Kreuzfahrten im Würgegriff der Covid-19 Pandemie

Nun sind bereits viele Monate vergangen, dass die gesamte Kreuzfahrtbranche in der tiefsten Krise seit ihrem Bestehen steckt. Nicht nur die Kreuzfahrtfans sehnen endlich die Corona-Pandemie herbei. Doch die Wissenschaftler aus vielen Nationen sind sich einig, dass sich alle wahrscheinlich noch mindestens zwei Jahre gedulden müssen.

Jeder muss sich damit abfinden, dass das Virus nicht plötzlich verschwindet und alle Beteiligten damit leben müssen. Die Reedereien haben sich im besonderen bemüht, durch detaillierte Sicherheits- und Hygienekonzepte einen Restart zu ermöglichen. Teilweise haben einzelne Kreuzfahrtschiffe dies ersten Test auch Bestanden. Die Passagiere haben sich mit den neuen Begebenheiten angefreundet, wenn auch das richtige Kreuzfahrtfeeling noch vermisst wurde. Von der gewohnten Normalität ist die Kreuzfahrtbranche noch weit entfernt.

So lange keine geeigneten Behandlungsmaßnahmen greifen, solange kein Impfstoff und auch keine wirksamen Medikamente auf dem Markt sind und allen Bevölkerungsgruppen zur Verfügung stehen, müssen sich die Gäste zum Erhalt der Kreuzfahrtbranche trauen, das Risiko einer Kreuzfahrt einzugehen. Nur wenn eine fundierte Nachfrage nach Kreuzfahrten besteht, kann die Kreuzfahrtbranche wieder zu einem Stück Normalität zurückkehren.

Einerseits sind die Kreuzfahrtfans abhängig vom weiteren Bestehen der Reedereien, andererseits sind aber auch die Reedereien abhängig vom Mut und der Vernunft der Kreuzfahrtfans.

Lust auf Kreuzfahrten scheint ungebrochen

Viel Wochen sind nunmehr vergangen, seit die Corona-Pandemie wie ein Blitz in die Welt der Kreuzfahrten eingeschlagen hat und nach vielen Jahren fortwährender Expansion zum absoluten Stillstand geführt hat.

Einige Flussreisen-Anbieter haben zwar zunächst mit einem zögerlichen Restart begonnen und auch die großen Reedereien blicken hoffnungsvoll auf die kommende Zeit nach der Pandemie. Die Buchungen für Kreuzfahrten haben ebenfalls wieder zugenommen, obwohl kein Zeitpunkt der Wiederaufnahme eines Regelbetrieb mit Sicherheit festgelegt werden kann. Die anscheinend gute Buchungslage scheint zu bestätigen, dass die Lust der Deutschen auf Kreuzfahrt ungebrochen ist. Anscheinend wird schon fleißig für 2021 gebucht.

Rücksprachen mit den Werften zeigen, dass diverse Reedereien ihren unglaublichen Appetit auf Wachstum längst gezügelt haben, so dass davon ausgegangen werden muss, dass sich Neubestellungen von Kreuzfahrtschiffen an die Entwicklung anpassen müssen und auch werden.

Buffets & Co sind Opfer der Pandemie

Buffets werden bis auf Weiteres der Pandemie zum Opfer fallen und auch an die Abstandsregelungen und das Tragen eines Mundschutzes werden sich die Gäste eine Weile halten müssen. Neue Sicherheits- und Hygienekonzepte werden künftig zum Schiffsalltag zählen.

Bei einem Restart wird sicherlich alles, was die Buffets betrifft, limitiert. Auf das ständige Säubern und Desinfizieren der Außen- und Treppenbereiche sowie aller öffentlichen Bereiche wird ebenfalls Aufmerksamkeit geschenkt. Die neuen Sicherheits- und Hygienekonzepte werden im Detail alles berücksichtigen, damit die Sicherheit und das Wohlbefinden der Gäste gewährleistet ist. Nicht alle erforderlichen Details können im vorhinein geplant werden, da die Redereien auch im besonderen abhängig von den Vorschriften in den verschiedenen Ländern abhängig sind. Trotz aller Bechränkungen bleibt die Lust der Gäste und Reedereien auf Kreuzfahrten ungebrochen.

Sammelklage gegen Kreuzfahrtunternehmen

Nach den ersten Schockwellen, die die Öffentlichkeit erschütterten, geraten immer mehr Details über Vergehen und Nachlässigkeiten an die Öffentlichkeit.

So hat beispielsweise die australische Polizei gegen die Betreiberfirma eines Kreuzfahrtschiffes, die trotz mehrerer Corona-Verdachtsfälle mehrere Hundert Passagiere im Hafen von Sydney von Bord gehen ließ, Ermittlungen erhoben. Trotz eines geltenden Anlegeverbots soll ein Anlegen des Kreuzfahrtschiffes erlaubt gewesen sein und damit hätten auch nahezu 3000 Passagiere das Schiff verlassen.

Einige hundert Passagiere seien später positiv auf das Coronavirus getestet worden. Erhoben wird der Vorwurf, dass die Schiffsbesatzung den Behörden den tatsächlichen Gesundheitszustand der Passagiere und Crewmitglieder verschwiegen hätten. Dies scheint allerdings kein Einzelfall zu sein.

Wie verlautet, sollen 63 Passagiere der „Grand Princess“ eine Sammelklage gegen den Kreuzfahrtkonzern erhoben haben. Diese Klage beinhaltet den Vorwurf, dass die Hygienemaßnahmen an Bord mangelhaft gewesen seien und die Passagiere der Folgereise über diese Zustände an Bord nicht informiert wurden. Bemängelt werde außerdem, dass das Kreuzfahrtschiff, auf dem in der zuvor erfolgten Kreuzfahrt mehr als 100 Personen an Corona erkrankten, nicht intensiv genug gereinigt wurde, bevor die Gäste der Folge-Kreuzfahrt an Bord gelassen wurden.

Mit Zuversicht zum Kreuzfahrt Restart

Wer einmal positiv vom „Kreuzfahrtvirus“ infiziert wurde, lässt sich die Hoffnung auf ein glückliches Comeback der Kreuzfahrt-Erlebnisse nicht nehmen. Bevor die Covi-19-Pandemie die blühende Kreuzfahrtbranche zum Stillstand zwang, beherrschte eine Euphorie, die Buchungszahlen und ein nahezu ausufernder Schiffsneubau alle Beteiligten und Verantwortlichen. Die einst überschaubaren Kreuzfahrtschiffe mutierten zu gewaltigen Kleinstädten, die Ausstattungen überschritten nie zuvor bekannte Technologien und die Passagierzahlen nagten bald an der 6000-Grenze. Ein gigantisches Wachstum der modernen Mega-Kreuzfahrtschiffe ließ die Verantwortlichen zu Jubelstürmen hinreißen, denn trotz enorm gestiegener Reisepreise blieben Kreuzfahrten nicht mehr einer exklusiven Bevölkerungsschicht vorbehalten, sondern bildeten einen Massenmarkt.

Die Covid-19 Pandemie bringt die Branche zum Erliegen

Dann aber platzte zu Beginn des Jahres 2020 die „Bombe“. Die Covid-19-Pandemie bedrohte die gesamte Kreuzfahrtbranche mit einer gewaltigen Pleite, zwang sie zum Stillstand; Bilder von Kreuzfahrtschiffen, die auf den Weltmeeren auf der Suche nach einem sicheren Hafen herumirrten prägten sich ebenso in das Bewusstsein ein als auch die Berichte über die Folgen der für Kreuzfahrtschiffe behördlich angeordneten Quarantänen.

Nach diesem beispiellosen Absturz verbunden mit riesigen Kosten wurde allerdings die Hoffnung auf ein Wiedererstarken keinesfalls ausgelöscht. Mit Rückzahlungen, Gutscheinen und neuen Angeboten keimte auch die Zuversicht auf einen baldmöglichen Restart auf. Ermutigend ist sicherlich auch die Feststellung, dass nahezu lediglich ein Drittel der Kreuzfahrtgäste, die ein Reise gebucht hatten und von den unvermeidbaren Absagen der Kreuzfahrten betroffen wurden, ihr Geld nicht zurück verlangten, sondern einen kleinen Beitrag zur Liquididätssicherung der Kreuzfahrtanbieter leisteten und damit auch ihre Verbundenheit zum Anbieter dokumentierten.

Kreuzfahrten lassen sich nicht unterkriegen

Die gewaltigen Anstrengungen zur Verbesserung der Sicherheits- und Hygienemaßnahmen führten bereits zu positiven Buchungstrends. Der durch die Pandemie ausgelösten Starre folgte – wenn auch mit kleinen Schritten – eine Zuversicht. Eines ist aber auch auf alle Fälle klar. Das bisher bewohnte Kreuzfahrt-Erlebnis wird es nicht mehr geben. „Social Distancing“ wird bei einer Wiederaufnahme des Kreuzfahrt-Betriebs bleiben müssen. Liebgewonnene Gewohnheiten müssen einem Sicherheits- und Hygienekonzept weichen. Ein Händeschütteln mit dem Kapitän wird ebenso der Vergangenheit angehören, wie Unterhaltungs- und Ausflugsangebote für größere Gruppen. Doch die Gäste werden diese Einschränkungen akzeptieren.

Infektionsquelle Kreuzfahrtschiffe?

Kreuzfahrtschiffe als Infektionsquelle

Die Kreuzfahrtbranche leidet unter der Last der Covid-19-Pandemie. Noch steht in den Sternen wie und wann Kreuzfahrten überhaupt wieder realisiert werden können. Erhebliche Kosten sind längst dafür aufgelaufen, Passagiere und auch Crewmitglieder in ihre Heimatländer zurückzubringen.

Reedereien läuft Zeit und Geld davon

Kreuzfahrtschiffe können nicht einfach wie Wohnungen leer stehen, sondern wenigstens ein Notbetrieb muss aufrecht erhalten bleiben. Dies Kosten für den Notbetrieb, aber auch die Löhne und Zinsen müssen auch weiterhin bezahlt werden. So kann es auch niemanden wundern, dass die Reedereien sich bemühen, so rasch wie möglich den Kreuzfahrtbetrieb wieder aufnehmen zu können, zumal die auflaufenden Kosten z.T. täglich einen siebenstelligen Betrag ausmachen.

Pläne ab wann die Kreuzfahrt wieder losgeht

Der weltweit größte Kreuzfahrtkonzern, Carnival Cruise Line, dem u.a. auch Aida, Costa und Cunard angehören, lässt mit der Ankündigung aufhorchen, im August 2020 wieder Kreuzfahrtschiffe in See stechen zu lassen. Bereits zu Beginn des Monats August sollen beispielsweise acht Kreuzfahrtschiffe mit Ziel Karibik aufbrechen. Die anderen Kreuzfahrtschiffe von Carnival Cruise Line sollen Ende August zu Zielen in Nordamerika und Australien unterwegs sein.

Ob der weltgrößte Kreuzfahrtkonzern allerdings diese Vorhaben in die Tat umsetzen kann, hängt sicherlich auch davon ab, inwieweit der US-Kongress mit den gegen Carnival Cruise Line eingeleiteten Untersuchungen zu positiven bzw. negativen Ergebnissen gelangt. Diese Untersuchungen sollen klären, ob und inwieweit der größte Kreuzfahrtkonzern für die Verbreitung des Covid-19.Virus in den USA mitverantwortlich ist.

Nicko Cruises nimmt operativen Betrieb wieder auf

Auch der Flussreisenspezialist Nicko Cruises beobachtet sehr sorgfältig die aktuelle Lage hinsichtlich der Covid-19-Pandemie. Den gesamten Schiffsbetrieb hat das Unternehmen über den 30. April hinaus ausgesetzt. Doch geht Nicko Cruises davon aus, ab 1. Juni 2020 erneut den operativen Betrieb wieder aufzunehmen und mit Arbeitsgruppen zu planen, wie eine Wiedereröffnung des gesamten Kreuzfahrtbetriebs wieder gestaltet werden kann.

Exakte Planungen wie die Abstandsregeln im Bordrestaurant, der Einsatz medizinischer Testgeräte und auch das Angebot lediglich einer Essenssitzung fließt in die Planungen ebenso ein wie die Regelung des Einbahnverkehrs auf den Gängen.

Nicko Cruises befasst sich rechtzeitig mit den erforderlichen Planungen, damit bei Wiedereröffnung des Reisebetriebs die einzelnen Flussreisen planvoll und ohne Schwierigkeiten realisiert werden können.

Bereits derzeit macht sich das Unternehmen auch Gedanken darüber, wie bei Tagesausflügen ein ausreichender Abstand zwischen den Reiseteilnehmern gewährleistet werden kann. Es wird daher kein Weg daran vorbeiführen, eine Vielzahl von Bussen einzuplanen.

Katerstimmung bei der Kreuzfahrtindustrie

Die weltweite Corona-Virus-Pandemie gleicht einer Naturkatastrophe. Eine vergleichbare Situation war bislang für die Kreuzfahrtindustrie ausgeblieben. Doch nunmehr hat diese Pandemie auch die Kreuzfahrt weltweit hart getroffen. Diverse Reedereien machten sich gewaltige Sorgen über Kreuzfahrtschiffe, die keinen Hafen mehr anlaufen durften, die tagelang in den Weltmeeren herumirrten und schließlich von den Gesundheitsbehörden in aller Welt in Quarantäne gelegt wurden.

Derzeit befinden sich neben der MS Artania von Phoenix Reisen noch andere Kreuzfahrtschiffe auf dem Heimweg, bereits in der Heimat angekommene Kreuzfahrtschiffe haben für kleinere Schönheitskorrekturen die bekannten und favorisierten Werften aufgesucht.

Die Frage, wann die Kreuzfahrtindustrie wieder ihren Betrieb aufnehmen kann, steht sicherlich in den Sternen. Eine verbindliche Prognose, wann die ersten Kreuzfahrtschiffe wieder in See stechen können, kann niemand verbindlich geben. Zuverlässige Aussagen kann derzeit noch keine Reederei treffen. Derzeit herrscht die gewaltige Sorge um die wirtschaftliche Existenz vor. Ob alle Kreuzfahrtunternehmen diese finanzielle Durststrecke aushalten können, bleibt ebenso vage. Sicher sind sich die Experten allerdings darüber, dass bei den ganz Großen die Liquidität noch kein Problem ist.

Vorherrschend ist aber auch das Prinzip der Hoffnung, denn die verschiedenen Länder entwickeln auch ganz verschiedene Vorschriften, wann die Reisebeschränkungen wieder aufgehoben werden können. Hinzu kommt aber auch noch die Wirkung der verheerenden Schlagzeilen in jüngster Zeit. Die Verunsicherung der bisherigen treuen Kundschaft ist ebenso groß. Passagiere, der viele Tage in ihrer Kabine eingesperrt waren und dort die ausgesprochene Quarantäne aushalten mussten, werden diese Belastung kaum ohne bleibende Wirkung beiseite schieben. Gleichwohl werden auch Kreuzfahrer, die nach langen Wartefristen endlich per Flugzeug die Heimreise antreten und danach sich in 14-tägige Quarantäne begeben mussten, diese Einschränkungen und Beeinträchtigungen nicht so leicht vergessen.

Aber: Der Deutsche lässt sich seinen Urlaub nicht verbieten. Die geplagten Kreuzfahrtbegeisterten werden erlebte Dramen auf See auch verarbeiten. Nach Anfangsschwierigkeiten wird die Kreuzfahrtindustrie wieder Fahrt aufnehmen, und die Kunden werden erneut ihre Treue zu ihren Kreuzfahrtanbietern beweisen, wohl wissend und in der Überzeugung, dass die Ansteckungsgefahr an Bord, unter Beachtung der Hygienevorschriften auch nicht höher als an Land ist.

Kreuzfahrt buchen in Zeiten des Corona Virus. Wer zahlt bei Stornierungen?

Längst ist es amtlich geworden. Kreuzfahrten sind durch Hafensperren und Einreiseverbote derzeit unmöglich geworden. Bis zu welchem Datum allerdings Kreuzfahrten ausgesetzt sind, ist nicht einheitlich geregelt. Das Auswärtige Amt meint:

Vor nicht notwendigen, touristischen Reisen in das Ausland wird bis mindestens Ende April 2020 gewarnt, da mit starken und weiter zunehmenden drastischen Einschränkungen im internationalen Luft- und Reiseverkehr, und der weltweiten Einreisebeschränkungen, Quarantänemaßnahmen und der Einschränkung des öffentlichen Lebens in vielen Ländern zu rechnen ist. Das Risiko, dass Sie Ihre Rückreise aufgrund der zunehmenden Einschränkungen nicht mehr antreten können, ist in vielen Destinationen derzeit hoch.“

Den Reisebüros liegt eine Liste vor, in der die verschiedenen Kreuzfahrt-Anbieter unterschiedliche Zeitangaben machen. AIDA hat beispielsweise für die gesamte Flotte alle Reisen mit Startdatum bis einschließlich 31. Mai 2020 abgesagt, auch Costa und Hapag-Lloyd Cruises schließen sich dieser Zeitgrenze an. Die meisten Redereien schließen aber aus, dass vor Mitte Mai wieder Kreuzfahrten angeboten werden können.

Eine wesentliche Überlegung beschäftigt allerdings alle Kreuzfahrt-Kunden, die jetzt eine Kreuzfahrt buchen möchten, sich aber zu recht fragen, wer die Kosten trägt, wenn sie ihre Kreuzfahrt dann doch stornieren. Der Kunde bleibt vermutlich auf den Kosten sitzen, wenn er aus Angst vor dem Corona-Virus die gebuchte Reise nicht antreten möchte, diese aber durchgeführt wird.

Anders verhält sich die Rechtslage, wenn die Kreuzfahrt von der Reederei abgesagt wird, dann gibt es in der Regel das Geld oder einen Gutschein zurück. Auch eine Umbuchung auf einen anderen Termin ist dann meist möglich.

Aber Vorsicht, wenn der Kunde am Corona-Virus selbst erkrankt und unter Quarantäne gestellt wird, zahlen die Reiseversicherungen, da es sich um eine Pandemie handelt, nicht.

Glückliche Heimkehr der MS Albatros nach Bremerhaven

Die MS Albatros ist sicher nach Bremerhaven zurück gekehrt.

Schiff sicher zurück im Hafen

Durch die exponentielle Ausbreitung des Corona-Virus steckt die Kreuzfahrt in einer tiefen Krise. Viele Kreuzfahrtschiffe liegen noch fernab der Heimat fest. Das Kreuzfahrtschiff von Phoenix Reisen Bonn, die MS Albatros, konnte am 7. April 2020 glücklich nach Bremerhaven zurückkehren.

Unermüdlich mit gewohnter Herzlichkeit und Freundlichkeit kümmerten sich Crew und Phoenix-Reiseleitung um die MS Albatros-Gäste. Mit einer ganz besonderen Überraschung endete der letzte Reisetag. An Bord wurden einzigartige Masken mit einem ganz speziellen Logo gefertigt und den Gästen bei der Ausschiffung gegen einen freiwilligen Spendenbetrag von 20 Euro für den Topf des Crew Welfare Fonds ausgehändigt.

Die Gäste dieser ganz besonderen Schiffsreise denken dankbar an diese Zeit an Bord der MS Albatros zurück, wohl wissend, dass beispielsweise im 14. Jahrhundert die Hafenstadt Venedig während einer großen Pest-Pandemie beschlossen hatte, die ankommenden Schiffe 40 Tage ( 40 auf Italienisch quaranta ) im Hafen zu isolieren und die Besatzung die Schiffe nicht verlassen durfte. Glücklicherweise ist heutzutage eine Quarantäne nicht mehr auf 40 Tage festgesetzt, sondern ihre Dauer richtet sich nach der Inkubationszeit der jeweiligen Pandemie.