A-Rosa Restart mit umfangreichem Hygiene- und Gesundheitskonzeptes

Der Flussreisen-Anbieter A-ROSA bot bislang stets stilvolle 4-Sterne-Flussreisen auf den schönsten Flüssen Europas an. Abseits vom hektischen Alltag konnten die Gäste die modernen Metropolen Bratislava, Budapest und Wien sowie die atemberaubenden Landschaften rund um Donau, Rhein, Rhône Seine und Douro erleben.

Doch während des corona-bedingten Zwangsstopps bemühte sich das Unternehmen, ein ausgewogenes Hygiene- und Gesundheitskonzept zu erstellen, um möglichst zeitnah wieder die ausgesetzten Flussreisen aufnehmen zu können.

Vor wenigen Tagen hat nun A-ROSA Kreuzfahrten erfolgreich den Restart auf dem Douro bestanden. An Bord der A-ROSA Alva sollen sich allerdings lediglich ca. zwei Dutzend Gäste befunden haben. Getestet wurde an Bord ein ausgeklügeltes Hygiene- und Gesundheitskonzept. Mit dieser ersten Flussreise auf dem Douro lag die Flussreisebranche zwar noch in den „Babyschuhen“, doch nach diesem erfolgreichen Restart in Portugal wurden weitere Flussreisen auf Rhein und Donau durchgeführt.

Ein erstes Fazit des Unternehmens belegt, dass das erste Feedback recht positiv ausgefallen ist. Für die unmittelbare Zukunft plant A-ROSA Kreuzfahrten weitere Flussreisen, wenn auch mit einer reduzieren Auslastung. Für die Sicherheit der Gäste sind die Sitzgruppen mit Abstand eingerichtet. Unter Beachtung der Hygienevorschriften können sogar die Pools und Fitnessräume benutzt werden. Ausflüge finden in kleineren Gruppen statt. Die Gäste müssen sich darauf einstellen, dass aufgrund von behördlichen Verordnungen oder sich verändernden Gegebenheiten vor Ort zu Anpassungen kommen wird.

Kann man trotz Coronavirus noch eine Kreuzfahrt buchen?

Kann man aktuell eine Kreuzfahrt buchen?

Blick vom Mast auf den Ozean Foto von id23

Tagtäglich wird auch der Freund von Schiffsreisen mit Informationen überschüttet, dass die Kreuzfahrt durch die weltweite Ausbreitung des Coronavirus in einer tiefen Krise steckt. Kreuzfahrtschiffe müssen ständig ihre Routen ändern, können die geplanten Häfen zum Teil nicht mehr anlaufen, auch wenn es an Bord noch keine Infektionen gibt.

Jeder, der eine Kreuzfahrt derzeit plant, muss sich damit beschäftigen, wie groß das Risiko ist, sich auf einer Kreuzfahrt anzustecken. Jeder weiß, wie leicht Viren übertragen werden, wo Menschen auf engem Raum zusammenleben. Auf Kreuzfahrtschiffen kann es durchaus sehr rasch zu einer recht gefährlichen „Infektionsgemeinschaft“ kommen, selbst auch dann, wenn das ständige Händewaschen und auch die Benutzung von Desinfektionsmittel an Bord Pflicht ist.

Es ist derzeit eine nicht zu unterschätzende Tatsache, dass Reisende, die zu Beginn der Kreuzfahrt noch ohne Symptome sind, durchaus aber das Virus bereits weitertragen und andere Mitreisende anstecken können. Reedereien können leider ihre Gäste vor Antritt der Kreuzfahrt diesbezüglich nicht überprüfen, so dass derzeit – leider – jeder Gast sich des Risikos bewusst sein muss, sich während einer Kreuzfahrt mit dem Virus anzustecken.

Trotzdem werden bereits wieder Kreuzfahrten gebucht. Echte Kreuzfahrer lassen sich wohl auch nicht vom Corona Virus abschrecken. Aber ob eine Innenkabine trotz finanzieller Ersparnis heute noch eine Alternative ist? Wohl nur für die ganz Furchtlosen. Viele schreckt bereits die Vorstellung, während einer eventuellen Quarantäne bei einem eventuell neuen Ausbruch für Tage oder Wochen in eine Innenkabine ohne Fenster eingesperrt zu werden.