Rückschlag für AIDA Cruises

Auf den Vorfall auf der Roald Amundsen, Hurtigruten, hat die norwegische Regierung reagiert und weitere Kreuzfahrten in norwegischen Hoheitsgewässern verboten, um weitere Corona-Infektionen zu verhindern.

Betroffen von dem erneuten Verbot sind vor allem die Kreuzfahrtschiffe von TUI Cruises und AIDA Cruises betroffen, die im September wieder in die norwegischen Gewässer reisen wollten. Auch Fähren haben mittlerweile ihren Betrieb nach Oslo eingestellt, da die Passagiere ansonsten 14 Tage in Quarantäne müssten.

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Ausgenommen von dieser Regelung sind lediglich Schiffe, die mit einer Auslastung von 50% und maximal 200 Personen (inklusive Besatzung) fahren. So müssen die Reedereien abwarten, bis die norwegische Regierung eine neue Bewertung vornimmt und dann ggf. wieder Kreuzfahrten nach Norwegen zulässt.

Auch für AIDA Cruises bedeutet die erneute Entscheidung der norwegischen Regierung ein Rückschlag in seinen Planungen. Immer noch leidet das Unternehmen unter den Entscheidungen des italienischen Flaggenstaates , das zuletzt einen möglichen Neustart bis in den September verlegt hatte. Mit dem Verbot weiterer Küstenkreuzfahrten mit über 50% und über 200 Personen bis zum 1. November 2020 mehren sich erneut die Probleme für AIDA Cruises, das nunmehr zunächst auf Fahrten in die Fjorde und norwegischen Hoheitsgewässer verzichten muss. Wozu sich nun AIDA Cruises entscheidet, ob die Reederei eine Umroutung in die Ostsee vornimmt , bleibt abzuwarten.

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Autor: Peter

alter Seebär und Kreuzfahrer

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