80% der AIDA-Reisen für 2009 bereits ausgebucht

 

Trotz der derzeitigen wirtschaftlichen Lage hat die Kreuzfahrtbranche eine weitere Steigerung zu verzeichnen.  Während die Kreuzfahrtindustrie im vergangenen Jahr 2008 21,7 Millionen europäische Kreuzfahrtgäste verzeichnete und somit während der letzten drei Jahre die Passagierzahlen um 68 Prozent in die Höhe kletterten und auch die Anzahl der Schiffe im Vergleich zum Jahre 2005 um 35 Prozent auf 192 stiegen, hatte auch AIDA-Cruises einen erheblichen Anteil an dieser positiven Entwicklung. AIDA-Cruises  hatte im vergangenen Jahr 30 % mehr Gäste auf ihren Schiffen als im Jahr 2007. Die Reederei geht davon aus, dass auch 2009 eine Steigerung der Passagierzahlen im zweistelligen Prozentbereich erreicht wird; denn bereits jetzt sind bereits 80% der verfügbaren Reisen für 2009 ausgebucht.

MS Europa besucht Warnemünde

  

Kreuzfahrtliebhaber haben einen weiteren Termin fest in ihrem Kalender verankert: 23. August 2009. Die MS Europa wird unmittelbar vor der Yachthafenresidenz Hohe Düne in Warnemünde vor Anker gehen. Anlass ist das jährliche Charity – Weinevent, auf dem neun internationale Winzer an Bord des Flaggschiffs der Hapag-Lloyd Kreuzfahrten in beeindruckenden 27-Liter-Großflaschen die edelsten Weine verkosten lassen und anschließend zur Versteigerung freigeben. Jeder der internationalen Winzer (Markus Schneider/Pfalz, Hermann Dönnhoff/Nahe, Weingut Loimer/Langenlois, Weingut Prieter aus Österreich, Weingut Schloss Proschwitz/Sachsen, Provins/Schweiz, Weingut Schloss Gobelsburg, Weingut Dr. Bürklin-Wolf/Pfalz) wird eine der Big Bottles im Rahmen des Charity-Events ausschenken und versteigern.

Den Hotel-Gästen wird an diesem Tag die einmalige Gelegenheit geboten, das 5-Sterne-plus-Schiff zu besichtigen, einen Blick hinter die Kulissen des Luxusliners zu werfen und im Anschluss das besondere Ostsee-Event an Bord zu erleben. Die MS Europa-Passagiere können den Tagesaufenthalt in Warnemünde nutzen, um das Hotel mit seinen luxuriösen Einrichtungen wie dem ausgezeichneten „Hohe Düne Spa“ zu erleben oder auch am weißen Ostseestrand zu entspannen.

Am Abend des 22. August 2009 wird dann ein spektakuläres Feuerwerk das musikalische Showprogramm einleiten. Noch in der Nacht lichtet der vom Berlitz Cruise Guide 2009 bereits das neunte Mal als einziges Kreuzfahrtschiff weltweit mit dem Prädikat 5-Sterne-plus ausgezeichnete Ozeanliner dann die Anker und bricht in Richtung Binz auf.

 

 

„Könnte ich weinen, das Meer würde überlaufen“

Ein Märchen endet als Schildbürgerstreich

Es war einmal  … Ja, meine lieben Fans, so begann auch mein Märchen. Im Jahre 1969 erblickte ich als „Weiße Lady“ das Wasser der Weltmeere. In meiner Jugend wurde ich ziemlich herumgeschubst, hatte mehrere Eltern und bekam  immer wieder einen neuen Namen. Doch am besten gefiel mir mein letzter Namen „Maxim Gorki“, den ich 1974 erhielt und seither von meinen Fans nur noch „Maxi“ genannt wurde, die mir als Stammpassagiere stets die Treue hielten.

Ich will angesichts meiner aufregenden Vita ja nicht angeberisch wirken, doch meine Erfolge kann mir niemand nehmen. Ich war ein voll klimatisiertes modernes Schiff mit gehobenem Komfort. Meine Pools wurden ebenso geschätzt wie die verschiedenen Salons, das anspruchsvolle Entertainment, die windgeschützten Sonnendecks die vorzügliche Organisation, die Shopping-Arkade, der Fotoshop, die Boutiquen, die sieben Bars, meine Wintergärten, der abendliche Tanz, die Nacht-Disko, die stets anspruchsvolle Küche, und, und, und … Eigentlich bräuchte ich all meine Vorzüge gar nicht aufzuzählen, viele von meinen Fans kehrten alljährlich zu mir zurück, und  die Aller-treuesten konnten sogar auf vielfältige  Weltumrundungen  zurückblicken, denn ich war wohl ein Kreuzfahrtschiff mit den meisten Weltumrundungen.

Ich lebte, wie im Märchen, es gab schlechte Zeiten, böse Ereignisse wie die Havarie mit einem Eisberg, aber die schönen und denkwürdigen Ereignisse füllten mein Tagebuch. Eine Meldung schreckte alle meine Fans und ehemaligen Mitreisenden sowie die treue Crew auf: „Aus für die Maxim Gorki“. Doch kampflos wollten mich meine Freunde nicht meinem unausweichlichen Schicksal überlassen. Auf meiner letzten Reise blieben mir die vielen Aktionen, Anteilnahmen, Berichte, Stellungnahmen, Kommentare und Bitten im Gedächtnis. Einige sind in meinem Lebensbuch für die Nachwelt fest eingetragen

  • „Wenn die MAXIM weinen könnte, das Meer würde überlaufen.“
  • „Wir weinen immer noch, Trauer, Wut, Hilflosigkeit. Aber vergessen werden wir dieses ganz besondere Schiff nie und auch nicht, was hier alles abgelaufen ist.“
  • „Es ist traurig, dass ein Stück Hamburger Geschichte verschrottet wird.“
  • „Es ist schlimm, mit anzusehen, wie Politiker Arbeitsplätze vernichten und zusätzlich ein Stück Hamburger Geschichte verloren geht.“
  • „Selbst eine Entschuldigung der Verantwortlichen, die eigentlich jeder erwarten könnte, kann nicht gut machen, was passiert ist.“
  • „Ich hoffe, dass die durchaus vermeidbar gewesenen Ereignisse dazu führen, jene Leute aus Amt und „Würden“ zu entfernen, die für das Scheitern des Projekts verantwortlich sind.“
  • „Dieses edle Schiff mit seinen 35 Weltumrundungen ist mehrere Male als Kreuzfahrtschiff des Jahres gekürt worden. Und nun: der vorsätzliche Mord!“
  • „Wie kann es sein, dass das Schiff zum weltweit schlimmsten Abwracker nach Indien gelassen wird, wo bei jedem abzuwrackenden Schiff etliche Menschen den Tod finden?“
  • „Die vielen Hürden, die den Initiatoren zur Rückholung der Maxim Gorki in den Weg gelegt wurden, waren nicht zu überwinden.“
  • „Ein Schiff, das Geschichte geschrieben hat. Und das durch mutigen Einsatz der Besatzung einst aus dem Eismeer gerettet wurde, und nun hat eine Hafenstadt dazu beigetragen, dass wir so etwas Wunderbares und so eine einmalige Chance für den Hafen zerstört haben. Wie pervers.“
  • „Eine Schande für Hamburg.“
  • „Politiker sind echt das letzte. Pfuideibel.“
  • „Teeren, federn und aus der Stadt jagen wäre für die Mörder der Hamburg, die bei uns in den Behörden sitzen, nicht angemessen genug.“

Meine lieben Fans, die Ihr alle Euch für mich eingesetzt, für mich gekämpft habt, die Ihr doch alle so enttäuscht wurdet. Ich danke Euch. Leider wurde Euer Einsatz nicht belohnt. Am 25. Februar 2009 wurde ich in Alang (Indien) auf den Strand gesetzt und dem Abwracker Mehta ausgeliefert.

Meine Tränen sind versiegt, und da ich meinen Tod nicht abzuwenden vermag, habe ich nur noch die Hoffnung, dass nicht wieder manche Inder beim Anwracken meines Körpers selbst zu Tode kommen. Vergesst mich nicht!

 

 

 

Ostsee soll kein Kreuzfahrt-Klo bleiben

 

Schiffsabwässer sollen künftighin nicht mehr in der Ostsee entsorgt werden. Die Kreuzfahrtreedereien wollen auf eine unsachgemäße und umweltschädigende Abwasserentsorgung verzichten, wenn die Ostseehäfen zukünftig adäquate Entsorgungsmöglichkeiten anbieten, ohne dafür noch einmal zusätzliche Abwassergebühren zu erheben. Die WWF begrüßt diese Ankündigung des Europäischen Kreuzfahrtschiffs-verbands. Bleibt zu hoffen, dass die Hafenbetreiber endlich für die nötige Anbindung der Häfen an die Kläranlagen sorgen und der deutsche Nachholbedarf baldmöglichst eine wesentliche Besserung erfährt und der Kampf gegen die Überdüngung fortschreitet und somit die Bildung von sauerstoffarmen Todeszonen verhindert wird. Die WWF beziffert die Anzahl der jährlichen Klospülungen auf 100 Millionen. Hinzu kommen noch große Mengen Schmutzwasser von Kreuzfahrt- und Fährschiffen.

Treffen mit einer nordischen Schönheit

Die beiden Schwestern der größten norwegischen Fährreederei Color Line, die Color Fantasy und Color Magic sind Prachtschiffe, die von Ausstattung und Service keinen Vergleich mit den modernen Kreuzfahrtschiffen scheuen müssen. Auf der 224 m langen und 35 m breiten Color Fantasy erleben die  2750 Passagiere auf insgesamt vier Decks eine „kleine Ostseekreuzfahrt“ mit Bars, Restaurants und Spielcasinos. Auf der zentralen Einkaufsstraße warten zahlreiche Shops mit besonderen Angeboten auf die Gäste. Diese beiden „Kreuzfahrtschiffe mit Autodeck“ werden vorwiegend für die Strecke Kiel-Oslo-Kiel eingesetzt.

Für alle Passagiere 60+ bietet die Color Line auf der Color Fantasy und Color Magic einen Kurzurlaub mit Kreuzfahrt-ambiente an. Alleinreisende zahlen keinen Einzelkabinenzu-schlag. Die Drei-Tages-Tour beginnt um 13 Uhr in Kiele. Eine Stunde später heißt es dann „Leinen los“, und die Gäste können eine herrliche Weitsicht von der Observation Lounge genießen, eine der acht verschiedenen Bars ansteuern, eine tolle Show erleben und einen individuellen Einkaufsbummel gestalten. Am Abend des ersten Reisetages werden die Reiselustigen mit einem skandinavischen Schlemmerbuffet verwöhnt. Nach einer unterhaltsamen Show übernachten die Gäste an Bord.

Für den zweiten Tag stärken sich die Gäste mit einem appetitlichen Frühstück, während der Color-Liner durch den malerischen Oslofjord fährt. Um 10 Uhr ist dann die nordische Schönheit Oslo erreicht, und die Gäste können entweder auf eigene Faust die pulsierende Metropole Oslo erkunden oder eine attraktive Stadtrundfahrt buchen. Alle Gäste müssen sich auf die Rückreise, die um 14 Uhr beginnt, einstellen. Übernachtet wird wieder auf der Color-Fähre, und nach einer erholsamen Nacht an Bord und einem reichhaltigen Frühstück geht die kleine Ostseekreuzfahrt in Kiel um 10 Uhr zu Ende.

Der Reisepreis ab 159 Euro inkludiert die Kreuzfahrt Kiel-Oslo-Kiel, zwei Übernachtungen, zweimaliges reichhaltiges Frühstücksbuffet, ein skandinavisches Schlemmerbuffet, das täglich wechselnde Showprogramm.

 

Schnupperkreuzfahrt zum Schleuderpreis

 

Die beiden modernen Fähren Color Fantasy und Color Magic gehören zur größten norwegischen Fährreederei Color Line, die für die Sommerferien ein besonderes Angebot angekündigt hat. Eine vierköpfige Familie kann schon für 198 Euro von Kiel nach Oslo reisen, denn die Kurzkreuzfahrt mit zwei Übernachtungen kostet lediglich 99 Euro pro Person und die Kinder bis fünfzehn Jahren reisen kostenlos in der Kabine ihrer Eltern mit.

Die beiden wie Kreuzfahrtschiffe ausgestatteten Color-Fähren legen täglich um 14 Uhr in Kiel ab, und die „kleine Ostseekreuzfahrt“ von Kiel nach Oslo gestaltet sich zum Erlebnis. An Bord können die Gäste das „Aqualand“ mit Rutschen und Pools ebenso genießen wie eine Teen´s Disco und ein ausgewogenes Entertainment-Programm. Angeboten wird außerdem ein kindgerechtes Buffet sowie ein Spa & und Fitnesscenter.

 

Mit TT-Line-Fährschiffen von Travemünde nach Trelleborg

 

Urlaube in Schweden sind nach wie vor „in“. Die TT-Line betreibt eine der modernsten und jüngsten Fährschiffflotten in der Ostsee, die nach neuesten technischen Erkenntnissen gebaut wurden und alle Sicherheitsanforderungen (Schiffe in bestem Wartungszustand, kompetente Mitarbeiter an Bord, optimale Organisation der Betriebsabläufe) erfüllen.

Die Tagesfahrt von Travemünde nach Trelleborg dauert 7-8 Stunden, die Nachtfahrt 9,5 Stunden. Ab Rostock fallen die Fährzeiten kürzer aus: Tagesfahrt 5,5 Stunden, Nachtfahrt 7 Stunden.

Auf den Fährschiffen „Peter Pan“, „Nils Holgersson“, „Nils Dacke“ und „Robin Hood“ stehen den Gästen mit Haustieren eine begrenzte Anzahl spezieller Kabinen zur Verfügung. Auf den Passagierdecks dürfen die Hunde an der kurzen Leine mitgeführt werden, Restaurants, Bars und die Shops sind aber tabu.

Alle Kabinen und öffentlichen Bereiche sind Nichtraucherbereiche. Lediglich in spezielle ausgewiesenen Bereichen darf geraucht werden.

In maximal drei Kanistern darf der Autobesitzer 60 Liter Treibstoff in Reservekanistern nach Schweden bringen. Zur Einfuhr genehmigt werden 10 Liter hochprozentige Spirituosen, 90 Liter Wein, 110 Liter Bier, 800 Zigaretten, 1 Kilogramm Zigarren- oder Rauchtabak und Parfüm für den persönlichen Gebrauch.

Die Buffets auf den Fähren waren bereits in den 70ern beliebt. Wer seine Reise auf Donnerstag bis Samstag auf den Schiffen „Nils Holgersson“ oder „Peter Pan“ gelegt hat, sollte sich das Captain´s Buffet mit saisonalen kulinarischen Köstlichkeiten nicht entgehen lassen, und die Buffet-Getränke sind im Preis bereits enthalten.

 

Klangvolle Seeerlebnisse mit den Wiener Philharmonikern

 

In der Kreuzfahrtbranche  sind derzeit nicht allein neue Schiffe ein Mittel, um sich von der hell wachen Konkurrenz abzuheben. Die Reedereien übertreffen sich auch mit immer tolleren Shows an Bord und bieten extravagante und exklusive Themenreisen an.

Wer sich im kommenden Jahr 2010 für „Mein Schiff“ von TUI Cruises entscheidet, wird sich besonders über musikalische Höhepunkte an Bord und auch an Land erfreuen können. Auf einer Ostseekreuzfahrt haben sich die Wiener Philharmoniker mit dem Angebot „Sechs Städte, ein Orchester und viel Meer und Musik“ ein besonderes Highlight ausgedacht und werden in der Zeit vom 7. bis 17. Juli 2010 musikalische Meisterstücke interpretieren.

Mit hochkarätigen Gastdirigenten und Solokünstlern geben die Wiener Philharmoniker im russischen Königsberg ein Jubiläumskonzert (200. Geburtstag des Gründers der Wiener Philharmoniker Carl Otto Ehrenfried Nicolai), erweitern ihre Auftritte mit exklusiven Konzerten in den Zwischenhäfen ( Mariinsky Theater in St. Petersburg, Finlandia Hall in Helsinki, Stockholmer Konserthuset) und lassen alle interessierten Passagiere an den öffentlichen Proben an Bord teilhaben.

MSC lädt zum virtuellen Rundgang ein

 

Wer unbeschwerte Tage an Bord der MSC-Kreuzfahrtliner verbringen und sich vorab ein Bild über die MSC-Flotte und das besondere Ambiente an Bord machen möchte, kann das Angebot der MSC Kreuzfahrten nutzen, sich unter www.msc-kreuzfahrten.de in die richtige Reisestimmung zu bringen und sich von den Vorzügen einer MSC-Kreuzfahrt zu überzeugen.

Die Reederei erweitert ihren Internet-Auftritt, zeigt interessante Kurzfilme über die Kreuzfahrtschiffe und bietet ebenso einen Online-Rundgang über die MSC Fantasia. Im Einzelnen gibt das neue Web-TV nunmehr den Kreuzfahrtneulingen unterhaltsame Infos, lässt sie an den abwechslungsreichen Freizeitge-staltungsmöglichkeiten teilhaben und zeigt gleichzeitig auch die schönsten Szenen der Schiffstaufen.

Die Kreuzfahrtfans werden den virtuellen Rundgang  mit den 360 Grad Panorama-Bildern gerne anklicken und auf eigene Faust beispielsweise den exklusiven MSC-Yacht-Club und den 1665 m² großen Wellnessbereich   erkunden und sich von dem umfangreichen Serviceangebot überzeugen lassen.

Hat sich der Gast zu einer Buchung entschlossen, wird er mit der MSC Fantasia ein neues Flaggschiff voller atemberaubender Neuheiten kennen lernen. Die Reederei verspricht ihren Gästen, dass jeden Passagier am Morgen ein neuer Tag voller Überraschungen erwartet und er am Abend unvergleichbare Erinnerungen in die Kabine mitnimmt.

„Bei uns“ , so die MSC-Verantwortlichen, „steht der Gast immer und überall im Mittelpunkt.“

Flusskreuzfahrt im Land der Pharaonen

 

Viele Urlaubssuchende haben das Schmuddelwetter im deutschen Winter satt und sehnen sich nach Sonne. Dieser Wunsch lässt sich leicht erfüllen. Viele Anbieter  haben gerade während dieser Saison attraktive Reisereise im Angebot. Da kann der Gast ohne weiteres eine 7-tägige Nilkreuzfahrt ab 300 bis 400 Euro buchen. Allerdings muss er das kleine Wörtchen „ab“ richtig deuten und auch aufs Kleingedruckte achten.

Diese Lockangebote beschränken sich auf festgesetzte Zeiten (so z.B. Anfang Dezember bis  Mitte Dezember). Zu einem anderen Zeitpunkt liegt der Reisepreis, der allerdings auch den inkludierten Flug ausweist, etwas höher. Hinzu kommen das Ausflugspaket (ca. 150 Euro ), die Visaausstellung (ca. 18 Euro ), Trinkgelder ( ca 4 Euro/Tag/Person) und die fakultativen Ausflüge ( z.B. Abu Simbel) sowie all die Zusatzkosten für die Anreise zum Flughafen, Flughafensteuer, Kerosinzuschlag …

Eine solche Nilkreuzfahrt habe ich im Dezember vorigen Jahres bei Phoenix Reisen gebucht.  Der Bonner Anbieter hat seine Nilschiffe sorgfältig ausgewählt und auf die deutschsprachigen Gäste zugeschnitten. Eine freundliche und zuvorkommende ägyptische Schiffscrew hat sich bestens um alle Passagiere gekümmert. Klagen habe ich keine vernommen. Auch die Ausflüge, begleitet durch deutschsprachige, geschulte und lizenzierte ägyptische Reiseführer, haben die Gäste sicher betreut.

 

„Mein“ Schiff war komfortabel ausgestattet, es gab nur eine Tischzeit und da es auf allen Nilschiffen nur Außenkabinen gibt, konnte jeder Gast verschiedene Tempelanlagen, das Leben und Treiben der Bewohner an den Flussufern und die vorbeiziehende Nillandschaft auf dem 350 km langen Nilabschnitt zwischen Luxor und Assuan beobachten. Einige Gäste haben sich darüber aufgeregt, dass sie bei den Anliegestellen nicht auf die Landschaft, sondern auf ein anderes Schiff blicken mussten. Wer aber eine Nilreise bucht, muss wissen, dass er bisweilen über andere Schiffe erst sein Schiff erreichen kann. Lästig waren allenfalls die ständig geöffneten Hände der „Bettler“ und die Aufdringlichkeit der Verkäufer.