Sicherheit von Kreuzfahrtschiffen

 

Jedes Jahr gestalten Millionen von Urlaubern ihre schönste Jahreszeit als Kreuzfahrt. Zahlreiche Berichte über Unfälle und Straftaten an Bord und auch auf Landgängen könnten den Schluss nahelegen, als habe die Kreuzschiffahrt-Branche ein besonderes Problem. Dem ist aber sicherlich nicht so. Nach wie vor ist eine Kreuzfahrt immer noch sicherer als andere Urlaubsformen.

Die Sicherheit von Kreuzfahrtschiffen tangiert ganz verschiedene Bereiche: die Sicherheit an Bord und den Schutz gegen Kriminalität.

Ganz einfache Verhaltensweisen muss der Passagier an Bord beachten, damit auch für ihn die Sicherheitsmaßnahmen greifen.  Bereits vor Beginn einer Kreuzfahrt ist es ratsam, von den Ausweispapieren zwei Kopien zu fertigen, eine davon zu Hause zu lassen und die zweite mit auf die Kreuzfahrt zu nehmen und bei Landgängen bei sich zu führen. Auf den Schiffen gibt es auf alle Fälle Safes. Darin sollte der Gast alle wichtigen Papiere, Tickets, Geldbeträge, Kr3editkarten und wertvollen Schmuck aufbewahren. Diese einfachen Handgriffe bedeuten aber effektive Vorkehrungen zum Schutz des persönlichen Eigentums.

Nach diesen mehr sachlichen Erwägungen ist es wichtig, dass sich jeder Passagier mit seinem Schiff vertraut macht, einen Bordplan studiert und sich den Fluchtweg zum Rettungsboot einprägt. Jeder Passagier ist außerdem verpflichtet, an der obligatorischen Rettungsübung teilzunehmen und das Anlegen der Schwimmweste zu üben.

Bei den Landgängen ist es wenig ratsam,in fremden Ländern den kostbaren Schmuck präsentieren zu wollen und damit Diebe zum Diebstahl einzuladen. Geldbörsen sollten sicher am Körper getragen werden, nicht beispielsweise bei den Damen in Handtaschen verstaut sein.

„Safety First“ gilt auf allen Kreuzfahrtlinern.  Seit dem Jahre 2002 haben die Hochsee tüchtigen Kreuzfahrtschiffe eine Blackbox an Bord. Rauchmelder und Feueralarmmelder sind bei allen Kreuzfahrtschiffen in allen öffentlichen Räumen, Passa-gierkabinen,in den Fluren und den Treppenhäusern Pflicht.

Trotz aller Vorsichts- und Vorbeugungsmaßnahmen, trotz erheblicher Sicherheitsbestimmungen kommt es aber dennoch vor, dass Kreuzfahrtschiffe in Unfälle verwickelt sind und es zu Havarien kommt, die bislang nur zu erheblichen Sachschaden führten, aber keine menschlichen Opfer forderten.

1989

Havarie der Maxim Gorki im Eis des Nordpolarmeeres; alle Passagiere und Besatzungsmitglieder werden gerettet und von anderen Schiffen in Sicherheit gebracht.

1993

Kollision des US-Kreuzfahrtschiffes Yorktown Clipper vor Alaska mit einem Felsen;die 134 Passagiere werden von einem Kutter,einem Hubschrauber und einem anderen Kreuzfahrtschiff übernommen.

1995

Star Princess läuft infolge eines Navigationsfehlers auf einen Felsen in Südalaska. Alle 1600 Passagiere  werden unbeschadet ausgebootet.

2001

Das Kreisfahrtschiff Arkona rammt die Kaimauer auf der Baleareninsel Menorca. Die 300 Gäste werden in ihre Heimat zurückgeflogen.

2007

Das Kreuzfahrtschiff Empress of the North rammt im seichten Küstenwasser ein felsiges Riff. 50Boote der Küstenwache eilen den 248 Passagieren zu Hilfe und bringen sie in Sicherheit.

2007

Die Explorer rammt im Morgengrauen vor der argentinischen Küste einen Eisberg und schlägt leck, Die Passageire und die Besatzung werden gerettet. Das Kreuzfahrtschiff sinkt allerdings nach 15 Stunden.

2007

Auf Grund fehlerhafter Seekarten läuft die Sea Diamond in der Bucht von Santorin auf ein Riff. Die 1547 Passagiere und auch die gesamte Crew werden von Fischer und Ausflugsbooten sicher an Land gebracht. Zwei fanzösische Staatsbürger bleiben vermisst.

2008

Im ewigen Eis der Antarktis rammt die Ushuaia einen Felsen und schlägt leck. Die chilenische Marine rettet die 89 Passagiere.

2008

Die Mona Lisa läuft vor der lettischen Küste durch einen Manövrierfehler auf Grund. Die651 Passagiere   werden zum Hafen von Ventspils ausgeschifft.

2009

Die in der Antarktis auf Grund gelaufene Ocean Nova kann bei Hochwasser wieder Fahrt aufnehmen. Alle 65 Passagiere bleiben unverletzt, werden aber vorsorglich auf das zu Hilfe geeilte Kreuzfahrtschiff Clipper Adventure evakuiert.

 

 

 

 

Toxische Zeitbombe wird entschärft

  

Am 5. April 2007 schreckte eine Meldung alle Kreuzfahrt-Liebhaber auf. Bei der Einfahrt in die Bucht von Santorin war die 22400 Bruttoregistertonnen große und 142 Meter lange „Sea Diamond“ auf ein Riff gelaufen und leck geschlagen. Dem Kapitän Giannis Marinos war es noch gelungen, die Sicherheitsschleusen rechtzeitig zu schließen und einen unmittelbaren Untergang des Kreuzfahrtschiffes abzuwenden. Die 1547 Passagiere an Bord und auch die Besatzungsmitglieder war von Fischer- und Ausflugsbooten in Sicherheit gebracht worden. Allerdings blieben ein 45-jähriger Franzose und seine 16 Jahre alte Tochter vermisst.

Zu diesem Unglück war es auf Grund einer fehlerhaften Seekarte der griechischen Marine gekommen. Das Riff war auf dieser Karte in 58 Metern vor der Küste eingezeichnet,die tatsächliche Entfernung betrug aber 113 Meter. Die gleiche fehlerhafte Karte wies an der Unglücksstelle eine Wassertiefe von 20 Metern aus, tatsächlich sind es aber lediglich fünf Meter.

Nach 15 Stunden sank die „Sea Diamond“ und liegt nun in starker Schieflage auf einem Unterwasser-Steilhang in ca. 100 Meter Tiefe. Experten haben immer wieder die Befürchtung ausgesprochen, dass das Wrack bei Bergungsversuchen in eine Tiefe von 1500 Metern abrutschen könnte.

Während der letzten beiden Jahre hatte sich die zyprische Reederei Louis Cruises , der das Schiff gehörte, dagegen gesträubt, das Schwer- und Dieselöl abpumpen zu lassen. Doch nunmehr ist glücklicherweise eine Wende eingetreten, und die 13 000 Einwohner der griechischen Kykladeninsel Santorin und auch Hunderttausende Touristen, die auf Santorin jährlich ihren Urlaub verbringen, können wieder hoffen, dass die toxische Zeitbombe entschärft wird, die Bucht nicht verseucht und die Strände nicht verpestet werden.

Eine gewaltige Operation ist nunmehr angelaufen. Zwölf Bergungsschiffe, die von einem 70 Meter langen Kommandoschiff gesteuert werden, sind an der „Operation Sea Diamond“ beteiligt.  Drei ferngesteuerte Tauchroboter sollen am Rumpf des Wracks andocken, sich mit Spezialbohrern zu den Treibstofftanks vorarbeiten und danach mit Sonden die noch geschätzten 250 Tonnen Treibstoff absaugen und in Spezialschiffe leiten. Das gesamte Operationsgebiet ist durch eine tausend Meter lange schwimmende Barriere geschützt. Was die Rettungsaktion betrifft, ist es bereits fünf nach zwölf! Schätzungen zufolge steigt etwa eine Tonne Öl täglich an die Oberfläche mit verheerenden Folgen für die Meeresfauna.

 

An Bord rauchen nur noch die Schlote der Schornsteine

 

Das Dauer-Streitthema „Nichtraucherschutz“ beschäftigt auch die Kreuzfahrtreedereien. Pauschal lässt sich die Frage, ob künftighin alle Kreuzfahrtschiffe rauchfrei sind, nicht beantworten, wobei allerdings die Tendenz eindeutig in Richtung Nichtraucherschutz geht.

Doch muss festgestellt werden, dass es an Bord internationaler Kreuzfahrtschiffe erhebliche Unterschiede in Sachen „Raucher/Nichtraucher“ gibt.  Um auf allen Fluss- und Hochseekreuzfahrtschiffen ein generelles Rauchverbot durchzusetzen, müsste eine übereinstimmende gesetzliche Regelung in all den Ländern realisiert werden, in den ein Kreuzfahrtschiff registriert ist. Ein Großteil der internationalen Kreuzfahrtschiffsflotte hat aber auch exotische Heimathäfen, wodurch kaum eine einheitliche Gesetzesregelung erreicht werden kann; denn die Unterschiede in den Kulturen und Gewohnheiten der Heimatländer von Kreuzfahrtschiffen ist zu groß.

So bleibt zunächst noch der Wunsch, dass für alle Reedereien eine einvernehmliche Regelung gefunden wird, welche auf die Wünsche und Belange aller Passagiere eingeht. Nach wie vor werden von den einzelnen Kreuzfahrtschiffen die Vorschriften an Bord individuell gehandhabt. Notwendig ist aber auf alle Fälle ein flexibler und situationsbedingter Umgang mit dieser Thematik. Durchgesetzt hat sich bislang schon das Rauchverbot in allen öffentlichen Bereichen mit Ausnahme der Bars und Lounges. 

Ist das Rauchen an Bord erlaubt, so gilt dies vorwiegend lediglich für Zigaretten. Die Liebhaber von Zigarren und Pfeifen müssen sich, falls vorhanden, in besonders hierfür kenntlich gemachten Raucherbereichen (Zigarren-Lounges) zurückziehen.

Welche Regelungen haben nun aber die einzelnen Reedereien getroffen, die nach eigenem Ermessen handeln?

AIDA Cruises

Schon seit 2006 sind die Bord-Restaurants, die Theater, die Kabinengänge, die Sport- und Wellnesszonen und auch alle Kinderspielbereiche der Clubschiffe rauchfrei. Sukzessiv sollen aber die Nichtraucherzonen weiter ausgeweitet werden.

Costa Crociere

Sämtliche Restaurants sind komplett rauchfrei. Lediglich an Deck können die Passagiere noch ihrer Raucher-Lust frönen. Alle Kabinen sind Nichtraucherkabinen.

Cunard

Auf allen Luxuslinern hat die Reederei ausgewiesene Nichtraucherkabinen. Frische Luft dürfen die Passagiere auch in allen öffentlichen Räumlichkeiten atmen. Zigaretten- und Zigarrenraucher können sich aber in bestimmte Bars zurückziehen.

Hapag-Lloyd Kreuzfahrten

Auch diese Reederei hat alle Restaurants zu Nichtraucherzonen erklärt und achtet auf eine strikte Einhaltung. Gestattet wird das Rauchen allerdings in den Kabinen, wobei die Kreuzfahrtreederei an einen freiwilligen Verzicht appelliert.

MSC Kreuzfahrten

In allen Bord-Restaurants und in allen öffentlichen Räumen ist das Rauchen absolut verboten.  Nur in manchen Bars darf noch geraucht werden. Die Anzahl der Nichtraucherkabinen überwiegt auf diesen Kreuzfahrtschiffen. Auch an Deck wird das Rauchen wesentlich eingeschränkt. Den Rauchern bleiben lediglich einige speziell ausgewiesene Raucherbereiche.

Transocean Tours

Auch auf diesen Schiffen sind alle Restaurants nikotinfrei. Den Rauchern kommt die Reederei insofern noch entgegen, als sie das Rauchen in den Bars und den Salons auf der Steuerbordseite erlaubt. Der Appell, in den Kabinen nicht mehr zu rauchen, obwohl es ausdrücklich nicht verboten ist, findet immer mehr Zuspruch bei den Gästen.

Peter  Deilmann

Kabinen und alle anderen Innenräume bleiben für die Raucherlust tabu.  Lediglich in einigen ausgewiesenen Zonen in den Bord-Restaurants und Lounges und ebenso noch in den Außenbereichen darf noch geraucht werden.

 

Alle Nichtraucher hoffen, dass sich der Nichtraucherschutz auf allen Kreuzfahrtschiffen etabliert. Gegen den mega-dicken Qualm kommen auch die besten Klima-Anlagen nicht an. Appelliert wird weiterhin auf einen freiwilligen Verzicht, und wer ein Empfinden für die Mitreisenden hat und selbst auch bereit ist, an sich selbst zu arbeiten, der wird auch den Versuch zum Verzicht während des Urlaubs unternehmen und sicherlich auch feststellen können, dass auch er bereit sein kann, vom Raucher zum Nichtraucher zu werden. Das Argument, dass den Rauchern der Dunst und üble Geruch an der Kleidung haftet und der Nachbar bei Begegnungen sich gestört fühlen muss, kann mit dem Recht auf eigene Lebensgestaltung eines passionierten Rauchers nicht beiseite geschafft werden.

Der Autor selbst ist begeisterter Pfeifenraucher. Doch auf allen Kreuzfahrten bleibt die Pfeife zu Hause. Bislang hat der freiwillige Verzicht aufs Rauchen während des Urlaubs keinen Schaden hinterlassen, und der Autor fühlte sich durch das Nichtrauchergebot auf den Kreuzfahrtschiffen in seiner persönlichen Freiheit nicht eingeschränkt.

 

„Statements“ zu Kreuzfahrten – einmal anders

Gerd macht eine Kreuzfahrt und  bewundert die vielen Möwen, die das Schiff umschwärmen. Wissbegierig fragt er einen Steward.

„Woher kommen eigentlich die Möwen?“

„Ja, wissen Sie“, antwortet der vorsichtig, „ich glaube aus Eiern.“ 

Das Ehepaar Kunz unternimmt eine Kreuzfahrt. Nach einer Woche werfen sie eine Flasche ins Meer.

Sie seuft: „Hoffentlich ist diese Flaschenpost nicht zu lange unterwegs!“

„Wieso?“ fragt ihr Mann.

Tante Gerda ist doch immer gleich eingeschnappt, wenn sie keinen Urlaubsgruß bekommt.“

Ein Mann betritt ein Reisebüro.

„Buchen Sie bitte eine Kreuzfahrt für mich und meine Frau!“

„Haben Sie besondere Wünsche, mein Herr?“

 „Getrennte Kabinen, getrennte Betten und getrennte Schiffe!“

 Eine Kundin kommt ins Reisebüro und erkundigt sich nach einer besonderen Kreuzfahrt.

„Darf ich Ihnen „Mein Schiff“ buchen?“ fragt die Reisebüroangestellte.

Kundin: „Nein danke, ich fahr´lieber mit der TUI.“

„On the Road to Mandalay“

Frank Sinatra nahm „On the Road to Mandalay“ (Gedicht von Rudyard Kipling) am 01.10.1957 mit Billy May Arrangement in Los Angeles auf.  Passagiere, die eine faszinierende Flusskreuzfahrt auf dem Irriwaddy gebucht haben,  wird oftmals dieses Gedicht des bekannten und berühmten Poeten und Schriftstellers vorgetragen. Auch in der Doku über das Traumschiff “ Road of Mandalay“ wurde mehrfach auf dieses Gedicht hingewiesen.

Übersetzung: Auf der Straße nach Mandalay

Auf der alten Moulmein-Pagode,
ostwärts zum Meer blickend,
sitzt ein Burma-Mädchen
und ich weiß: Sie denkt an mich.
Der Wind weht durch die Palmen,
und die Tempelglocken sagen:
„Komm zurück, Britischer Soldat,
komm zurück nach Mandalay,
komm zurück nach Mandalay!
Komm zurück nach Mandalay,
wo die alte Flotille lag!
Hörst du nicht ihre Ruder platschen
von Rangoon bis nach Mandalay?
Auf der Straße nach Mandalay,
wo die fliegenden Fische spielen
und die Dämmerung wie ein Donner
von China her über die Bucht hereinbricht.
Bringt mich irgendwo hin östlich von Suez,
wo das Beste dem Schlechtesten gleich ist,
wo es keine Zehn Gebote gibt
und ein Kerl die Begierde wecken kann.
Denn diese verrückten Glocken läuten,
und ich möchte genau dort sein
auf der alten Moulmein-Pagode:
faul zur See blicken –
faul zur See blicken.
Komm zurück nach Mandalay,
wo die alte Flotille lag!
Hörst du nicht ihre Ruder platschen
von Rangoon bis nach Mandalay

Auf der Straße nach Mandalay,
wo die fliegenden Fische spielen
und die Dämmerung wie ein Donner hereinbricht.

Schiff des Jahres 2009

Das Kreuzfahrtschiff der Hapag-Lloyd Kreuzfahrten, MS Hanseatic, überzeugt mit dem einmaligen Konzept, Expeditionsfahrten in entlegene Gebiete mit Service und Küche der Luxusklasse anzubieten, und wurde zum „Schiff des Jahres 2009″ gekürt. Diese Expeditionsfahrten verbinden Komfort mit Erlebnischarakter. Die Hanseatic hat lediglich einen Tiefgang von 4,8 Metern und kann deshalb auch abgelegene und kleinere Häfen anlaufen und auch Flüsse wie den Amazonas befahren.

1993 wurde das MS Hanseatic in Finnland gebaut. Hapag-Lloyd Kreuzfahrten bietet mit dem MS Hanseatic für 184 Passagiere unter anderem Kreuzfahrten zu entlegenen Orten der Arktis und Antarktis an. Es besitzt das Sicherheitszertifikat „Höchste Eisklasse“ und kann als Expeditionsschiff mit den bordeigenen Zodiacs sowohl in argentinische Flusslandschaften als auch in der Antarktis und Arktis Passagiere ganz nah an Sehens-würdigkeiten heranführen.

Jobs auf Kreuzfahrtschiffen

Interessenten für einen Job auf Kreuzfahrtschiffen können sich bei den Agenturen für Kreuzfahrtschiffe bewerben. Gerade für junge Menschen wird ein Job auf Kreuzfahrtschiffen immer beliebter. Dieser positive  Trend hält nach wie vor an. Die Bewerber suchen zum einen Abenteuer und wollen die Welt kennen lernen , andere wollen Erfahrungen im Umgang mit internationalen Gästen sammeln. Gesucht werden nicht nur Leute aus dem Hotelfach und der Gastronomie, auch Menschen aus dem Entertainment, junge Menschen aus dem Medizinbereich sowie Bewerber mit Wellnesserfahrungen und auch Fotografen werden gesucht.

Kleines maritimes Wörterbuch

Achtern der hintere Teil des Bootes
Anleger Ponton, eine Kaimauer oder einen Steg, an dem das Boot anlegt
auslaufen Das Boot verlässt den Hafen .
ausschiffen Die Passagiere gehen von Bord .
Backbord linke Seite des Schiffes in Fahrtrichtung
Boje Ist ein schwimmender Körper auf der Wasseroberfläche, der auf Gefahren unter Wasser hinweist.
Bord Für das Innere des Boote – „wir gehen an Bord“ – auch das Deck oder die Seite des Bootes
Brücke die Kommandozentrale, der Steuerstand
Bruttoregistertonne (BRT) Die BRT ist eine Maßeinheit, die angibt, wie viel das Schiff laden kann.
Bug der vordere Teil des Bootes
Bullauge die runden Fenster im Boot
Bunker großer Treibstoff – oder Wassertank
Davit Haltevorrichtung für Rettungsboote und Beiboote
Deck das „Dach“ des Schiffsrumpfes
dippen das Grüßen von einem Schiff zu einem anderen
Dock Anlegestelle, Pier, Kai
Ebbe Gezeiten mit tiefem Wasserstand
Echolot Das Echolot sendet Schallimpulse zum Grund und der schickt sie wieder zurück, errechnet die Wassertiefe.
Einschiffen an Bord des Schiffes gehen
Faden Längenmaß in der Nautik , Faden entspricht 1,82 m
Flunke Schaufelteile eines Ankers
Flut Gezeiten mit hohem Wasserstand
Freihafen Hafen ohne Zollvorschriften
Gangway bei Kreuzfahrern die Eingangstreppe
Havarie Unglücke wie Grundberührungen, Zusammenstöße
Heck das Hinterteil des Schiffes
Jungfernfahrt die erste Reise eines Schiffes
kabbelig Unruhige See durch Seegang aus zwei verschiedenen Richtungen
Kabelgatt Stauraum für Kabel, Leinen oder Ankerkette im Vorschiff
Kabinen die einzelnen Zimmer an Bord
Kai das Gleiche wie Dock, Pier, Anlegeplatz
Kapitän der oberste Chef des Schiffes.
Kaventsmann riesige Welle
Kiel das unterste und erste Bauteil eines Schiffes.
Kielwasser die Spur, die ein Schiff beim Fahren durch das Wasser zieht
Koje Bett an Bord
Kombüse Küche an Bord
Kurs Fahrtrichtung
Lee vom Wind abgewandte Seite
Leck Undichtigkeit am Schiffsrumpf
Liegeplatz der Halteplatz eines Bootes im Hafen
Log Geschwindigkeitsmesser eines Bootes
Logbuch Schiffstagebuch
Logis Mannschaftsunterkünfte
Manöver wenn ein Schiff in eine andere Lage oder geänderte Position gebracht wird
Mittschiffs die Mitte des Schiffes, zwischen Bug und Heck
Navigation Standortbestimmung des Schiffes, Vorausplanung der gewünschten Route
Pier Wand/Mauer in einem Hafen zum Anlegen von Schiffen
Querab Seitlich des Schiffes
Radar RADAR ist die Abkürzung von :  Radio detecting and ranging.  Das ist die Ortung von Objekten über Wasser mittels hochfrequenter Funkwellen..
Reede Ankerplatz vor einem Hafen
Reeder Betreiber einer Reederei.
Reling Geländer am Außenrand eines Decks
Rumpf Schiffskörper ohne Aufbauten
Schlingern Seitliches Schaukeln
Seegang durch den Wind hervorgerufene Bewegung des Wassers
Seemeile Nautisches Längenmaß , auch nautische Meile. Sie entspricht 1,85201 km
SOS Internationales Notrufzeichen
Stampfen Schaukeln in Längsrichtung
Stapellauf Wassern eines neu gebauten Schiffes
Steuerbord rechte Seite des Schiffes
Tender Boot zum Aus- und Einschiffen der Passagiere
Tiefgang Maß von der Wasseroberfläche bis zum tiefsten Punkt des Kiels
Untiefe Flache Wasserstelle, Fels unter Wasser

Flusskreuzfahrt mit Arztbegleitung

An Bord von Passagierschiffen, die mindestens 12 Passagiere an Bord haben, ist ein Arzt an Bord zwingend vorgeschrieben. Gerade bei den größeren Kreuzfahrtschiffen sind auch mehrere Ärzte und Krankenschwestern an Bord. Meistens verfügt ein Kreuzfahrtschiff über ein eigenes Hospital. Die ärztliche Versorgung ist nicht mit dem Kreuzfahrtpreis abgegolten, die Kosten werden dem Passagier in Rechnung gestellt. Der Abschluss einer Krakenversicherung ist daher dringend empfohlen.

Lust auf Schiff

Mit diesem Slogan wirbt „A-Rosa“ und spricht ihre Kunden direkt an: „Genießen, erleben und sich treiben lassen. Schwerelos, fast unwirklich gleitet die Welt vorüber und zieht unsere Augen in ihren Bann. Grüne Ufer, sonnige Weinberge, prächtige Städte – märchenhafte Szenen und das Gefühl zu träumen. Wenn alles fließt,dürfen wir uns treiben lassen: an Bord der hochmodernen A-Rosa Flusskreuzfahrtschiffe.“

Was „A-Rosa“ für ihr Angebot an Flusskreuzfahrten unterstreicht, kann ich nicht nur bestätigen, sondern nach meinen verschiedenen Kreuzfahrten (Hochsee-, Fluss-, Luxus-, Segelkreuzfahrten und auf Clubschiffen)  die besonderen Vorteile dieser Art des Reisens betonen.

Seit ich mich für meine Urlaubsgestaltung auf Kreuzfahrten, ganz gleich ob auf den Weltmeeren oder auf den Flüssen, entschieden habe, kenne ich keinen Stress mehr mit der Urlaubsplanung. Vorbei sind die quälenden Fragen nach dem Urlaubsland, dem Hotel, der Qualität des Essens, dem Service, dem Ausflugsangebot.  Auch ich habe die Vorteile der All-Inclusive-Vorteile einer Kreuzfahrt für mich entdeckt und profitiere auch von einem günstigen Preis-Leistungsverhältnis. Die einzelnen Kreuzfahrtanbieter halten attraktive Kreuzfahrtangebote für jeden Geschmack und jedes Budget parat.

Ich genieße mittlerweile  die vielfältigen Vorteile von Kreuzfahrtreisen. So bedeuten diese Schiffsreisen für mich Entspannung von Körper, Geist und Seele. Eine Kreuzfahrt ist für mich eine Mischung aus Vergnügungs- und Bildungsreise.

Aber diese Kreuzfahrten sind doch zu teuer, höre ich immer wieder meine Freunde und Bekannten einwenden. Diesen Einwand kann ich auf Grund meiner vielfältigen Kreuzfahrten entkräften. Kreuzfahrten sind heutzutage nicht teurere als ein normaler Urlaub., mit dem Unterschied allerdings, dass ich mehr zu sehen bekomme, viel mehr erlebe, mich um nichts zu kümmern brauche und das Hotel immer dabei habe. Eine Kreuzfahrt ist eine super Idee, die jeder Reisende mindestens einmal im Leben nutzen sollte. Doch eine Gefahr birgt ein e solche Schnupper-Entscheidung: Sie können süchtig werden und sich fortan, genau so wie ich, ihre Urlaubsplanung nur noch in die Hände bewährter Kreuzfahrtanbieter legen. Bald werden auch Sie zu dem Klientel gehören, welches die Kompetenz und die Erfahrung der Anbieter nicht mehr missen möchte und künftighin immer wieder „Lust auf Schiff“ hat und damit mit einem bunt gefächerten Publikum einen traumhaften Urlaub ohne aufwändige Organisation erlebt, denn diese schwimmenden Resorts bieten ein hohes Maß an Komfort, Service und Annehmlichkeiten, warten mit faszinierenden Landarrangements ebenso auf wie mit hochwertigen Ausflügen in Begleitung erfahrener Reiseleiter. Aber aufgepasst: Die Küche ist exzellent, und die Köche wetteifern und zaubern Köstlichkeiten auf den Tisch, denen Sie kaum widerstehen können.  Doch bei Nutzung des breit gefächerten Angebots im Fitness-Bereich müssen Sie nach Rückkehr in Ihre Heimat nicht den Schneider bemühen.

Mein Freund hat mich auf einen Beitrag im „Kreuzfahrt-Netz“ aufmerksam gemacht, den ich Ihnen nicht vorenthalten möchte:

„Es gibt unzählige Gründe, welche man für eine Reise mit einem Kreuzfahrtschiff nennen könnte. Gerade für Kunden, die mit dieser Form des Reisens Neuland betreten, ist es wichtig, dass etwaige Bedenken besprochen und in feurige Begeisterung gewandelt werden. Auch das Thema Kreuzfahrten ist mit einer großen Anzahl von Vor- und Nachteilen behaftet, allerdings sei zu erwähnen, dass diese Form des Reisen weitaus mehr Vorteile für einen großen Kundenkreis birgt, welches es zu erwähnen und zu erleben gilt.

Mit einem der unzähligen Kreuzfahrtschiffe, welches Ihr schwimmendes Hotel darstellt, besuchen und erleben Sie die entlegensten und schönsten Plätze der Welt. Hierzu zählen unter anderem das Beobachten der Pinguine, Robben, Wale und Eisbären in der Arktis und der Antarktis, das Entdecken der traumhaften Landschaften in der Karibik und die Erkundung unzähliger Metropolen mit ihren vielfältigen kulturellen Schätzen. Sie erleben den Vorteil einer Rundreise ohne das lästige andauernde Kofferpacken. Genießen Sie entspannt ihr Abendmahl in einem der zahlreich vorhandenen Restaurants auf dem Schiff oder einen Cocktail in einer der Bars, währenddessen das Schiff ablegt und sich zum nächsten Zielhafen begibt, welcher zumeist am folgenden Morgen angelaufen wird.

Es erwarten Sie täglich ein neuer faszinierender Hafen, der zum Kennenlernen der neuen Stadt oder des neuen Landes einlädt. Es gibt jeden Tag etwas Neues zu entdecken und bei allem sollten Sie nie vergessen, alles kann und nichts muss. Für den Fall, dass Ihnen nicht nach Erkundungen und Besichtigungen ist, können Sie den Tag auch ganz entspannt an Bord des Schiffes verbringen und sich in einem der Schönheitssalons oder in einer der Wellnesseinrichtungen von Kopf bis Fuß verwöhnen lassen. Die Schiffe lassen mit ihren vielfältigen Sport- und Unterhaltungsmöglichkeiten wie Tennis, Golf, Sauna, Schwimmen, Klettern, einem Abend im Casino oder den unzähligen Bühnenshows keine Langeweile aufkommen und mit den an Bord vorhandenen Kindereinrichtungen, die sich mit ihrem abwechslungsreichem Programm einer regen Beliebtheit bei den Kleinen erfreuen, können auch die Eltern einige Minuten der romantischen Zweisamkeit genießen.

Ein weiterer hervorragender und unbedingt erwähnenswerter Vorteil ist die Anwesenheit eines Bordarztes und einer kleinen kleinen Bordpraxis, die für alle Eventualitäten ausgestattet ist. Ein Großteil der heutigen Schiffe sind auf einem so hohen technischen Standard, dass auch Behinderte an diesem Vergnügen teilhaben und keine Scheu mehr vor eventuellen Hürden haben müssen. Genießen auch Sie Ihren Platz am Meer und lassen Sie Körper und Seele baumeln um dem Gefühl von der weite des Meeres und einer innerlichen Ruhe Platz zu machen.“

Haben auch Sie Feuer gefangen? Konnte ich Sie überzeugen, für Ihren nächsten Urlaub eine Kreuzfahrt zu wählen? Haben Sie nun auch „Lust auf Schiff“?  Willkommen im Club!