Rückschlag für die Kreuzfahrt Branche

Die Besserwissser reiben sich zwar nicht die Hände, doch sie unterstreichen ihre Meinung, dass sie „es“ gewusst haben, dass „es“ ja so kommen musste. Wegen der Corona-Virus-Pandemie hatten die griechischen Behörden bereits im März alle Häfen für Kreuzfahrtschiffe gesperrt. Durch das von TUI Cruises vorgelegt Infektionsschutzkonzeptes durfte allerdings das Kreuzfahrtschiff „Mein Schiff 6“ mit 922 Gästen und nahezu 700 Crewmitgliedern ab der kretischen Hafenstadt Heraklion zu einer Kreuzfahrt auslaufen.

Doch das erhoffte Kreuzfahrt-Vergnügen wurde nach kurzer Dauer jäh unterbrochen. Im Hafen von Piräus legte die „Mein Schiff 6“ mit mehreren Corona-Infizierten an und muss nunmehr zunächst in Quarantäne bleiben.

Die griechischen Behörden ordneten umgehend den Corona-Test für alle an Bord befindlichen Personen an. Die zwölf positiv auf das Corona-Virus getesteten Besatzungsmitglieder wurden umgehend auf dem Kreuzfahrtschiff isoliert.

So muss erneut die Frage gestellt werden, ob der Neustart trotz eines detaillierten Infektionsschutzkonzeptes zu früh gekommen ist. Selbst wenn diese Frage nicht eindeutig beantwortet werden kann, bedeutet das Corona-Virus auf dem Kreuzfahrtschiff „ein Schiff 6“ einen erneuten Rückschlag für die gesamte Kreuzfahrt.

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Autor: Peter

alter Seebär und Kreuzfahrer

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