Kreuzfahrtumzug in heimische Gewässer

Die Kreuzfahrtunternehmen sind dabei, ihre Flotten in die heimatlichen Gewässer zurückzuführen.

Das Bonner Unternehmen Phoenix reisen hat bereits vier ihrer Hochseeschiffe zurückgebracht und den Werften für die Durchführung kleinerer Schönheitsreparaturen überstellt. Lediglich die MS Artania ist noch auf den Weltmeeren unterwegs und wird erst Ende Mai nach Bremerhaven zurückkehren können. Derzeit bemüht sich Kapitän Morten Hansen einen sicheren Hafen zu finden, um auftanken und erneut Lebensmittel an Bord nehmen zu können. Danach wird er versuchen, die Philippinen anzulaufen, um einen Großteil der Crew in ihre Heimat zurückzubringen.

Auch das Hamburger Kreuzfahrtunternehmen Hapag-Lloyd Cruises bringt die Flotte nach Hause zurück. Vier der fünf Hochseeschiffe werden Anfang Mai 2020 in Hamburg erwartet. Die MS Bremen bleibt allerdings vor Auckland (Neuseeland).

Die Werft Blohm+Voss wird auf den Expeditionsschiffen „Hanseatic nature“ und „Hanseatic inspiration“ die geplanten Reparaturarbeiten ausführen. Die „Europa 2“ und die „Europa“ werden dann am O`Swaldkai liegen.

Durch Eigeninitiative und dem Einsatz von Charterflügen konnte das Hamburger Kreuzfahrtunternehmen bereits alle Gäste in die Heimat zurückfliegen lassen.

Obwohl sich nunmehr keine Gäste mehr an Bord befinden, steht das Bordleben der in die Heimat zurückehrenden Crewmitglieder nicht still. Es werden an Bord Meetings abgehalten, kleinere Reparaturen durchgeführt und auch Seewachen sowie Inspektionsrunden absolviert. Damit die Crewmitglieder körperlich fit bleiben, haben  sich die Verantwortlichen ein ganz besonderes Fitnessprogramm ausgedacht. Auf der „Hanseatic nature“ legen alle Crewmiglieder täglich 28 Runden zu je 135 Metern, d.h. 3,8 Kilometer, auf Deck 9 gehend oder joggend zurück. Die Gesamtdistanz dieser Tagesleistungen entspricht der Reisedistanz der „Hanseatic nature“ von insgesamt 7.600 Seemeilen während der Rückkehr zum Heimathafen Hamburg.

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Autor: Peter

alter Seebär und Kreuzfahrer

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