Geglückter Restart von Flusskreuzfahrten, aber auch Rückschläge

Die ersten Flussreiseanbieter haben ihre Planungen realisieren können. Mitte Juni hat A-ROSA ihren Restart erfolgreich vollzogen. An Bord weilten einige Gruppen und FIT-Gäste, die zur Umsetzung des Sicherheits- und Hygienekonzepts ein erfreuliches Feedback gaben.

Auch Nicko Cruises zählte zu den ersten Anbietern von Flussreisen wegen der Corona-Pandemie. Doch leider musste der Anbieter einen herben Rückschlag hinnehmen. Die aktuelle Reise der Rhein Symphonie musste wegen eines Maschinenschadens abgesagt werden. Als Ersatz soll nunmehr die River Voyager eingesetzt werden.

Während die Anbieter von Flussreisen den Kreuzfahrt-Anbietern bereits ein paar Schritte voraus sind, komplettieren sich allmählich die Reihen der Flussreisen-Anbieter. Auch das Bonner Unternehmen Phoenix Reisen hat auf dem Fluss wieder den Betrieb aufgenommen. Mit der MS Switzerland war der Bonner Reiseveranstalter auf dem Rhein und der Mosel unterwegs.

Alle Anbieter haben ein detailliertes Sicherheits- und Hygienekonzept entwickelt, damit sie der Sicherheit ihrer Gäste höchste Priorität einräumen können. Dazu gehört u.a. das Ausfüllen eines Gesundheitsfragebogens, die Messung der Körpertemperatur, das Tragen eines Mund-Nasenschutzes in den öffentlichen Bereichen und auch die Einhaltung des Mindestabstandes.

Mit den ersten positiven Erfahrungen verbindet sich aber auch die Hoffnung, dass sich auf den Schiffen nicht die Nachlässigkeit bei der Beachtung erforderlicher Maßnahmen zur Vermeidung einer weiteren Verbreitung des Corona-Virus einschleicht, die bereits vielerorts leider fast überall wieder zu beobachten ist.

Kreuzfahrt – Quo vadis?

Dass die Corona-Flaute der Kreuzfahrtbranche erheblich zu schaffen macht, liegt auf der Hand. Das Covid-19-Virus hat die Kreuzfahrtindustrie in die Knie gezwungen. Statt den erwarteten Einnahmen schlagen nunmehr recht hohe Ausgaben zu Buche. Allein das Bonner Kreuzfahrtunternehmen Phoenix Reisen muss mehr als fünf Millionen Euro für ihre Flotte investieren, die in den Häfen bzw. auf den Docks kleinere Reparaturaufgaben erledigen. Hinzu kamen bislang noch ca. 15 Millionen Euro für die Rückführung der auf den Weltmeeren gestrandeten Gäste und Crewmitglieder sowie für die Rückerstattungen der abgesagten Schiffsreisen. Aber nicht nur Phoenix Reisen musste bereits mehrstellige Millionen-Kredite bei den Banken anfordern.

Obwohl die Schiffe beispielsweise in den Docks Millionen Euro täglich verschlingen, setzen die Reedereien alles daran, ihre Schiffe für den Betrieb nach einem Restart zu erhalten, und sie nutzen die Zeit auch für die Zukunft. Es ist allerdings nicht leicht, machbare Lösungen für den Wiedereinstieg zu finden, da es nicht leicht fällt, die unterschiedlichsten Konzepte zu koordinieren.

Die Pandemie hat aber nicht nur die Konzerte in mehrerer Hinsicht getroffen. Allein in Deutschland stecken mehr als 11.000 Reisebüros in der größten Krise der Reisewirtschaft. Christian Baumann, beispielsweise, der jahrelang als Zweiter Offizier bei Phoenix Reisen zur See gefahren ist, setzte nach seinem Ausscheiden aus dem aktiven Dienst auf das stetige Wachstum der Kreuzfahrtbranche. Doch das Covid-19-Virus zerbrach ein lohnendes Geschäft und statt Verkaufen von Kreuzfahrten heißt es nunmehr nur noch vertrösten. Lediglich die Tatsache, dass statt Storno der Reisen nun auch Umbuchungen stattfanden, ließ die Hoffnung auf einen glimpflichen Ausgang der Pandemie wieder aufkeimen.

Für den Naturschutzbund Deutschland ist der Stopp der Kreuzfahrtindustrie ein zweischneidiges Schwert. Die CO2-Emission der Kreuzfahrtschiffe wurde zwar durch den allseitigen Stopp drastisch reduziert, doch diese Verbesserungen sind keineswegs nachhaltig. Sobald die Kreuzfahrtbranche wieder in sichere Fahrwasser gelangt, treten die gleichen Probleme wieder zutage. Der Schadstoffausstoß durch die Luft belastet nach wie vor die Städte, in den die Kreuzfahrtschiffe gerade liegen.

In der Zwischenzeit geht die Suche nach alternativen Brennstoffen weiter. Statt Schweröl wird künftig vorwiegend Marineöl eingesetzt. Die Kreuzfahrtindustrie übernimmt quasi eine Vorreiterrolle für die gesamte Schifffahrt, ist der Innovationstreiber. Durch den öffentlichen Druck zielen die gesamten Entscheidungen in die richtige Richtung. Wichtig ist aber auch, zu wissen, dass ohne das Geld aus der Kreuzfahrtbranchen nicht in umweltfreundliche Antriebe investiert wird. Fehlen die Milliarden aus der Kreuzfahrtbranche, kommt es zu einem Stillstand bei der Suche nach umweltfreundlicheren Technologien.

Dem Branchenverband CLIA (Cruise Line International Association) stiegen in den letzten zehn Jahren die jährlichen Passagierzahlen von 17,8 Millionen auf 30 Millionen. Auch für 2020 ging CLIA von einer weiteren Steigerung aus. Doch das Corona-Virus zwang die Kreuzfahrt in die Knie. Wie es wirklich weitergehen wird, ist schwer einzuschätzen. Von einer Euphorie ist nichts zu spüren. Doch die Hoffnung bleibt erhalten, zumal die Zahl der Vorbuchungen für Kreuzfahrten enorm ist. Weltweit muss es zu einheitlicheren Regelungen beim Umgang mit der Pandemie kommen. Die Frage bleib, ob es tatsächlich zu einem zeitnahen Comeback ohne einen wirksamen Impfstoff kommen kann. Geplant sind eine Weiterfahrt mit Social Distancing-Plänen, einer geringeren Auslastung von ca. 50 bis 60%, ständigen Temperaturmessungen, Absage an Buffets, keine Landgänge und eine effiziente Umsetzung detaillierter Hygiene- und Sicherheitskonzepte an Bord.

Die Frage bleibt: Sind Passagiere, Länder und Städte für diese geplanten Maßnahmen schon bereit? Wird die Maßzahl „Mehr Meer statt mehr Land?“ die erwartete Akzeptanz finden? Quo vadis Kreuzfahrt? Wer kennt schon eine verbindliche Antwort?

A-ROSA setzt Restart auf der Rhône fort

A-ROSA konnte dank der Umsetzung eines speziell entwickelten Hygiene- und Gesundheitskonzepts erfolgreich in den Flussreiseneustart starten.

Vor ein paar Tagen konnte A-ROSA auch wieder Frankreich „erobern“ und mit einer Flussreise auf der Rhône nunmehr ihre Kussmundflotte auf alle europäischen Flüsse wieder zurückbringen.

Auf dieser ersten Frankreich-Flussreise konnte A-Rosa die neu entwickelten Konzepte einsetzen und erhielten von den Gästen ein sehr gutes Feedback. Gestartet wurde die Flussreise wieder in Lyon und brachte die Gäste wieder bis ans Mittelmeer nach Arles, wo die Passagiere die berühmten weißen Pferde und die Flamingos entdecken konnten.

Auf der Flussreise entlang der bisher geschätzten Routineroute konnten die Gäste wieder einen erholsamen Urlaub verbringen, bewunderten die Landschaften Südfrankreichs, die bunten Lavendelfelder, die wunderschöne Ardèche und auch einen ereignisvollen Rundgang durch Avignon.

Das speziell für die Flussreisen entwickelte Hygiene- und Gesundheitskonzept gewährleistete die Sicherheit und Gesundheit der Passagiere und Crew, unterstrich aber auch bei diesem „Praxistest“ wie wichtig ein konsequente Einhaltung der neuen Regelungen ist. Es genügt keinesfalls, allein auf die Einsicht aller Personen an Bord zu Vertrauen, stetige Kontrolle und konsequente Einforderung und Kontrolle sind wichtig und bringen dann auch den erhofften Erfolg.

Geglückter Restart, aber auch mit Rückschlägen bei Flusskreuzfahrten

Die ersten Flussreiseanbieter haben ihre Planungen realisieren können. Mitte Juni hat A-ROSA ihren Restart erfolgreich vollzogen. An Bord weilten einige Gruppen und FIT-Gäste, die zur Umsetzung des Sicherheits- und Hygienekonzepts ein erfreuliches Feedback gaben.

Auch Nicko Cruises zählte zu den ersten Anbietern von Flussreisen wegen der Corona-Pandemie. Doch leider musste der Anbieter einen herben Rückschlag hinnehmen. Die aktuelle Reise der Rhein Symphonie musste wegen eines Maschinenschadens abgesagt werden. Als Ersatz soll nunmehr die River Voyager eingesetzt werden.

Während die Anbieter von Flussreisen den Kreuzfahrt-Anbietern bereits ein paar Schritte voraus sind, komplettieren sich allmählich die Reihen der Flussreisen-Anbieter. Auch das Bonner Unternehmen Phoenix Reisen hat auf dem Fluss wieder den Betrieb aufgenommen. Mit der MS Switzerland war der Bonner Reiseveranstalter auf dem Rhein und der Mosel unterwegs.

Alle Anbieter haben ein detailliertes Sicherheits- und Hygienekonzept entwickelt, damit sie der Sicherheit ihrer Gäste höchste Priorität einräumen können. Dazu gehört u.a. das Ausfüllen eines Gesundheitsfragebogens, die Messung der Körpertemperatur, das Tragen eines Mund-Nasenschutzes in den öffentlichen Bereichen und auch die Einhaltung des Mindestabstandes.

Mit den ersten positiven Erfahrungen verbindet sich aber auch die Hoffnung, dass sich auf den Schiffen nicht die Nachlässigkeit bei der Beachtung erforderlicher Maßnahmen zur Vermeidung einer weiteren Verbreitung des Corona-Virus einschleicht, die bereits vielerorts leider wieder zu beobachten ist.

Hygiene und Sicherheitskonzepte auf Flusskreuzfahrten

Was sich nach Corona bei Flusskreuzfahrten ändern muss canva

Auch derr Flusskreuzfahrtbranche ist die gesamte Kundschaft weggebrochen. Fieberhaft arbeiten die Verantwortlichen an neuen Sicherheitskonzepten, die bei der Wiederaufnahme der Flusskreuzfahrten nach der Pandemie greifen müssen, um die Sicherheit der Besatzungsmitglieder und aller Gäste garantieren zu können. Es bleibt abzuwarten, mit welchen detaillierten Vorsichts- und Hygienemaßnahmen die Verantwortlichen aufwarten werden, damit das Flussreisegeschäft wieder angekurbelt werden kann.

Abstandsregeln und zwei Essenszeiten

Im besonderen werden die Veranstalter darauf achten müssen, auf einen besseren Abstand der Gäste zu achten. Statt einer gemeinsamen Essenszeit werden auf den Flusskreuzfahrtschiffen sicherlich zwei Essenszeiten angeboten.

Geringere Auslastung und Gesundheitsfragebogen

Des weiteren wird von einer 100%-igen Auslastung der einzelnen Flussschiffe Abstand genommen werden müssen.

Es bleibt noch abzuwarten, wie ganz besondere Hygienemaßnahmen greifen müssen, um die Sicherheit aller an Bord zu garantieren. Vielleicht werden alle Gäste rechtzeitig vor Antritt einer Flussreise einen detaillierten Gesundheitsfragebogen erhalten, den sie dann bei der Einschiffung vorlegen müssen. Inwieweit es vor Betreten der Flussschiffe zu Körpertemperaturmessungen kommt, bleibt ebenso abzuwarten.

Hygiene an Bord

An Bord werden die Verantwortlichen sicherlich die bisherigen Hygienemaßnahmen verstärken und auf alle Fälle prophylaktische Desinfektionsmaßnahmen in Form von Desinfektionsgeräten bereit stellen.

Es ist auch davon auszugehen, dass die täglichen Reinigungs- und Desinfektionszyklen in allen Bereichen der Flussschiffe ausgeweitet werden. So werden die Gäste vermehrt an verschiedenen Stellen des Flussschiffes, nicht nur in den Kabinen und vor den Restaurants, auf regelmäßiges Händewaschen und Desinfektion der Hände hingewiesen.

In welcher Art und Weise die wichtigen Abstände der Gäste beispielsweise auf den Decks und den Treppenbereichen gewährleistet werden können, bedarf weiterer Überlegungen und Entscheidungen.

Alle Überlegungen und Entscheidungen hängen aber davon ab, inwieweit die betreffenden Länder, in den Flussreisen durchgeführt werden könnten, erhebliche Fortschritte im Kampf gegen das Corona-Virus erzielen können.

Virenalarm auf Kreuzfahrtschiffen und kreuzfahren in Corona Zeiten

Derzeit reißen die Berichte über Coronavirus-Ausbrüche auf Kreuzfahrtschiffen nicht ab. Neben dem Anprangern der Kreuzfahrtschiffe als Dreckschleudern muss sich nunmehr die gesamte Kreuzfahrtindustrie sich mit dem Vorwurf, dass die Kreuzfahrtschiffe nunmehr zu Alptraumschiffen geworden sind, auseinandersetzen.

Fazit: Die Kreuzfahrt steckt durch die weltweite Ausbreitung des Coronavirus in einer tiefen Krise. Kreuzfahrtschiffe mussten in jüngster Zeit nicht nur ständig ihre Reiserouten ändern, weil sie die geplante Häfen nicht anlanden durften, vielfältig wurden Kreuzfahrtschiffe an die „Kette“ gelegt und müssen nun in Quarantäne verharren.

  • An Bord der „Greg Mortimer“ ereignete sich ein Corona Virendrama, nachdem mehr als die Hälfte der Passagiere sich mit dem Coronavirus infiziert hatte. Nach einer 2600 Kilometer langen Irrfahrt entlang der Atlantikküste durfte dieses Kreuzfahrtschiff endlich am 10. April in Montevideo vor Anker gehen.
  • Die „MS Artania“ wartet im Hafen von Freemantle (Australien) auf das Ende der behördlich angesetzten und überwachten Quarantäne.
  • Wann die „Zaandam“ endlich in den Hafen von Lauderdale einlaufen darf, ist noch nicht entschieden.
  • Die „Costa Magica“ wurde sechs Meilen vor der Küste von Martinique unter Quarantäne gestellt.
  • Auch auf der „Grand Princess“ ergaben Untersuchungen eine Reihe von Infektionen. Passagiere wurden in Krankenhäusern des US-Bundesstaates Kalifornien ärztlich betreut, die Besatzungsmitglieder allerdings an Bord unter Quarantäne gestellt.
  • Die „Westerdam“ durfte mehrere Häfen in verschiedenen Staaten Südostasiens nicht anlaufen. Thailand veranlasste ein Einreiseverbot für die Passagiere der „Westerdam“.
  • Das Kreuzfahrtschiff „World Dream“ wurde vor Hongkong unter Quarantäne gestellt.
  • Das gleiche Schicksal erlitt die „Diamond Princess“ mit rund 3600 Passagieren im Hafen von Yokohama.

Im Hinblick auf diese Erfahrungen empfehlen die Ärzte derzeit dringend, auf Kreuzfahrten mit Kontakt zu vielen Menschen zu verzichten.

Es ist längst bekannt, dass die Problematik von Infektionen auf hoher See nicht neu ist, und die Reedereien sich stets auch dafür eingesetzt haben, dass Passagiere das Angebot zur Desinfektion der Hände, beispielsweise vor dem Betreten der Restaurants, auch wahrnehmen.

Bekannt ist aber auch, dass es genügend Passagiere gegeben hat, die äußerst nachlässig mit dem Desinfektions-Angebot am Tag der Einschiffung, bei der Rückkehr von einem Landausflug und auch vor allen Mahlzeiten umgegangen sind. Dies, obwohl sie wissen mussten, dass auf Kreuzfahrten ein großes Risiko besteht, sich anzustecken und es sehr rasch zu einer gefährlichen „Infektionsgemeinschaft“ kommen kann.

Schmierinfektionen: Auf den Kreuzfahrtschiffen gibt es überall Spender mit Desinfektionsmitteln, um Schmierinfektionen zu vermeiden. Während der Reisen achten die Verantwortlichen ständig darauf, dass beispielsweise die Handläufe rund um das Schiff desinfiziert werden; denn es ist davon auszugehen, dass der Gast sich den Virus nicht vom Kreuzfahrtschiff selbst fängt, sondern in der Regel von anderen Passagieren.

Nicht zu vermeiden sind allerdings sog. „aerogene Infektionen“, wenn die Klimaanlagen von Kreuzfahrtschiffen die Außenluft mit der Innenluft ständig mischen, um Energie und damit auch Kosten zu sparen.

Von besonderer Gefährlichkeit an Bord sind auch die hohe Dosierung von Viren an Bord eines Kreuzfahrtschiffes, die dann durchaus zu mehr Infektionen und schwerwiegenden Erkrankungen führen.

Was kann man also tun?

  • Am besten auf allzu enge Kontakte verzichten. Auf einem Kreuzfahrtschiff dürfte dies jedoch schwer werden.
  • Schutzimpfungen auffrischen. Dazu zählt auch die saisonale Influenza oder ab 60 Jahren die Pneumokokken Impfung.
  • Experten schätzen, dass Ende 2020 ein Impfstoff gegen SARS-CoV-2 auf den Markt kommen könnte. Insbesondere Risikopatienten sollten sich so schnell als möglich impfen lassen.
  • Hände waschen und Handdesinfektion sind unerlässlich und auf sich ins Gesicht zu fassen lieber verzichten.

Kann man trotz Coronavirus noch eine Kreuzfahrt buchen?

Kann man aktuell eine Kreuzfahrt buchen?

Blick vom Mast auf den Ozean Foto von id23

Tagtäglich wird auch der Freund von Schiffsreisen mit Informationen überschüttet, dass die Kreuzfahrt durch die weltweite Ausbreitung des Coronavirus in einer tiefen Krise steckt. Kreuzfahrtschiffe müssen ständig ihre Routen ändern, können die geplanten Häfen zum Teil nicht mehr anlaufen, auch wenn es an Bord noch keine Infektionen gibt.

Jeder, der eine Kreuzfahrt derzeit plant, muss sich damit beschäftigen, wie groß das Risiko ist, sich auf einer Kreuzfahrt anzustecken. Jeder weiß, wie leicht Viren übertragen werden, wo Menschen auf engem Raum zusammenleben. Auf Kreuzfahrtschiffen kann es durchaus sehr rasch zu einer recht gefährlichen „Infektionsgemeinschaft“ kommen, selbst auch dann, wenn das ständige Händewaschen und auch die Benutzung von Desinfektionsmittel an Bord Pflicht ist.

Es ist derzeit eine nicht zu unterschätzende Tatsache, dass Reisende, die zu Beginn der Kreuzfahrt noch ohne Symptome sind, durchaus aber das Virus bereits weitertragen und andere Mitreisende anstecken können. Reedereien können leider ihre Gäste vor Antritt der Kreuzfahrt diesbezüglich nicht überprüfen, so dass derzeit – leider – jeder Gast sich des Risikos bewusst sein muss, sich während einer Kreuzfahrt mit dem Virus anzustecken.

Trotzdem werden bereits wieder Kreuzfahrten gebucht. Echte Kreuzfahrer lassen sich wohl auch nicht vom Corona Virus abschrecken. Aber ob eine Innenkabine trotz finanzieller Ersparnis heute noch eine Alternative ist? Wohl nur für die ganz Furchtlosen. Viele schreckt bereits die Vorstellung, während einer eventuellen Quarantäne bei einem eventuell neuen Ausbruch für Tage oder Wochen in eine Innenkabine ohne Fenster eingesperrt zu werden.

Brennstoffzellen auf der AIDA NOVA

Aida Nova auf See

AIDA Cruises testet als weltweit erste Reederei Wasserstoff-Brennstoffzellen als Antrieb für Kreuzfahrtschiffe. 2021 soll der Test im Rahmen des Forschungsprojektes „Pa-X-ell2“ an Bord der AIDA Nova starten.

Neben der Meyer Werft ist beispielsweise auch das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) an dem Projekt beteiligt.

Somit wird die AIDA Nova wieder ein Vorreiter sein. Das Kreuzfahrtschiff wurde im November 2018 in Dienst genommen und wird mit verflüssigtem Erdgas (LNG) angetrieben. Der Ausstoß von Schadstoffen und Treibhausgasen kann dadurch deutlich reduziert werden und das Schiff gilt als umweltfreundlicher im Vergleich zu anderen Kreuzfahrtschiffen. Die Reederei AIDA nennt das ihre Green Cruising Strategie.

2021 wird nun der Einsatz der als klimaneutral und emissionslos geltenden Wasserstoff Brennstoffzellen erstmals auf einem Kreuzfahrtschiff getestet.

Bordguthaben bei NCL geschenkt!

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Schnäppchenjäger aufgepasst! Bei Norwegian Cruise Line gibt es bis zu 500 USD Bordguthaben.

Für alle Buchungen bis 16.Oktober 2019, die für Abreisen 2020 sind, gibt es von NCL Bordguthaben geschenkt. Bis zu 500 USD sind möglich, je nach Route und gebuchter Kabine.

So gibt es grundsätzlich bei allen Reisen 2020 für Studios, Innen- und Außenkabinen US$ 100 pro Kabine, US$ 200 für Balkonkabinen und höhere Kategorien und US$ 300 für eine Garden Villa.

Für einige ausgewählte Abfahrten im nächsten Jahr gibt es sogar ein noch höheres Bordguthaben. Hier erhält man für Buchung von Studios, Innen- und Außenkabinen US$ 150 pro Kabine, US$ 300 für Balkonkabinen und höhere Kategorien und US$ 500 für eine Garden Villa.

Hierzu gehören zum Beispiel zahlreiche Routen im westlichen Mittelmeer oder auch die Norwegischen Fjorde, Reisen im Baltikum oder die Route Griechische Inseln und Italien. Auch Abfahrten in Südostasien oder Hawaii Honolulu sind dabei, genauso wie Alaska bis Seattle. Die Sondertermine sind über das ganze Jahr verteilt.

Was kann man mit dem Bordguthaben machen?

Das Guthaben kann für alle Bereiche auf dem Schiff angewandt werden. Beispielsweise für einen Besuch im SPA oder für eine Massage. Oder ganz entspannt Shoppen gehen an Bord. Auch für Landausflüge ist das Bordguthaben anwendbar.

Egal, wofür es letztlich verwendet wird: so eine Art Urlaubsgeld geschenkt zu bekommen freut doch jeden, oder?

Kann man als Familie überhaupt eine Kreuzfahrt machen?

Des Deutschen liebste Beschäftigung ist das Planen seines Urlaubs. Es wird wochenlang überlegt, geplant, verglichen, recherchiert,

diskutiert, ausgewählt und schließlich irgendwann gebucht und die Vorfreude steigt.

Gehören Kinder mit zur Familie, fließen in die Urlaubsplanung noch andere Aspekte mit ein. Welche Art Urlaub wollen wir machen und wohin soll der Familienurlaub gehen? Ein Städtetrip wäre mal wieder toll, aber das ist doch nix für Kinder, oder? Strandurlaub ist schon besser. Aber nur die ganze Zeit am Strand liegen und Sandkuchen backen? Oder alles irgendwie verbinden das wäre toll! Unsere schönsten Urlaubserlebnisse waren Kreuzfahrten, da hatten wir all das. Aber geht das denn überhaupt mit Kindern?

Ein ganz klares „JA“ für Kreuzfahrten als Familie

Eine Kreuzfahrt ist Urlaub für alle Familienmitglieder

„Mama, mir ist langweilig“ kommt im Sprachgebrauch von Kindern auf Kreuzfahrt eher nicht vor. Denn an Bord eines Kreuzfahrtschiffes gibt es zahlreiche Angebote für Klein und Groß. Mama und Papa brauchen mal eine kleine Auszeit im SPA Bereich oder wollen sich im Fitnessstudio austoben? Kein Problem, in der Zeit haben die Kids im Wasserpark oder im Mini Club jede Menge Spaß. Das Tolle ist, die Kinderbetreuung ist kostenlos und wäre sogar möglich, wenn Eltern mal einen Landausflug ohne die Kinder machen möchten, weil dieser vielleicht zu anstrengend oder viel zu langweilig wäre für den Nachwuchs. Dann sind die Kinder an Bord bestens betreut.

Natürlich gibt es auch jede Menge Angebote für gemeinsame Aktivitäten: Bowling, Hochseilgärten zum Klettern, Formel1 Simulatoren, Surfsimulatoren, Whirlpools, Wasserrutschen etc., es gibt Workshops oder Shows speziell für Familien. Das Angebot ist schier endlos und Langeweile kommt auch an einem Seetag sicherlich nicht auf.

Essen an Bord eines Kreuzfahrtschiffes – auch für Kinder ein Highlight!

Wer schon mal eine Kreuzfahrt gemacht hat, kennt das schier überwältigende Angebot an Essen. Die Schiffe bieten wirklich für jeden Geschmack etwas: deutsche Küche, aber auch internationale Gerichte, Büffet oder à la Carte Restaurants mit speziellen Themen. Die kleinen Gäste werden besonders berücksichtigt, denn in vielen Restaurants gibt es spezielle Kinderbuffets, die teilweise niedriger angerichtet sind, so dass die Kinder selbstständig schauen und auswählen können – eben wie die Großen! Wenn die Kinder im Kids Club Freundschaft mit anderen Kindern geschlossen haben, gibt es auch die Möglichkeit, dass die Kinder mit ihren Freunden gemeinsam im Kids Club essen. Für die ganz kleinen Seebärchen gibt es zum Beispiel bei AIDA im AIDA Corner von Milchpulver über Babybrei bis zu Gläschen alles, was das Babyherz begehrt.

Landausflüge – von wegen langweilig! Spezielles Programm für Kinder

Welche Eltern kennen das nicht? Mit einem quengeligen Kleinkind eine Stadt zu erkunden macht nicht wirklich Spaß. Verständlich, dass bei den Kleinen schnell Langeweile aufkommt, haben sie doch einen ganz anderen Fokus als wir Erwachsene. Für Kinder sind herkömmliche Museumsbesuche oder Stadtführungen ziemlich schnell öde und uninteressant.

Die Reedereien bieten deshalb spezielle Landausflüge an, die extra auf die Bedürfnisse der Kinder zugeschnitten sind. Diese sind für Kinder sogar oft ermäßigt oder gratis (je nach Alter der Kinder). Eins darf man natürlich nicht außer Acht lassen: bei aller Kinderfreundlichkeit haben diese Ausflüge dennoch einen Zeitplan, nach dem man sich richten muss und bieten nicht so viel Freiraum für den eigenen Rhythmus. Natürlich kann man seine Landausflüge auch selbst organisieren und an das eigene Tempo der Familie anpassen. Hat auch den Vorteil, dass man sich auf das konzentriert, was die Familie wirklich interessiert. Und wenn dann tatsächlich mal wirklich keine Lust mehr sein sollte, kann man eben direkt wieder zurück an Bord ohne auf den Rest der Gruppe warten zu müssen. Aus persönlicher Erfahrung kann ich sagen, es gibt viele Orte, die man auf eigene Faust wirklich prima erkunden kann, aber auch Ziele und Sehenswürdigkeiten (die zum Beispiel weiter weg sind vom Kreuzfahrthafen), wo es sich dann doch anbietet, einen geführten Ausflug zu wählen.

Aber egal, welche Variante die Familie für sich findet – ein Abenteuer ist es auf jeden Fall, jeden Tag einen anderen Ort erkunden zu können!

Der Preis -ist eine Kreuzfahrt mit Kindern teurer als ein Pauschalurlaub?

Natürlich haben wir bei unserer Urlaubsplanung und -buchung alle unser Budget im Blick. Gerade als Familie bietet sich eine Kreuzfahrt tatsächlich als gute Wahl an, denn es gibt zahlreiche Rabatte und Kinderfestpreise, auch für die größeren Kinder, die dann von einer eigenen Kabine zu einem günstigen Preis profitieren können. Je nach Saison reisen Kinder sogar komplett kostenfrei (außer natürlich Kosten für Fluganreise etc.) in der Kabine der Eltern. Somit ist eine Kreuzfahrt keineswegs teurer als ein herkömmlicher Landurlaub.