Kostendruck durch Corona

Kostendruck bei Reedereien

Unter der aktuellen Situation des Coronavirus leidet die Kreuzfahrtbranche enorm und ist gezwungen, Liquididäten zu sichern und Kosten zu senken, um die aktuelle Krise zu überstehen. Die Meldungen reißen nicht ab, dass diese erforderlichen Kostensenkungen sich immer mehr auf das Personal dieser Unternehmen auswirken. Die Unternehmen sehen sich daher gezwungen, starke Kosteneinsparungen im Bereich des Personals vorzunehmen. Dies soll durch Gehaltskürzungen ebenso gelingen wie auch durch Mitarbeiterbeurlaubungen.

Bereits vor Wochen hat die schwedische Reederei Stena Line die Entlassung von Hunderten Mitarbeiter angekündigt, da die Fährverbindungen weitgehend zusammengebrochen sind.

Auch an den weltgrößten Kreuzfahrtanbietern geht die Pandemie-Krise nicht spurlos vorbei. Auch hier sind es zu erheblichen Mitarbeiterentlassungen bzw. zur Versetzung in einen Zwangsurlaub gekommen sein.

Aber es gibt auch positive Meldungen von Kreuzfahrtunternehmen, die beispielsweise durch Stundung der Abzahlung von Kreuzfahrtschiff-Neubauten über eine ausreichende Liquididät bis zum 2. Quartal des Jahres 2021 verfügen und dadurch ohne neue Umsätze so lange durchhalten können.

Über AIDA Cruises wird berichtet, dass Teile der Mitarbeiter in Kurzarbeit geschickt und finanzielle Weichen für die Zukunft gelegt wurden. Zunächst konnte AIDA Cruises alles noch selbst finanzieren, doch nunmehr ist auch dieses Unternehmen auf Hilfe angewiesen.