Corona-Pandemie trifft hart die Kreuzfahrtbranche

Exakte Zahlen liegen noch nicht vor, wie tief die Kreuzfahrtkonzerne in die roten Zahlen geraten sind. Sicherlich sind die Verluste bereits in mehrstellige Milliarden-Beträge angestiegen, und ein Ende ist keinesfalls abzusehen. Die Regierungen haben zwar die gesamte Kreuzfahrtindustrie noch nicht abgeschrieben, aber insgesamt halten sich nicht nur die Deutschen bei Urlaubsbuchungen zurück, so dass es nicht nur beim Faktor Kreuzfahrt, sondern insgesamt bei der Tourismusbranche einschneidende Veränderungen anbahnen.

Bereits ein Jahr ist vergangen, seit das Corona-Virus der Kreuzfahrtindustrie zunächst erhebliche Probleme bescherte, dann aber mit folgenden Monaten in erhebliche Notlage stürzte. Durch Terminverlegungen, Routenänderungen, Schiffs-Verkäufe, detaillierte Sicherheits- und Hygienesysteme und Quarantäne-Maßnahmen konnten die Reedereien und Konzerne allerdings die finanziellen Probleme nicht verhindern, stürzten immer stärker in die finanzielle Krise. Die gesamte Branche steckt in der Kritik und in kaum vorstellbarer Not.

In mehrerer Hinsicht ist die Kreuzfahrtbranche in Not geraten. Der weltweite Lockdown bracht das Kreuzfahrtgeschäft zum Erliegen, doch die Fixkosten bleiben weiterhin bestehen. Auch das Image der Kreuzfahrt wurde erheblich angekratzt. Der Eindruck, dass Kreuzfahrtschiffe ein idealer Nährboden für Infektionen sei, konnte auch durch detaillierte Informationen nicht gänzlich ausgeräumt werden. Auch Sonderangebote mit Schnäppchenpreise konnten die entstandenen Bedenken gegen eine Kreuzfahrt nicht wesentlich einschränken.

Wie lange die pandemiebedingte Pause noch anhalten wird, kann niemand voraussehen. Die Hoffnungen klammern sich an die Impfstrategie der einzelnen Länder, doch Lieferschwierigkeiten versetzen den Hoffnungen immer wieder einen beachtlichen Dämpfer.

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Autor: Peter

alter Seebär und Kreuzfahrer

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