Großen und Kleinen Antillen

08.12. – 21.12.2009 – La Guara – Progreso

Inkludierte Ausflüge:

  • Die dunkle Perle St. Vincent: Rundgang durch Kingstown
  • Rauschende Wasserfälle, dichte Regenwälder und glasklares Schnorchelrevier auf St. Lucia: Katamaran- und Inselfahrt oder Jeepsafari mit Bad im Wasserfall Anse-la-Raye
  • Savoir-vivre auf Guadeloupe: Ausflug zu den Carbet Wasserfällen
  • St. Maarten – Paradies unter zwei Flaggen: Inselfahrt
  • pur auf den Kleinen Antillen: “The Baths” oder Transfer zum Strand
  • Das alte Reich der Maya: Ausflüge nach Chichen Itza ode Uxmal und Kabah beeindrucken

Die goldene Schatzkammer Asiens und das zauberhafte Persien

28.03. – 16.04.2010 –

Inkludierte Ausflüge:

  • Phuket – Sie haben die Wahl: Landschaftsfahrt über Phuket oder ein Kanuabenteuer in der Phang-Nga-Bucht
  • Sri Lankas heilige Stadt Kandy oder alternativ Rundfahrt durch Colombo
  • “Namaste” in Indien: Backwaters von Alleppey oder Altstadt von Fort Cochin, ein Tag in Mumbai oder Elephanta-Höhlen
  • Märchenhafte Stätten Persiens: Kish Island Inselrundfahrt
  • Bahrain – Perle am Persischen Golf: Rundfahrt in Mina Sulman oder königliche Stallungen und Formel-1 Rennstrecke Wüste und grüne Oasen in Abu Dhabi: Wüstensafari im Geländewagen oder Oasenstadt Al Ain

 

Nicht allein wegen der Wirtschaftskrise kämpfen die einzelnen Reedereien um jeden Passagier. Mit neuen modernen und großzügig ausgestatteten Luxuslinern wird um ein neues Klientel geworben. Jeder „Neuling“ muss mit Besonderheiten und Attraktionen aufwarten, damit die Kabinen auch belegt sind. Die Kundenwerbung läuft aber auch auf der Preisschiene. Kreuzfahrten gibt es angesichts steigender Schiffskapazitäten immer öfter auch als Schnäppchen. Aber aufgepasst: Die Einstiegspreise sinken, aber die Nebenkosten steigen! Und so wundert es nicht, dass es bisweilen trotz des überaus günstigen Reisepreises mit der Endabrechnung zu bösen Überraschungen kommt.

Womit wird um die Passagiere geworben? Mit Treue-Bonus für Stammkunden, Kennenlern-Rabatt für Erstfahrer, Partnertarif, Familienrabatte, Best offer, Last Minute und auch mit Bordguthaben. Derzeit haben auch Glückskabinen und Garantiepreise Hochkonjunktur. Auch mit tagesaktuellen Preisen gehen Reedereien in die Werbeoffensive.

Hat sich der Passagier für eine Kreuzfahrt entschieden, kommen an Bord manche kostenintensive „Nebenkosten“ auf ihn zu.  Sog. Getränkepakete schonen auf alle Fälle die Geldbörse. Zu einem Festbetrag kann der Gast beispielsweise Softdrinks, Mineralwasser, Bier vom Fass, Hausweine zum Mittag- und Abendessen buchen. Bei anderen Kreuzfahrt-schiffen gibt es in den Hauptrestaurants Softdrinks, Bier und Wein zum Nulltarif. In den Kabinen erhält der Gast vorwiegend eine Flasche Mineralwasser pro Tag kostenlos. Auf manchen Schiffen kann der Gast sich selbst an Wasserzapfstellen mit Trinkwasserqualität bedienen.

Ein nicht unerheblicher Kostenfaktor spielt das . Trinkgeldregelungen sind von Schiff zu Schiff ganz verschieden. Bei einigen Kreuzfahrtschiffen sind Trinkgelder zwar nicht obligatorisch, aber dennoch willkommen. Trinkgelder werden für die Kabinenstewardess ebenso „erwartet“ wie für die Kellner im Restaurant und an den Bars.  Empfohlen wird eine Trinkgeldrate zwischen 3 und 10 Euro p.P./Tag. Bei internationalen Anbietern wird das Bordkonto des Gastes automatisch mit einem Serviceentgelt je nach Fahrgebiet zwischen 5 und 7 Euro p.P./Tag belastet.

Bei der Kalkulation des Gesamtpreises für eine Kreuzfahrt muss der Gast auch die Ausgaben für die verschiedenen Landausflüge mit einbeziehen.  Und unterwegs – so beispielsweise auf den lokalen Märkten und bei den Souvenirständen – wechselt so mancher Euro seinen Besitzer.

Und auch an Bord muss der Passagier mit Kosten für den Bordfotografen ebenso rechnen wie auch für die besonderen Angebote in den Schiffsboutiquen, die mit Spezialpreisen und Sonderangeboten ihr Geschäft verstehen.

Soll das Urlaubsbudget nicht überlastet werden, empfiehlt es sich, vor Antritt der Kreuzfahrt in den Katalogen, auf dem Reisebüro und auch im Internet sich mit all den Nebenkosten, die eine Kreuzfahrt zwangsläufig mit sich bringt, vertraut zu machen.

 

Teil 1/3

Kurz entschlossen wollten auch wir den “Vorstoß in den weißen Kosmos” wagen. Unsere Reise wird in der nördlichsten Siedlung der Welt, in Longyearbyen, beginnen. Dort soll es alles geben, außer genügend Sonnenlicht, an 112 Tages des Jahres nur Finsternis. Und weitere interessante Informationen liefert uns das Internet:

Die Zivilisation ist nur eine hauchfeine Schicht über der unerbittlichen arktischen Natur. Als man auf Spitzbergen Steinkohle entdeckt, rückten die ersten Grubengesellschaften an, und mit ihnen kam der Bostoner Geschäftsmann  Munro Longyear, der 1906 seinen Claim dort absteckte, wo heute die Stadt Longyearbyen liegt. 80 Jahre war Longyearbyen nicht mehr als eine triste Bergarbeiter-Siedlung, rund 1200 km vor dem Nordpol.

Neben wunderschönen Lanschaftsformen, bizarren Glet-scherformationen, einer wundersamen Welt aus “weißen Scherben”, einer Stille der Einsamkeit erwarten wir aber auch aufregende Tierbeobachtungen. Aber erzählen wir zunächst einmal von vorn.

Mittwoch, 22. 06.

In knapp 5 Stunden fliegt uns die HHI von Frankfurt nach Longyearbyen. Erst kurz vor der Landung reißt die Wolkendecke auf und gibt einen Blick auf Spitzbergen, die Inselgruppe im Nördlichen Eismeer, frei.

Es ist zwar bereits Mitternacht vorbei, doch fahles Tageslicht beleuchtet die Szenerie, die vom Kohleabbau bestimmt ist.  Das Panorama ist nicht berauschend. Wir blicken auf Förderbänder, Kohlenhalden und Blech- und Holzhütten. Da uns dieser Anblick ohnehin nicht gefangen nimmt, wenden wir uns unmittelbar nach der Landung dem Begrüßungskomitee und der -Reiseleitung zu, die fröstelnd auf uns gewartet haben. Longyearbyen ist, so erklärt man uns auf der kurzen Fahrt zur Schiffsanlegestelle,  die größte norwegische Siedlung auf Spitzbergen.

Donnerstag, 23. 06.

Eigentlich ist es ja schon Morgen, als wir kurz vor dem Pier anhalten, von Kreuzfahrtdirektor Winfried Prinz persönlich begrüßt werden und nach kurzer Erledigung der Formalitäten unsere Kabine aufsuchen. Auf das müssen wir noch warten. So gönnen wir uns so wie auch die anderen 146 Neuankömmlinge im Veranda-Restaurant – es ist mittlerweile 01-00 Uhr geworden – eine heiße Suppe und schauen von der Reling auf die unmittelbare Umgebung von Longyearbyen, die sich im Sonnenschein von uns verabschieden möchte.

Nach einem kurzen ersten Erkundungsgang suchen wir unsere Kabine ( A 31 ) auf. Die Koffer sind zwischen-zeitlich gebracht worden. So können wir auch schon einräumen und uns häuslich in unserem Domizil für die nächste Woche niederlassen.  Um 3.00 Uhr nimmt die Alexander von Humboldt Fahrt auf mit Kurs auf den 146 sm entfernten Magdalenenfjord.

Schlaf haben wir in der ersten Nacht kaum gefunden. Und als wir unsere Kabine zum verlassen, lernen wir auch unserer Stewardess Princess kennen. Trotz Spritzen, die ich mir in der Heimat vom Hausarzt noch geben ließ, haben sich die Beschwerden nicht gebessert. Kaum kann ich mich bewegen. Doch an Bord ist glücklicherweise ein . Und das Glück ist mir doppelt hold. Dr. Koller ist Orthopäde und gleichzeitig auch Mannschaftsarzt der Nationalelf der deutschen Hockeydamen. Da bin ich ja in besten Händen. Acht Spritzen werden mir sicherlich Linderung verschaffen.

Die obligatorische Rettungsübung ist unmittelbar nach dem Frühstück angesetzt. Im Musiksalon zeigt man uns das richtige Anlegen der Rettungswesten und erläutert uns das richtige Verhalten im Notfalle. Einen weiten Raum nimmt dann auch die Instruktion für die Benutzung der Zodiacs ein.

Mit seinem Beitrag “Auf ein Wort” beschließt Winfried Prinz die Morgenveranstaltungen, und wir können schon erahnen, was auf uns zukommt, als Winfried Prinz zitiert: “Wir sind nicht hier zum Schlafen, sondern um etwas zu erleben.”

Auf dieser Route werden wir, so Winfried Prinz, nicht die einzelnen Punkte des Katalogangebots abhaken, sondern nach Rücksprache mit Behörden und bei Anpassung an die situativen Bedingungen Änderungen vornehmen, um allen Gästen einzigartige Erlebnisse anzubieten. Die Alexander von Humboldt ist ein Expeditionsschiff mit hoher Eisklasse 1B. Durch seine hohe Manövrierfähigkeit kann es noch in Fjorde einfahren und wenden, was andere Kreuz-fahrtschiffe nicht realisieren können. Von großem Vorteil erweist sich das Promenadendeck, das alle Passagiere umlaufen können. Das großzügige Kino bieten 98 Personen Platz, und die Bibliothek ist bestens, wenn auch vorwiegend mit englischer Literatur, ausgestattet.

Dem Urteil, dass es sich bei der Alexander von Humboldt um ein gemütliches Schiff handelt, können wir uns nur anschließen. Auch die lockere Ordnung bei den Mahlzeiten kommt an. Die aktuellen Informationen von der Brücke kann jeder Gast gut in seiner Kabine über Kanal 1 empfangen. Auch das sensible Thema “” spricht Winfried Prinz an.

Noch vor dem Mittagessen werfen wir einen Blick auf die Fjord- und Küstenlandschaft. Leider scheinen uns dichte Nebelschwaden diese besonderen Landschaftsformen verwehren zu wollen. Und während des Mittagessens aktiviert eine Borddurchsage “Walross backbord” die Massen. Auch uns erfasst dieser Sog. Doch wir bekommen nur Robben auf treibenden Eisschollen zu Gesicht und vor die Linse.

Dann dreht die “Alex” auch schon bei und geht im Magdalenenfjord auf Reede. In landschaftlicher Hinsicht ist dieser vergleichsweise kleine Fjord wohl der bekannteste Spitzbergens, da eine Mischung aus alpiner Bergwelt, steilen Fjordwänden und in den Fjord abstürzenden sehr reizvoll ist.

Auf der Südseite ragt eine kleine flache Landzunge in den Fjord, auf die mehrere alte Gräber zusammengelegt wurden und vom norwegischen Staat 1930 mit einem Gedenkstein an die Walfänger versehen wurden, die dort vor 200 – 300 Jahren während der “Großen Jagd” ihr Leben verloren.

Trotz Nebel erweist sich diese Anlegestelle als eine Topadresse für alle Kreuzfahrtschiffe. Auch wir sind begeistert. Die vielfältig geformten und gefärbten Eisschollen erzeugen im Sonnenlicht märchenhafte Farb- und Lichtimpressionen.

Das Meer ist weiterhin recht ruhig. Meeresvögel demonstrieren uns bei der Einfahrt ihre Flugkünste.

Leblos erscheinen uns die Berge,  aber bei genauerem Hinsehen mit dem Fernglas entdecken wir Flecken von Moos und Flechten. Kleinere und größere Gletscherzungen sind bis zum Meer vorgedrungen. Kleinere Bruchstücke – grob als auch bizarr – weiß bis türkisblau gefärbt ziehen an uns vorüber

Und wir haben erneutes Glück. Seevögel und Robben zeigen uns ihre “Wohnungen”.

Zodiac-Boote bringen jeweils zehn Personen auf die öde, felsenübersäte Halbinsel an Land und wir gelangen auf einem “breiten Pfad” (jeder sucht sich einen  Weg ) zum Denkmal in der Nähe der Hütte, die den Sysselmannen als Quartier dient.

Vier Ranger achten auf die Einhaltung der Verhaltensregeln in diesem Naturschutzgebiet und achten aber auch im Besonderen darauf, dass keine Eisbären für eine unliebsame Überraschung sorgen. Spuren von Eisbären sind sehr wohl in der Nähe, der frische Abdruck einer Tatze und Fellhaare, die ein Bär beim Wälzen auf dem Boden hinterlassen hat. Aber nicht alle haben ein Auge für diese kleinen Überraschungen: Der Glühweinstand und auch die Würstchenbude lockt manche an.

Vor Betreten dieses Naturschutzgebietes wurden wir speziell auch darum gebeten, auf die brütenden Meeresvögel zu achten, doch mancher der Gäste muss am eigenen Körper erfahren, wie hartnäckig und wirkungsvoll diese Tiere ihr Gelege verteidigen und die “Angreifer” oder zumindest “Eindringlinge” in die Flucht schlagen.

Lediglich eine Stunde dauert der erste Landgang. Wir kehren auf die Alexander von Humboldt zurück, bleiben aber an Deck und blicken auf die Gletscher und Gebirgszüge des Festlandes zurück. Welche Ruhe strahlt diese majestätische Landschaft aus! Bald lichten sich die Nebelschwaden und geben den Blick frei auf die prächtige Bergwelt.  Unbeeindruckt von uns “Störenfrieden” treibt eine Robbe auf einer Eisscholle vorbei.  Mit der Ruhe ist es aber vorbei, als die Borddurchsage “Beluga backbord” alle aufschreckt . Doch der “Sänger der Meere” ist längst wieder abgetaucht, bis alle fotohungrigen Gäste mit Fotoapparat und Videokamera bewaffnet an Deck erscheinen. Der Beluga bleibt in seinem Revier. Eine Borddurchsage muntert uns auf. Wir sollen nicht traurig sein, wenn wir dieses Mal  keinen Erfolg beim Beobachten hatten. Wir sollten uns viel häufiger an Deck aufhalten, das Meer mit dem Fernglas absuchen.

Die “Alex” nimmt um 16.30 Uhr wieder Fahrt auf und erreicht eine Stunde später das offene Meer Richtung Norden. In vier Stunden soll der zweite Landgang erfolgen. Isolde widmet sich kaum den Durchsagen. Sie will einfach raus, hält es in der Kabine nicht mehr aus. Doch alle Informationen sind auf dem ganzen Schiff zu hören, als Winfried Prinz die weitere Planung bekannt gibt.

Gegen 19.40 Uhr wurde die Wasa-Halbinsel umrundet, und die “Alex” fährt nun in den Raudfjord ein. Derzeit herrscht eine Außentemperatur von 1°Celsius. Eine Entscheidung wird erst gegen 21 Uhr getroffen. So hofft jeder, dass sich der dichte Nebel lichtet und uns die prächtigen Ausblicke nicht weiterhin verschließt. Gegen 20 Uhr ist es spannend geworden. Auf der Steuerbordseite machen wir die Hügel- und Bergketten der Fjordlandschaft aus. Darüber hängt aber immer noch eine dichte Dunstglocke, und die Sonne hält sich weiterhin verborgen, was Winfried Prinz lakonisch kommentiert: ”Wie Sie sehen, sehen Sie nichts.” Wir erfahren, dass an dieser Stelle der Fjord fünf Kilometer breit ist und die Berge bis 800 Meter ansteigen.

Dann startet ein Scoutboot um 20.30 Uhr mit den vier Rangern, Winfried Prinz, dem Vizekapitän Michael Block sowie den beiden Lektoren. Und sie kehren mit erfreu-licher Nachricht zurück. Sie haben eine günstige Anlegestelle gefunden.

Überraschend viele Mitreisende entscheiden sich für diesen Landgang, eine Fahrt mit den Zodiacs auf eine Insel, die mit Geröll, Schnee- und Eisflächen, Baumstämmen aus Sibirien und auch Wohlstandsmüll übersät ist. Selbst kleine Korallenästchen finden wir auf diesem Eiland. Das Packeis muss sie von weither hergebracht haben. Der Nebel ist noch dichter geworden. Unser Zodiacfahrer orientiert sich mit dem Kompass und trifft auch ohne Umschweife auf die Alexander von Humboldt.

Die Eindrücke müssen wir erst noch verarbeiten und suchen die Bar auf. Ein “Blue ice” und ein Bier werden uns in den Schlaf wiegen, Doch mein Rücken schmerzt auch noch nach der zweiten Spritzenbehandlung.

Freitag, 24. 06.

Mit einer frühen Durchsage um 7.15 Uhr bringt uns Winfried Prinz auf die Beine. Bereits um 5 Uhr war die “Alex” am Lieftefjord angekommen, aber bald wieder umgekehrt, weil keine Sichtweite garantiert war. Dann trifft die Crew eine folgerichtige Entscheidung. Kapitän John Moulds will seinen Gästen unbedingt etwas bieten und fährt ganz in den Norden Spitzbergens zur Insel Moffen. Und tatsächlich: ein Volltreffer!

Eine Walrosskolonie sonnt sich auf der flachen Insel. Bis 700 Meter kann John Moulds das Schiff heranbringen, und all die Gäste sind im Vorteil, die mit einem besonderen Fotoequipment ausgestattet sind und die Walrösser heranzoomen können.

Gegen 12 Uhr brechen wir zum Magdalenenfjord auf. John Moulds will dicht an die Gletscher heranfahren, sofern der Fjord überhaupt eisfrei ist. Und die Fahrt wird nicht langweilig. Viele Naturbeobachtungen erweitern unseren Horizont. So beobachten wir beispielsweise, wie eine Raubmöve eine Eidermöve tötet.

Mit seinem Vortrag über die Region gibt uns Sven Achtermann Einblick in die klimatischen Zusammenhänge und das reichliche Tierleben. Im Gegensatz zur Antarktis ist das Nordpolarmeer von Land umgeben. Bei 80° Nördlicher Breite haucht der Golfstrom seinen letzten Atem aus, bevor er bei Spitzbergen abknickt und Richtung Süden auf eine salzreiche Tiefenströmung trifft. Während des Vortrags passieren wir die Däneninsel, die sich hinter einer gewaltigen Nebelbank versteckt. Unsere “Alex” wird von allerlei Meeresvögeln begleitet, die ihre Flugkünste vorführen.

Und beim Mittagessen fahren wir in den Madgalenenfjord ein. Der Kapitän hat die richtige Entscheidung getroffen. Bei strahlendem Sonnenschein und bester Sicht nähert sich die “Alex” – vorbei an der gestrigen Anlegestelle -  bis auf 700 Meter an den Gletscher Gullybreen und dann noch vorbei am mächtigen Waggonwaybreen. Deutlich können wir die Bruchkante der Gletscher erkennen und diese tollen Motive auf die Platte bannen.

Gemächlich dreht die “Alex”,  und wir fahren wieder aufs offene Meer hinaus. Mächtige und bizarre Eisschollen bilden eine fotogene Eskorte.

Um 15 Uhr hält Joe einen Informationsvortrag über die geplanten Ausflüge, die der Bericht lediglich stichwortartig erfasst:

Tromso.

Stadtrundfahrt mit Eismeerkathedrale, Botanischer Garten, Universitätsstadt, Tromso-Palme, typische bunte Holzhäuser, teures Urlaubsland, Seefahrerdenkmal am Marktplatz, größter Holzdom Norwegens, Roald Amundsen-Denkmal, 1036 m lange Brücke zur Eismeerkathedrale mit 140 m² Glasfenster.

Tromso.

Stadtrundfahrt mit Storsteinen, Dom, Denkmale, Museum mit Samen, Tromso-Brücke, Eis-meerkathedrale, Kabinenfahrt zu den Storsteinen.

Lofoten.

Fahrt nach Svolvaer und Henningsvaer, Lofotenaquarium, Kunstausstellung mit Filmvorführung.

Kristiansund.

Panoramafahrt zum Klippfischmuseum, interessanter Friedhof (spanische Erde ).

Olden.

Briksdalgletscher, Oldensee mit schönen Fotomotiven, Fußweg zum Gletscher oder Fahrt mit einem Elektrofahrzeug; oder: Jostedalgletscher mit Nationalpark, Fahrt mit 19 Serpentinen und 600 Höhenmetern, Botanischer Garten, Filmdokumentation, danach traditionelles Gebäck “Svele”.

Da im Musiksalon recht “arktische” Temperaturen herrschten, bevorzugen wir nach kurzem Nachmittagskaffee eine heiße Dusche in unserer Kabine. Seit Stunden zieht die “Alex” an Landschaften vorbei, die wir allerdings wegen des Nebels nicht zu Gesicht bekommen. Gut erwärmt  begeben wir uns dann schon um 18 Uhr zum Polar-Galadinner, bei dem alle Gäste, die in Longyearbyen zugestiegen sind,  erwartet werden. Kleidersorgen hat Isolde ausnahmsweise überhaupt keine!

Um 19.30 Uhr werden alle neuen Gäste offiziell durch Kapitän John Moulds und Kreuzfahrtdirektor Winfried Prinz begrüßt, die uns ihre jeweilige Crew vorstellen. John Moulds ist – wie er selbst bestätigt – ein typischer Engländer. Er beherrscht lediglich eine Sprache, kennt aber das deutsche Wort “Buckelwal” und arbeitet derzeit am zweiten Wort “Zwergwal”. Seine Crewmitglieder beherrschen allerdings mindestens zwei Sprachen, viele sogar bis zu sieben Sprachen.   Winfried Prinz bringt in seinen Begrüßungsworten  die Ereignisse der letzten beiden Tage auf den Punkt: “Die letzten beiden Tage sind wir durch Himmel und Hölle gegangen. Nach der Phase der Depression folgte glücklicherweise nun die der Euphorie.” Alle Gäste konnten in dieser kurzen Zeit bereits wichtige und einmalige Highlights erleben getreu des Mottos: das Beste für die Gäste! Trotz neuer Orientierungen und Abstimmungen sei die “Alex” im Zeitplan. Eine echte und gute Teamarbeit habe die beste Lösung  zwischen Anspruch und Machbarkeit gefunden.

Im Anschluss an die Begrüßung nehmen wir die Beiträge der Polar-Galashow mit Künstlern wie Olga Caspruk und Oscar Vadillo auf, die mit einem bunten Potpourri unter der musikalischen Begleitung der Metrogold-Band einen bunten Melodienstrauß offeriert.

 Während wir uns während der Happy Hour noch einen Drink in der Bar genehmigen, denken wir auch über das heutige Motto nach. “Man sollte nie die gleiche Dummheit zweimal machen – die Auswahl ist groß genug.”

Mitternacht ist längst vorbei. Doch die Faszination über ein unglaubliches Panorama lässt uns nicht zur Ruhe kommen. Die Sonne hat sich zwar hinter einer dichten Wolkenbank versteckt, doch ist es immer noch taghell. Die Eisbarriere begleitet uns an der Backbordseite. Hier am 80. Breitengrad erstreckt sie sich nicht als feste Eismasse, sondern in Form Tausender dicht gedrängter Eisschollen.                         

Dieses “Pfannkucheneis” umschwirren zahlreiche Meeresvögel. Dann müssen wir noch Abschied von den beiden Sysselmannen nehmen.

                                                                                                                    Ein Zodiac nimmt die beiden treuen Begleiter an Bord, wassert und fährt sie einem anderen Boot entgegen, das sich aus der Tiefe nähert. Es dauert, bis beide nebeneinander anlegen können. Die “Fahrrinne” ist ständig blockiert, aber die wendigen Boote haben keine Mühe, sich durch die Eisbrocken zu bahnen.

Der zweite Teil des Reiseberichtes „Zum ewigen Eis nach Spitzbergen“ folgt.

9. Tag

Wer ließe sich morgens nicht gerne wachküssen! Musikalisch besorgt dies um 7.30 Uhr unser Bordwecker, doch nicht uns, denn bereits ab 6,15 Uhr sind wir in die Schärenlandschaft Schwedens eingefahren und genießen diese Landschaft. Wir widmen uns nach dem Aufstehen dem Frühstücksbuffet und haben dann noch genügend Zeit, bis uns die örtliche Reiseleiterin zur Stadtrundfahrt verbunden mit einem Altstadtrundgang abholt. Erstmals erleben wir leider eine völlig inkompetente Botschafterin ihres Landes. Doch wir haben uns glücklicherweise vorinformiert und können dennoch bei der unverständlichen Hektik mit nur einem Fotostopp Schwedens Metropole kennen  lernen. In eindrucksvoller Lage, dort, wo sich das Kobaltblau des Mälarsees mit den dunkleren Ostseewassern mischt, breitet sich die Stadt mit über 14 Inseln aus, die 40 Brücken miteinander verbinden. Die verschiedenen Eilande gleichen sich oft so wenig, dass sie wie eine Reihe nur entfernt miteinander verwandter Miniaturstädte wirken.

Jeder Teil hat seinen eigenen Charakter. In der auf Inseln erbauten Metropole ist Wasser nie weit weg. Vor dem Schloss entlassen wir uns selbst und unternehmen einen Spaziergang durch die Altstadt. Die Sträßchen mit Kopfsteinpflaster und verwinkelten Gassen folgen dem mittelalterlichen Bauplan und sind so eng, dass die Hausgiebel fast zusammenstoßen. Den nördlichen Teil der Altstadt beherrscht das Königsschloss. Erstmals geben wir der örtlichen Reiseleiterin kein , wir sind zu sehr enttäuscht von ihrer „Leistung”.

Auch am 9. Tag unserer Kreuzfahrt ist die Sonne unser ständiger Begleiter. Erst um 16.00 Uhr erreicht das Verwöhnprogramm unseres Luxusliners an der Bar bei Waffeln einen ersten Tageshöhepunkt. Und um 18.00 Uhr dürfen wir das Gala-Buffet kurz fotografieren. Wir sind in der zweiten Gruppe zum Gala-Dinner bestellt, und auch wir bestaunen den vollendeten kulinarischen Zauber. Nahtlos reiht sich der nächste Termin ein: Gala-Show-Express mit den Bordkünstlern und dem Showorchester. Die Künstler servieren einen Unterhaltungscocktail mit Musik, Tanz und Humor. Wir machen zwar noch lange nicht schlapp, hören aber auf unserer Körper, der sich nach Ruhe und Entspannung sehnt.

10. Tag

Heute ist Seetag. Unser Bordwecker lockt uns schon um 7.30 Uhr gut gelaunt aus den Träumen. Beim Studium des Tagesprogramms können wir uns nicht sogleich entscheiden, welche Termine wir wahrnehmen wollen. Zu viele Angebote erwarten uns:

10.00 Uhr Blick auf die eigenen Urlaubsfotos
10.15 Uhr Premiere des 1. Teils der Filmdokumentation „Höhepunkte der Ostsee”
10.30 Uhr Phantastisches aus Eis: Der philippinische Küchenartist zeigt, wie aus einem Eisblock bezaubernde Eisfiguren entstehen.
11.00 Uhr Frühschoppen mit Weißwurst und Brezel
12.00 Uhr VIP-Sprechstunde
12.30 Uhr Mittagessen
14.00 Uhr Gemüse-Schnitzereien und Marzipan-Figürchen

Aber auch das Sportprogramm ist verlockend:

9.30 Uhr Fat-Burner mit der Sportlehrerin
10.30 Uhr Bauch-pur-Gymnastik
15.30 Uhr Bauch-Beine-Po-Gymnastik
17.30 Uhr Stretching
17.30 Uhr Walk a mile

Den Auswirkungen des Gala-Buffets kann jeder nach Herzenslust zu Leibe rücken, und außerdem steht ja auch noch der Fitnessraum jedem zur Verfügung. „Sportlich” nehmen wir auch die Durchsicht der Bilderflut über das Gala-Buffet.

Glutrot verabschiedet sich die Sonne um 19.00 Uhr. Und nach dem Abendessen treffen wir uns noch in gemütlicher Runde an der „Lästerpromenade”. Doch noch können wir nicht unsere Kabine aufsuchen. Schon um 20.30 Uhr ist unser Kreuzfahrtschiff in den Großen Belt eingefahren. Um 23.30 Uhr soll unser Schiff die Storebelt-Brücke passieren. Doch bereits eine Viertelstunde vor „Termin” erreichen wir die zweitgrößte Hängebrücke zwischen Sproge und Halskov. Nun erst geben wir unserer Müdigkeit nach.

11.Tag

Seit bis Kopenhagen musste unser Schiff eine Strecke von 664 Seemeilen zurücklegen. Um 6.00 Uhr passieren wir die engste Stelle im Sund zwischen Helsinger (Dänemark) und Helsingborg (Schweden). Um 6.30 Uhr holt uns unser Bordwecker aus den Federn und verspricht uns ein mit Butterzopf und Tatar. Mit dem müssen wir uns heute beeilen, denn die Landausflüge beginnen bereits um 8.20 Uhr. Einem Fährschiff müssen wir den Vorrang lassen, und so verspätet sich auch die Ankunft in Kopenhagen. Gespannt sind wir auf „Die kleine Meerjungfrau”. Sie gilt als das Wahrzeichen Kopenhagens. Die 1913 geschaffene Skulptur wurde mehrmals Opfer von Anschlägen. Mehrmals schlug man ihr den Kopf ab, ein anderes Mal verlor sie einen Arm. Da jedoch die Originalformen aufbewahrt werden, waren Nach-bildungen einzelner Teile jederzeit möglich.

Unsere Reiseleiterin zeigt sich umgehend als versierte Botschafterin Dänemarks. Nach dem Besuch der erhofften Sehenswürdigkeit gibt sie uns einen Überblick über ihre Heimatstadt ebenso wie in die sozialen Verhältnisse ihrer Bewohner. Mehrfach legt sie Fotostopps ein, so dass wir mit einer reichen Ausbeute aufs Schiff zurückkehren können. Der Gefion-Brunnen stellt die Sage der nordischen Göttin Gefion dar, die ihre vier Söhne in Ochsen verwandelte, um mit ihnen die Insel Seeland aus Schweden herauszupflügen.Ein weiteres Highlight bietet das Schloss Amalienborg der Königsfamilie an einem achteckigen gepflasterten Platz. Im Mittelpunkt dieser herrlichen Rokoko-Anlage steht ein vorzügliches Reiterdenkmal für König Frederik V. Wir haben Glück. Anne hat die Besich-tigungsabfolge bestens eingeteilt und wir können der Wachablösung vor dem Schloss beiwohnen.

Am Rathausplatz verlassen wir den Bus, nicht ohne unsere Reiseführerin für ihre vorzüglichen Erklärungen und Planungen mit einem Trinkgeld belohnt zu haben. Unser Spaziergang bringt uns in Kopenhagens berühmte Fußgängerzone Strøget mit ihren zahlreichen Straßencafés, Bars und Läden. Leider sind am Sonntag die meisten Geschäfte geschlossen! Den Rückweg finden wir allein, vorbei am Straßenknotenpunkt mit dem Reiterstandbild von König Christian V. und  dem Königlichen Theater.

Ein herausragendes Ereignis am Abend ist eine Travestie-Show.

Es gelingt eine tolle Performance, die mit einem schier endlos anhaltenden Beifall belohnt wird. In unserem Treff hinter der Bar müssen wir noch lange über diese Glanzleistung reden, und es wird wiederum Mitternacht, bis wir in unsere Kabinen zurückkehren.

12. Tag

Um 6.30 Uhr weckt uns unser fröhlicher Bordwecker. Das norwegische Arandal in Sicht? Nein, dichter Nebel behindert den gesamten Schiffsverkehr. Der Hafen ist geschlossen.  Um 8.00 Uhr will der Kapitän einen weiteren Versuch starten, um dennoch am Kai festmachen zu können. Unser „Yakee-Wetter” lässt uns auch am letzten Ausflugstag nicht im Stich. Gegen 8.00 Uhr lichtet sich der Nebel. Und die Hafenbehörde gibt ihr Okay. Das Morgenprogramm kann wie geplant starten. Wir legen am Kai neben den drei deutschen Kriegsschiffen Main, Ammersee und Feeman an.

Die malerische Hafenstadt breitet sich auf sieben Inseln aus. Ein Spaziergang bringt uns durch die Altstadt, vorbei am Marktplatz mit dem eindrucksvollen Rathaus. Leider nehmen die Geschäfte keine Euro. Lediglich der Schokoladenbäcker hat sich auf deutsche Kunden eingestellt. Unseren Blick gefangen hält die Dreifaltigkeitskirche mit ihrem 85 m hohen Kirchturm, der die Altstadt überragt.

Die Auslaufparty verbinden wir mit dem Frühschoppen an der Außen-Bar. Zur Stärkung werden Nürnberger Bratwürste und Sauerkraut gereicht. Zum Mittagessen gönnen wir uns deswegen lediglich Kalamarisringe. Nach der alkoholischen Einstimmung an der Bar und den obligatorischen zwei Gläschen Tischwein rufen die Bettfedern. Aber lange können wir uns diese Ruhephase nicht gönnen. Sporttermine und der zweite Teil der Filmdokumentation warten auf uns. Bis zum Abschiedscocktail verkürzt das „Kofferpacken” die Wartezeit.

Das Abschiedsdinner wird in festlicher Atmosphäre um 19.30 Uhr serviert. Die Männer mögen ja wegen des Anzugszwangs gestöhnt haben, den Frauen kam die Kleiderordnung aber recht. Endlich, und dies zum letzten Male, können sie ihre Gala-Garderobe ausführen. Und nach dem Festessen erinnern wir uns an eine Aussage einer berühmten Persönlichkeit: Es ist besser, Genossenes zu bereuen, als zu bereuen, dass man nichts genossen hat.

Zum letzten Mal treffen sich alle Gäste im Salon zur Abschiedsparty. Do Swidanja! Nun heißt es Abschied nehmen vom Reiseleiter-Team, vom Kreuzfahrtdirektor und von allen Künstlern. Und vor Mitternacht gehen die Bedienungen mit kleinen Appetithäppchen auf großen Platten durch alle Räumlichkeiten. Mit einem Hefenweizenbier sorgen wir für die nötige Bettschwere. Nur noch einen Termin müssen wir erfüllen. Bis spätestens 4.00 Uhr müssen unsere Koffer vor der Kabinentür stehen. Da sind kleinere Pannen vorprogrammiert. Der Schlafanzug ist längst im Koffer eingepackt! Uns passiert glücklicherweise nicht ein berichtetes Malheur, dass auch die gesamte Kleidung im Koffer liegt und dieses Versäumnis erst dann bemerkt wird, als die Koffer längst abgeholt sind. Lediglich ein Kabinenschlüssel befindet sich in dem bereits gepackten Koffer. Doch dieses Missgeschick wird noch rechtzeitig erkannt.

13. Tag

„Time to say goodbye!” Anja bleibt es vorbehalten, uns zum letzten Male zu wecken. Und zum Frühstück fallen die Massen ein und stürzen sich aufs Buffet. Mehrmals gehen die Angebote zur Neige, doch satt wird jeder. Um 9.00 Uhr legt die unser „schwimmendes Hotel” am Kolumbuskaje an. Es wird dauern, bis alles zu den wartenden Bussen gebracht wird. Wir nutzen diese Zeit, um die freundlicherweise zur Verfügung gestellten Daten und Auflistungen zu studieren.

Auf der Kreuzfahrt „Höhepunkte der Ostsee” hat unser Kreuzfahrtschiff Gorki eine Strecke von 2842 Seemeilen, das sind 5264 km, zurückgelegt. Die größte Teilstrecke war die Entfernung von Stockholm nach Kopenhagen mit 123o km, die kleinste von St. Petersburg nach mit 333 km.

Interessant ist auch der Verbrauch an Lebensmitteln während dieser Reise.

Fisch

5.560 kg

Fleisch

8.650 kg

Gemüse

11.890 kg

Obst

15.800 kg

Speiseeis

1.600 Liter

Eier

22.150 Stück

Kuchenstücke

33.700 Stücke

Tischwein rot

2.700 Liter

Tischwein weiß

1.690 Liter

Wodka

209 Liter

Fassbier

1.350 Liter

Flaschenbier

1.247 Flaschen

Mahlzeiten

38.800 Stück

Wir können uns dem Dank des Kreuzfahrtdirektors und des Kapitäns nur anschließen. Wir haben eine ereignisreiche, abwechslungsreiche, harmonische und interessante Reise erlebt. Gerne nehmen wir die chinesische Spruchweisheit aus China in uns auf:

Leuchtende Tage, nicht weinen,
dass sie vergangen,
lächeln, dass sie gewesen,
denn Ihr habt sie erlebt.