Riesenwellen töten zwei Kreuzfahrer

Das zyprische Kreuzfahrtschiff „Louis Majesty“ befand sich mit 1350 Passagieren und 580 Besatzungsmitgliedern auf einer Kreuzfahrt im westlichen Mittelmeer und war auf dem Weg von Barcelona nach Genua, als rund 130 Kilometer nordöstlich von Barcelona drei acht Meter abnormal hohe Wellen gegen den Luxusliner prallten und die Scheiben eines Salons zertrümmerten, was an Bord zunächst ein riesiges Chaos auslöste. Ein Deutscher und ein Italiener klamen bei diesem Unglück ums Leben, 14 weitere Passagiere wurden verletzt.

Aus eigener Kraft konnte das beschädigte Kreuzfahrtschiff seine Fahrt fortsetzen und am Abend des Unglückstages in Barcelona einlaufen. Dort wurden die Verletzten umgehend in eine Klinik gebracht, so auch eine 62-Jährige, deren beide Beine gebrochen waren.

Die spanishen Behörden haben die Ermittlungen aufgenommen. Bekannt ist, dass zum Zeitpunkt des Unglücks im betroffenen Gebiet ein Sturm mit Windgeschwindigkeiten über 100 Stundenkilometer wütete.