„Costa Smeralda“ verschiebt erste Fahrt auf Ende November 2019

Kreuzfahrtschiff Costa Smeralda Costa Crociere

Eine Kreuzfahrt auf einem ganz neu gebauten Schiff! Ja, vielleicht sogar die ersten Gäste an Bord eines neuen Ozeanriesen sein, das ist schon eine reizvolle Vorstellung.

Für viele Urlauber, die eine der ersten Fahrten mit der Costa Smeralda gebucht hatten, wird aus diesem besonderen Erlebnis leider erst einmal nichts, denn die ersten fünf Kreuzfahrten des Kreuzfahrtschiffes fallen aus.

Geplant war die Schiffstaufe des neuen Costa Flagschiffs „Costa Smeralda“ für 03. November in Savona. Alle Kreuzfahrten, die vor dem 30. November stattfinden sollten, wurden nun abgesagt.

Grund seien Verzögerungen im Bau und man brauche mehr Zeit, teilte die finnische Meyer Turku Werft mit. Genauere Angaben machen weder Costa Crociere noch die Meyer-Werft.

Kunden, die im betroffenen Zeitraum bis 30. November eine Kreuzfahrt auf der Costa Smeralda gebucht hatten, bekommen auf allen Kreuzfahrten der Reederei mit Abfahrten von Januar bis Mitte Mai 30 Prozent Rabatt auf den Kabinenpreis (ausgenommen Weihnachts-, Neujahrs- und Osterreisen).

Die Route der Costa Smeralda im westlichen Mittelmeer bleibt für die nachfolgenden Kreuzfahrten bis April 2021 wie geplant bestehen: von Savona nach Marseille, Barcelona, Palma de Mallorca, Civitavecchia und La Spezia.

Costa Crociere – Costa Fascinosa bestätigt Fortbestand der Marke Costa

 

Nach dem verheerenden Unglück der Costa Concordia zu Beginn des Jahres 2013 hat das italienische Kreuzfahrtunternehmen Costa Crociere alle erdenklichen Anstrengungen unternommen, um den Fortbestand der Marke Costa zu sichern und das vertrauen der Kreuzfahrer zurückzugewinnen. Das neue Flaggschiff wurde im Mai in Venedig durch Elsa Gnudi, der Tochter des italienischen Tourismusministers, getauft. Nachdem das italienische Unternehmen durch die Havarie der Costa Concordia und den Verkauf der beiden Kreuzfahrtschiffe Costa Marina und Costa Allegra nahezu 600 Betten eingebüßt hatte, konnte der auf der Fincantieri-Werft in Marghera bei Venedig gebaute Neubau wieder mit insgesamt 1508 Kabinen die schmerzliche Lücke wenigstens einigermaßen schließen.

Damit Costa Crociere wieder in die Spur der langen Tradition zurückkehren kann, haben sich die Italiener auf eine Sieben-Punkte-Programm geeinigt, das noch strengere Sicherheitsübungen ebenso beinhaltet wie auch eine strengere Überwachung der gesamten Abläufe. Jeder Gast erhält nach Betreten der Costa-Schiffe in seiner Kabine eine „Drill-Card“, die sicherstellt, dass auch alle Gäste ohne Ausnahme an der gesetzliche vorgeschriebenen und noch vor Verlassen des Hafens durchgeführten SNRÜ teilnimmt.

Aber auch die Kapitäne und Offiziere werden verbindlich in das neue Sicherheitskonzept integriert. Mitarbeiter der Schiffsführung sind angehalten, künftighin laut mitzudenken und ggf. auch die Entscheidungen der Kapitäne zu hinterfragen. Eine weitere Überwachung erfolgt durch die Reedereizentrale in Genua. Alle 14 Costa-Kreuzfahrtschiffe werden durch das „Hightech Monitoring System“ überwacht. Verläuft künftighin ein Costa-Schiff den vorher genehmigten Routenkurs, wird in der Landeszentrale in Genua ein Alarm ausgelöst und der diensthabende Wachleiter der Zentrale hinterfragt umgehend beim Kapitän an Bord die Kursänderung.

Costa Crociere – Überprüfung aller Sicherheitsprozeduren

 

Nach den beiden Havarien der Costa Concordia und der Costa Allegra will die italienische Kreuzfahrtreederei Costa Crociere mit einer größeren Überprüfung aller Sicherheitsprozeduren und einer Werbekampagne aus der Krise kommen. Die Costa-Verantwortlichen sind sich dessen bewusst, dass es nun ganz erheblicher Anstrengungen bedarf, damit der Name Costa Crociere weiter bestehen bleibt. Aus den Geschehnissen um die beiden Costa-Kreuzfahrtschiffe gilt es zu lernen und die aus sorgfältiger Überprüfung und Analyse erzielten Ergebnisse auf die derzeitigen Prozeduren und Programme zu übertragen.

Betroffen sind dabei auch die Ausbildungsabläufe der Belegschaft. Überprüft wird auch das Verfahren bei der Auswahl der Kapitäne. Im Fokus steht eine kollektivere Form der Leitung auf der Kommandobrücke. Der Kapitän wird Kapitän bleiben aber nicht jedes Mal persönliche Kommandos geben müssen. Gefragt ist nunmehr ein besseres Team-Management auf den Kommandobrücken, die es auch Offizieren erlaubt, dann einzugreifen und die erforderlichen Maßnahmen anzuordnen, wenn etwas schief geht.

 

Kreuzfahrten – Image-Schaden gleich Todesstoß für Costa Crociere

Die Horror-Kreuzfahrt und schleppende Alptraumfahrt ist zu Ende. Die Costa Allegra hat zwar wegen finanzieller Auseinandersetzung des französischen Fisch-Trwalers mit anderen Schleppschiffen mit einem Tag Verspätung die Hafenstadt Mahé auf der Seychellen-Hauptinsel erreicht und an der Pier festgemacht. Wenn auch Hunderte Schaulustige im Hafen den erschöpften und völlig gestressten Passagieren freudig zur Begrüßung zuwinkten, stand den Costa-Gästen die Anspannung und Erschöpfung im Gesicht geschrieben.

In ersten Interviews berichteten Gäste, dass verschiedentlich die Nerven blank lagen, dass sich während der Nacht, wenn die über der Costa Allegra kreisenden Flugzeuge abgezogen waren und sich die Angst vor Piratenangriffen wieder breit machte, dass sich die tagelange Unsicherheit bei einigen Gästen auch wegen der tropischen Hitze zur physischen und psychischen Erschöpfung brachte, dass die Gäste furchtbare Strapazen auszuhalten hatten, dass lediglich kaltes Essen gereicht werden konnte, die allermeisten Gäste wegen der über 30° Außentemperatur und kaum erträglichen Innentemperaturen von weit über 40° keinen Schlaf fanden, dass manche Passagiere kein Essen zu sich nahmen, um nicht auf die völlig verstopften Toiletten gehen zu müssen.

Doch bei allen Einschränkungen, Belastungen und Beeinträchtigungen fanden die Gäste großes Lob für den Kapitän Niccolo Alba, der Führungsstärke und Verantwortungsgefühl bewies und mit der Crew alles Mögliche unternahm, um die Gäste – darunter mehr als 300 Personen über 65 Jahre – zu beruhigen und zu verwöhnen.

Nun sind Experten gefragt, die die Ursache des Feuers im Maschinenraum und auch den Ausfall der Notstromversorgung klären müssen. Dann fällt auch die Entscheidung, ob im Hafen von Mahé, der allerdings über kein Trockendock verfügt, die erforderlichen Reparaturen durchgeführt werden können oder ob die Costa Allegra an einen anderen Hafen geschleppt werden muss.

Der Alptraum ist zu Ende, und die italienische Reederei hat den Passagieren ein großzügiges Angebot unterbreitet: einen anschließenden 14-tägigen Traumurlaub auf den Seychellen mit Traumstränden und der einzigartigen Flora und Fauna zu verbringen, die Rückerstattung der gesamten Reisekosten und eine weitere kostenlose Kreuzfahrt. Ca. die Hälfte der Costa-Passagiere haben allerdings die Möglichkeit genutzt, sich nach den 4 Tagen Ausnahmezustand umgehend in die Heimat fliegen zu lassen.

Ende gut, alles gut? Nein, die beiden Costa-Unglücke der „Concordia“ und der „Allegra“ haben den Ruf des größten Kreuzfahrtkonzern nicht nur angekratzt. Insider befürchten, dass der Image-Schaden zwangsläufig zum Todesstoß von Costa Crociere führt. Andere Fachleute gehen davon aus, dass das Unternehmen bei einer Namensänderung weiterhin im Geschäft bleiben kann.

 


 

 

 

 

 

Kreuzfahrten – Costa Allegra sicher im Hafen von Mahé angekommen

Drei Tage litten die mehr als 600 Passagiere des Costa Crociere-Kreuzfahrtschiffes unter extremer Hitze, nachdem im Maschinenraum ein Feuer ausgebrochen war und die Costa Allegra manövrierunfähig und ohne Stromversorgung auf dem Indischen Ozean trieb. Zwei Schlepper und ein Fisch-Trawler haben das Costa-Kreuzfahrtschiff sicher durch das Piratengebiet gebracht. Am heutigen Donnerstagmorgen, kurz vor 9 Uhr, hat die Havarie-Fahrt ein sicheres Ende gefunden. In wenigen Minuten können die 627 Passagiere von Bord gehen.
  • Wie berichtet, haben sich einige Gäste infolge der auf dem Kreuzfahrtschiff herrschenden Dunkelheit Knochenbrüche zugezogen. Doch alle verfügbaren Rettungskräfte der Seychellen-Hauptinsel stehen am Hafen bereit, auch deutsche Medizinstudenten, die auf den Seychellen ihren Urlaub verbringen, stehen zur Hilfe bereit.
  • Den Passagieren, die an Bord stehen und den vielen Menschen, die sich im Hafenbereich befinden, zuwinken, ist die Erlösung anzusehen, dass die Odyssee nun ein Ende, ein glückliches Ende gefunden hat. Am meisten haben die Costa-Passagiere, darunter auch 38 Deutsche, unter der extremen Hitze gelitten.
  • Wie verlautet, werden in wenigen Minuten die Passagiere in Hotels zu den angemieteten Tageszimmern gebracht, damit sie endlich duschen und in den Hotels einer erste warme Mahlzeit einnehmen können. Die mit einem Schnellboot unterwegs auf die Costa Allegra gebrachten Mitarbeiter der italienischen Reederei haben ebenso alles daran gesetzt, um den Gästen bei ihrem erlittenen Schock beizustehen.
  • Ca. die Hälfte der Passagiere wird baldmöglichst in drei Chartermaschinen den Heimflug nach Europa antreten, die restlichen Gäste haben das Angebot angenommen, vor dem Heimflug noch einen kostenlosen Luxusurlaub auf den Seychellen zu verbringen.

Kreuzfahrten – Schleppendes Ende einer Kreuzfahrten

Am morgigen Donnerstag wird das manövrierunfähige Kreuzfahrtschiff der italienischen Reederei Costa Crociere auf der Seychellen-Hauptinsel Mahé erwartet. Ohne Klimaanlage und ohne funktionierende Toiletten bringt der französische Thunfisch-Trawler „Trevignon“ bei einer 10 km/h-Schleppfahrt die hart geprüften, erschöpften und geschockten 636 Passagiere der Costa Allegra in den rettenden Hafen.
Hungern mussten die über1000 Personen an Bord glücklicherweise nicht, Helikopter haben die notwendigen Lebensmittel abgeworfen. Mit einem Schnellboot wurden Mitarbeiter der Reederei Costa Crociere an Bord gebracht, um den weiteren Reiseverlauf abzuklären und sich den vielen Fragen der Betroffenen zu stellen.
Neben dem entscheidenden Unterschied zu der äußerst spektakulären Havarie der Costa Concordia am 13. Januar 2012 gab es auf der Costa Allegra keine Verletzten und keine Opfer. Des weiteren hielt und hält die Reederei ständigen Kontakt zu den Schiffsbehörden und auch zu den Medien. Keine Informationen werden zurückgehalten. Die Weltöffentlichkeit wird über alle eingeleiteten Schritte informiert.
Sicher können sich glücklicherweise auch alle Passagiere und Besatzungsmitglieder fühlen. Angst Ein Piratenüberfall in dieser sensiblen Region ist vor den wachsamen Augen der Welt kaum zu befürchten.
Busse stehen am Hafen von Mahé bereit, um die geschundenen Passagiere zu verschiedenen Hotels zu bringen, damit sie endlich duschen, sich in den Tageszimmern erholen und auch endlich eine warme Mahlzeit zu sich nehmen können.
Wie verlautet, haben sich ca. 250 Passagiere entschlossen, mit drei Chartermaschinen den Heimflug nach Europa anzutreten. Die übrigen Passagiere nehmen das Angebot der italienischen Reederei an, einen kostenlosen Urlaub in besten Hotels zu verbringen, bevor auch sie die Heimreise antreten.
Das erneute Unglück auf einem Kreuzfahrtschiff der Reederei Costa Crociere hat nicht nur böse Erinnerungen an das Drama vor nahezu sieben Wochen vor der Insel Giglio geweckt, sondern es muss befürchtet werden, dass das Costa-Trauma den Kreuzfahrt-Boom der letzten Jahre wesentlich beeinflusst. Manche Kritiker befürchten sogar, dass sich Costa Crociere kaum erholen kann und die Marke „Costa“ ganz vom Kreuzfahrtmarkt verschwindet.

Kreuzfahrten – Erheblicher Imageschaden der italienischen Reederei Costa Crociere

Nach dem Feuer im Maschinenraum der Costa Allegra wird das manövrierunfähige Costa-Kreuzfahrtschiff mittlerweile von drei Schiffen nach Mahé auf den Seychellen geschleppt.Mit dem zweiten Zwischenfall innerhalb von sechs Wochen ist die italienische Reederei erneut in die Schlagzeilen geraten. Doch ist sind zwei ganz verschiedene Fälle: einerseits die havarierte Costa Concordia am 13. Januar 2012 und andererseits die Costa Allegra am 27. Februar 2012.
  • Der Kapitän der Costa Allegra hat unmittelbar nach Feststellung des Feuers im Maschinenraum SOS gefunkt und sich mit der Schifffahrtsbehörde und auch mit der Reederei Costa Crociere in Verbindung gesetzt.
  • Der Costa Allegra Kapitän stand auf der Brücke und war auf keinen Fall durch eine Liebelei, wie Geliebte des Chaos-Kapitäns behauptet, abgelenkt.
  • Der Kapitän der Costa Allegra bewies in der Unglückssituation hohe Verantwortungsgefühl und Führungsqualität.
  • Er blieb auf dem Kreuzfahrtschiff und ließ nicht die 636 Passagiere und 413 Crewmitglieder verantwortungslos im Stich.
  • An Bord der mit 4200 Personen besetzten Costa Concordia spielte sich ein totales Drama mit über 30 Toten ab. Beim Unglück auf der Costa Allegra gab es weder Verletzte noch Opfer.
  • Da die Stromversorgung und damit auch die Klimaanlage ausfiel, beorderte der Allegra-Kapitän alle Passagiere auf die Außendecks.
Erfreulich sind die Meldungen, dass die Passagiere und die Crew der Costa Allegra wenigstens ein kaltes Frühstück erhielten. Sowohl der französische Thunfisch-Trawler versorgte spontan das manövrierunfähige Costa-Kreuzfahrtschiff, mittlerweile konnten auch Hubschrauber die Costa Allegra mit Satelitten-Telefone, Taschenlampen und frischen Lebensmitteln versorgen.
Wenn auch der erneute Zwischenfall auf einem Costa-Kreuzfahrtschiff glimpflich abgelaufen ist, muss doch auch im Vergleich zum Costa Concordia-Drama mit mehr als 4200 Personen an Bord die Frage gestellt werden, ob nicht auch der Trend zu einem Schiffsgigantismus die Kreuzfahrtbranche zerstören wird. Der derzeitige Imageschaden und auch die erneute Verunsicherung der Gäste sind auf alle Fälle ganz erheblich.

Kreuzfahrten – Costa Allegra wird nach Mahé abgeschleppt

Die italienische Reederei Costa Crociere hat ihren ursprünglichen Plan, die im Indischen Ozean havarierte, manövrierunfähige „Costa Allegra“ zur Seychellen-Insel Desroches abzuschleppen, geändert. Neues Ziel ist Mahé, die Hauptinsel der Seychellen. Diese Änderung ist aus den Überlegungen entstanden, dass die Sicherheitsbedingungen für die Landung und auch die Übernachtungsmöglichkeiten für die über 600 Passagiere auf der Mini-Insel nicht gegeben sind.

Je nach Wetterlage wird das Abschleppen 24 bis 36 Stunden ohne Strom bei tropischer Hitze von mindestens 30° durch Piratengebiet in Anspruch nehmen. Nun müssen die Passagiere noch einen Tag länger an Bord ausharren, bis sie auf der Hauptinsel ankommen und versorgt werden können. Danach werden die Passagiere ausgeflogen.

Der italienischen Reederei drohen nunmehr weitere Entschädigungszahlungen. Die G#äste haben aufgrund von Angst und Stress erheblichen Schaden erlitten und werden die Costa Crociere auf alle Fälle belangen und eine angemessene Entschädigung verlangen.

Kreuzfahrten – Reederei Costa Crociere steht vor dem AUS

Ob sich die italienische Reederei Costa Crociere nach einem erneuten Zwischen- und Unglücksfall nochmals erholen und in der Kreuzfahrtbranche weiterhin bestehen kann, muss sehr stark bezweifelt werden. Erst die Costa Concordia, nun die Costa Allegra! Was ist geschehen?
  • Am 13. Januar 2012 lief die Costa Concordia mit mehr als 4200 Personen an Bord vor der toskanischen Insel Giglio auf einen Felsen und kenterte. Bei diesem Unglück kamen 32 Menschen ums Leben. Der Kapitän Francesco Schettino Passagiere und Crew frühzeitig im Stich.
  • Am 27. Februar 2012 brach im Maschinenraum der 189 Meter langen Costa Allegra ein Feuer aus, das zwischenzeitlich allerdings gelöscht wurde. In keinem weiteren Bereich hat sich das Feuer ausbreiten können. Eine weitere Feuergefahr besteht nicht mehr.
  • Das Feuer zerstörte die komplette elektrische Anlage, lediglich die Notstromanlagen laufen noch, die für den Fu8nkverkehr und eine notdürftige Beleuchtung ausreichen. Doch Klimaanlagen, Küchen und Toiletten sowie die Schiffsschrauben sind außer Funktion.Das Kreuzfahrtschiff trieb ohne Stromversorgung 200 Seemeilen südlich der Seychellen, setzte unmittelbar einen Notruf ab.
  • Nach dem SOS-Ruf der Costa Allegra alarmierte die italienische Marine sämtliche Handelsschiffe in der Umgebung
  • An Bord der Costa Allegra befanden sich 636 Passagiere und 413 Crewmitglieder, für die nach Aussage der Reederei keine Gefahr bestand. Die Passagiere fanden sich umgehend an den äußeren Sammelstellen ein und verbrachten an Bord eine Horror-Nacht. Schock und Angst paarten sich. Glücklicherweise gab es weder Verletzte noch Opfer.
  • Zu dem Schrecken, das das Feuer im Maschinenraum verursachte, gesellt sich zwangsläufig noch die Angst vor Piraten-Angriffe. Nach Berichten befanden sich neun Militärangehörige im Auftrag der Anti-Piraten-Mission.
  • Zu dem ohne Stromversorgung vor den Seychellen treibenden Kreuzfahrtschiff sind mehrere Schiffe und auch per Flugzeug 14 Experten unterwegs. Noch vor Mitternacht traf an der Unglücksstelle der französische Fischtrawler „Trevignon“ ein, der die Sicherheit vor Ort und auch die Kommunikation absichert.
  • Am 28. 02. 2012 wird ein Hubschrauber mit frischen Lebensmitteln und Kommunikationsmitteln das „Horror-Schiff“ erreichen.
  • Der französische Hochsee-Fischtrawler wird das nach dem Brand manövrierunfähige italienische Kreuzfahrtschiff Costa Allegra zur nahe gelegenen Mini-Insel Desroches schleppen. Auf der südwestlich von Mahé gelegenen Insel Desroches sollten die mehr als 600 Passagiere aus 25 Ländern, die meisten aus Italien, Frankreich, Österreich – aber auch 38 deutsche, am Mittwoch von Bord gehen können und auf die Seychellen in Sicherheit gebracht werden.
  • Auf der winzigen Insel im Indischen Ozean gibt es erhebliche logistische Probleme; auch das einzige Hotel mit lediglich 20 Zimmern wird kaum alle Passagiere aufnehmen können.
  • Kapitän Giogio Moretti ist an Bord geblieben und leitet umsichtig alle erforderlichen Maßnahmen.
Derzeit kämpft die italienische Reederei Costa Crociere und der damit betroffene Mutter-Reedereikonzert „Carnival“ um ihren Fortbestand, muss unermessliche Schadensersatzansprüche abwehren, hohe Entschädigungen bezahlen, dem unmittelbaren Aktionskurs-Fall begegnen. Aber nicht nur die die materielle Lage des Konzerns steht auf der Kippe, viel schwerer wiegt der völlige Vertrauensverlust in die Costa-Kreuzfahrtschiffs-Flotte. Wer will noch eine Kreuzfahrt bei einer Reederei buchen, die innerhalb weniger Wochen durch Unfälle und Unglücke in die Schlagzeilen gerät!

Costa Crociere – Erneutes Unglück für die italienische Reederei Costa Corciere

Es sind gerade einmal sechs Wochen vergangen, dass es auf der Costa Concordia durch menschliches Versagen zu einer folgenschweren Tragödie kam, als sie vor der italienischen Küste nach einem Crash auf Grund lief und mindestens 25 Menschen ums Leben kamen. Nun hat die italienische Reederei ein weiteres Unglück ereilt. Die weltgrößte Kreuzfahrtreederei kämpft wegen des Unglücks seither mit rückläufigen Buchungen u8nd Passagierklagen.
Nun hat sich ein weiterer Zwischenfall ereignet. Nach einem Brand im Maschinenraum treibt die187 Meter lange Costa Allegra ohne Stromversorgung im Indischen Ozean vor den Seychellen. Glücklicherweise bestand aber für die 636 Passagiere und 413 Besatzungsmitglieder keine Gefahr. Das Feuer an Bord konnte zügig gelöscht werden. Schiffe sind zur Unglücksstelle unterwegs, um die Costa Allegra in den nächsten Hafen zu schleppen.