AIDA sticht wieder in See nach Corona

Nachdem die Flussreisen-Branche erste zaghafte Schritte zur Normalisierung unternommen hat, mit neuen detaillierten Hygiene- und Sicherheitskonzepten ihren Gästen wieder die gewohnte Sicherheit auf den Flussreisen vermittelt, erwacht nun auch die Kreuzfahrt-Branche mit neuem Hygienekonzept zum Leben. Die Kreuzfahrtindustrie erarbeitete gemeinsam mit den Hafenverwaltungen und deutsche Behörden ein neues Hygienekonzept. Damit soll alsbald der Neustart des Kreuzfahrtbetriebs realisiert werden.

Wie die Cruise Lines International Association jüngst mitteilte, wird die Wiederaufnahme des Kreuzfahrtbetriebs allerdings in drei Phasen erfolgen. Die ersten Ausfahrten der AIDA-Schiffe erfolgen mit einer angepassten Passagierkapazität. In der ersten Phase werden die Schiffe von Hamburg, Rostock, Kiel oder Bremerhaven allein mit Passagieren aus dem deutschsprachigen Raum an Bord auslaufen und nach maximal sieben Tagen wieder zum Starthafen zurückkehren. Die AIDA-Gäste erwartet an Bord ein vielfältiges Urlaubsprogramm, mehr Service für den Gast unter Beachtung aller gebotenen Hygienestandards und den Regeln zur Kontaktvermeidung. In der zweiten Phase sollen auch ausländische Häfen angefahren werden können. Schließlich sollen dann die Reedereien in der dritten Phase zur gewohnten Routengstaltung zurückkehren.

Unter dem Motto „Mit Sicherheit der schönste Urlaub“ informiert AIDA Cruises transparent und umfassend über die erweiterten Maßnahmen zum Schutz von COVID-19 (www.aida.de/sichererurlaub):

Als AIDA Familie tragen wir Verantwortung füreinander. Die Gesundheit unserer Gäste und Crew steht immer an erster Stelle. Deshalb gelten an Bord unserer Schiffe seit jeher hohe Hygiene- und Sicherheitsstandards, die über gesetzliche Vorgaben hinausgehen und die wir nun um zusätzliche Maßnahmen verstärkt haben. Wir sind sicher, dass Sie Verständnis für die Wichtigkeit haben und uns bei der Umsetzung unterstützen. Im Namen der gesamten AIDA Familie danken wir Ihnen herzlich für Ihre Hilfe und Ihr Vertrauen!“

A-ROSA setzt Restart auf der Rhône fort

A-ROSA konnte dank der Umsetzung eines speziell entwickelten Hygiene- und Gesundheitskonzepts erfolgreich in den Flussreiseneustart starten.

Vor ein paar Tagen konnte A-ROSA auch wieder Frankreich „erobern“ und mit einer Flussreise auf der Rhône nunmehr ihre Kussmundflotte auf alle europäischen Flüsse wieder zurückbringen.

Auf dieser ersten Frankreich-Flussreise konnte A-Rosa die neu entwickelten Konzepte einsetzen und erhielten von den Gästen ein sehr gutes Feedback. Gestartet wurde die Flussreise wieder in Lyon und brachte die Gäste wieder bis ans Mittelmeer nach Arles, wo die Passagiere die berühmten weißen Pferde und die Flamingos entdecken konnten.

Auf der Flussreise entlang der bisher geschätzten Routineroute konnten die Gäste wieder einen erholsamen Urlaub verbringen, bewunderten die Landschaften Südfrankreichs, die bunten Lavendelfelder, die wunderschöne Ardèche und auch einen ereignisvollen Rundgang durch Avignon.

Das speziell für die Flussreisen entwickelte Hygiene- und Gesundheitskonzept gewährleistete die Sicherheit und Gesundheit der Passagiere und Crew, unterstrich aber auch bei diesem „Praxistest“ wie wichtig ein konsequente Einhaltung der neuen Regelungen ist. Es genügt keinesfalls, allein auf die Einsicht aller Personen an Bord zu Vertrauen, stetige Kontrolle und konsequente Einforderung und Kontrolle sind wichtig und bringen dann auch den erhofften Erfolg.

Frankreich bestätigt Restart für A-ROSA

Die A-ROSA Flussschiff GmbH hat – wie berichtet – erfolgreich den Restart auf dem Douro mit dem Flussschiff A-ROSA Alva bestanden. Das ausgeklügelte Hygiene- und Gesundheitskonzept wurde dabei erfolgreich getestet. Nun haben auch die französischen Behörden den geplanten Neustart der Flussreisen in Frankreich nach Beendigung des gesundheitlichen Notstandes ab dem 11. Juli 2020 offiziell bestätigt.

Durch die positiven Erfahrungen mit dem verbindlichen Hygiene- und Sicherheitskonzept kann nun A-ROSA wieder Flussreisen auf Donau, dem Rhein, dem Douro und ab dem 11. Juli 2020 auch wieder in Frankreich anbieten. Alle Flussreisen werden aber mit einer unterschiedlichen Auslastung durchgeführt. Aufgrund von behördlichen Verordnungen und sich ständig verändernden Gegebenheiten in den einzelnen Ländern wird sich A-ROSA anpassen müssen und auch weiterhin hoffen, dass auch die Gäste die geänderten Bedingungen annehmen und damit zum erfolgreichen Weiterbestehen der Flussreisen beitragen.

Die Postschiffe der Hurtigruten sind wieder in Norwegen unterwegs

Sonnenuntergang auf Kreuzfahrt in Norwegen

Hurtigruten, der weltweit führende Anbieter von Expeditions-Seereisen, der seit 1893 in polaren Gewässern unterwegs ist, rechnet mit der Aufhebung der norwegischen Reisebeschränkungen zum 15. Juli 2020, so dass dann auch deutsche Gäste an Bord der berühmten Postschiffe die norwegische Küste erkunden können. Bereits im vergangenen Monat konnte Hurtigruten ihren norwegischen Gästen einen erfolgreichen Start der Seereisen anbieten. Mittlerweile fährt Hurtigruten den Linienbetrieb mit vier Schiffen bei reduzierter Kapazität und unter strengen Hygiene- und Sicherheitsmaßnahmen.

Nun plant Hurtigruten im August und September mit 14 von 16 Schiffen Reisen an der norwegischen Küste zwischen Bergen und Kirkenes durchführen. Bereits Ende September 2020 sollen dann bereits elf Postschiffe mit der „ schönsten Seereise der Welt“ ihre Gäste wieder erfreuen können.

Mit dem brandneuen Hybrid-Expeditionsschiff Fridtjof Nansen begeisterte die Reederei bereits am 26. Juni 2020 mit der ersten von sechs Seereisen mit Kurs auf die norwegische Küste.

Bereits in den zurückliegenden Jahren konnte Hurtigruten mit ihren Seereisen die klassischen Höhepunkte wie die Umrundung des Nordkaps, Einfahrten in den Geiranger- und den Trollfjord und Fahrten zur Inselgruppen der Lofoten ihre Gäste begeistern. Nun sollen auch wieder die deutschen Gäste mit dem Hybrid-Expeditionsschiff ab Hamburg die Reisen zu den norwegischen Fjorden erleben dürfen. Geplant sind Einfahrten zu neuen spektakulären Fjorde und der Besuch von Inseln, die abseits der ursprünglichen Hurtigruten-Route liegen.

Seit je her nimmt bei Hurtigruten die Gesundheit und Sicherheit der Gäste und Crew höchste Priorität ein. Die bisherigen umfassenden Hygiene- und Sicherheitsstandard wurden nunmehr durch neue Maßnahmen ergänzt, so beispielsweise durch eine reduzierte Gästekapazität, eine konsequente Abstandswahrung, strenge Hygieneprotokolle, Gesundheitskontrollen und Gesundheitsscreenings, häufige Temperaturmessungen an Bord. Auf der Grundlage von Reiserichtlinien der lokalen Regierung können allerdings Reiseroute und Ausflüge geändert werden.

Phoenix Reisen überzeugt mit neuem Hygiene- und Sicherheitskonzept für Flussreisen

Hygiene- und Sicherheitskonzept auf Phoenix Kreuzfahrten canvas

Mit Stand vom 29. Mai 2020 hat das Bonner Unternehmen Phoenix Reisen wichtige Informationen für ihre Gäste publiziert, die wir nachstehend unverändert übernehmen:

„Gerade in den heutigen Zeiten mit allen bestehenden behördlichen Auflagen und Vorgaben für das soziale Miteinander herrscht bei jeder noch so großen Vorfreude eine gewisse Unsicherheit, was das Reisen angeht, die wir Ihnen gern nehmen möchten. Wir sind uns der Verantwortung gegenüber unseren Gästen und der Schiffsbesatzung bewusst. Wir versichern Ihnen, dass wir gemeinsam mit unseren Reedereipartnern alles Erdenkliche tun, um Ihre Flusskreuzfahrt zu einem sicheren und wunderschönen Erlebnis werden zu lassen. Dies bedeutet neben der Umsetzung aller aktuellen behördlichen Vorgaben auch das Reisen mit reduzierter Gästezahl, um allen Gästen den gewohnten Komfort bieten zu können.

 Bereits vor Corona waren die Hygiene- und Sicherheitsstandards an Bord der Phoenix Schiffe hoch und wurden stets eingehalten. All unsere Partner wie auch wir sind mit den herrschenden Abläufen in Bezug auf die Hygiene und Sicherheit an Bord eines Schiffes bestens vertraut. Natürlich wurden alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auf die besondere Situation rund um Covid-19 mit Schulungen vorbereitet. Auch kommen alle Besatzungsmitglieder mit einem entsprechenden Gesundheitszeugnis an Bord.

 Die Freude am Reisen soll Ihnen bitte erhalten bleiben, dafür möchten wir sorgen. Eine Flusskreuzfahrt ist eine traumhafte Reiseform, auf die Sie sich mit aller Vorfreude und einigen aktuellen Hinweisen sehr gut vorbereiten können. Wir machen Sie heute mit wichtigen offiziellen Informationen vertraut, die für Ihre Voraborganisation wie auch den Ablauf an Bord und an Land zu beachten sind. Überdies erhalten Sie an Bord natürlich von Ihrer Phoenix-Kreuzfahrtleitung wie gewohnt auch weitere Informationen.

 Wir sind sicher, dass wir alle gemeinsam dazu beitragen, dass Sie wunderbare Tage an Bord verleben können.

 Wir freuen uns sehr, Sie bald an Bord begrüßen zu dürfen.
Willkommen an Bord! – Willkommen zu Hause!

Vor Ihrer Flusskreuzfahrt

• In Ihren Reiseunterlagen finden Sie alle wichtigen und interessanten Informationen zu Ihrer bevorstehenden Flusskreuzfahrt, die Ihre Vorfreude sicherlich steigern.
• Bitte beachten Sie, dass Sie nur an der Flusskreuzfahrt teilnehmen können, wenn Sie keine typischen Symptome der Covid-19-Erkrankung wie Erkältungserscheinungen, erhöhte Temperatur, o.ä. aufweisen. Sollten Sie derlei Symptome aufweisen, kontaktieren Sie bitte in Ihrem eigenen und dem Interesse Ihrer Mitmenschen Ihren Hausarzt sowie im Anschluss auch uns.
• Bitte denken Sie daran, geeigneten und genügend Mund-/Nasenschutz einzupacken, sowohl in Ihr Hand- wie auch Reisegepäck.


• Da es uns aufgrund der behördlichen Vorgaben zurzeit nicht möglich ist, Ihnen die Schiffsbibliothek zur Verfügung zu stellen, empfehlen wir Ihnen, persönliche Lektüre von zu Hause mitzunehmen.

Anreise / Einschiffung

• Falls Sie mit öffentlichen Verkehrsmitteln oder über Phoenix organisiert per Bus oder Flug anreisen, denken Sie bitte an passenden Mund-/Nasenschutz. Bitte orientieren Sie sich an den geltenden Richtlinien des jeweiligen Transportunternehmens bzw. der Fluggesellschaft.
• In Ihren Reiseunterlagen befindet sich ein Fragebogen zu Ihrem Gesundheitszustand und Ihrer Befindlichkeit, den Sie bitte erst am Tag der Einschiffung ausfüllen und vollständig ausgefüllt zum Schiff mitbringen.
• Die Einschiffungszeit wurde auf den Zeitraum von 14:00 Uhr bis 16:00 Uhr ausgeweitet, so dass alle Gäste bequem und stressfrei ihre Kabine beziehen können.
• Die Einschiffung erfolgt nach den behördlichen Vorgaben mit dem einzuhaltenden Mindestabstand und ggf. mit behördlich vorgegebenen weiteren Schutzmaßnahmen seitens der Besatzung.
• Bevor Sie an Bord gehen, erfolgt eine kontaktlose und schnelle Messung Ihrer Körpertemperatur und das sorgfältige Händedesinfizieren. Ist Ihre Körpertemperatur erhöht oder zeigen Sie andere typische Symptome ist die Schiffsleitung dazu verpflichtet, Ihnen zunächst die Einschiffung an Bord verweigern zu müssen.
• Nur gebuchte Gäste sowie die Besatzung dürfen das Schiff betreten. Schiffsbesuche sind während der Reise nicht erlaubt.
• Ihr Handgepäck nehmen Sie bitte selbst mit an Bord. Ihr weiteres Reisegepäck wird von der Besatzung am Griff desinfiziert und vor Ihre Kabinentür gestellt. Wir empfehlen Ihnen in diesem Zusammenhang für die sichere Beförderung von Ihrem Zuhause bis zum Schiff den Gepäckservice unseres Partners TeFra (Informationen liegen den Reiseunterlagen bei).

An Bord

• Sowohl Passagiere als auch Besatzungsmitglieder sind aufgrund der behördlichen Verordnungen verpflichtet, in öffentlichen Bereichen einen geeigneten Mund-/Nasenschutz zu tragen. Nach Erreichen Ihres Sitzplatzes im Innenbereich können Sie Ihre Maske gern ablegen. Auf den Außen- und Sonnendecks können Sie überall gern mit dem nötigen Mindestabstand ohne Maske die Aussicht genießen. Die Maskenpflicht gilt dort nur für die Besatzung.
• Hygiene- und Desinfektionsmaßnahmen werden im permanenten Rhythmus von der Besatzung durchgeführt, Handdesinfektionsständer stehen für Sie bereit.
• Zu Ihrer Information sind vorsorglich für einfachere Abläufe an Bord vorgegebene Streckenläufe ausgeschildert.
• Alle Phoenix Flusskreuzfahrtschiffe sind mit einer Belüftungs-/Klimaanlage ausgestattet, deren Systeme nicht miteinander verbunden sind. In den öffentlichen Bereichen sind die Klimaanlagen während der Reisen so eingerichtet, dass sie mit 100-prozentiger Außenluftzufuhr funktionieren, so dass keine Luft zirkuliert.
• Auch die Klimaanlage in den einzelnen Kabinen funktioniert mit 100 Prozent Außenluft. Diese Luft zirkuliert dann nur in der jeweiligen Kabine und kann nach persönlichem Bedarf aufgeheizt oder herabgekühlt werden. Die Filter der Klimaanlagen werden an jedem Aus-/Einschiffungstag gewechselt.
• Die öffentlichen Toiletten bleiben für die Dauer der Reise geschlossen. Bitte benutzen Sie die Toilette in Ihrer Kabine.
• Wir freuen uns, Ihnen unsere Wellnessangebote wie Friseur, Fitness und Massage sowie vorhandene Whirlpools weiterhin offerieren zu können. Bitte beachten Sie, dass die Nutzung nach erfolgter Voranmeldung an Bord ermöglicht wird.
• Geschultes Personal führt die obligatorischen Gesundheitschecks für Gäste und Besatzung durch und misst in regelmäßigen Abständen kontaktlos ihre Temperatur.
• An Bord stehen Covid-19-Schnelltests zur Verfügung, falls durch eventuelle Verdachtsfälle ärztliche Maßnahmen erforderlich werden.
• Um den behördlich vorgegebenen Mindestabstand einzuhalten, wird Ihnen für die Dauer Ihrer Flusskreuzfahrt ein fester Sitzplatz im Restaurant zugewiesen. Sie erhalten einen Zweiertisch, auf Wunsch auch einen Tisch für mehrere Personen. Wenn Sie mit bestimmten Personen gemeinsam am Tisch sitzen mögen, bitten wir um Ihre diesbezügliche Information bis spätestens 10 Tage vor Reiseantritt. Ihre Tischnummer erhalten Sie an Bord.
• Alle Mahlzeiten und Getränke in den Restaurants und Salons werden in gewohnt hohem Standard am Tisch serviert.
• Während Ihrer Flusskreuzfahrt können Sie auch ganz individuell und bequem in Ihrer Kabine die kulinarischen Leckereien der Speisekarte genießen. Hierfür steht Ihnen ein ständiger Kabinenservice zur Verfügung, der Ihnen während der Restaurantzeiten Speisen und auch Getränke von 07:00 – 24:00 Uhr direkt in die Kabine liefert. Natürlich liefern wir Ihnen ebenso gern auf Wunsch den Phoenix-Nachmittagskaffee/-Tee und den Phoenix-Mitternachtssnack in Ihre Kabine.
• Eine Reinigung Ihrer Kabine erfolgt wie gewohnt zwei Mal täglich in Ihrer Abwesenheit.
• In Ihrer Kabine finden Sie einen Spender für Handdesinfektion vor. Bitte nutzen Sie diesen regelmäßig beim Verlassen und Betreten Ihrer Kabine.
• Wir empfehlen Ihnen, Zahlungen an Bord, auch die Endabrechnung, bargeldlos per GiroCard oder Kreditkarte zu erledigen.

Ausflüge & Landgänge

• An Bord wie auch an Land freut man sich sehr auf Sie. Alle Flusskreuzfahrtenziele bieten viel Interessantes und Sehenswertes, das Sie erkunden können.
• Unser attraktives Ausflugsangebot können Sie bereits online vorab über „Mein Phoenix“ buchen.
• Während der jeweiligen Liegezeiten können Sie natürlich auch individuell lt. Bordinformation an Land gehen. Informationen und Tipps zu privaten Landgängen hält Ihre Phoenix-Kreuzfahrtleitung gern an Bord für Sie bereit.
• Auch für gebuchte Ausflüge gelten die geltenden Hygienevorschriften. Die maximale Teilnehmerzahl wird je nach Ausflug und Durchführbarkeit an Bord bekannt gegeben.
• Das Ihnen zur Verfügung gestellte Audiosystem für Ausflüge erhalten Sie in desinfiziertem Zustand, es verbleibt bis zum Ende der Kreuzfahrt bei Ihnen. Bitte geben Sie es vor der Ausschiffung am Abreisetag wieder ab.
• Bitte achten Sie an Land auf die behördlichen Vorgaben wie Mindestabstand und tragen, wo nötig, entsprechenden Mund-/Nasenschutz.
• Bitte reinigen Sie bei jeder Rückkehr an Bord Ihre Hände.

Wir sind sicher, dass Sie die Tage während Ihrer Flusskreuzfahrt genießen werden. Freuen Sie sich auf die typische Phoenix Atmosphäre mit allen Annehmlichkeiten und den gewohnt hohen Phoenix Standard.

Sämtliche Regelungen in diesem Hygienekonzept, die von den ausgeschriebenen Leistungsmerkmalen auf Ihrem gebuchten Schiff abweichen, richten sich nach den aktuellen behördlichen Vorgaben und gelten vorübergehend bis zur gesetzlichen Aufhebung. Änderungen werden tagesaktuell berücksichtigt und an Bord umgesetzt. Bitte beachten Sie, dass der Inhalt sich geringfügig von Schiff zu Schiff unterscheiden kann.“

(Quelle: Phoenix Reisen 20.05.2020)

Skepsis zur Kreuzfahrt Zukunft bleibt bestehen

Der Corona-Schock sitzt tief. Die Flussreisen-Branche hat sich zwar, nachdem das Auswärtige Amt von der Teilnahme an Kreuzfahrten mit Ausnahme von Flusskreuzfahrten innerhalb der EU bzw. Schengen mit besonderen Hygienekonzepten dringend abgeraten hatte, wieder langsam Fahrt aufgenommen, doch die Skepsis zur Kreuzfahrt-Zukunft bleibt bestehen.

Bei Flussreisen kann jederzeit bei aufkeimenden Virus-Verdachtsmomenten von Land aus ein Arzt zu Rate gezogen und Hilfen eingesetzt werden, doch auf Kreuzfahrten, die dann zum Teil tagelang auf den Weltmeeren unterwegs sind und keine spezielle medizinische Hilfe in Anspruch nehmen können, wird der Kunde noch einen ganze Weile verzichten müssen. Erst, wenn funktionale Medikamente und Impfstoffe zur Verfügung stehen, kann es zu einem langsamen Restart kommen.

Wenn überhaupt, werden wohl die großen Kreuzfahrtschiffe zunächst lediglich Kurzreisen anbieten. Ein weiteres Hindernis sind dann wohl auch die für die abgesagten ausgegebenen Gutscheine. Die Kunden werden diese Gutscheine für zukünftige Kreuzfahrten einlösen, und die Reedereien müssten sich mit den wenigen Einnahmen über den Bordverkauf begnügen.

Schwimmende Kleinstädte werden wohl erst einmal nicht sehr gefragt sein

Viele Experten gehen des weiteren davon aus, dass die „schwimmenden Kleinstädte“ bei Wiederaufnahme des Seereisebetriebs kaum in Anspruch genommen würden. Anfangs wird der Kundenkreis nicht mehr die Größe der einstigen Kreuzfahrten erreichen können.

Skeptiker der Kreuzfahrt-Branche bringen die derzeitige Situation auf den Punkt, indem sie sich sicher scheinen, dass das laufende und auch das nächste Jahr einen erheblichen Einbruch in die Kreuzfahrtindustrie bringen werden. Vielleicht werden die Kunden bei äußerst attraktiven Angeboten sich zur Rückkehr entscheiden. Pessimismus und Optimismus halten sich derzeit noch nicht die Waage, zumal versierte Virologen davon ausgehen, dass bis zum Einsatz eines wirkungsvollen Impfstoffen wahrscheinlich noch 18 Monate vergehen werden.

Kreuzfahrt: Lockerungen zielen auf einen Restart

Gibt es bald einen Restart für Kreuzfahrten nach Corona? canva.com
Restart für Kreuzfahrten

Eine Lockerungswelle bietet der Covid-19-Pandemie die Stirn. Doch werden diese für alle Kunden positive Nachrichten bereits dadurch getrübt, dass mit den Lockerungen beispielsweise einem Kirchgang und/oder einem Schulbesuch wieder eine Zurücknahme der lange ersehnten Erleichterungen einhergehen. Lockerungen mit verbindlichen Auflagen werden aber zum Teil nicht mehr so ernst genommen und erneute behördlich angeordnete Schließungen sind die Folge.

Urlauber freuen sich auf ihren Urlaub

Der Urlauber, der sich nach mehrmonatigen Beschränkungen auf den Antritt eines Urlaubs freut, verfolgt die ständig sich ändernden Ankündigungen der Anbieter und ist auf die Reisewarnungen ins Ausland seitens des Auswärtigen Amtes angewiesen. Wer demnach in diesem Sommer eine Reise ins Ausland antritt, entscheidet sich auf seine eigene Verantwortung. Wie verlautet, wird Deutschland beispielsweise eine erneute großangelegte Rückholaktion in diesem Jahr nicht mehr durchführen.

Reedereien bereiten sich vor

Ein Blick auf die Anbieter von Flussreisen und Kreuzfahrten zeigt, dass die Reedereien und Reiseveranstalter gewissenhaft die aktuellen Entwicklungen unter dem Aspekt des Wohls und der Sicherheit aller Gäste und Besatzungsmitglieder beobachten und bewerten und daher auch bereits angekündigte Änderungen auf die dynamisch fortschreitenden Entwicklung anpassen, die Durchführbarkeit von Fluss- und Seereisen neu bewerten und die erforderlichen Anpassungen vornehmen.

Gehen Kreuzfahrten wieder ab Ende Juli los?

Ein Blick auf die Informationen der einzelnen Reedereien und Unternehmen zeigt, dass die Durchführungen der maritimen Reisen voraussichtlich erst zum Ende des Monats Juli 2020 möglich sein dürfte. Derzeit wird noch an einem umfangreichen und detaillierten Hygiene- und Gesundheitskonzept gearbeitet, das dann für alle Gäste verbindlich sein wird. Alle Anbieter arbeiten derzeit intensiv an einem Konzept für die zeitnahe Wiederaufnahme des Fluss- und Seereisebetriebs. Abhängig ist aber der Restart von der Erreichbarkeit der Häfen und den ländereigenen detaillierten Reisebestimmungen.

Eine monatelange Odyssee findet in Bremerhaven ein glückliches Ende

MS Artania zurück in Bremerhaven. Ende einer Odyssee canva.com

Die MS Artania war das letzte Kreuzfahrtschiff, das nach einer am 22. Dezember 2010 begonnenen Weltreise nach äußerst belastender Quarantäne und emotionaler Irrfahrt den Heimathafen Bremerhaven am 8. Juni 2020 erreichte. Die Weltreise nahm durch die ausgebrochene Corona- Pandemie im März ihr bitteres Ende in Australien.

In Fremantle durfte die MS Artania anlegen, Notausschiffungen erfolgten, die an Corona erkrankten Gäste wurden in Krankenhäusern gebracht, zwei Passagiere und auch ein Crewmitglied fanden leider den Tod.

Erst am 18. April durfte die MS Artania nach Ende der behördlich angewiesenen und überwachten Quarantäne Fremantle verlassen und trat mit 8 Passagieren – die restlichen Passagiere waren bereits mit vier von Phoenix Reisen gecharterten Flugzeugen nach Hause geflogen worden – und 403 Besatzungsmitglieder unter der umsichtigen Leitung des norwegischen Kapitäns Morten Hansen am 18 April 2020 die Heimreise an. Am 23. April durften 50 Crewmitglieder die Heimreise antreten, im Hafen von Manila nochmals 200 Besatzungsmitglieder.

Phoenix Fans fiebern im Internet mit

Die Phoenix-Fangemeinde verfolgte im Internet diese emotionale Odyssee „ihrer“ MS Artania und nutzte alle erreichbaren Quellen, um dieses einmalige Rückreise verfolgen zu können. So konnten die Fans auf dem Screenshot des Schiffsradars erkennen, dass die MS Artania ein seltsames Manöver fuhr. Glücklicherweise war dies aber keine Rettungsübung und auch kein Notfall, sondern Kapitän Morten Hansen zeichnete mit der MS Artania ein Herz aufs Meer, um allen Müttern einen ganz besonderen Muttertagsgruß zu senden.

Mit ganz besonderer Umsicht kümmerte sich Morten Hansen um Besatzungsmitglieder und die 8 Gäste, ließ jeden Tag die Temperatur aller an Bord befindlichen Personen kontrollieren. Die Crew war damit beschäftigt, das Schiff in gutem Zustand zu erhalten, und die wenigen Gäste hatten alsbald eine tägliche Routine entwickelt.

Glückliches Ende einer Odyssee in Bremerhaven

Am 8. Juni 2020 fand nunmehr diese einmalige Odyssee das glückliche Ende in Bremerhaven, und Morten Hansen begrüßte den Heimathafen Bremerhaven mit den Worten. „Ich bin so froh, die Tränen sind fast geflossen.“ Die MS Artania fährt nun nach Emden in die Werft, und alle wünschen dem umsichtigen und erfahrenen Kapitän Morten Hansen eine gesunde Heimkehr zu seiner Familie in Österreich, um dort am 10. Juni seinen Geburtstag feiern zu können.

Sammelklage gegen Kreuzfahrtunternehmen

Nach den ersten Schockwellen, die die Öffentlichkeit erschütterten, geraten immer mehr Details über Vergehen und Nachlässigkeiten an die Öffentlichkeit.

So hat beispielsweise die australische Polizei gegen die Betreiberfirma eines Kreuzfahrtschiffes, die trotz mehrerer Corona-Verdachtsfälle mehrere Hundert Passagiere im Hafen von Sydney von Bord gehen ließ, Ermittlungen erhoben. Trotz eines geltenden Anlegeverbots soll ein Anlegen des Kreuzfahrtschiffes erlaubt gewesen sein und damit hätten auch nahezu 3000 Passagiere das Schiff verlassen.

Einige hundert Passagiere seien später positiv auf das Coronavirus getestet worden. Erhoben wird der Vorwurf, dass die Schiffsbesatzung den Behörden den tatsächlichen Gesundheitszustand der Passagiere und Crewmitglieder verschwiegen hätten. Dies scheint allerdings kein Einzelfall zu sein.

Wie verlautet, sollen 63 Passagiere der „Grand Princess“ eine Sammelklage gegen den Kreuzfahrtkonzern erhoben haben. Diese Klage beinhaltet den Vorwurf, dass die Hygienemaßnahmen an Bord mangelhaft gewesen seien und die Passagiere der Folgereise über diese Zustände an Bord nicht informiert wurden. Bemängelt werde außerdem, dass das Kreuzfahrtschiff, auf dem in der zuvor erfolgten Kreuzfahrt mehr als 100 Personen an Corona erkrankten, nicht intensiv genug gereinigt wurde, bevor die Gäste der Folge-Kreuzfahrt an Bord gelassen wurden.

Leinen los für die MS Karlsruhe

Wie ein Blitz hat die Corona-Pandemie auch bei den Passagierschiffen eingeschlagen. Monatelang musste auch das Passagierschiff MS Karlsruhe pandemiebedingt im Karlsruher Hafen vor Anker liegen. Für die „schneeweiße Botschafterin“ der badischen Metropole ist nunmehr glücklicherweise nach dem Lockdown eine neue Zeit angebrochen.

Bei neuen Sicherheits- und Hygienekonzepten kann die badische Botschafterin nunmehr den Gästen entschleunigende Stunden auf dem Rhein bescheren. Normalerweise haben auf der MS Karlsruhe 600 Fahrgäste Platz, doch die MS Karlsruhe muss sich nunmehr zunächst auf ihren Ausfahrten mit maximal 150 Fahrgästen mit nunmehr auch üppigen Platzverhältnissen begnügen. Jeder zweite Tisch ist mit Klebefolien für die Gäste gesperrt. Pfeile auf dem Boden markieren die erforderlichen Laufrichtungen des Einbahnsystems.

Um den monatelangen Ausfall aufzufangen und die dringend benötigten Gelder zu generieren, fungiert das Fahrgastschiff Karlsruhe von montags bis samstags abends in der Zeit zwischen 17 und 23 Uhr als Restaurant. Bis 22 Uhr gibt es warme Küche.