Auftragsbücher der Werften sind gut gefüllt

Die Corona-Krise hat auch die Reedereien hart getroffen, und es wird sich in naher Zukunft zeigen, wie die einzelnen Reedereien sich aus den Liquiditätsengpässen befreien können. Einerseits wird in den Medien davon berichtet, wie einzelne Reedereien ihre „alten“ Schiffe abstoßen bzw. bereits zur Verschrottung gebracht haben. Andererseits wird berichtet, dass in den nächsten sechs Jahren nahezu 40 neue Luxusliner in den Dienst gestellt werden.

Nicht alle Kreuzfahrt-Fans waren über die Entwicklung der letzten Jahre begeistert, wenn neue Kreuzfahrtschiffe, die die maritime Bühne betraten, Passagierzahlen aufwiesen, die bereits die 6000-Marke überschritten. Mancher meldete seine zweifel an, ob dieser maritime Massentourismus tatsächlich noch das richtige und individuelle Kreuzfahrterlebnis bieten könne.

Glücklicherweise hat sich nun aber auch ein Umdenken eingestellt. Die Fans der kleinen Kreuzfahrtschiffe dürfen sich freuen. Die Zahl der vorgenannten Neubauten beinhaltet auch eine überraschende Anzahl an Kreuzfahrtschiffe im dreistelligen Passagierbereich. Der Vorteil der kleineren Kreuzfahrtschiffe liegt auf der Hand. Die Reisen auf den „Großen“ sind zwar bisweilen weitaus günstiger, aber die „Kleinen“ bieten auch ganze besondere Routen an, die den „Großen“ verborgen bleiben.