Hilfe bei Seenotfällen

 

Durch die technische Ausrüstung aller zu See fahrenden Schiffe ist es heutzutage erheblich leichter, in Seenot geratenen Menschen zu helfen und diese vor dem sicheren Tod zu bewahren. Geht man die Liste der aktuellen Seenotfälle durch, werden darin gleichzeitig auch die Gefahren aufgezeigt, welche die Seefahrt mit sich bringt, was durch einige Beispiele belegt werden soll.

Die „Carnival Liberty“ rettete 44 in Seenot geratene Flüchtlinge vor der Küste Kubas. Das Kreuzfahrtschiff hatte den Notruf registriert, entsandte ein Rettungsboot zu dem gestrandeten Schiff und nahm die Passagiere an Bord.

Der Muschelkutter „Freedom“ war auf Grund gelaufen. Folge: Wassereinbruch. Ein andrer Kutter brachte eine Rettungsinsel aus, nahm zwei Männer, später noch den Kapitän an Bord.

Einem Flugzeug der Quantas und einem Rescue-Hubschrauber verdankt ein Paar und ihr Sohn die Rettung von ihrem sinkenden Schiff, das einen Maschinenausfall erlitten hatte. Alle drei Personen konnten aufgewinscht werden.

Das Sportboot „Serenity“ war noch vor einem Küstenwachboot und einem Helikopter vor Ort und rettete zwei Personen aus dem Wasser, eine dritte barg das Küstenwachboot.

Am Nachmittag wurden sechs Menschen gerettet, die nach dem Ausbruch eines Brandes auf dem Speedboot „Felling Woosley 2“ in der Studland Bay über Bord sprangen.

Eine achtköpfige im Pazifik gerettet, als ihre Yacht in schwerer See ihren Mast verlor. Mayday wurde gefunkt und eine Notrakete abgeschossen. Für eine Rettungsaktion war es aber zu dunkel, so dass die Rettungsaktion erst am folgenden Tag erfolgen konnte.

Nach seiner Rettung vor drei Wochen ist der Einhandsegler glücklich, überlebt zu haben, aber mittellos. Er lebt derzeit von Zuwendungen der Anwohner von west Bay.

Ungewöhnlich kräftiger Wind hat den Untergang der 34 Meter langen „Demas Victory“ nahe Doha verursacht. Nachdem fünf Überlebende geborgen waren, gibt es wohl für die noch 24 Vermissten keine Hoffnung mehr.

Das unbeladene Schiff stand 100 km nordwestlich von Den Helder, als sich das Unglück (Explosion) ereignete. Ein danach ausgebrochenes Feuer konnte von der Crew gelöscht werden. Danach wurde ein philippinischer Seemann vermisst.

33 Personen der leckgeschlagenen „Farallones“ wurden durch die Coast Gard gerettet.

Drei Fischer wurden vor Naples gerettet, als ihr Boot drei Meilen vor Naples leckgeschlagen war. Als die Retter eintrafen, klammerten sich die mit Rettungswesten ausgestatteten Angler an das Boot.

Am Abend sank der Kutter „Patricia Ann“. Er war in der Ugashik Bay auf Fang gewesen, als er leck schlug und rasch unterging. Alle fünf Mann der Crew konnten unversehrt von einem anderen Kutter gerettet werden. 

 

Autor: Peter

alter Seebär und Kreuzfahrer

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