1 AVista Reisen – 224 Pfoten auf Hundekreuzfahrt 2

Fotoalbum Teil 2

2. Reisetag: 17. 10. 2011

Nach und nach wachen die Zwei- und Vierbeiner auf. Im Dunst taucht die Festungsstadt Gorinchen auf, die von einer Stadtmauer begrenzt wird. Die aufgehende Sonne verzaubert mit Nebelschwaden die Umgebung in eine verzauberte Landschaft. Von Ferne grüßt der Große Turm und eine Windmühle auf dem Deich. Der Rigoletto-Kapitän hält sein versprechen. Jetzt wird ein Pipi-Stopp eingelegt, und auf der ans Ufer angrenzenden Grünfläche können sich die Vierbeiner austoben, ihre Notdurft verrichten, sich gegenseitig beschnuppern, erste Freundschaften schließen und endlich ausgiebig die vier Beinchen vertreten. Auf einem kleinen Stadt-Rundgang erkunden die Gäste aus Deutschland den Stadtkern mit vielen historischen Gebäuden und einen kleinen Teil der typischen Wehranlage der „Nieuwe Hollandse Waterlinie“.

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Fast zwei Stunden können die Gäste das Frühstücksbuffet im Restaurant genießen, bevor sich die MS Rigoletto um 10.00 Uhr in Richtung s´Gravendeel aufmacht. „Extra“ – so Reiseleiterin Anke- hat ein Schiffsbagger die Fahrrinne für die MS Rigoletto ausgebaggert. Reiseleiterin Anke macht die Gäste auch mit der in Deutschland und Holland verschiedenen Kilometrisierung des Rheins bekannt.

Die MS Rigoletto passiert ab Kilometer 960 verschiedene Schiffswerten, u.a. auch die Werft, in der die MS Rigoletto 1086/87 gefertigt wurde. Auch den Neubau „Armelia“ (Phoenix Reisen) entdecken die aufmerksamen Beobachter. Neben Werften befinden sich holz- und metallverarbeitende Industrieanlagen sowie kleinere Seehäfen an diesem Reiseabschnitt. Leider hüllt ein Dunstschleier die interessante Uferlandschaft ein, doch immer wieder wird ein Blick auf die Wasservögel frei, so auch auf Kormorane, die nach der Jagd an exponierten Stellen sich niederlassen haben und ihr Gefieder trocknen lassen. Ein Schlepper befördert auf dem Strom ein ganzes Haus gen Norden. Vorbei geht die Fahrt an der mittelalterlichen Stadt Dordrecht, der drittgrößten Stadt der Provinz Südholland. Das sog. „Drei-Flüsse-Eck“ im Norden der Insel Dordrecht ist eine der am meisten befahrenen Wasserwege der Niederlande. Die zunächst geplante Destination s´Gravendeel wird zügig passiert, und die MS Rigoletto bevorzugt einen längeren Stopp in Willemstad, der Festungsstadt am Wasser.

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 Die Vierbeiner sind wieder voller Tatendrang, freuen sich auf den langen Pipi-Stopp und begleiten Frauchen und Herrchen auf der fesselnden Erkundung dieser Festungsstadt. Vorwiegend die Altstadt, deren Bauwerke aus dem 17. Jahrhundert stammen, gilt es auf dem Weg durch die gepflasterten Straßen vorbei an ansehnlichen Gebäuden zu besuchen. Die Wanderung schafft Begegnungen mit der geschichtsträchtigen Vergangenheit und erschließt auf dem kleinen Tripp auf dem die Stadt Willemstad umgebenden Befestigungswall auch einen faszinierenden Blick auf eine wechselhafte Naturschönheit. Und die deutschen Gäste sind angetan von den kleinen, schlanken Backsteinhäuschen ebenso wie von den prunkvollen Prachtbauten der Stadt, so der reformierten Kirche, der Kuppelkirche, dem ehemaligen Rathaus, dem Pulverhaus, den verschiedenen Wachthäusern, dem Arsenal und dem Touristenmueum Mauritshuis, wo sich die Gäste die monumentale Stadtansicht innerhalb der Verteidigungswälle im Modell ansehen können.

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Die Zeit von der Kaffeestunde und der Cocktail-Stunde im Salon bis zum Abendessen können sich die Gäste mit dem Lösen einiger Scherzfragen vertreiben, die Reiseleiterin Anke für alle vorbereitet hat, so beispielsweise

  • Welche Vögel, die aus Eiern schlüpfen, legen selbst keine Eier? Alle Männchen

  • Welche Bilder kann man nur im Dunkeln sehen? Die Sternbidler

  • Was ist das? Im Sommer ist er bekleidet, im Winter nackt? Der Laubbaum

  • Kann ein Mann, der südlich von Hamburg lebt, nördlich der Donau begraben sein? nein, denn erlebt noch…

Das heutige „Nachtlager“ der MS Rigoletto löst zwiespältige Gefühle aus, die der „Angelika-Hund“ folgendermaßen formuliert:

(*) Nach diesem glückseligen Tag
folgte der Schock mit einem Schlag.
Meine Kur geht zum Teufel, ich kann nur hoffen.
Containerplatz: War der Kapitän vielleicht besoffen?
Zum Trost nimmt uns Frauchen ganz lieb in den Arm.
Im Salon bei Musik ist es mollig und warm.

Vor der Kabine finden die Gäste ein Schreiben der Reiseleiterin Anke mit der erhofften Programmänderung. Um 6.00 Uhr, dem frühstmöglichen Zeitpunkt, wird die MS Rigoletto Bergen op Zoom verlassen und nach Willemstad zur Pipi-Pause zurückkehren.

(*) Und dann noch ein Leckerli, welches gute Laune macht.
Morgens schnell wieder weg, wieder nach Willemstad.,
Dort konnte man auch nicht richtig toben,
denn nun kam das Wasser auch noch von oben.

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Autor: Peter

alter Seebär und Kreuzfahrer

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