1 AVista Reisen – 224 Pfoten auf Hundekreuzfahrt 3

Fotoalbum Teil 3

3. Reisetag: 18. 10. 2011

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Die düsteren Gedanken sind verschwunden. Mit der Entscheidung, nach Willemstad zurückzukehren und dort den großen und kleinen Gästen einen Stopp zu ermöglichen, kehrt die gewohnte Erleichterung und Begeisterung zurück. Lediglich der einsetzende Regen vermindert ein wenig die überaus positive Stimmung. Umsichtig sorgt sich die Crew um die nassen Vierbeiner und hat einen Stapel Handtücher zum Abtrocknen bereit gelegt und Frauchen und Herrchen für den Spaziergang ausreichend Regenschirme zur Verfügung gestellt.

Den Gästen fällt es trotz der häufigen Durchsagen und der im Rezeptionsbereich aufgehängten Reisekarte nicht leicht, sich in dem gesamten Rheindelta zurecht zu finden. An der niederländischen Grenze beginnt das eigentliche Delta des Rheins. Hier teilt sich der Rhein bei zwei teilungen auf drei Hauptdeltaarme, zuerst in Waal, dann in Nederrijn:

  • Rhein – Waal – Boven.Mervede – Nieuwe Merwede ist der wasserreichste Deltaarm und mündet in die ehemalige Meeresbucht Hollands Diep.

  • Nederrijn – Lek mündet westlich von Rotetrdam in die Neue Maas.

  • Issel zweigt bei Arnheim vom Nederrijn nach Norden abudn mündet bei Zwolle ins Ijsselmeer.

Nur gut, dass beide Kapitäne Bergsma und Lamme inmitten dieser vielfältigen Wasserläufe die Übersicht behalten und alle Passagiere sicher zum nächsten Reiseziel bringen. Am frühen Morgen nach dem ersten Pipi-Stopp für Cherry auf der Hundewiese trifft der Berichtserstatter einen Mitreisenden an der Raucherecke, der längst mit seinem Vierbeiner an Bord war, auf seine Frau wartet und meint:

Man muss jeder Frau die Möglichkeit geben, sich in Ruhe fertig zu machen.“

Für den Vormittag hat Reiseleiterin Anke das beliebte Kreuzfahrtspiel BINGO auf die „Tagesordnung“ gesetzt. Die speziellen Preise Hundebier und Hundepopkorn werden gerne angenommen. So stört der Regen kaum auf dem Weg zum nächsten Reiseziel Heusden, das um 13.45 Uhr erreicht wird und wo die MS Rigoletto auch über Nacht im Hafen bleibt.

Für ausgedehnte Wanderungen bleibt genügend Zeit. Heusden ist eine der schönsten Festungsstädtchen in Europa, die 1968 bis 1988 völlig restauriert wurde. Die Gäste können Heusden, die von Wällen und Gräben eingeschlossen ist, auch auf eigene Faust erkunden. Auf einem Spaziergang durch malerische Straßen, bemerkenswerte Fassaden, Türen, Hausschmuck und sehenswerten Galerien, vorbei an außergewöhnlichen Geschäften und zahlreichen Restaurants erhalten die Mitreisenden einen eindringlichen Eindruck über den unter Denkmalschutz stehenden und historisch bedeutenden Ort mit zwölfhundertjähriger Geschichte. Besonders prägt sich das auffallendste Merkmal des dekorativen Gebrauchs von Backsteinen sowie die wunderschönen Giebel in den ganz verschiedenen Stilen ein.

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Auch die interessanten Spaziergänge haben Kontakte unter den Mitreisenden schaffen können. Schlimme Hundeschicksale sind bekannt geworden, aber auch lustige Begebenheiten wurden ausgetauscht. Mancher Hund wurde als „Ersatz“ für einen frühzeitig verstorbenen Vierbeiner angeschafft, mancher Liebling wurde in einem Tierheim gefunden oder aus dem Ausland mitgebracht. Der „westfälische Kampfhamster“ fand an Bord ebenso Beachtung wie manch kleiner Hunde-Wirbelwind. Auch der Hundeadel „von der Beyershöhe“ oder „von Chanel“ war vertreten. Manch einer der großen Vertreter hatte stets die Ruhe weg. Ein Hundekreuzfahrer konnte lediglich mit einem Auge die Reisewelt erkunden. Ein Girlpower war ebenso vertreten wie ein Beschützer seines wesentlich kleineren älteren Bruders. Ein kleiner Mops verdrehte allen die Augen, und ein kleiner „Fuchs“ versuchte ständig durch das Ziehen am Hosenbein des Herrchens einen Happen beim Essen abzubekommen. Kontaktfreudig zeigten sich alle Lieblinge. Es wurde viel geschnuppert, Kontakte geschaffen, mit dem Schwanz gewedelt, geflirtet und die besten treuen Blicke aufgesetzt.

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Nach dem Abendessen wartete Reiseleiterin Anke mit dem Quiz „Eine Reise durch die Welt“ auf. Manch ein Team fühlte sich als „Team Alzheimer“, doch auch manche Teams konnten bis zu 18 der insgesamt 28 Fragen richtig beantworten. An Hand der Diashow und der eingeblendeten Musikbeispiele unternahmen die Gäste eine unterhaltsame Reise.

Und wie sah der „Bordhund“ von Angelika diesen Quiz?

(*) Am Rateabend kamen die Menschen ganz schön ins Grübeln.
Was die alles nicht wussten, das war ziemlich übel.

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Autor: Peter

alter Seebär und Kreuzfahrer

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