Costa Kreuzfahrten – Maximale Sicherheit bei der Bergung der Costa Concordia

Das amerikanische Unternehmen Titan Salvage hat den Zuschlag für die Bergung der am 13. Januar 2012 havarierten Costa Concordia erhalten. Die Costa Concordia, die vor der italienischen Insel Giglio gestrandet ist, soll nun vier Monate nach der Havarie in einem Stück geborgen, schwimmfähig gemacht und in einen italienischen Hafen geschleppt werden. Der Plan sieht vor: Bergung des Schiffs in einem Stück, minimales Risiko, minimale Auswirkungen auf die Umwelt, Schutz der Wirtschaft und der Tourismusindustrie auf der Insel Giglio sowie maximale Sicherheit bei der Ausführung der Arbeiten, Reinigung des Meeresbodens sowie Erneuerung der maritimen Flora.
 
Die langwierigen Bergungsarbeiten werden in vier Stufen stattfinden. Zunächst soll das Wrack stabilisiert und eine Unterwasserplattform errichtet werden. An der einen Schiffsseite, die aus dem Wasser ragt, werden Senkkästen befestigt. Auf der Plattform werden danach zwei gewaltige Kräne montiert, die dann mit Unterstützung der mit Wasser gefüllten Senkkästen die Costa Concordia in eine aufrechte Lage bringen. Danach werden auch auf der gegenüber liegenden Schiffsseite Senkkästen befestigt, nach und nach entleert und dann mit Luft befüllt. Bei diesem Prozess wird das ausströmende Wasser gereinigt, um jegliche Verschmutzungen auszuschließen. Diese Mammutaktion wird voraussichtlich ein ganzes Jahr in Anspruch nehmen und voraussichtlich über 300 Millionen Euro verschlingen.
 
 
 
 
 
Werbung

Autor: Peter

alter Seebär und Kreuzfahrer

Schreibe einen Kommentar