Frankreich bestätigt Restart für A-ROSA

Die A-ROSA Flussschiff GmbH hat – wie berichtet – erfolgreich den Restart auf dem Douro mit dem Flussschiff A-ROSA Alva bestanden. Das ausgeklügelte Hygiene- und Gesundheitskonzept wurde dabei erfolgreich getestet. Nun haben auch die französischen Behörden den geplanten Neustart der Flussreisen in Frankreich nach Beendigung des gesundheitlichen Notstandes ab dem 11. Juli 2020 offiziell bestätigt.

Durch die positiven Erfahrungen mit dem verbindlichen Hygiene- und Sicherheitskonzept kann nun A-ROSA wieder Flussreisen auf Donau, dem Rhein, dem Douro und ab dem 11. Juli 2020 auch wieder in Frankreich anbieten. Alle Flussreisen werden aber mit einer unterschiedlichen Auslastung durchgeführt. Aufgrund von behördlichen Verordnungen und sich ständig verändernden Gegebenheiten in den einzelnen Ländern wird sich A-ROSA anpassen müssen und auch weiterhin hoffen, dass auch die Gäste die geänderten Bedingungen annehmen und damit zum erfolgreichen Weiterbestehen der Flussreisen beitragen.

Die Postschiffe der Hurtigruten sind wieder in Norwegen unterwegs

Sonnenuntergang auf Kreuzfahrt in Norwegen

Hurtigruten, der weltweit führende Anbieter von Expeditions-Seereisen, der seit 1893 in polaren Gewässern unterwegs ist, rechnet mit der Aufhebung der norwegischen Reisebeschränkungen zum 15. Juli 2020, so dass dann auch deutsche Gäste an Bord der berühmten Postschiffe die norwegische Küste erkunden können. Bereits im vergangenen Monat konnte Hurtigruten ihren norwegischen Gästen einen erfolgreichen Start der Seereisen anbieten. Mittlerweile fährt Hurtigruten den Linienbetrieb mit vier Schiffen bei reduzierter Kapazität und unter strengen Hygiene- und Sicherheitsmaßnahmen.

Nun plant Hurtigruten im August und September mit 14 von 16 Schiffen Reisen an der norwegischen Küste zwischen Bergen und Kirkenes durchführen. Bereits Ende September 2020 sollen dann bereits elf Postschiffe mit der „ schönsten Seereise der Welt“ ihre Gäste wieder erfreuen können.

Mit dem brandneuen Hybrid-Expeditionsschiff Fridtjof Nansen begeisterte die Reederei bereits am 26. Juni 2020 mit der ersten von sechs Seereisen mit Kurs auf die norwegische Küste.

Bereits in den zurückliegenden Jahren konnte Hurtigruten mit ihren Seereisen die klassischen Höhepunkte wie die Umrundung des Nordkaps, Einfahrten in den Geiranger- und den Trollfjord und Fahrten zur Inselgruppen der Lofoten ihre Gäste begeistern. Nun sollen auch wieder die deutschen Gäste mit dem Hybrid-Expeditionsschiff ab Hamburg die Reisen zu den norwegischen Fjorden erleben dürfen. Geplant sind Einfahrten zu neuen spektakulären Fjorde und der Besuch von Inseln, die abseits der ursprünglichen Hurtigruten-Route liegen.

Seit je her nimmt bei Hurtigruten die Gesundheit und Sicherheit der Gäste und Crew höchste Priorität ein. Die bisherigen umfassenden Hygiene- und Sicherheitsstandard wurden nunmehr durch neue Maßnahmen ergänzt, so beispielsweise durch eine reduzierte Gästekapazität, eine konsequente Abstandswahrung, strenge Hygieneprotokolle, Gesundheitskontrollen und Gesundheitsscreenings, häufige Temperaturmessungen an Bord. Auf der Grundlage von Reiserichtlinien der lokalen Regierung können allerdings Reiseroute und Ausflüge geändert werden.

Phoenix Reisen überzeugt mit neuem Hygiene- und Sicherheitskonzept für Flussreisen

Hygiene- und Sicherheitskonzept auf Phoenix Kreuzfahrten canvas

Mit Stand vom 29. Mai 2020 hat das Bonner Unternehmen Phoenix Reisen wichtige Informationen für ihre Gäste publiziert, die wir nachstehend unverändert übernehmen:

„Gerade in den heutigen Zeiten mit allen bestehenden behördlichen Auflagen und Vorgaben für das soziale Miteinander herrscht bei jeder noch so großen Vorfreude eine gewisse Unsicherheit, was das Reisen angeht, die wir Ihnen gern nehmen möchten. Wir sind uns der Verantwortung gegenüber unseren Gästen und der Schiffsbesatzung bewusst. Wir versichern Ihnen, dass wir gemeinsam mit unseren Reedereipartnern alles Erdenkliche tun, um Ihre Flusskreuzfahrt zu einem sicheren und wunderschönen Erlebnis werden zu lassen. Dies bedeutet neben der Umsetzung aller aktuellen behördlichen Vorgaben auch das Reisen mit reduzierter Gästezahl, um allen Gästen den gewohnten Komfort bieten zu können.

 Bereits vor Corona waren die Hygiene- und Sicherheitsstandards an Bord der Phoenix Schiffe hoch und wurden stets eingehalten. All unsere Partner wie auch wir sind mit den herrschenden Abläufen in Bezug auf die Hygiene und Sicherheit an Bord eines Schiffes bestens vertraut. Natürlich wurden alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auf die besondere Situation rund um Covid-19 mit Schulungen vorbereitet. Auch kommen alle Besatzungsmitglieder mit einem entsprechenden Gesundheitszeugnis an Bord.

 Die Freude am Reisen soll Ihnen bitte erhalten bleiben, dafür möchten wir sorgen. Eine Flusskreuzfahrt ist eine traumhafte Reiseform, auf die Sie sich mit aller Vorfreude und einigen aktuellen Hinweisen sehr gut vorbereiten können. Wir machen Sie heute mit wichtigen offiziellen Informationen vertraut, die für Ihre Voraborganisation wie auch den Ablauf an Bord und an Land zu beachten sind. Überdies erhalten Sie an Bord natürlich von Ihrer Phoenix-Kreuzfahrtleitung wie gewohnt auch weitere Informationen.

 Wir sind sicher, dass wir alle gemeinsam dazu beitragen, dass Sie wunderbare Tage an Bord verleben können.

 Wir freuen uns sehr, Sie bald an Bord begrüßen zu dürfen.
Willkommen an Bord! – Willkommen zu Hause!

Vor Ihrer Flusskreuzfahrt

• In Ihren Reiseunterlagen finden Sie alle wichtigen und interessanten Informationen zu Ihrer bevorstehenden Flusskreuzfahrt, die Ihre Vorfreude sicherlich steigern.
• Bitte beachten Sie, dass Sie nur an der Flusskreuzfahrt teilnehmen können, wenn Sie keine typischen Symptome der Covid-19-Erkrankung wie Erkältungserscheinungen, erhöhte Temperatur, o.ä. aufweisen. Sollten Sie derlei Symptome aufweisen, kontaktieren Sie bitte in Ihrem eigenen und dem Interesse Ihrer Mitmenschen Ihren Hausarzt sowie im Anschluss auch uns.
• Bitte denken Sie daran, geeigneten und genügend Mund-/Nasenschutz einzupacken, sowohl in Ihr Hand- wie auch Reisegepäck.


• Da es uns aufgrund der behördlichen Vorgaben zurzeit nicht möglich ist, Ihnen die Schiffsbibliothek zur Verfügung zu stellen, empfehlen wir Ihnen, persönliche Lektüre von zu Hause mitzunehmen.

Anreise / Einschiffung

• Falls Sie mit öffentlichen Verkehrsmitteln oder über Phoenix organisiert per Bus oder Flug anreisen, denken Sie bitte an passenden Mund-/Nasenschutz. Bitte orientieren Sie sich an den geltenden Richtlinien des jeweiligen Transportunternehmens bzw. der Fluggesellschaft.
• In Ihren Reiseunterlagen befindet sich ein Fragebogen zu Ihrem Gesundheitszustand und Ihrer Befindlichkeit, den Sie bitte erst am Tag der Einschiffung ausfüllen und vollständig ausgefüllt zum Schiff mitbringen.
• Die Einschiffungszeit wurde auf den Zeitraum von 14:00 Uhr bis 16:00 Uhr ausgeweitet, so dass alle Gäste bequem und stressfrei ihre Kabine beziehen können.
• Die Einschiffung erfolgt nach den behördlichen Vorgaben mit dem einzuhaltenden Mindestabstand und ggf. mit behördlich vorgegebenen weiteren Schutzmaßnahmen seitens der Besatzung.
• Bevor Sie an Bord gehen, erfolgt eine kontaktlose und schnelle Messung Ihrer Körpertemperatur und das sorgfältige Händedesinfizieren. Ist Ihre Körpertemperatur erhöht oder zeigen Sie andere typische Symptome ist die Schiffsleitung dazu verpflichtet, Ihnen zunächst die Einschiffung an Bord verweigern zu müssen.
• Nur gebuchte Gäste sowie die Besatzung dürfen das Schiff betreten. Schiffsbesuche sind während der Reise nicht erlaubt.
• Ihr Handgepäck nehmen Sie bitte selbst mit an Bord. Ihr weiteres Reisegepäck wird von der Besatzung am Griff desinfiziert und vor Ihre Kabinentür gestellt. Wir empfehlen Ihnen in diesem Zusammenhang für die sichere Beförderung von Ihrem Zuhause bis zum Schiff den Gepäckservice unseres Partners TeFra (Informationen liegen den Reiseunterlagen bei).

An Bord

• Sowohl Passagiere als auch Besatzungsmitglieder sind aufgrund der behördlichen Verordnungen verpflichtet, in öffentlichen Bereichen einen geeigneten Mund-/Nasenschutz zu tragen. Nach Erreichen Ihres Sitzplatzes im Innenbereich können Sie Ihre Maske gern ablegen. Auf den Außen- und Sonnendecks können Sie überall gern mit dem nötigen Mindestabstand ohne Maske die Aussicht genießen. Die Maskenpflicht gilt dort nur für die Besatzung.
• Hygiene- und Desinfektionsmaßnahmen werden im permanenten Rhythmus von der Besatzung durchgeführt, Handdesinfektionsständer stehen für Sie bereit.
• Zu Ihrer Information sind vorsorglich für einfachere Abläufe an Bord vorgegebene Streckenläufe ausgeschildert.
• Alle Phoenix Flusskreuzfahrtschiffe sind mit einer Belüftungs-/Klimaanlage ausgestattet, deren Systeme nicht miteinander verbunden sind. In den öffentlichen Bereichen sind die Klimaanlagen während der Reisen so eingerichtet, dass sie mit 100-prozentiger Außenluftzufuhr funktionieren, so dass keine Luft zirkuliert.
• Auch die Klimaanlage in den einzelnen Kabinen funktioniert mit 100 Prozent Außenluft. Diese Luft zirkuliert dann nur in der jeweiligen Kabine und kann nach persönlichem Bedarf aufgeheizt oder herabgekühlt werden. Die Filter der Klimaanlagen werden an jedem Aus-/Einschiffungstag gewechselt.
• Die öffentlichen Toiletten bleiben für die Dauer der Reise geschlossen. Bitte benutzen Sie die Toilette in Ihrer Kabine.
• Wir freuen uns, Ihnen unsere Wellnessangebote wie Friseur, Fitness und Massage sowie vorhandene Whirlpools weiterhin offerieren zu können. Bitte beachten Sie, dass die Nutzung nach erfolgter Voranmeldung an Bord ermöglicht wird.
• Geschultes Personal führt die obligatorischen Gesundheitschecks für Gäste und Besatzung durch und misst in regelmäßigen Abständen kontaktlos ihre Temperatur.
• An Bord stehen Covid-19-Schnelltests zur Verfügung, falls durch eventuelle Verdachtsfälle ärztliche Maßnahmen erforderlich werden.
• Um den behördlich vorgegebenen Mindestabstand einzuhalten, wird Ihnen für die Dauer Ihrer Flusskreuzfahrt ein fester Sitzplatz im Restaurant zugewiesen. Sie erhalten einen Zweiertisch, auf Wunsch auch einen Tisch für mehrere Personen. Wenn Sie mit bestimmten Personen gemeinsam am Tisch sitzen mögen, bitten wir um Ihre diesbezügliche Information bis spätestens 10 Tage vor Reiseantritt. Ihre Tischnummer erhalten Sie an Bord.
• Alle Mahlzeiten und Getränke in den Restaurants und Salons werden in gewohnt hohem Standard am Tisch serviert.
• Während Ihrer Flusskreuzfahrt können Sie auch ganz individuell und bequem in Ihrer Kabine die kulinarischen Leckereien der Speisekarte genießen. Hierfür steht Ihnen ein ständiger Kabinenservice zur Verfügung, der Ihnen während der Restaurantzeiten Speisen und auch Getränke von 07:00 – 24:00 Uhr direkt in die Kabine liefert. Natürlich liefern wir Ihnen ebenso gern auf Wunsch den Phoenix-Nachmittagskaffee/-Tee und den Phoenix-Mitternachtssnack in Ihre Kabine.
• Eine Reinigung Ihrer Kabine erfolgt wie gewohnt zwei Mal täglich in Ihrer Abwesenheit.
• In Ihrer Kabine finden Sie einen Spender für Handdesinfektion vor. Bitte nutzen Sie diesen regelmäßig beim Verlassen und Betreten Ihrer Kabine.
• Wir empfehlen Ihnen, Zahlungen an Bord, auch die Endabrechnung, bargeldlos per GiroCard oder Kreditkarte zu erledigen.

Ausflüge & Landgänge

• An Bord wie auch an Land freut man sich sehr auf Sie. Alle Flusskreuzfahrtenziele bieten viel Interessantes und Sehenswertes, das Sie erkunden können.
• Unser attraktives Ausflugsangebot können Sie bereits online vorab über „Mein Phoenix“ buchen.
• Während der jeweiligen Liegezeiten können Sie natürlich auch individuell lt. Bordinformation an Land gehen. Informationen und Tipps zu privaten Landgängen hält Ihre Phoenix-Kreuzfahrtleitung gern an Bord für Sie bereit.
• Auch für gebuchte Ausflüge gelten die geltenden Hygienevorschriften. Die maximale Teilnehmerzahl wird je nach Ausflug und Durchführbarkeit an Bord bekannt gegeben.
• Das Ihnen zur Verfügung gestellte Audiosystem für Ausflüge erhalten Sie in desinfiziertem Zustand, es verbleibt bis zum Ende der Kreuzfahrt bei Ihnen. Bitte geben Sie es vor der Ausschiffung am Abreisetag wieder ab.
• Bitte achten Sie an Land auf die behördlichen Vorgaben wie Mindestabstand und tragen, wo nötig, entsprechenden Mund-/Nasenschutz.
• Bitte reinigen Sie bei jeder Rückkehr an Bord Ihre Hände.

Wir sind sicher, dass Sie die Tage während Ihrer Flusskreuzfahrt genießen werden. Freuen Sie sich auf die typische Phoenix Atmosphäre mit allen Annehmlichkeiten und den gewohnt hohen Phoenix Standard.

Sämtliche Regelungen in diesem Hygienekonzept, die von den ausgeschriebenen Leistungsmerkmalen auf Ihrem gebuchten Schiff abweichen, richten sich nach den aktuellen behördlichen Vorgaben und gelten vorübergehend bis zur gesetzlichen Aufhebung. Änderungen werden tagesaktuell berücksichtigt und an Bord umgesetzt. Bitte beachten Sie, dass der Inhalt sich geringfügig von Schiff zu Schiff unterscheiden kann.“

(Quelle: Phoenix Reisen 20.05.2020)

Lust auf Kreuzfahrten scheint ungebrochen

Viel Wochen sind nunmehr vergangen, seit die Corona-Pandemie wie ein Blitz in die Welt der Kreuzfahrten eingeschlagen hat und nach vielen Jahren fortwährender Expansion zum absoluten Stillstand geführt hat.

Einige Flussreisen-Anbieter haben zwar zunächst mit einem zögerlichen Restart begonnen und auch die großen Reedereien blicken hoffnungsvoll auf die kommende Zeit nach der Pandemie. Die Buchungen für Kreuzfahrten haben ebenfalls wieder zugenommen, obwohl kein Zeitpunkt der Wiederaufnahme eines Regelbetrieb mit Sicherheit festgelegt werden kann. Die anscheinend gute Buchungslage scheint zu bestätigen, dass die Lust der Deutschen auf Kreuzfahrt ungebrochen ist. Anscheinend wird schon fleißig für 2021 gebucht.

Rücksprachen mit den Werften zeigen, dass diverse Reedereien ihren unglaublichen Appetit auf Wachstum längst gezügelt haben, so dass davon ausgegangen werden muss, dass sich Neubestellungen von Kreuzfahrtschiffen an die Entwicklung anpassen müssen und auch werden.

Buffets & Co sind Opfer der Pandemie

Buffets werden bis auf Weiteres der Pandemie zum Opfer fallen und auch an die Abstandsregelungen und das Tragen eines Mundschutzes werden sich die Gäste eine Weile halten müssen. Neue Sicherheits- und Hygienekonzepte werden künftig zum Schiffsalltag zählen.

Bei einem Restart wird sicherlich alles, was die Buffets betrifft, limitiert. Auf das ständige Säubern und Desinfizieren der Außen- und Treppenbereiche sowie aller öffentlichen Bereiche wird ebenfalls Aufmerksamkeit geschenkt. Die neuen Sicherheits- und Hygienekonzepte werden im Detail alles berücksichtigen, damit die Sicherheit und das Wohlbefinden der Gäste gewährleistet ist. Nicht alle erforderlichen Details können im vorhinein geplant werden, da die Redereien auch im besonderen abhängig von den Vorschriften in den verschiedenen Ländern abhängig sind. Trotz aller Bechränkungen bleibt die Lust der Gäste und Reedereien auf Kreuzfahrten ungebrochen.

Kreuzfahrt: Lockerungen zielen auf einen Restart

Gibt es bald einen Restart für Kreuzfahrten nach Corona? canva.com
Restart für Kreuzfahrten

Eine Lockerungswelle bietet der Covid-19-Pandemie die Stirn. Doch werden diese für alle Kunden positive Nachrichten bereits dadurch getrübt, dass mit den Lockerungen beispielsweise einem Kirchgang und/oder einem Schulbesuch wieder eine Zurücknahme der lange ersehnten Erleichterungen einhergehen. Lockerungen mit verbindlichen Auflagen werden aber zum Teil nicht mehr so ernst genommen und erneute behördlich angeordnete Schließungen sind die Folge.

Urlauber freuen sich auf ihren Urlaub

Der Urlauber, der sich nach mehrmonatigen Beschränkungen auf den Antritt eines Urlaubs freut, verfolgt die ständig sich ändernden Ankündigungen der Anbieter und ist auf die Reisewarnungen ins Ausland seitens des Auswärtigen Amtes angewiesen. Wer demnach in diesem Sommer eine Reise ins Ausland antritt, entscheidet sich auf seine eigene Verantwortung. Wie verlautet, wird Deutschland beispielsweise eine erneute großangelegte Rückholaktion in diesem Jahr nicht mehr durchführen.

Reedereien bereiten sich vor

Ein Blick auf die Anbieter von Flussreisen und Kreuzfahrten zeigt, dass die Reedereien und Reiseveranstalter gewissenhaft die aktuellen Entwicklungen unter dem Aspekt des Wohls und der Sicherheit aller Gäste und Besatzungsmitglieder beobachten und bewerten und daher auch bereits angekündigte Änderungen auf die dynamisch fortschreitenden Entwicklung anpassen, die Durchführbarkeit von Fluss- und Seereisen neu bewerten und die erforderlichen Anpassungen vornehmen.

Gehen Kreuzfahrten wieder ab Ende Juli los?

Ein Blick auf die Informationen der einzelnen Reedereien und Unternehmen zeigt, dass die Durchführungen der maritimen Reisen voraussichtlich erst zum Ende des Monats Juli 2020 möglich sein dürfte. Derzeit wird noch an einem umfangreichen und detaillierten Hygiene- und Gesundheitskonzept gearbeitet, das dann für alle Gäste verbindlich sein wird. Alle Anbieter arbeiten derzeit intensiv an einem Konzept für die zeitnahe Wiederaufnahme des Fluss- und Seereisebetriebs. Abhängig ist aber der Restart von der Erreichbarkeit der Häfen und den ländereigenen detaillierten Reisebestimmungen.

Mit Zuversicht zum Kreuzfahrt Restart

Wer einmal positiv vom „Kreuzfahrtvirus“ infiziert wurde, lässt sich die Hoffnung auf ein glückliches Comeback der Kreuzfahrt-Erlebnisse nicht nehmen. Bevor die Covi-19-Pandemie die blühende Kreuzfahrtbranche zum Stillstand zwang, beherrschte eine Euphorie, die Buchungszahlen und ein nahezu ausufernder Schiffsneubau alle Beteiligten und Verantwortlichen. Die einst überschaubaren Kreuzfahrtschiffe mutierten zu gewaltigen Kleinstädten, die Ausstattungen überschritten nie zuvor bekannte Technologien und die Passagierzahlen nagten bald an der 6000-Grenze. Ein gigantisches Wachstum der modernen Mega-Kreuzfahrtschiffe ließ die Verantwortlichen zu Jubelstürmen hinreißen, denn trotz enorm gestiegener Reisepreise blieben Kreuzfahrten nicht mehr einer exklusiven Bevölkerungsschicht vorbehalten, sondern bildeten einen Massenmarkt.

Die Covid-19 Pandemie bringt die Branche zum Erliegen

Dann aber platzte zu Beginn des Jahres 2020 die „Bombe“. Die Covid-19-Pandemie bedrohte die gesamte Kreuzfahrtbranche mit einer gewaltigen Pleite, zwang sie zum Stillstand; Bilder von Kreuzfahrtschiffen, die auf den Weltmeeren auf der Suche nach einem sicheren Hafen herumirrten prägten sich ebenso in das Bewusstsein ein als auch die Berichte über die Folgen der für Kreuzfahrtschiffe behördlich angeordneten Quarantänen.

Nach diesem beispiellosen Absturz verbunden mit riesigen Kosten wurde allerdings die Hoffnung auf ein Wiedererstarken keinesfalls ausgelöscht. Mit Rückzahlungen, Gutscheinen und neuen Angeboten keimte auch die Zuversicht auf einen baldmöglichen Restart auf. Ermutigend ist sicherlich auch die Feststellung, dass nahezu lediglich ein Drittel der Kreuzfahrtgäste, die ein Reise gebucht hatten und von den unvermeidbaren Absagen der Kreuzfahrten betroffen wurden, ihr Geld nicht zurück verlangten, sondern einen kleinen Beitrag zur Liquididätssicherung der Kreuzfahrtanbieter leisteten und damit auch ihre Verbundenheit zum Anbieter dokumentierten.

Kreuzfahrten lassen sich nicht unterkriegen

Die gewaltigen Anstrengungen zur Verbesserung der Sicherheits- und Hygienemaßnahmen führten bereits zu positiven Buchungstrends. Der durch die Pandemie ausgelösten Starre folgte – wenn auch mit kleinen Schritten – eine Zuversicht. Eines ist aber auch auf alle Fälle klar. Das bisher bewohnte Kreuzfahrt-Erlebnis wird es nicht mehr geben. „Social Distancing“ wird bei einer Wiederaufnahme des Kreuzfahrt-Betriebs bleiben müssen. Liebgewonnene Gewohnheiten müssen einem Sicherheits- und Hygienekonzept weichen. Ein Händeschütteln mit dem Kapitän wird ebenso der Vergangenheit angehören, wie Unterhaltungs- und Ausflugsangebote für größere Gruppen. Doch die Gäste werden diese Einschränkungen akzeptieren.

Kleine Brötchen für die Kreuzfahrtbranche

Die Corona-Pandemie hat die bislang verwöhnte Kreuzfahrtindustrie zum Erliegen gebracht. Die verschiedenen Redereien gaben zwar ganz verschiedene Verschiebungen für eine Wiederaufnahme des Seereisebetriebs an, mussten aber die recht knapp bemessenen Zeiträume stetig verlängern.

Niemand kann derzeit mit Sicherheit prognostizieren, wann tatsächlich die Fluss- und Seereisen wieder in sichere Gewässer gelangen können. Bekannt werden die intensiven Bemühungen beispielsweise von Flussreiseanbietern, durch eine Überprüfung und Neuorientierung der detaillierte Hygiene- und Gesundheitsmaßnahmen , die sich an den Vorgaben des RKI orientieren, auf einen Restart vorzubereiten.

Der Stillstand verschlingt Millionen, die stetig wachsenden Verluste steigen drastisch an. Sicher ist wahrscheinlich, dass die gesamte Kreuzfahrtbranche aus der Corona-Pandemie stärker als zuvor zurückkommen wird, allerdings mit einer Vielzahl von Änderungen.

Massentourismus wird abgespeckt

Angenommen wird, dass der bisherige Schiffsmassentourismus nur abgespeckt Fahrt aufnehmen wird. Da künftig auch auf den Fluss- und Kreuzfahrtschiffen die dringend erforderlichen Abstandsregeln eingehalten werden müssen, werden bisher gewohnte Menschenmassen auf Schiffen wesentlich reduziert. Dies kann und wird auf den kleineren Flussschiffen wesentlich besser gelingen als auch den „schwimmenden Kleinstädten“.

Neue Zielgebiete in der Nähe

Überlegungen konzentrieren sich derzeit auch auf neue Zielgebiete . „Warum in die Ferne schweifen, …“! Deutschlands Inselwelten und auch die ganz verschiedenen Uferlandschaften mit den Anrainern sind doch auch attraktiv und bergen einen attraktiven Zauber in sich.

Umstellungen wird es aber auch nicht nur bei den Zielführungen geben. Da beispielsweise die verschiedenen Büfetts als Virenschleudern verrufen sind, muss es international verbindliche Vorschriften und Regelungen geben, um die Sicherheit der Gäste und auch der Crewmitglieder zu gewährleisten.

Gäste benötigen mehr Zeit und Geduld

Darüber sind sich die Experten ebenfalls sicher: Passagiere werden in der Zukunft erheblich mehr Zeit und Geduld bei der Einschiffung aufbringen, denn die Gesundheitskontrollen benötigen Zeit. Doch der Gast wird sich rasch an die neuen Sicherheits- und Gesundheitsmaßnahmen gewöhnen. Die anfänglichen Skepsis wird zur neuen Normalität werden, so dass die strengeren Standards baldmöglichst zu gewohntem Tourismusbetrieb werden.

Hygiene und Sicherheitskonzepte auf Flusskreuzfahrten

Was sich nach Corona bei Flusskreuzfahrten ändern muss canva

Auch derr Flusskreuzfahrtbranche ist die gesamte Kundschaft weggebrochen. Fieberhaft arbeiten die Verantwortlichen an neuen Sicherheitskonzepten, die bei der Wiederaufnahme der Flusskreuzfahrten nach der Pandemie greifen müssen, um die Sicherheit der Besatzungsmitglieder und aller Gäste garantieren zu können. Es bleibt abzuwarten, mit welchen detaillierten Vorsichts- und Hygienemaßnahmen die Verantwortlichen aufwarten werden, damit das Flussreisegeschäft wieder angekurbelt werden kann.

Abstandsregeln und zwei Essenszeiten

Im besonderen werden die Veranstalter darauf achten müssen, auf einen besseren Abstand der Gäste zu achten. Statt einer gemeinsamen Essenszeit werden auf den Flusskreuzfahrtschiffen sicherlich zwei Essenszeiten angeboten.

Geringere Auslastung und Gesundheitsfragebogen

Des weiteren wird von einer 100%-igen Auslastung der einzelnen Flussschiffe Abstand genommen werden müssen.

Es bleibt noch abzuwarten, wie ganz besondere Hygienemaßnahmen greifen müssen, um die Sicherheit aller an Bord zu garantieren. Vielleicht werden alle Gäste rechtzeitig vor Antritt einer Flussreise einen detaillierten Gesundheitsfragebogen erhalten, den sie dann bei der Einschiffung vorlegen müssen. Inwieweit es vor Betreten der Flussschiffe zu Körpertemperaturmessungen kommt, bleibt ebenso abzuwarten.

Hygiene an Bord

An Bord werden die Verantwortlichen sicherlich die bisherigen Hygienemaßnahmen verstärken und auf alle Fälle prophylaktische Desinfektionsmaßnahmen in Form von Desinfektionsgeräten bereit stellen.

Es ist auch davon auszugehen, dass die täglichen Reinigungs- und Desinfektionszyklen in allen Bereichen der Flussschiffe ausgeweitet werden. So werden die Gäste vermehrt an verschiedenen Stellen des Flussschiffes, nicht nur in den Kabinen und vor den Restaurants, auf regelmäßiges Händewaschen und Desinfektion der Hände hingewiesen.

In welcher Art und Weise die wichtigen Abstände der Gäste beispielsweise auf den Decks und den Treppenbereichen gewährleistet werden können, bedarf weiterer Überlegungen und Entscheidungen.

Alle Überlegungen und Entscheidungen hängen aber davon ab, inwieweit die betreffenden Länder, in den Flussreisen durchgeführt werden könnten, erhebliche Fortschritte im Kampf gegen das Corona-Virus erzielen können.

Planungsspiele vor Wiederaufnahme von Kreuzfahrten

Was muss getan werden damit Kreuzfahrten nicht zum Gesundheitsrisiko werden
Planungsszenarien bei den Reedereien

Derzeit dringen immer mehr Informationen an die Öffentlichkeit, wie sich die verschiedenen Reedereien auf eine kurzfristige Wiederaufnahme der Kreuzfahrten vorbereiten. Alle Planungen sind zunächst aber nur Planungsspiele, die dann greifen sollen, wenn zu einem gewünschten Zeitpunkt die gesamte Kreuzfahrtbranche wieder aufatmen und das Seereisegeschäft wieder aktivieren kann.

Volle Schiffe wird es nicht geben

Eine Entscheidung scheint sich durchzusetzen, dass die Passagierkapazitäten an Bord der Kreuzfahrtschiffe zunächst nur zu einem Bruchteil ausgenutzt werden. Um größere Menschenansammlungen bei der Einschiffung zu vermeiden, scheint die Planung sich auf eine zeitlich gestaffelte Einschiffung einzustellen.

Hygienestandards müssen erst entwickelt werden

Zu den erforderlichen Hygienemaßnamen gibt es derzeit noch ganz verschiedene Planungsansätze. Mit Fragebögen werden vielleicht die Gäste in Bezug auf Corona-relevante Symptome überprüft. An Bord muss gewährleistet sein, dass erforderliche Hygienemaßnahmen vorgeschrieben, eingehalten und ständig überprüft werden. Neben dem Hinweis auf Desinfektion der Hände beispielsweise muss die Schiffsbesatzung angehalten sein, in kurzen Abständen alle durch Gäste und Besatzungsmitglieder häufig berührte Oberflächen zu säubern und zu desinfizieren.

Selbstbedienung war gestern

Selbstbedienung wird auf alle Fälle der Vergangenheit angehören. Es wird keine leichte Aufgabe sein, Lösungen für das morgendliche Frühstück zu finden, wenn das bislang gewohnte Buffet mit Selbstbedienung ausfällt.

Essensitzungen, Shows und Landausflüge

In die Planungsspiele werden auch Lösungsmöglichkeiten einbezogen werden, wie eine Sitzordnung bei den abendlichen Shows gewährleistet, dass eine Virus-Ansteckung vermieden werden kann. Gezielte Überlegungen müssen auch erfolgen, ob und wenn wie Landausflüge gestaltet werden, um die Sicherheit der Gäste zu gewährleisten.

Es muss davon ausgegangen werden, dass die Reedereien rechtzeitig vor einer möglichen Wiederaufnahme des Kreuzfahrtbetriebs detaillierte und verbindliche Aussagen zu den neuen Verhaltens- und Hygieneregeln publizieren.

Die gesamte Problematik wird aber nur dann aufgelöst werden, wenn es einen Impfstoff gegen Covid-19 gibt.