Costa Kreuzfahrten – Verstärkung der Sicherheit an Bord der Costa-Kreuzfahrtschiffe

 

Mit sieben neuen Maßnahmen für noch mehr Sicherheit an Bord will Costa Kreuzfahrten das durch die Havarie der Costa Concordia angeschlagene Image wieder zurückgewinnen und setzt auf mehr Transparenz.

  • Auch Costa Kreuzfahrten hat sich dazu entscheiden, die international vorgeschriebene Seenotrettungsübung nicht nur im bisherigen Zeitfenster von 24 Stunden durchzuführen, sondern ab sofort noch vor Verlassen des Hafens. Bei dieser SNRÜ sind auch Schiffsoffiziere in Uniform anwesend, damit sich Passagiere direkt bei Fragen an diesen Personenkreis wenden können.

  • Costa Kreuzfahrten legt nun besonderen Wert darauf, dass alle Passagiere an dieser Sicherheitsübung teilnehmen und kontrolliert und überwacht die Anwesenheit durch die persönliche „Emergency Drill Card“, die der Gast einscannen lassen muss. Damit kann Costa Kreuzfahrten feststellen, welcher Gast die SNRÜ verpasst hat. Der abwesende Personenkreis wird dann aufgefordert, die SNRÜ am Folgetag zu absolvieren.

  • Als weitere vertrauensbildende Maßnahme hat die italienische Reederei auf ihrer Website die Ruprik „Lernen Sie Costa kennen“ eingeführt. Darin informiert Costa die Leser über Schiffswartungspläne, Sicherheitsinspektionen und Sicherheitsausbildung der Crew. Des weiteren wird Costa die Profile aller Costa-Kapitäne und leitenden Offiziere online stellen.

  • Mit dem neuen High Tech Safety Monitoring System überwacht Costa Kreuzfahrten nunmehr Position und Kurs der Costa-Kreuzfahrtschiffe und kann unerwartete Richtungsänderungen auf automatisiertem Wege schnell erfassen und entsprechend reagieren.

  • Nach dem neuen Brückenkommando-Modell werden alle Offiziere geschult. Dieses Modell zielt auf stärker team-orientierte Entscheidungsprozesse.Neben dem Kapitän beteiligen sich die anderen Teammitglieder an Manövern und wirken bei Entscheidungen mit.

  • Kapitän und Team tauschen sich nun vermehrt aus. Die Offiziere trainieren in besonderen Schulungsveranstaltungen, Vorschläge zum Navigationsplan einzubringen.

  • Um mögliche Ablenkungen zu minimieren, wird der Zugang zur Brücke noch stärker beschränkt. Lediglich Personen mit operativer Funktion dürfen beim Einlaufen in den Hafen bzw. bei geringer Sicht auf die Brücke.

Costa Kreuzfahrten vertraut darauf, dass durch die volle Transparenz das Vertrauen der Kunden wieder zurückgewonnen wird. Die Costa-Flotte wird ebenfalls weiter anwachsen. Im Oktober 2014 soll ein weiteres Mega-Kreuzfahrtschiff mit einer Kapazität für rund 5000 Gäste vom Stapel laufen. Für die Saison 2013 bietet Costa Kreuzfahrten insgesamt 250 Destinationen mit mehr als 2200 Ausflügen an, und in der gleichen Saison steht auch die 100-tägige Weltreise der Costa Deliziosa auf dem Reiseprogramm.

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Autor: Peter

alter Seebär und Kreuzfahrer

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