Griechenland öffnet Häfen -ob das gut geht?

Die Berichte überschlagen sich, und nicht nur die Virologen äußern ihre Bedenken, dass durch die sich ständig mehrende Sorglosigkeit der Menschen nicht nur die Infektionszahlen steigen, sondern auch die Befürchtung einer zweiten Pandemie-Welle real wird. So wundert sich auch kaum jemand, dass beispielsweise Griechenland angesichts steigender Corona-Infektionszahlen zur allgemeinen Maskenpflicht in Geschäften und anderen geschlossenen öffentlichen Räumen zurückgekehrt ist.

Trotz der Tatsache, dass Griechenland im europäischen Vergleich eine relativ niedrige Ansteckungsrate aufweist, kommt die Nachricht relativ überraschend, dass Griechenland ab dem 1. August 2020 die sechs Häfen Piräus, Rhodos, Heraklion, Korfu, Katakolon und Volos für Kreuzfahrtschiffe öffnet.

Jeder weiß, dass Griechenland in besonderem Maße vom Tourismus abhängig ist. Griechenland ist nun das erste europäische Land, das nunmehr für den Anlauf von Kreuzfahrtschiffen in den sechs Häfen wirbt. Jeder, der aufmerksam die Nachrichten über die Bemühungen der einzelnen Reedereien verfolgt, einen Restart zu realisieren, weiß aber auch, dass bislang zwar Schnupper- und Minikreuzfahrten angeboten und auch durchgeführt werden, allerdings aber ohne Landgänge.

Nun einige Kreuzfahrt-Fans können sich vorstellen, eine längere Kreuzfahrt mit Maskenpflicht, besonderen Hygiene- und Sicherheitsregeln und ohne jegliche Landgänge zu buchen. Was bewegt aber dann Griechenland, sechs Häfen für Kreuzfahrtschiff-Anlandungen zu öffnen. Sind es allein kommerzielle Gründe, durch Hafengebühren und Versorgungslieferungen die lädierten Kassen aufzufüllen?

Sonneninseln und alte Königsstädte

Die „MS Vistamar“ wird von den Gästen wegen des fast familiären Ambientes geschätzt, zumal sie wesentlich kleiner als die Ozeanriesen und damit wendiger ist und die Gäste ganz nah an besonders sehenswerte und selten besuchte Destinationen bringen kann.

Am 9. April 2010 heißt es „Leinen los!“ für eine 15-tägige Kreuzfahrt von Teneriffa nach Griechenland. Länder mit uralter Geschichte und langer Tradition bildet zu der modernen Gegenwart einen faszinierenden Kontrast. „1001 Nacht“ mit Moscheen, Souks, Wüsten und Oasen sowie antike Stätten steht neben sehenswerten modernen Städten.

Über Las Palmas, Safi, Casablanca, Cadiz, Algier, Sousse, Tripolis, Darnah und Soudha auf Kreta erreicht die „MS Vistamar“ nach dieser vielseitigen und interessanten Kreuzfahrt am 23. April 2010 den griechischen Hafen Piräus, von wo die Gäste dann den Heimflug nach Deutschland antreten.