Peter Deilmann – TRAUMSCHIFF-Sammelaktion für die Hochwasseropfer

Auf Initiative von Kapitän Andreas Greulich und der Mannschaft des „Traumschiffs“ DEUTSCHLAND startet die Reederei Deilmann eine Sammelaktion. Damit sollen Sofort-Hilfe-Maßnahmen für die Opfer der Flutkatastrophe in Deutschland finanziert werden. „Uns Seeleute macht es betroffen, wie die Menschen entlang der Elbe gegen das Wasser kämpfen. Da möchten wir ein Zeichen setzen. Zusammenhalten ist heute wichtiger denn je,“ erklärt der Thüringer Andreas Greulich (52), warum ihm die Initiative persönlich so am Herzen liegt.
An Bord werden Kapitän und Offiziere auf die dramatische Situation vor allem in Ostdeutschland und Teilen Ostbayerns hinweisen. Unter anderem soll bei den regelmäßig stattfindenden Galaveranstaltungen auf den Hilfsbedarf aufmerksam gemacht werden. Die Initiative wird begleitet von einer Online-Informations-Kampagne der Reederei. Für die Sofort-Hilfe-Maßnahmen wurde in Kooperation mit der Aktion Deutschland Hilft ein Spendenkonto eingerichtet.
Knapp 23 Billionen Liter Wasser sind in den verhängnisvollen Tagen auf Deutschland gestürzt. Meteorologen sagen, dass Deutschland eine Naturkatastrophe dieses Ausmaßes seit Jahrhunderten nicht erlebt hat. Es ist absehbar, dass die öffentlichen Mittel nicht ausreichen werden.
Die Aktion Deutschland Hilft ist ein Bündnis 22 deutscher Hilfsorganisationen, dessen Mitglieder akute Nothilfe für die vom Hochwasser betroffenen Menschen leisten. Die tätigen Bündnispartner sind unter anderem der Arbeiter-Samariter-Bund (ASB), Arbeiterwohlfahrt, Johanniter, Malteser sowie die Hilfsorganisationen Arche noVa und ADRA. Schirmherr der Organisation ist der ehemalige Bundespräsident Richard von Weizsäcker.
 
Die Aktion Deutschland Hilft engagiert sich u.a. in der Soforthilfe mit Sandsäcken, der Unterbringung in (Not-)Unterkünften, der Verpflegung der Flutopfer mit Trinkwasser und Essen, der Notfallbetreuung von Kindertageseinrichtungen sowie der Unterstützung bei Aufräumarbeiten: Hochdruckreiniger, Pumpen und Trockenaggregate kommen zum Einsatz; Schaufeln, Schrubber, Eimer, Schwämme, Handschuhe werden verteilt und Sachverständige helfen Schäden einzuordnen, um anschließend die Wiederaufbauarbeiten einzuleiten.
Auch andere Unternehmen können dem Beispiel folgen und eigene Spendenkonten in Kooperation mit der Aktion Deutschland Hilft einrichten, um so eine Welle möglichst breiter Unterstützung auszulösen.
 
Quelle: Deilmann Pressemitteilung v. 13.06.13
 
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Autor: Peter

alter Seebär und Kreuzfahrer

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