MS Artania: Hoffnung auf Ende einer dramatischen Kreuzfahrt

Kapitän Morten Hansen an Bord eines Phoenix Schiffs
Kapitän Morten hält sprichwörtlich Ausschau nach einem Hafen

Nach 14-tägiger Quarantäne im Hafen der westaustralischen Stadt Fremantle konnte der 60-jährige im norwegischen Tromsø gebürtige und höchst erfahrene Kapitän Morten Hansen die MS Artania endlich auf Kurs Heimat bringen.

Ein erster Anlauf auf Bali, um dort indonesische Crewmitglieder in ihre Heimat entlassen zu können, scheiterte, doch konnte Morten Hansen einen ersten Zwischenstopp im Hafen von Manila realisieren. Da allerdings mehrere Kreuzfahrtschiffe mit gleichem Ziel in Manila ankerten, konnte das Vorhaben, die auf den Philippinen lebenden 236 Crewmitglieder, die für die Aufrechterhaltung des Schiffsbetriebs nicht mehr erforderlich waren, in ihre Heimat zu entlassen, zunächst nicht umgehend vollzogen werden. Erst am 1. Mai konnte schließlich die Mitglieder der Crew ausgeschifft werden.

Als nächsten Zwischenstopp plant Morten Hansen nunmehr den Hafen von Singapur an und hofft, am 5. Mai 2020 in Singapur einen technischen Stopp zur Aufnahme von Proviant und zum Bunkern  von Treibstoff einlegen zu können. Das nächste und letzte Reiseziel ist dann Bremerhaven, das Morten Hansen nach einer 10.000 Seemeilen langen Überfahrt voraussichtlich am 3. Juni erreichen wird.

Alle Besatzungsmitglieder und auch die Freunde des Bonner Unternehmen Phoenix Reisen drücken ihrem geschätzten Kapitän Morten Hansen alle Daumen, dass er rechtzeitig vor seinem Geburtstag am 10. Juni 2020 in seine Wahlheimat Österreich zurück sein und mit seiner Familie feiern kann.

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Autor: Peter

alter Seebär und Kreuzfahrer

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